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Rechtssatz RS0135244

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0135244

Geschäftszahl

8Ob66/24z

Entscheidungsdatum

26.09.2024

Norm

B-VG Art20 Abs4
AuskunftspflichtG §1
JN §1
BStMG §9
EG-RL 1999/62/EG - Wegekostenrichtlinie 1999 31999L0062 allg

Rechtssatz

Die Auskunftspflicht nach den Auskunftspflichtgesetzen besteht gleichermaßen im Bereich der Hoheitsverwaltung wie in jenem der Privatwirtschaftsverwaltung; sie trifft auch ausgegliederte und beliehene Unternehmen, die als Kapitalgesellschaft des Privatrechts organisiert sind. Soweit sie die Besorgung von Verwaltungsaufgaben betreffen, ist über Auskunftsbegehren im Verweigerungsfall auf Antrag ein Bescheid nach dem AVG zu erlassen. Der Rechtsweg ist unzulässig.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 66/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.09.2024 8 Ob 66/24z
    Ständige Judikatur des VwGH (T1)
    Hier: ASFINAG. Die Wegekostenrichtlinie ändert nichts daran, dass ein Auskunftsbegehren über die Eingangsparameter der Mautberechnung auf den Verwaltungsweg verwiesen ist. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2024:RS0135244

Im RIS seit

07.01.2025

Zuletzt aktualisiert am

07.01.2025

Dokumentnummer

JJR_20240926_OGH0002_0080OB00066_24Z0000_001