Rechtssatz RS0132737
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0132737
Entscheidungsdatum
18.04.2023
Rechtssatz
Bei der Beurteilung, ob ein Genehmigungsvorbehalt angeordnet werden muss oder nicht, ist ausschließlich auf die Interessen der betroffenen Person Rücksicht zu nehmen, wobei die vom Gesetz ausdrücklich vorgegebene Zielrichtung in der größtmöglichen Wahrung der Autonomie und der Selbstbestimmung der betroffenen Person besteht.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 115/19v
Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 115/19v
Beisatz: Durch die Anordnung oder Aufhebung eines Genehmigungsvorbehalts wird nicht in subjektive Rechte des Erwachsenenvertreters eingegriffen, sodass ihm keine Rechtsmittellegitimation im eigenen Namen zukommt. (T1); Veröff: SZ 2019/64
- 6 Ob 244/19d
Entscheidungstext OGH 20.02.2020 6 Ob 244/19d
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Aus diesem Grund kommt dem Erwachsenenvertreter auch keine Rechtsmittelbeantwortung zu. (T2)
- 2 Ob 203/19w
Entscheidungstext OGH 30.01.2020 2 Ob 203/19w
Beis wie T1
- 1 Ob 45/21f
Entscheidungstext OGH 27.06.2021 1 Ob 45/21f
Vgl
- 6 Ob 248/22x
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.04.2023 6 Ob 248/22x
Beisatz nur wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2019:RS0132737
Zuletzt aktualisiert am
24.05.2023
Dokumentnummer
JJR_20190705_OGH0002_0040OB00115_19V0000_001