Rechtstracker.at

Art. 1 § 71 FinStrG

Fassungen
01.01.1959 bis 31.12.2002 — BGBl. Nr. 129/1958 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 71 heute01.01.2026 § → § BGBl. I Nr. 98/2025
Art. 1 § 7101.01.201431.12.2025 § → § BGBl. I Nr. 14/2013
Art. 1 § 7101.05.200431.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 124/2003
Art. 1 § 7101.01.200330.04.2004 § → § BGBl. I Nr. 97/2002
Art. 1 § 7101.01.195931.12.2002 BGBl. Nr. 129/1958 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Finanzstrafgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 129 aus 1958,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 71

Inkrafttretensdatum

01.01.1959BGBl. Nr. 129/1958

Außerkrafttretensdatum

31.12.2002danach: BGBl. I Nr. 97/2002

Abkürzung

FinStrG

Index

32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht

Text

Paragraph 71, (1) Die Laienbeisitzer der Spruchsenate und der Berufungssenate haben beim Eintritt in ihre Tätigkeit vor dem Präsidenten der Finanzlandesdirektion nachstehendes Gelöbnis zu leisten:

"Ich gelobe, daß ich bei den Verhandlungen ohne Ansehung der Person unparteiisch nach bestem Wissen und Gewissen vorgehen, die Gesetze, insbesondere die Verfassung, befolgen und, was mir durch die Verhandlungen überhaupt, insbesondere von den Verhältnissen der Beschuldigten bekannt wird, geheimhalten werde."

  1. Absatz 2,Die Beifügung einer religiösen Beteuerung ist zulässig.
  2. Absatz 3,Nach der Angelobung hat der Präsident der Finanzlandesdirektion die Gründe mitzuteilen, aus denen sich die Laienbeisitzer der Ausübung ihres Amtes zu enthalten haben.
  3. Absatz 4,Die Vornahme der Angelobung und die Bekanntgabe der Befangenheitsgründe sind in einer Niederschrift festzuhalten.
  4. Absatz 5,Bei Beginn der mündlichen Verhandlung sind die Laienbeisitzer an das Gelöbnis zu erinnern.

Schlagworte

Eidesformel

Gesetzesnummer

10003898

Dokumentnummer

NOR12043102

Alte Dokumentnummer

N3195816183S