Rechtstracker.at

§ 4

Fassungen
18.06.1997 bis 18.10.2007 — BGBl. II Nr. 160/1997 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 419.10.200724.02.2016 § → § BGBl. II Nr. 290/2007 · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 54/2016
§ 418.06.199718.10.2007 BGBl. II Nr. 160/1997 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Begrenzung der Emission von luftverunreinigenden Stoffen

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 160 aus 1997,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 4

Inkrafttretensdatum

18.06.1997BGBl. II Nr. 160/1997

Außerkrafttretensdatum

18.10.2007danach: BGBl. II Nr. 290/2007

Index

50/01 Gewerbeordnung

Text

Paragraph 4, (1) Bei Einrichtungen zum Erschmelzen und Vergießen von Roheisen dürfen nach Maßgabe des Paragraph 5, folgende Emissionsgrenzwerte nicht überschritten werden:

  a) Staubförmige Emissionen .........................  50   mg/m3

  b) Schwefeloxide, angegeben als Schwefeldioxid

     (SO2) ........................................... 500   mg/m3

  c) Stickstoffoxide, angegeben als Stickstoffdioxid

     (NO2) ........................................... 500   mg/m3

  d) Cyanide, angegeben als Blausäure (HCN) ..........   5   mg/m3

  (2) Bei Einrichtungen zur Stahlerzeugung in Konvertern und in

Vakuumschmelzanlagen dürfen nach Maßgabe des § 5 folgende

Emissionsgrenzwerte nicht überschritten werden:

  a) Staubförmige Emissionen .........................  50   mg/m3

  b) Schwefeloxide, angegeben als Schwefeldioxid

     (SO2) ........................................... 500   mg/m3

  c) Stickstoffoxide, angegeben als Stickstoffdioxid

     (NO2) ........................................... 500   mg/m3

  (3) Bei Einrichtungen zur Stahlerzeugung in Elektrolichtbogenöfen

und in Induktionsöfen sowie bei pfannenmetallurgischen Einrichtungen

dürfen nach Maßgabe des § 5 folgende Emissionsgrenzwerte nicht

überschritten werden:

  a) Schwefeloxide, angegeben als Schwefeldioxid

     (SO2) ........................................... 500   mg/m3

  b) Stickstoffoxide, angegeben als Stickstoffdioxid

     (NO2) ........................................... 500   mg/m3

  c) 2-,3-,7-,8-TCDD-Äquivalent ......................   0,4 ng/m3

  (4) Bei Einrichtungen zur Stahlerzeugung in

Elektro-Schlacke-Umschmelzanlagen (ESU) dürfen nach Maßgabe des § 5

folgende Emissionsgrenzwerte nicht überschritten werden:

  a) Staubförmige Emissionen .........................  50   mg/m3

  b) Schwefeloxide, angegeben als Schwefeldioxid

     (SO2) ........................................... 500   mg/m3

  c) Stickstoffoxide, angegeben als Stickstoffdioxid

     (NO2) ........................................... 500   mg/m3

  d) anorganische Fluorverbindungen, angegeben als

     Fluorwasserstoff (HF) ...........................   1   mg/m3

  (5) Bei Einrichtungen zur Erwärmung bzw. Warmhaltung oder

Wärmebehandlung von Eisen und Stahl (Wärmeöfen und

Wärmebehandlungsöfen) dürfen nach Maßgabe des § 5 folgende

Emissionsgrenzwerte nicht überschritten werden:

  a) Schwefeloxide, angegeben als Schwefeldioxid

     (SO2), bei Verwendung von Kokereigas ............ 300   mg/m3

  b) Stickstoffoxide, angegeben als Stickstoffdioxid

     (NO2), bei Vorwärmung der Verbrennungsluft ...... 750   mg/m3

  c) Stickstoffoxide, angegeben als Stickstoffdioxid

     (NO2), ohne Vorwärmung der Verbrennungsluft ..... 500   mg/m3

  (6) Bei Einrichtungen zum Flämmen (Flämmereien) dürfen nach

Maßgabe des § 5 staubförmige Emissionen 50 mg/m3 nicht

überschreiten.

  (7) Bei Einrichtungen zur Oberflächenbehandlung von Metallen

mittels Säuren dürfen nach Maßgabe des § 5 folgende

Emissionsgrenzwerte nicht überschritten werden:

  a) Schwefeloxide, angegeben als Schwefeldioxid

     (SO2) ........................................... 300   mg/m3

  b) Stickstoffoxide, angegeben als Stickstoffdioxid

     (NO2) ........................................... 500   mg/m3

  (8) Bei Einrichtungen zur Oberflächenbehandlung durch

Feuerverzinken (Feuerverzinkungsanlagen) dürfen nach Maßgabe des § 5

folgende Emissionsgrenzwerte nicht überschritten werden:

  a) Staubförmige Emissionen .........................  10   mg/m3

  b) anorganische Chlorverbindungen, angegeben als

     Chlorwasserstoff (HCl) ..........................  20   mg/m3

  1. Absatz 9,Bei Sekundärentstaubungseinrichtungen dürfen nach Maßgabe des Paragraph 5, staubförmige Emissionen 50 mg/m3 nicht überschreiten.

Anmerkung

Formeln nicht direkt darstellbar

Gesetzesnummer

10007923

Dokumentnummer

NOR12089622

Alte Dokumentnummer

N5199763749J