Rechtssatz RS0135435
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0135435
Entscheidungsdatum
24.06.2025
Rechtssatz
In markenrechtlichen Widerspruchsverfahren richtet sich die Unterbrechung zwar nach § 29b Abs 3 und 4 MSchG iVm § 190 ZPO, die Zulässigkeit des Rechtsmittels gegen einen Beschluss, mit dem eine Unterbrechung des Verfahrens verweigert oder eine Fortsetzung angeordnet wird, aber nicht nach § 192 Abs 2 ZPO, sondern nach § 37 MSchG iVm § 139 PatG (Rekurs) bzw § 38 MSchG iVm § 62 AußStrG iVm § 140 Abs 2 PatG (Revisionsrekurs).In markenrechtlichen Widerspruchsverfahren richtet sich die Unterbrechung zwar nach Paragraph 29 b, Absatz 3 und 4 MSchG in Verbindung mit Paragraph 190, ZPO, die Zulässigkeit des Rechtsmittels gegen einen Beschluss, mit dem eine Unterbrechung des Verfahrens verweigert oder eine Fortsetzung angeordnet wird, aber nicht nach Paragraph 192, Absatz 2, ZPO, sondern nach Paragraph 37, MSchG in Verbindung mit Paragraph 139, PatG (Rekurs) bzw Paragraph 38, MSchG in Verbindung mit Paragraph 62, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 140, Absatz 2, PatG (Revisionsrekurs).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 176/24x
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.06.2025 4 Ob 176/24x
Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Revisionsrekurses ist sohin das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage iSd § 62 Abs 1 AußStrG. (T1)
Auch wenn der Unterbrechungsantrag erst in der zweiten Instanz gestellt wird, hat das Rekursgericht nicht § 25 AußStrG, sondern § 29b MSchG (iVm § 190 ZPO) anzuwenden. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2025:RS0135435
Zuletzt aktualisiert am
15.07.2025
Dokumentnummer
JJR_20250624_OGH0002_0040OB00176_24X0000_000