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Rechtssatz RS0134024

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0134024

Entscheidungsdatum

27.01.2023

Rechtssatz

Die Republik Österreich haftet nicht für Vermögensschäden geschädigter Bankkunden aufgrund einer fehlerhaften Bankaufsicht durch die FMA, weil solche Schäden gemäß Paragraph 3, Absatz eins, Satz 2 FMABG nicht vom Schutzzweck des Bankenaufsichtsrechts umfasst sind. Unionsrechtliche Bedenken gegen diese Bestimmung bestehen nicht.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 91/22x
    Entscheidungstext OGH 14.07.2022 1 Ob 91/22x
  • 1 Ob 104/22h
    Entscheidungstext OGH 12.10.2022 1 Ob 104/22h
    Beisatz: § 3 Abs 1 Satz 2 FMABG erfasst alle Sachverhalte, in denen der Schaden nach dem Inkrafttreten dieser Bestimmung eingetreten ist. (T1)
  • 1 Ob 140/22b
    Entscheidungstext OGH 12.10.2022 1 Ob 140/22b
    Beisatz: Der Haftungsausschluss des § 3 Abs 1 Satz 2 FMABG ist nicht auf leichte Fahrlässigkeit zu beschränken - teleologische Reduktion verneint. (T2); Beisatz: Auch der Schutzzweck des § 16 Abs 1 Satz 2 APAG erstreckt sich nicht auf Vermögensschäden einzelner Gläubiger des geprüften Unternehmens. (T3)
  • 1 Ob 261/22x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.01.2023 1 Ob 261/22x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2022:RS0134024

Im RIS seit

09.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

29.03.2023

Dokumentnummer

JJR_20220714_OGH0002_0010OB00091_22X0000_001