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§ 96 BörseG

Fassungen
01.10.1993 bis 31.12.1996 — BGBl. Nr. 529/1993
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 9626.11.201502.01.2018 § → § BGBl. I Nr. 98/2015 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 107/2017
§ 9619.06.201525.11.2015 § → § BGBl. I Nr. 69/2015
§ 9601.01.201318.06.2015 § → § BGBl. I Nr. 83/2012
§ 9601.08.200731.12.2012 § → § BGBl. I Nr. 60/2007
§ 9626.04.200731.07.2007 § → § BGBl. I Nr. 19/2007
§ 9601.04.200225.04.2007 § → § BGBl. I Nr. 97/2001
§ 9601.01.199931.03.2002 § → § BGBl. I Nr. 126/1998
§ 9601.01.199831.12.1998 § → § BGBl. I Nr. 11/1998
§ 9601.01.199731.12.1997 § → § BGBl. Nr. 753/1996
§ 9601.10.199331.12.1996 § → § BGBl. Nr. 529/1993
§ 9601.12.198930.09.1993 BGBl. Nr. 555/1989 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Börsegesetz 1989

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 529 aus 1993,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 96

Inkrafttretensdatum

01.10.1993BGBl. Nr. 529/1993

Außerkrafttretensdatum

31.12.1996danach: BGBl. Nr. 753/1996

Abkürzung

BörseG

Index

21/05 Börse

Text

Übergangs- und Schlußbestimmungen

Paragraph 96, (1) Nach dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes gelten folgende Übergangsbestimmungen:

  1. Ziffer eins
    (Zu Paragraph 3, Absatz 2,)
    Die erstmalige Bestellung von Börseräten durch den Bundesminister für Finanzen hat anläßlich der für die Wiener Börse vorzunehmenden Wahl der Börseräte nach Ablauf der Funktionsperiode gemäß Ziffer 7, zu erfolgen.
  2. Ziffer 2
    (Zu Paragraph 5, Absatz 2, Ziffer 3,)
    Die am 30. November 1989 für die Bediensteten der Wiener Börsekammer geltende Dienst- und Pensionsordnung ist eine Dienst- und Pensionsordnung im Sinne des Paragraph 5, Absatz 2, Ziffer 3, Die zu diesem Zeitpunkt bestehenden Dienst- und Pensionsverträge der Bediensteten einer österreichischen Börse bleiben vom Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes unberührt.
  3. Ziffer 3
    (Zu Paragraph 15, Absatz 3,)
    Auf die am 30. November 1989 an einer österreichischen Wertpapierbörse zugelassenen Freien Makler ist Paragraph 15, Absatz 3, nicht anzuwenden.
  4. Ziffer 4
    (Zu Paragraph 16, Absatz eins bis 4)
    Die am 30. November 1989 an einer österreichischen Wertpapierbörse tätigen Freien Makler haben die Sicherheit längstens bis zum 31. Dezember 1990 zu leisten. Die Meldung der Auftragssalden und die Begrenzung des Geschäftsumfanges im Verhältnis zur geleisteten Sicherheit gilt für diese Freien Makler ab dem 1. Jänner 1991.
  5. Ziffer 5
    (Zu Paragraphen 32 bis 44)
    Die Bestimmungen der Paragraphen 32 bis 44 treten für die an einer österreichischen Wertpapier- oder allgemeinen Warenbörse bestellten Sensale an die Stelle der Bestimmungen des Bundesgesetzes über Börsesensale, Bundesgesetzblatt Nr. 3 aus 1949,.
  6. Ziffer 6
    (Zu Paragraph 43,)
    Börsesensale, die am 30. November 1989 das 66. Lebensjahr vollendet haben, sind ihrer Funktion mit 31. März 1990 zu entheben.
  7. Ziffer 7
    (Zu Paragraphen 49 und 50)
    Der zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes bei der Wiener Börse bestellte Börsekommissär ist Börsekommissär der Wertpapierbörse gemäß Paragraph 46, Die bei der Wiener Wertpapierbörse bestellten Stellvertreter sind Stellvertreter bei der Wertpapierbörse gemäß Paragraph 46, Die am 30. November 1989 in die Wiener Börsekammer gewählten oder entsandten Börseräte bleiben bis zum Ende ihrer Funktionsperiode (31. Dezember 1990) im Amt. Der Präsident und die Vizepräsidenten bleiben bis zu der spätestens bis 28. Feber 1991 vorzunehmenden Neuwahl im Amt.
  8. Ziffer 8
    (Zu Paragraph 65,)
    Die Meldepflicht der Börsemitglieder gilt erstmals für den 30. Juni 1990.
  9. Ziffer 9
    (Zu Paragraphen 66, 68 und 74 bis 80)
    Die Bestimmungen der Paragraphen 66, 68 und 74 bis 80 über die Zulassung von Wertpapieren zum amtlichen Handel und zum geregelten Freiverkehr einschließlich der Bestimmungen über den Prospekt für die Zulassung treten mit 1. Juli 1990 in Kraft.
  10. Ziffer 10
    (Zu Paragraphen 87 bis 90)
    Die Paragraphen 87 bis 90 treten mit 1. Jänner 1991 in Kraft.
  11. Ziffer 11
    1. Litera a
      Die Bestimmungen der Paragraphen 91 bis 93 treten am 1. Jänner 1992 in Kraft. Paragraph 91, Absatz eins, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 529 aus 1993, tritt mit 1. Oktober 1993 in Kraft. Natürliche und juristische Personen, die 10 vH oder mehr Stimmrechtsanteile an Aktiengesellschaften im Sinne des Paragraph 91, Absatz eins, halten, haben spätestens bei der ersten Hauptversammlung dieser Gesellschaften, die nach dem 31. März 1992 stattfindet, die Gesellschaft und gleichzeitig den Exekutivausschuß von den von ihnen gehaltenen Stimmrechtsanteilen in Kenntnis zu setzen. Die Aktiengesellschaften haben innerhalb des auf die Hauptversammlung folgenden Monats das Publikum im Sinne des Paragraph 91, über die Stimmrechtsanteile zu informieren.
    2. Litera b
      Natürliche und juristische Personen, die 5 vH bis 10 vH oder 90 vH oder mehr der Stimmrechtsanteile an Aktiengesellschaften im Sinne des Paragraph 91, Absatz eins, halten, haben spätestens bei der ersten Hauptversammlung dieser Gesellschaften, die nach dem 1. Oktober 1993 stattfindet, die Gesellschaft und gleichzeitig den Exekutivausschuß von den von ihnen gehaltenen Stimmrechtsanteilen in Kenntnis zu setzen. Die Aktiengesellschaften haben innerhalb des auf die Hauptversammlung folgenden Monats das Publikum im Sinne des Paragraph 91, über die Stimmrechtsanteile zu informieren.
  12. Ziffer 12
    (zu Paragraph 82, Absatz 5 und 6 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 529 aus 1993,)
    Hinsichtlich des auf Grund Paragraph 82, Absatz 5, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, von der Wiener Börsekammer erstellten Konventionalstrafvertrages gilt: Jede Vertragspartei ist ab dem 1. Oktober 1993 berechtigt, durch schriftliche Erklärung gegenüber der Wiener Börsekammer das Vertragsverhältnis zu lösen. Auf zum Zeitpunkt der Vertragsauflösung (Einlangen der Erklärung bei der Börsekammer) bereits fällige Konventionalstrafen sind jedoch noch die Bestimmungen des Paragraph 82, Absatz 5, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, anzuwenden.
  13. Ziffer 13
    (zu Paragraph 26, Absatz 3, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 529 aus 1993,)
    Mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 529 aus 1993, erlöschen die an bestehende Abwicklungsstellen gemäß Paragraph 4, KWG erteilten Konzessionen zum Betrieb von Bankgeschäften; jedoch sind auch nach diesem Zeitpunkt die im Rahmen ihrer Aufgaben gemäß Paragraph 26, Absatz 3, getätigten Geschäfte von Abwicklungsstellen, die von der Börsekammer gemäß der vorgenannten Bestimmung betraut wurden, Händlergeschäfte im Sinne des Paragraph 23, Absatz eins, Kapitalverkehrssteuergesetz, dRGBl. römisch eins, S 1058, in der geltenden Fassung.

Anmerkung

Kreditwesengesetz (KWG) seit 1. 1. 1994 Bankwesengesetz,
vgl. BGBl. Nr. 532/1993.

Schlagworte

Dienstordnung, Dienstvertrag, Börse, Wertpapierbörse

Gesetzesnummer

10002895

Dokumentnummer

NOR12036818

Alte Dokumentnummer

N2199329356J