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Rechtssatz RS0133763×

Rechtssatz RS0133763

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0133763

Geschäftszahl

2Ob201/20b; 2Ob37/25t

Entscheidungsdatum

03.06.2025

Rechtssatz

Erbringt der öffentlich‑rechtliche Dienstgeber Leistungen an einen infolge (teilweisen) Fremdverschuldens dienstunfähig gewordenen Beamten, die sonst typischerweise ein Sozialversicherungsträger im eigenen Wirkungsbereich zu erbringen hat, sind die sozialversicherungsrechtlichen Legalzessionsnormen analog anzuwenden. Die Analogie erstreckt sich auf das Quotenvorrecht.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 201/20b
    Entscheidungstext OGH 16.09.2021 2 Ob 201/20b
    Veröff: SZ 2021/84
  • 2 Ob 37/25t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 03.06.2025 2 Ob 37/25t
    Beisatz: Haftet ein Dritter für den Verdienstentgang eines Dienstnehmers und zahlt der Dienstgeber nach den arbeitsrechtlichen Regelungen trotz Dienstunfähigkeit das Entgelt fort, so hat der Ersatzanspruch des Dienstgebers gegen den Haftpflichtigen im Fall eines wegen Mitverschuldens beschränkten Deckungsfonds Vorrang vor dem Anspruch des Dienstnehmers. (T1)

Schlagworte

Legalzession, Quotenvorrecht, Arbeitgeber, öffentlich‑rechtliches Dienstverhältnis

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2021:RS0133763

Im RIS seit

18.10.2021

Zuletzt aktualisiert am

12.08.2025

Dokumentnummer

JJR_20210916_OGH0002_0020OB00201_20B0000_001