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Rechtssatz RS0132571×

Rechtssatz RS0132571

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0132571

Geschäftszahl

11Os26/19m; 11Os110/20s

Entscheidungsdatum

28.12.2020

Rechtssatz

Die in Paragraph 84, Absatz 2, StPO in der Fassung BGBl I 2004/19 vorgesehene generelle Möglichkeit protokollarischen Anbringens in Strafsachen wurde mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 (BGBl I 2010/111) beseitigt vergleiche Paragraph 84, Absatz 2, StPO idgF). Die Nichtigkeitsbeschwerde (und auch die Berufung) kann weiterhin mündlich, wenngleich nur unmittelbar nach Urteilsverkündung gegenüber dem Verhandlungsrichter angemeldet werden. Mündliche Rechtsmittelanmeldung zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb der dreitägigen Frist außerhalb der zum Urteil führenden Gerichtssitzung entfaltet keine Wirkung.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 26/19m
    Entscheidungstext OGH 02.04.2019 11 Os 26/19m
    Beisatz: Die in einem – wenn auch allenfalls vom Verteidiger (mit-)unterfertigten – Kanzleivermerk festgehaltene mündliche Erklärung, Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung anzumelden, stellt keine wirksame Rechtsmittelanmeldung iSv § 84 Abs 2 StPO (§ 81 GOG, § 58 Geo) dar. (T1)
  • 11 Os 110/20s
    Entscheidungstext OGH 28.12.2020 11 Os 110/20s
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2019:RS0132571

Im RIS seit

24.05.2019

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2021

Dokumentnummer

JJR_20190402_OGH0002_0110OS00026_19M0000_001