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Rechtssatz RS0133856×

Rechtssatz RS0133856

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0133856

Entscheidungsdatum

22.04.2026

Rechtssatz

Auf die Schutzwirkungen des zwischen der Gesellschaft und dem Abschlussprüfer geschlossenen Vertrags können sich Dritte, deren Anlegerentscheidung nicht im Zusammenhang mit dem vom Abschlussprüfer einer Gesellschaft erteilten Bestätigungsvermerk steht, nicht berufen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 145/21h
    Entscheidungstext OGH 28.09.2021 4 Ob 145/21h
    Veröff: SZ 2021/89
  • 8 Ob 105/24k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.10.2024 8 Ob 105/24k
    vgl
  • 6 Ob 196/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.06.2025 6 Ob 196/24b
    vgl; Beisatz: Hier: Haftung des Sacheinlageprüfers für einen unrichtigen Prüfbericht (T1)
  • 6 Ob 23/25p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.06.2025 6 Ob 23/25p
    vgl; Beisatz wie T1
  • 1 Ob 170/25v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.01.2026 1 Ob 170/25v
    vgl; Beisatz wie T1
  • 8 Ob 99/25d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2026 8 Ob 99/25d
    vgl; Beisatz wie T1
    Beisatz: Hier: Haftung einer Sacheinlageprüferin für einen wissentlich falsch erstellten Sacheinlageprüfbericht. In dieser Konstellation kommt es auf die Schaffung einer Vertrauensbasis und der im konkreten Vertrauen darauf (also auf das Gutachten) getätigten Vermögensdisposition des Geschädigten nicht an. Stattdessen genügt eine schlichte Kausalität des inkriminierten Verhaltens für den Eintritt des Schadens. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2021:RS0133856

Im RIS seit

11.02.2022

Zuletzt aktualisiert am

07.07.2026

Dokumentnummer

JJR_20210928_OGH0002_0040OB00145_21H0000_001