Rechtstracker.at

Anl. 1/06

Fassungen
31.07.1985 bis 10.05.1994 — BGBl. Nr. 312/1985 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/0611.05.199431.08.1996 § → § BGBl. Nr. 350/1994 · aufgehoben
Anl. 1/0631.07.198510.05.1994 BGBl. Nr. 312/1985 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 312 aus 1985, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 514 aus 1992,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 06

Inkrafttretensdatum

31.07.1985BGBl. Nr. 312/1985

Außerkrafttretensdatum

10.05.1994aufgehoben durch BGBl. Nr. 514/1992

Index

64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Klassenweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Paragraph 4,, Bundesgesetzblatt Nr. 514 aus 1992,)

31. 8. 1992 (1. Klasse)

31. 8. 1993 (2. Klasse)

31. 8. 1994 (3. Klasse)

31. 8. 1995 (4. Klasse)

31. 8. 1996 (5. Klasse)

Text

3. Klasse (2 Wochenstunden):

DEN GLAUBEN LEBEN - HANDELN AUS DEM GLAUBEN

GLAUBE: URSPRUNG UND GESTALT

3.1. Zum Glauben kommen - Taufe (B 2, D 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Wege zum Glauben (B 4).
  2. Ziffer 2
    Die religiöse Entwicklung des Kindes (E 2).
  3. Ziffer 3
    Vermittlungsprozesse von Glauben an das Kind (E 2).
  4. Ziffer 4
    Die erste Glaubensentscheidung: Die Taufe (B 3).
  5. Ziffer 5
    Jesus Christus: Grund des Glaubens (C 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Urvertrauen - Urangst (A 4).
  2. Ziffer 12
    Das ungetaufte Kind im Kindergarten (E 2).
  3. Ziffer 13
    Taufe und Ökumene (D 3).
  4. Ziffer 14
    Das Patenamt (E 2).
  5. Ziffer 15
    Die Kindertaufe (B 2, D 2).
  6. Ziffer 16
    Markante Glaubensgestalten für das Kleinkind (D 2).

3.2. Glaube als Haltung und Tat - Firmung (B 2, E 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Gelebter Glaube (E 1).
  2. Ziffer 2
    Die Glaubensfähigkeit des Kindes (A 2, E 2).
  3. Ziffer 3
    Firmung als bewußte Entscheidung für den Glauben (B 1, E 1).
  4. Ziffer 4
    Leben mit dem Hl. Geist (B 2).
  5. Ziffer 5
    Mit Kindern Pfingsten feiern (D 2).
  6. Ziffer 6
    Zeichen religiöser Mündigkeit (E 4).
  7. Ziffer 7
    Der Glaube und Krisen des Glaubens (A 4).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Firmung und Pfarre (E 2).
  2. Ziffer 12
    Symbole aus der Firmliturgie (B 4).
  3. Ziffer 13
    Einheit in Glaube, Hoffnung und Liebe (E 1).
  4. Ziffer 14
    Die Beziehung des Erwachsenenglaubens zur kindlichen Glaubensfähigkeit (A 4, E 4).

GLAUBENSERFAHRUNG FÜR DAS KLEINKIND

3.3. Schulung religiöser Grundfähigkeiten (Kräfteschulung) (A 4, B 4)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Die Bedeutung der vollen Wirklichkeitserfassung für den Glauben (D 4).
  2. Ziffer 2
    Die Bedeutung des Handelns für den Glauben (E 4).
  3. Ziffer 3
    Die Bedeutsamkeit religiöser Grundfähigkeiten (zB Ehrfurcht haben, Toleranz zeigen ...) für den Glauben (A 4, D 4).
  4. Ziffer 4
    Die „Kräfteschulung“ als Weg zur Glaubenserfahrung (A 4).
  5. Ziffer 5
    Methoden der Kräfteschulung (A 4).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Kräfte (=Grundfähigkeiten), die für Glaubensverhalten von Bedeutung sind (A 4).

3.4. Symbolerziehung (A 4)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Die Bedeutung der Symbole im kindlichen Leben (A 4).
  2. Ziffer 2
    Symbole im Leben des heutigen Menschen (A 4).
  3. Ziffer 3
    Vorgang der Symbolentdeckung und -verarbeitung (D 4).
  4. Ziffer 4
    Begriffserklärung und Differenzierung: Zeichen, Symbole, Verwendungsmerkmale usw. (A 4).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Vorsakramentale Erziehung (B 4).
  2. Ziffer 12
    Die Symbole in den Sakramenten (D 4).
  3. Ziffer 13
    Die Symbole in der katholischen Liturgie (D 4).

3.5. Jesusverkündung für das Kind (C 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Der Beziehungsaufbau zwischen Kind und Jesus (E 2, C 2).
  2. Ziffer 2
    Kindgemäße Inhalte aus den Evangelien (Auswahl, Ausmaß und Kriterien) (C 4).
  3. Ziffer 3
    Möglichkeiten des persönlichen Umgangs mit der Bibel (C 1).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Gleichnisse (Neues Testament) und Wunderberichte für die Kleinkindererziehung (C 2).
  2. Ziffer 12
    Gleichnisse und Wunder für den Glauben des Christen (C 1).
  3. Ziffer 13
    Die Herausforderung von Kreuz und Auferstehung für den Glauben (C 1).

LEBEN ALS ANTWORT

3.6. Menschenwürde und Menschenrechte (A 4, C 2, E 4)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Anthropologische Begründung: Rechte und Pflichten des Menschen (A 2).
  2. Ziffer 2
    Das Recht des Menschen auf Leben (A 4).
  3. Ziffer 3
    Die Rechte und die Würde des Kindes aus christlicher Perspektive (B 4, A 4).
  4. Ziffer 4
    Gefährdung der Menschenwürde (A 2).
  5. Ziffer 5
    Die christliche Begründung der Menschenrechte und die daraus resultierenden Verpflichtungen (B 4, C 4).
  6. Ziffer 6
    Das christliche Menschenbild (B 4).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Verbriefte Menschenrechte (A 4).
  2. Ziffer 12
    Abtreibung und Euthanasie (E 4).
  3. Ziffer 13
    Das behinderte Leben (A 4).
  4. Ziffer 14
    Gefährdungen des Kindes durch die Gesellschaft (E 4).
  5. Ziffer 15
    Die Begegnung des Kindes mit dem behinderten Leben (A 2).

3.7. Das Gewissen und die Gewissensbildung des Kindes (A 4, E 4)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Das Wesen und die Formen des Gewissens (A 4).
  2. Ziffer 2
    Inhalte der kindlichen Gewissensbildung (A 2).
  3. Ziffer 3
    Wege der Gewissensbildung beim Kind (A 2, E 2).
  4. Ziffer 4
    Gewissensfunktion und Gewissensentscheidung (E 4).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Gewissen und Gesetz (=soziales Gewissen).
  2. Ziffer 12
    Gewissen und Verantwortung (A 2, E 2).
  3. Ziffer 13
    Gewissenskonflikt (E 2).
  4. Ziffer 14
    Die Bedeutung des Vorbildes für das Kind (E 2).
  5. Ziffer 15
    Moralisches Lernen (Piaget-Kohlberg) (A 4).
  6. Ziffer 16
    Die Frage der Strafe (E 4).

3.8. Gott befreit zur Liebe - Dekalog und Bergpredigt (C 4)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Menschliche Sehnsucht nach Befreiung und Liebe (A 4).
  2. Ziffer 2
    Das biblische Modell dieser Sehnsucht und deren Erfüllung (C 4).
  3. Ziffer 3
    Biblische Texte für das Kind, die befreiende Erlebnisse bewirken (E 4).
  4. Ziffer 4
    Gottes- und Nächstenliebe (B 4, E 4).
  5. Ziffer 5
    Dekalog (C 4).
  6. Ziffer 6
    Bergpredigt (C 4).
  7. Ziffer 7
    Einübung des Kindes in christliche Gebote und Verhaltensweisen (E 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Möglichkeiten befreiender Erlebnisse und Schritte im Kindergarten (E 2).
  2. Ziffer 12
    Bibelwissenschaftliche Ergebnisse zu den Dokumenten der Bergpredigt und des Dekalogs (C 4).
  3. Ziffer 13
    Dekalog und Bergpredigt im Vergleich mit ähnlichen Texten aus anderen Religionen und Weltanschauungen (A 4).

BEFREIENDE ERFAHRUNGEN IM GLAUBEN

3.9. Schuld und Versöhnung (A 3, D 4, E 2)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Menschliche Erfahrungen von Heil und Unheil (A 3, B 3).
  2. Ziffer 2
    Heil- und Unheilserfahrungen in biblischen Texten, besonders in der Urgeschichte (C 4).
  3. Ziffer 3
    Texte der Urgeschichte für das Kleinkind (C 2).
  4. Ziffer 4
    Formen der Schuldbewältigung (A 2).
  5. Ziffer 5
    Bewältigung von Schuld aus dem Geist des Evangeliums (aus der Praxis Jesu und der Kirche) (C 4, D 4).
  6. Ziffer 6
    Das Bußsakrament (E 1).
  7. Ziffer 7
    Kindliche Bewältigung von „Schuld“ und Fähigkeit zur Umkehr (E 2).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Die Lehre vom Teufel (D 3).
  2. Ziffer 12
    Die Bedeutung des Ablasses (D 4).
  3. Ziffer 13
    Der strafende Gott in der Erziehung (D 4).
  4. Ziffer 14
    Kollektivschuld (A 3).
  5. Ziffer 15
    Bußerziehung im Kleinkindalter (E 2).

3.10. Feste und Feiern (D 3)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Die Fähigkeit zu feiern im Menschen (A 4).
  2. Ziffer 2
    Anlässe und Bedingungen für das Feiern im Kindergarten (A 4).
  3. Ziffer 3
    Prinzipien der religiös orientierten Festgestaltung (A 4, E 4).
  4. Ziffer 4
    Der kirchliche Festkalender - seine Berücksichtigung im Kindergarten (D 4).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Der religiöse Ursprung des Festes (B 4).
  2. Ziffer 12
    Das Leben Jesu im Kirchenjahr (C 4, D 4).
  3. Ziffer 13
    Funktionen des Festes für den Glauben (B 4).

3.11. Eucharistie (B 3, D 3, E 3)

Kernstoff:

  1. Ziffer eins
    Wesen und Verständnis der Eucharistie (B 3).
  2. Ziffer 2
    Aufbau und Gestaltung der Eucharistiefeier (B 4).
  3. Ziffer 3
    Voreucharistische Erziehung (E 4).
  4. Ziffer 4
    Kinderliturgie (D 4).
  5. Ziffer 5
    Gestaltung von Kindermessen (E 4).
  6. Ziffer 6
    Der Sonntag (D 3).

Erweiterungsstoff:

  1. Ziffer 11
    Die Hinführung des Kindes zum Gemeindegottesdienst (E 2).
  2. Ziffer 12
    Vom Sabbat zum Sonntag (C 3, D 3).
  3. Ziffer 13
    Die Liturgiereform des 2. Vatikanums (D 4).
  4. Ziffer 14
    Leben mit der Eucharistie (E 4).

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2025

Gesetzesnummer

10008570

Dokumentnummer

NOR12101559

Alte Dokumentnummer

N6198514672S