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Rechtssatz RS0132534×

Rechtssatz RS0132534

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0132534

Geschäftszahl

7Ob168/18h

Entscheidungsdatum

30.01.2019

Rechtssatz

Die Bestimmung des Paragraph 36, Absatz 2, UbG, wonach die Behandlung nicht einsichtsfähiger Personen nicht gegen den Willen des Vertreters vorgenommen werden darf, bedeutet keine vorbehaltlose Beachtlichkeit des Vertreterwillens. Einer missbräuchlichen Ausübung des Personensorgerechts kann auch gegenüber untergebrachten Personen keine endgültige Wirksamkeit zukommen. Vielmehr ist auch hier die Behandlung aufgrund der Notfallsregelung des Paragraph 37, UbG im Sinn des Paragraph 283, Absatz 3, ABGB zulässig.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2019:RS0132534

Im RIS seit

09.05.2019

Zuletzt aktualisiert am

09.05.2019

Dokumentnummer

JJR_20190130_OGH0002_0070OB00168_18H0000_001