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§ 149k StPO

Fassungen
01.10.1997 bis 09.04.1999 — BGBl. I Nr. 105/1997
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 149k01.01.200231.12.2007 § → § BGBl. I Nr. 130/2001 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 19/2004
§ 149k10.04.199931.12.2001 § → § BGBl. I Nr. 55/1999
§ 149k01.10.199709.04.1999 BGBl. I Nr. 105/1997

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Strafprozeßordnung 1975

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 631 aus 1975, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 1997,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 149 k

Inkrafttretensdatum

01.10.1997BGBl. I Nr. 105/1997

Außerkrafttretensdatum

09.04.1999danach: BGBl. I Nr. 55/1999

Abkürzung

StPO

Index

25/01 Strafprozess

Text

Paragraph 149 k,

  1. Absatz eins,Jeder Auftraggeber einer Datenverarbeitung, deren Daten in einen Abgleich nach Paragraph 149 i, einbezogen werden sollen, ist verpflichtet, die Datenverarbeitung auf die gesuchten Merkmale hin zu durchsuchen und alle Daten, die diese Merkmale enthalten, in lesbarer Form zu übermitteln. Hiebei hat er sich neben den gesuchten Merkmalen auf die Übermittlung der Namen, der Geburtsdaten und der Anschriften zu beschränken. Danach hat er allfällige Ergebnisse des Suchvorganges zu vernichten und – abweichend von den Paragraphen 7, Absatz 4 und 18 Absatz 5, des Datenschutzgesetzes – lediglich die Daten der Übermittlung und den Beschluß nach Absatz 2, zu protokollieren.
  2. Absatz 2,Die Verpflichtung nach Absatz eins, hat der Untersuchungsrichter dem Auftraggeber mit Beschluß aufzutragen; dieser Beschluß hat die entsprechenden Anordnungen der Ratskammer (Paragraph 149 i, Absatz eins, Ziffer 2 bis 4) anzuführen. Die Paragraphen 143, Absatz 2 und 145 sowie die Bestimmungen über die Hausdurchsuchung gelten sinngemäß.
  3. Absatz 3,Das Vernehmungsverbot des Paragraph 151, Absatz eins, Ziffer eins und die Rechte von Personen, die nach Paragraph 152, Absatz eins, Ziffer 4, oder 5 oder nach Paragraph 31, Absatz eins, des Mediengesetzes von der Verbindlichkeit zur Ablegung eines Zeugnisses gesetzlich befreit sind, dürfen nicht umgangen werden (Paragraphen 151, Absatz 2, 152, Absatz 3 und Paragraph 31, Absatz 2, des Mediengesetzes).

Zuletzt aktualisiert am

04.08.2025

Gesetzesnummer

10002326

Dokumentnummer

NOR12039415

Alte Dokumentnummer

N2199748220L