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Rechtssatz RS0135221

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0135221

Geschäftszahl

10ObS68/24h

Entscheidungsdatum

13.08.2024

Rechtssatz

Kann der Versicherungsträger bei einer Änderung der für die Zuerkennung der Ausgleichszulage maßgebenden Sach- und Rechtslage einen Bescheid über die Neufeststellung der Ausgleichszulage nicht erlassen, weil der Sachverhalt noch nicht genügend geklärt ist, so ist er in analoger Anwendung der Paragraphen 99, 296, Absatz 3, ASVG zur Entziehung des Ausgleichszulagenanspruchs berechtigt. Diesfalls ist er aber gleichzeitig verpflichtet, die Ausgleichszulage – mangels anderer vorhandener Informationen in der Regel in Höhe der zuletzt gebührenden Leistung – zu bevorschussen.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 68/24h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 13.08.2024 10 ObS 68/24h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2024:RS0135221

Im RIS seit

03.12.2024

Zuletzt aktualisiert am

03.12.2024

Dokumentnummer

JJR_20240813_OGH0002_010OBS00068_24H0000_001