Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Diese Fassung ist nicht aktuell
Kurztitel
Bundespflegegeldgesetz
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 110/1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 457/1993Bundesgesetzblatt Nr. 110 aus 1993, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 457 aus 1993,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
§ 3Paragraph 3
Index
66/03 Sonstiges Sozialversicherung
Text
2. ABSCHNITT
Anspruchsberechtigte Personen
Personenkreis
§ 3.Paragraph 3,
(1)Absatz eins,Anspruch auf Pflegegeld nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Bundesgesetzes besteht für nachstehende Personen, sofern sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben:
Bezieher einer Vollrente, deren Pflegebedarf durch den Arbeits(Dienst)unfall oder die Berufskrankheit verursacht wurde, oder einer Pension (ausgenommen die Knappschaftspension) nach dem
Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl. Nr. 189/1955;Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG), Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1955,; Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG), BGBl. Nr. 560/1978;Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG), Bundesgesetzblatt Nr. 560 aus 1978,; Freiberuflichen Sozialversicherungsgesetz (FSVG), BGBl. Nr. 624/1978;Freiberuflichen Sozialversicherungsgesetz (FSVG), Bundesgesetzblatt Nr. 624 aus 1978,; Bauern-Sozialversicherungsgesetz (BSVG), BGBl. Nr. 559/1978;Bauern-Sozialversicherungsgesetz (BSVG), Bundesgesetzblatt Nr. 559 aus 1978,; Notarversicherungsgesetz 1972 (NVG 1972), BGBl. Nr. 66;Notarversicherungsgesetz 1972 (NVG 1972), Bundesgesetzblatt Nr. 66;
Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG), BGBl. Nr. 200/1967;Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG), Bundesgesetzblatt Nr. 200 aus 1967,; § 80 des Strafvollzugsgesetzes (StVG), BGBl. Nr. 144/1969;Paragraph 80, des Strafvollzugsgesetzes (StVG), Bundesgesetzblatt Nr. 144 aus 1969,;
die nach § 8 Abs. 1 Z 3 lit. h und i ASVG teilversicherten Schüler und Studenten, deren Pflegebedarf durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit verursacht wurde, in der Zeit vom Tag nach Abschluß der Heilbehandlung bis zu dem Zeitpunkt, in dem der Schulbesuch voraussichtlich abgeschlossen gewesen und der Eintritt in das Erwerbsleben erfolgt wäre;die nach Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer 3, Litera h und i ASVG teilversicherten Schüler und Studenten, deren Pflegebedarf durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit verursacht wurde, in der Zeit vom Tag nach Abschluß der Heilbehandlung bis zu dem Zeitpunkt, in dem der Schulbesuch voraussichtlich abgeschlossen gewesen und der Eintritt in das Erwerbsleben erfolgt wäre;
Personen, deren Rente nach den sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften abgefunden worden ist, wenn deren Pflegebedarf durch den Arbeits(Dienst)unfall oder die Berufskrankheit verursacht wurde;
Bezieher eines Ruhe- oder Versorgungsgenusses, Übergangsbeitrages, Versorgungsgeldes oder Unterhaltsbeitrages nach
dem Pensionsgesetz 1965 (PG 1965), BGBl. Nr. 340;dem Pensionsgesetz 1965 (PG 1965), Bundesgesetzblatt Nr. 340;
dem Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz (LDG 1984), BGBl. Nr. 302;dem Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz (LDG 1984), Bundesgesetzblatt Nr. 302;
dem Land- und forstwirtschaftlichen Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz (LLDG 1985), BGBl. Nr. 296;dem Land- und forstwirtschaftlichen Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz (LLDG 1985), Bundesgesetzblatt Nr. 296;
dem Bezügegesetz, BGBl. Nr. 273/1972;dem Bezügegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 273 aus 1972,; der Salinenarbeiter-Pensionsordnung 1967, BGBl. Nr. 5/1968;der Salinenarbeiter-Pensionsordnung 1967, Bundesgesetzblatt Nr. 5 aus 1968,; dem Post- und Telegraphen-Pensionsgesetz 1967, BGBl. Nr. 231;dem Post- und Telegraphen-Pensionsgesetz 1967, Bundesgesetzblatt Nr. 231;
dem Bundesgesetz vom 1. Juli 1967 über die Pensionsansprüche der Zivilbediensteten der ehemaligen k. u. k. Heeresverwaltung und ihrer Hinterbliebenen, BGBl. Nr. 255;dem Bundesgesetz vom 1. Juli 1967 über die Pensionsansprüche der Zivilbediensteten der ehemaligen k. u. k. Heeresverwaltung und ihrer Hinterbliebenen, Bundesgesetzblatt Nr. 255;
dem Verfassungsgerichtshofgesetz (VerfGG 1953), BGBl. Nr. 85;dem Verfassungsgerichtshofgesetz (VerfGG 1953), Bundesgesetzblatt Nr. 85;
dem Dorotheumsgesetz, BGBl. Nr. 66/1979;dem Dorotheumsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 66 aus 1979,; dem Bundestheaterpensionsgesetz (BThPG), BGBl. Nr. 159/1958;dem Bundestheaterpensionsgesetz (BThPG), Bundesgesetzblatt Nr. 159 aus 1958,; dem § 163 Abs. 8 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 (BDG 1979), BGBl. Nr. 333;dem Paragraph 163, Absatz 8, des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 (BDG 1979), Bundesgesetzblatt Nr. 333;
dem Epidemiegesetz 1950, BGBl. Nr. 186;dem Epidemiegesetz 1950, Bundesgesetzblatt Nr. 186;
Entschließungen des Bundespräsidenten, mit denen außerordentliche Versorgungsgenüsse gewährt wurden;
der Bundesbahn-Pensionsordnung 1966, BGBl. Nr. 313;der Bundesbahn-Pensionsordnung 1966, Bundesgesetzblatt Nr. 313;
Bezieher von Renten, Beihilfen oder Ausgleichen nach dem
Kriegsopferversorgungsgesetz 1957 (KOVG 1957), BGBl. Nr. 152;Kriegsopferversorgungsgesetz 1957 (KOVG 1957), Bundesgesetzblatt Nr. 152;
Heeresversorgungsgesetz (HVG), BGBl. Nr. 27/1964;Heeresversorgungsgesetz (HVG), Bundesgesetzblatt Nr. 27 aus 1964,; Opferfürsorgegesetz (OFG), BGBl. Nr. 183/1947;Opferfürsorgegesetz (OFG), Bundesgesetzblatt Nr. 183 aus 1947,; Impfschadengesetz, BGBl. Nr. 371/1973;Impfschadengesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 371 aus 1973,;
Personen, deren Rente gemäß
§ 56 KOVG 1957;Paragraph 56, KOVG 1957;
§ 61 HVG;Paragraph 61, HVG;
§ 2 OFG umgewandelt wurde;Paragraph 2, OFG umgewandelt wurde;
Bezieher eines Sonderruhegeldes nach Art. X des Nachtschwerarbeitsgesetzes (NSchG), BGBl. Nr. 354/1981.Bezieher eines Sonderruhegeldes nach Artikel römisch zehn, des Nachtschwerarbeitsgesetzes (NSchG), Bundesgesetzblatt Nr. 354 aus 1981,.
(2)Absatz 2,Der Bundesminister für Arbeit und Soziales ist ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesministers für Finanzen nach Anhörung der für das Bundesgebiet jeweils in Betracht kommenden gesetzlichen beruflichen Vertretung mit Verordnung folgende Personengruppen – soweit sie nicht in der gesetzlichen Pensionsversicherung versichert sind – in den anspruchsberechtigten Personenkreis nach Abs. 1 einzubeziehen:Der Bundesminister für Arbeit und Soziales ist ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesministers für Finanzen nach Anhörung der für das Bundesgebiet jeweils in Betracht kommenden gesetzlichen beruflichen Vertretung mit Verordnung folgende Personengruppen – soweit sie nicht in der gesetzlichen Pensionsversicherung versichert sind – in den anspruchsberechtigten Personenkreis nach Absatz eins, einzubeziehen:
die ordentlichen Kammerangehörigen einer Ärztekammer, sofern sie freiberuflich tätig sind;
die Mitglieder der Rechtsanwaltskammern;
die Mitglieder der österreichischen Apothekerkammer in der Abteilung für selbständige Apotheker;
die Mitglieder der Ingenieurkammern;
die Mitglieder der österreichischen Patentanwaltskammer;
die Mitglieder der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.
(3)Absatz 3,Der Bundesminister für Arbeit und Soziales ist ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesministers für Finanzen nach Anhörung der in Betracht kommenden Interessenvertretungen mit Verordnung weitere Personengruppen, die nicht der gesetzlichen Pensionsversicherung unterliegen, in den anspruchsberechtigten Personenkreis nach Abs. 1 einzubeziehen, sofern der Anspruch auf eine Pension, einen Ruhe(Versorgungs)genuß oder eine gleichartige Leistung auf einer privatrechtlichen Vereinbarung beruht.Der Bundesminister für Arbeit und Soziales ist ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesministers für Finanzen nach Anhörung der in Betracht kommenden Interessenvertretungen mit Verordnung weitere Personengruppen, die nicht der gesetzlichen Pensionsversicherung unterliegen, in den anspruchsberechtigten Personenkreis nach Absatz eins, einzubeziehen, sofern der Anspruch auf eine Pension, einen Ruhe(Versorgungs)genuß oder eine gleichartige Leistung auf einer privatrechtlichen Vereinbarung beruht.
(4)Absatz 4,Voraussetzung für die Erlassung einer Verordnung gemäß Abs. 2 oder 3 ist das Vorliegen eines der Gesamtfinanzierung dieses Bundesgesetzes vergleichbaren Beitrages der einzubeziehenden Personengruppen zu dem durch die Einbeziehung entstehenden Mehraufwand.Voraussetzung für die Erlassung einer Verordnung gemäß Absatz 2, oder 3 ist das Vorliegen eines der Gesamtfinanzierung dieses Bundesgesetzes vergleichbaren Beitrages der einzubeziehenden Personengruppen zu dem durch die Einbeziehung entstehenden Mehraufwand.
(5)Absatz 5,In der gemäß Abs. 2 oder 3 erlassenen Verordnung ist der Entscheidungsträger (§ 22) zu bezeichnen, dem die Durchführung des Bundespflegegeldgesetzes hinsichtlich der einbezogenen Personengruppen obliegt.In der gemäß Absatz 2, oder 3 erlassenen Verordnung ist der Entscheidungsträger (Paragraph 22,) zu bezeichnen, dem die Durchführung des Bundespflegegeldgesetzes hinsichtlich der einbezogenen Personengruppen obliegt.
Schlagworte
BGBl. Nr. 66/1972, Dienstunfall, Ruhegenuß, BGBl. Nr. 340/1965, BGBl. Nr. 302/1984, BGBl. Nr. 296/1985, BGBl. Nr. 231/1967, BGBl. Nr. 255/1967, BGBl. Nr. 85/1953, BGBl. Nr. 333/1979, BGBl. Nr. 186/1950, BGBl. Nr. 152/1957, Arbeitsunfall, Dienstunfall, BGBl. Nr. 313/1966
Zuletzt aktualisiert am
09.05.2025
Dokumentnummer
NOR12107351
alte Dokumentnummer
N6199328688J