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Art. 42 B-VG

Fassungen
01.08.1981 bis 31.12.1986 — BGBl. Nr. 350/1981
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 42 heute05.01.2008 § → § BGBl. I Nr. 1/2008
Art. 4201.01.200404.01.2008 § → § BGBl. I Nr. 100/2003
Art. 4201.01.198731.12.2003 § → § BGBl. Nr. 212/1986
Art. 4201.08.198131.12.1986 § → § BGBl. Nr. 350/1981
Art. 4223.06.197731.07.1981 § → § BGBl. Nr. 323/1977
Art. 4219.12.194522.06.1977 § → § StGBl. Nr. 232/1945
Art. 4203.01.193030.06.1934 BGBl. Nr. 1/1930 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Bundes-Verfassungsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 350 aus 1981,

Typ

BVG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 42

Inkrafttretensdatum

01.08.1981BGBl. Nr. 350/1981

Außerkrafttretensdatum

31.12.1986danach: BGBl. Nr. 212/1986

Abkürzung

B-VG

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)

Text

Artikel 42. (1) Jeder Gesetzesbeschluß des Nationalrates ist unverzüglich von dessen Präsidenten dem Bundesrat zu übermitteln.

  1. Absatz 2,Ein Gesetzesbeschluß kann, soweit nicht verfassungsgesetzlich anderes bestimmt ist, nur dann beurkundet und kundgemacht werden, wenn der Bundesrat gegen diesen Beschluß keinen mit Gründen versehenen Einspruch erhoben hat.
  2. Absatz 3,Dieser Einspruch muß dem Nationalrat binnen acht Wochen nach Einlangen des Gesetzesbeschlusses beim Bundesrat von dessen Vorsitzenden schriftlich übermittelt werden; er ist dem Bundeskanzler zur Kenntnis zu bringen.
  3. Absatz 4,Wiederholt der Nationalrat seinen ursprünglichen Beschluß bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder, so ist dieser zu beurkunden und kundzumachen. Beschließt der Bundesrat, keinen Einspruch zu erheben oder wird innerhalb der im Absatz 3 festgesetzten Frist kein mit Begründung versehener Einspruch erhoben, so ist der Gesetzesbeschluß zu beurkunden und kundzumachen.
  4. Absatz 5,Gegen Beschlüsse des Nationalrates, die ein Gesetz über die Geschäftsordnung des Nationalrates, die Auflösung des Nationalrates, die Bewilligung des Bundesvoranschlages, die Genehmigung des Rechnungsabschlusses, die Aufnahme oder Konvertierung von Bundesanleihen oder die Verfügung über Bundesvermögen betreffen, kann der Bundesrat keinen Einspruch erheben. Diese Gesetzesbeschlüsse des Nationalrates sind ohne weiteres zu beurkunden und kundzumachen.

Schlagworte

Nationalratspräsident, Beurkundung, Kundmachung, suspensives Veto, Vetorecht, Beharrungsbeschluß, Bundesgesetz, Nationalratsbeschluß, Beschluß, Wiederholungsbeschluß, qualifizierte Mehrheit, Geschäftsordnungsgesetz, Budgetgesetz, Bundesverfassungsgesetz, Bundesrechnungsabschluß, Präsenzquorum, Nationalratsabgeordneter, Nationalratsmitglied, Bundesratsvorsitzender

Gesetzesnummer

10000138

Dokumentnummer

NOR12010015

alte Dokumentnummer

N1198112133T