Rechtstracker.at

Anl. 1/05

Fassungen
31.07.1985 bis 10.05.1994 — BGBl. Nr. 312/1985 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/0511.05.199431.08.1996 § → § BGBl. Nr. 350/1994 · aufgehoben
Anl. 1/0531.07.198510.05.1994 BGBl. Nr. 312/1985 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 312 aus 1985, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 514 aus 1992,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 05

Inkrafttretensdatum

31.07.1985BGBl. Nr. 312/1985

Außerkrafttretensdatum

10.05.1994aufgehoben durch BGBl. Nr. 514/1992

Index

64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Klassenweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Paragraph 4,, Bundesgesetzblatt Nr. 514 aus 1992,)

31. 8. 1992 (1. Klasse)

31. 8. 1993 (2. Klasse)

31. 8. 1994 (3. Klasse)

31. 8. 1995 (4. Klasse)

31. 8. 1996 (5. Klasse)

Text

2. Klasse (2 Wochenstunden):

FREIHEIT UND SINNVOLLE BINDUNG

FREI WERDEN UND FREI SEIN

2.1. Freiheit und Verantwortung (A 4, E 1)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Freiheit als Wesensmerkmal des Menschen (A 1).
  2. Ziffer 2
    Freiheit für und Freiheit von (A 4).
  3. Ziffer 3
    Freiheit und Normen (A 2, E 2).
  4. Ziffer 4
    Freiheit und Gewissen (E 1).
  5. Ziffer 5
    Menschliche Entscheidungsfreiheit (A 1, E 1).
  6. Ziffer 6
    Freiheit und Verantwortung (E 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Jesus Christus und seine Freiheit bewirkende Botschaft (C 4).
  2. Ziffer 12
    Das Kind und dessen persönliche Freiheit (A 4).
  3. Ziffer 13
    Freiheit durch Regeln geschützt (E 2).
  4. Ziffer 14
    Fehlformen der Freiheit (A 2).
  5. Ziffer 15
    Freiheitsberaubung in unserer Zeit (A 2).

AUFBRÜCHE UND PROTEST

2.2. Jugend im Aufbruch (A 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Jugendliche auf der Suche nach neuen Lebensformen (A 4).
  2. Ziffer 2
    Jugendkultur als Protest gegen Erstarrung in der Gesellschaft (A 2).
  3. Ziffer 3
    Aufbruch und Protest Jesu gegen verschiedene Strömungen und Verhaltensweisen seiner Zeit (C 1).
  4. Ziffer 4
    Flucht in die Sucht: Drogen, Alkohol, Medikamente ... (A 4).
  5. Ziffer 5
    Die „Eigenart“ des Kindes im religiösen Verhalten (A 4, E 4).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Jugend zwischen Aufbruch und Flucht: Alternativgruppen und Aussteiger (A 2).
  2. Ziffer 12
    Das Engagement der Jugend für den Frieden (E 2, A 2).

2.3. Sekten und religiöse Bewegungen (A 4)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Sekten: Eine Herausforderung für die großen Kirchen (A 2).
  2. Ziffer 2
    Sekten und Neue religiöse Bewegungen (Jugendreligionen) (A 2).
  3. Ziffer 3
    Umgang mit Vertretern der Sekten und Jugendreligionen (E 4).
  4. Ziffer 4
    Gespräche mit betroffenen Eltern und Kindern, die mit diesen Gruppen in Berührung gekommen sind (E 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Der Unterschied zwischen kirchlichem und sektiererischem Umgang mit der Bibel (C 4).
  2. Ziffer 12
    Die im Bundesland/in der Diözese tätigen Sekten und Neuen religiösen Bewegungen (D 4).
  3. Ziffer 13
    Sekten als kirchengeschichtliches Phänomen (Längsschnitt) (D 4).

2.4. Aufbrüche im Geist Gottes (D 2, E 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Berufungen, Charismen, Aufbrüche im Geiste Gottes (C 2).
  2. Ziffer 2
    Berufungen, Impulse, Aufbrüche in der Geschichte der Kirche:
    Heilige (D 2).
  3. Ziffer 3
    Das Pfingstereignis als Aufbruchserfahrung (B 2, C 2).
  4. Ziffer 4
    Umkehr und Reform als dauernder Auftrag der Kirche (D 2, E 2).
  5. Ziffer 5
    Veränderungen im Glaubensverhalten des Erziehers durch das Kind (E 2).
  6. Ziffer 6
    Neue Wege in der religiösen Erziehung im Kleinkindalter (E 4).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Jugend in der Erwachsenenkirche (E 2).
  2. Ziffer 12
    Charismatische Bewegungen (D 2).
  3. Ziffer 13
    Basisgemeinden in der Kirche (D 4).
  4. Ziffer 14
    Gelebte Ökumene am Beispiel von Taize (D 2).

PARTNER SEIN - GEMEINSCHAFT

2.5. Vielfalt der Berufungen durch Gott und die Antworten des Menschen (D 2, E 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Gezielte Lebensgestaltung und Berufsvorbereitung als Auftrag und Aufgabe (E 2).
  2. Ziffer 2
    Berufung zum Dienst im Licht der Bibel (C 2).
  3. Ziffer 3
    Das allgemeine Priestertum als Berufung zu verschiedenen Diensten in und an der Kirche, in und an der Welt (E 2).
  4. Ziffer 4
    Das Weihesakrament als Berufung zum Dienst (D 2, E 2).
  5. Ziffer 5
    Leben nach evangelischen Räten (E 2).
  6. Ziffer 6
    Laientheologen - Form des kirchlichen Dienstes (E 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 12
    Berufen zum Beruf eines Kindergärtners (E 2).
  2. Ziffer 13
    Die Aufgabe der Frau in der Kirche (E 2).
  3. Ziffer 14
    Berufungsgeschichten in der Bibel (C 4).

2.6. Sinn und Bedeutung von Freundschaft (A 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Freundschaft als Weg der Selbstfindung und Glückserfahrung (A 1).
  2. Ziffer 2
    Merkmale von Freundschaft: Treue, Wahrhaftigkeit, Achtung, Rücksichtnahme, Verzicht, Hingabe (A 4).
  3. Ziffer 3
    Gefährdung und Fehlformen der Freundschaft (A 2).
  4. Ziffer 4
    Nähe und Distanz des Kindergärtners zum Kind (E 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Beispiele für Freundschaft in der Bibel (C 2).
  2. Ziffer 12
    Symbole für Freundschaft (D 4).
  3. Ziffer 13
    Freundschaft, Kameradschaft, Liebe (A 2).
  4. Ziffer 14
    Wert der Beziehungen im Kindergarten für die religiöse Entwicklung des Kindes (E 4).

2.7. Familie und Gruppe als Orte sozialen Lernens (A 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Die Familie - die erste soziale Erfahrung im menschlichen Leben (A 2).
  2. Ziffer 2
    Vermittlung von Werten durch die Familie (A 4).
  3. Ziffer 3
    Familie und Gruppe als Orte der Identitätsfindung (A 1).
  4. Ziffer 4
    Aufgabe des Jugendlichen in der Familie und Gruppe (E 1).
  5. Ziffer 5
    Die Bedeutung des Kindes für die Familie (A 2).
  6. Ziffer 6
    Unvollständige Familien (E 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Gefährdung der Familie in der heutigen Zeit (A 2).
  2. Ziffer 12
    Kommunikationsformen in Gruppe und Familie (A 2).
  3. Ziffer 13
    Sicht und Ernstnahme familienbedingter Probleme im Leben eines Kindes (Hilfestellung aus christlichen Überlegungen) (E 2).

2.8. Gemeinschaftsbildung in Schule und Kirche (A 2, E 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Schülererfahrungen von Gemeinschaft in Schule und Kirche (A 2, E 2).
  2. Ziffer 2
    Kirche als Gemeinschaft und Institution (D 2, E 2).
  3. Ziffer 3
    Notwendigkeit personaler Beziehungen für den Aufbau kirchlicher Gemeinschaft (B 2, E 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Gemeinschaftsbildung in der Schule (Schülervertretung, Freundschaften, Interessensgruppen, Schulpartnerschaft) (A 2).
  2. Ziffer 12
    Außenseiter in der Schule (A 2).
  3. Ziffer 13
    Formen der Gemeinschaftsbildung in der Kirche (E 2).

MIT JESUS IN FREIHEIT VERBUNDEN

2.9. Jesus von Nazareth in seiner Zeit und Umwelt (C 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Biblische und außerbiblische Zeugnisse (C 2, D 2).
  2. Ziffer 2
    Jesus als historische Persönlichkeit (C 1).
  3. Ziffer 3
    Das Leben und das Land Jesu für das Kleinkind (C 2).
  4. Ziffer 4
    Gruppierungen und Parteien im Judentum zur Zeit Jesu und deren Messiaserwartungen (C 2).
  5. Ziffer 5
    Die Religionskritik Jesu (C 4).
  6. Ziffer 6
    Palästina zur Zeit Jesu (C 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Unterschiedliche Vorstellungen von Jesus und Erwartungen an ihn (Geschichte und Gegenwart) (A 2, D 2).
  2. Ziffer 12
    Verhältnis zwischen Judentum und Christentum (E 2).

2.10. Jesus Christus - Der Erlöser (B 4, C 4, E 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Jesus Christus - Gottes Sohn (B 4).
  2. Ziffer 2
    Menschen begegnen Jesus und finden in ihm Christus (B 2, E 2).
  3. Ziffer 3
    Leben, Sterben und Auferstehen als Erlösungsgeschehen (C 4, B 4).
  4. Ziffer 4
    Erlösungserfahrungen für das Kind (A 1, B 1).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Christen in der Nachfolge Jesu (E 2).
  2. Ziffer 12
    Das Jesusbild in den Evangelien (C 4).
  3. Ziffer 13
    Der Christusglaube in Geschichte und Gegenwart (D 4).

2.11. Die Bibel im Leben eines Christen (C 4, E 4)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Frohbotschaft und Zeugnis als Grundstruktur der Bibel (C 4).
  2. Ziffer 2
    Die Entstehung der biblischen Schriften (C 2).
  3. Ziffer 3
    Die Schriften des Alten und des Neuen Testaments (C 2).
  4. Ziffer 4
    Methodische Zugänge zu biblischen Texten (C 4).
  5. Ziffer 5
    Die Bedeutung der Bibel im kirchlichen Leben und im Leben einzelner Menschen (C 4, E 4).
  6. Ziffer 6
    Biblische Inhalte für Kinder (C 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Die Bibel als Literatur (C 2).
  2. Ziffer 12
    Wichtige bibelwissenschaftliche Informationen: Offenbarung, Kanon, Irrtumslosigkeit, Inspiration ... (B 2).
  3. Ziffer 13
    Entfaltung der biblischen Wahrheit durch das Lehramt der Kirche (B 2, C 2).
  4. Ziffer 14
    Christen leben mit und nach der Schrift (Beispiele und Formen) (E 4).

Zuletzt aktualisiert am

23.01.2025

Gesetzesnummer

10008570

Dokumentnummer

NOR12101558

Alte Dokumentnummer

N6198514671S