Rechtstracker.at

§ 26a

Fassungen
01.07.1997 bis 31.12.2004 — BGBl. Nr. 762/1996
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 26a heute25.05.2018 § → § BGBl. I Nr. 32/2018
§ 26a01.07.201524.05.2018 § → § BGBl. I Nr. 13/2015
§ 26a18.06.200930.06.2015 § → § BGBl. I Nr. 52/2009
§ 26a01.01.200517.06.2009 § → § BGBl. I Nr. 164/2004
§ 26a01.07.199731.12.2004 BGBl. Nr. 762/1996

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Bewährungshilfegesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 146 aus 1969, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 762 aus 1996,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 26 a

Inkrafttretensdatum

01.07.1997BGBl. Nr. 762/1996

Außerkrafttretensdatum

31.12.2004danach: BGBl. I Nr. 164/2004

Index

25/04 Sonstiges Strafprozess, Strafvollzug

Text

Dienstrechtliche Sonderbestimmungen

Paragraph 26 a,

  1. Absatz eins,Zur Wahrnehmung der Dienstaufsicht und der anderen dienstrechtlichen Zuständigkeiten gegenüber Beamten, die gemäß Paragraph 26, einer privaten Vereinigung zur Verfügung gestellt sind, wird mit Wirksamkeit vom 1. Juli 1997 eine Bundespersonalstelle für Bewährungshilfe errichtet. Die Bundespersonalstelle ist eine nachgeordnete Dienstbehörde im Wirkungsbereich des Bundesministers für Justiz im Sinne des Paragraph 2, Absatz 2, des Dienstrechtsverfahrensgesetzes 1984, Bundesgesetzblatt Nr. 29.
  2. Absatz 2,Der Bundespersonalstelle für Bewährungshilfe kommen auch die Wahrnehmung der dienstrechtlichen Zuständigkeiten nach Paragraph 2, Absatz 4, DVG und die Erteilung von Dienstaufträgen zu Dienstreisen zu. Diese Zuständigkeiten können vom Bundesminister für Justiz nach Einholung eines Vorschlages des Leiters der Bundespersonalstelle an den Leiter einer Organisationseinheit der privaten Vereinigung übertragen werden.
  3. Absatz 3,Der Leiter der Bundespersonalstelle für Bewährungshilfe ist vom Bundesminister für Justiz nach Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens nach den Paragraphen 5, ff. des Ausschreibungsgesetzes 1989 für die Dauer von fünf Jahren, längstens jedoch für die Dauer des Bestehens der Bundespersonalstelle für Bewährungshilfe, zu bestellen. Eine Wiederbestellung ist zulässig. Bei gleicher Eignung mehrerer Bewerber ist einem Bewerber der Vorzug zu geben, der bei einer im Paragraph 24, genannten Vereinigung tätig war oder ist.
  4. Absatz 4,Der Leiter der Bundespersonalstelle für Bewährungshilfe wird von einem vom Bundesminister für Justiz bestellten Stellvertreter vertreten. Vor der Bestellung des Stellvertreters hat der Bundesminister für Justiz einen Vorschlag des Leiters der Bundespersonalstelle einzuholen.
  5. Absatz 5,Soweit Organen der gesetzlichen Personalvertretung Mitwirkungsrechte gegenüber der Bundespersonalstelle für Bewährungshilfe zukommen, sind sie von dem gemäß Paragraph 11, Absatz eins, Ziffer 4, Litera b, des Bundes-Personalvertretungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 133 aus 1967,, eingerichteten Fachausschuß wahrzunehmen.

Zuletzt aktualisiert am

08.05.2025

Gesetzesnummer

10002137

Dokumentnummer

NOR12039020

Alte Dokumentnummer

N2199660156J