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§ 759 ABGB

Fassungen
01.08.1938 bis 31.12.2016 — dRGBl. I S 923/1938
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 759 heute01.01.2017 § → § BGBl. I Nr. 87/2015
§ 75901.08.193831.12.2016 dRGBl. I S 923/1938

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch

Kundmachungsorgan

JGS Nr. 946 aus 1811, zuletzt geändert durch dRGBl. römisch eins S 923/1938

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 759

Inkrafttretensdatum

01.08.1938dRGBl. I S 923/1938

Außerkrafttretensdatum

31.12.2016danach: BGBl. I Nr. 87/2015

Abkürzung

ABGB

Index

20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)

Text

Paragraph 759,

  1. Absatz eins,Ein aus seinem Verschulden geschiedener Ehegatte hat kein gesetzliches Erbrecht und keinen Anspruch auf das gesetzliche Vorausvermächtnis.
  2. Absatz 2,Das gesetzliche Erbrecht und der Anspruch auf das gesetzliche Vorausvermächtnis ist dem überlebenden Ehegatten auch dann versagt, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes auf Scheidung oder Aufhebung der Ehe gemäß dem Ehegesetz vom 6. Juli 1938 (Reichsgesetzbl. I S. 807) zu klagen berechtigt war und die Klage erhoben hatte, sofern im Falle der Scheidung oder Aufhebung der Ehegatte als schuldig anzusehen wäre.

Anmerkung

Abs. 1 gilt nur für Ehen, die nach der Rechtslage vor dem EheG, dRGBl. I S 807/1938, (nur) von Tisch und Bett geschieden worden sind.

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2015

Gesetzesnummer

10001622

Dokumentnummer

NOR12018485

alte Dokumentnummer

N2181110966Z