Rechtstracker.at

Anl. 1/03

Fassungen
01.09.1998 bis 31.08.2003 — BGBl. II Nr. 302/1997 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/0301.09.200631.08.2019 § → § aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015
Anl. 1/0301.09.200331.08.2006 § → § BGBl. II Nr. 283/2003
Anl. 1/0301.09.199831.08.2003 BGBl. II Nr. 302/1997 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 302 aus 1997,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 3

Inkrafttretensdatum

01.09.1998BGBl. II Nr. 302/1997

Außerkrafttretensdatum

31.08.2003danach: BGBl. II Nr. 283/2003

Index

64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten vergleiche Paragraph 4, in der Fassung Bundesgesetzblatt römisch zwei Nr.

302 aus 1997,.

Text

Anlage 1.1.3

LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR ELEKTROTECHNIK

römisch eins. STUNDENTAFEL 1)

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

Unterrichtsgegenstände)

--------------------------------------------------------------------

                              Wochenstunden                Lehrver-

A. Pflichtgegenstände                                       pflich-

                                Jahrgang          Summe     tungs-

                         I.   II. III.  IV.  V.             gruppe

--------------------------------------------------------------------

1. Religion ...........  2    2    2    2    2     10       (III)

2. Deutsch ............  3    2    2    2    2     11        (I)

3. Englisch ...........  2    2    2    2    3     11        (I)

4. Geschichte und

    politische Bildung .  -    -    -    2    2      4        III

5. Leibesübungen ......  2    2    2    1    1      8       (IVa)

6. Geographie und

    Wirtschaftskunde ...  2    2    -    -    -      4       (III)

7. Wirtschaft und Recht  -    -    -    2    3      5        III

8. Angewandte

    Mathematik .........  4    4    3    3    2     16        (I)

9. Angewandte Physik ..  2    2    2    -    -      6       (II)

10. Angewandte Chemie

    und Ökologie .......  3    2    -    -    -      5        II

11. Darstellende

    Geometrie 2) .......  2    -    -    -    -      2        (I)

12. Angewandte

    Informatik .........  2    2    -    -    -      4         I

13. Grundlagen des

    Maschinenbaus ......  2    4    -    -    -      6         I

14. Allgemeine

    Elektrotechnik 3) ..  3    5    2    -    -     10         I

15. Elektronik .........  -    -    2    2    -      4         I

16. Konstruktionsübungen  2    2    -    -    -      4         I

17. Laboratorium .......  -    -    3    -    -      3         I

18. Werkstätten-

    laboratorium .......  -    -    4    -    -      4        III

19. Werkstätte .........  8    8    4    -    -     20        (Va)

Pflichtgegenstände der

schulautonomen

Ausbildungsschwerpunkte

gemäß Abschnitt B. .....  -    -   11   23   24     58

--------------------------------------------------------------------

Gesamtwochenstundenzahl  39   39   39   39   39    195

--------------------------------------------------------------------

                                Wochenstunden              Lehrver-

B. Pflichtgegenstände der                                   pflich-

   schulautonomen                Jahrgang        Summe      tungs-

   Ausbildungsschwerpunkte    III.  IV.  V.                 gruppe

--------------------------------------------------------------------

B.1   Energietechnik und

      industrielle

      Elektronik

1.1   Meß-, Steuerungs- und

      Regelungstechnik .....    3    4    2         9         I

1.2   Elektrische Antriebe

      und

      Leistungselektronik ..    3    3    3         9         I

1.3   Elektrische Anlagen ..    3    3    3         9         I

1.4   Elektronik und

      Mikroelektronik ......    -    2    2         4         I

1.5   Konstruktionsübungen .    2    4    4        10         I

1.6   Laboratorium .........    -    4    7        11         I

1.7   Werkstätten-

      laboratorium .........    -    3    3         6        III

      Wochenstundenzahl B.1    11   23   24        58

B.2   Regelungstechnik

2.1   Meßtechnik ...........    2    2    2         6         I

2.2   Steuerungs- und

      Regelungstechnik .....    2    3    3         8         I

2.3   Elektrische Antriebe

      und Anlagen ..........    2    3    2         7         I

2.4   Elektronik ...........    -    2    2         4         I

2.5   Prozeßdatentechnik 4)     3    3    2         8         I

2.6   Konstruktionsübungen .    2    3    3         8         I

2.7   Laboratorium .........    -    4    7        11         I

2.8   Werkstätten-

      laboratorium .........    -    3    3         6        III

      Wochenstundenzahl B.2    11   23   24        58

--------------------------------------------------------------------

      Pflichtpraktikum .....   mindestens 8 Wochen in der

                               unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt

                               in den V. Jahrgang

--------------------------------------------------------------------

C. Freigegenstände,           Wochenstunden                Lehrver-

   Unverbindliche                                           pflich-

   Übungen                       Jahrgang                   tungs-

   Förderunterricht      I.   II. III.  IV.  V.             gruppe

--------------------------------------------------------------------

C.1   Freigegenstände 1)

      Zweite lebende

      Fremdsprache 5) ..  2    2    2    2    2               (I)

      Kommunikation und

      Präsentation .....  2    2    2    2    2               III

C.2   Unverbindliche

      Übungen 1)

      Leibesübungen ....  2    2    2    2    2              (IVa)

C.3   Förderunterricht

  1. Ziffer 6
     
Deutsch
Englisch
Angewandte
Mathematik
Fachtheoretische
Pflichtgegenstände

-------------

  1. Ziffer eins
    Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch drei abgewichen werden.
  2. Ziffer 2
    Mit einschlägigen Übungen in Angewandter Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 1 Wochenstunde.
  3. Ziffer 3
    Mit Übungen im Ausmaß von je 1 Wochenstunde im römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang.
  4. Ziffer 4
    Mit einschlägigen Übungen in Angewandter Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von je 1 Wochenstunde im römisch drei. und römisch vier. Jahrgang.
  5. Ziffer 5
    In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
  6. Ziffer 6
    Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
    römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:

Die Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen auf dem Gebiet der Energietechnik, industriellen Elektronik und Steuerungs- und Regelungstechnik. Darüber hinaus vermittelt sie die für die Berufspraxis erforderlichen fertigungs- und betriebstechnischen Kenntnisse. Die allgemeine Fachausbildung wird durch zwei alternative Ausbildungsschwerpunkte vertieft:

  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Energietechnik und industrielle Elektronik'' erfolgt eine Spezialisierung mit dem Schwergewicht auf wirtschaftlicher und umweltgerechter Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie sowie auf industrieller Nutzung elektronischer Bauteile und Geräte.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Regelungstechnik'' geht es um die Erfassung, Aufbereitung und Verarbeitung von Meßdaten für die Automatisierung industrieller Prozesse, um den Entwurf und die Dimensionierung von Steuerungs- und Regelungseinrichtungen sowie um den Einsatz der zugehörigen Software.

Die Einsatzbereiche der Absolventen liegen in Projektierung, Fertigung, Inbetriebnahme und Wartung elektrotechnischer Anlagen bzw. elektronischer Steuerungs- und Regelungssysteme sowie in Planung, Vertrieb und Service der zugehörigen Hard- und Software.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch vier. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE; AUFTEILUNG

DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

„Deutsch'', „Englisch'', „Geschichte und politische Bildung'', „Leibesübungen'', „Geographie und Wirtschaftskunde'' und „Wirtschaft und Recht'':

Siehe Anlage 1. 8. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang: Siehe Anlage 1.

römisch drei. Jahrgang:

Analysis:

Differenzengleichungen. Zahlenfolgen, Grenzwert, Stetigkeit. Differentialrechnung (Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Anwendungen der Differentialrechnung); Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen, Anwendungen der Integralrechnung). Funktionen in zwei unabhängigen Variablen, partielle Ableitung.

Numerische Mathematik:

Fehlerabschätzung und -fortpflanzung; Konditionsproblematik; numerische Methoden zum Lösen von Gleichungen, numerische Integration; Interpolation.

römisch vier. Jahrgang:

Analysis:

Funktionenreihen (Potenzreihen, Fourierreihen). Gewöhnliche Differentialgleichungen (einfache Differentialgleichungen 1. Ordnung, Schwingungsgleichung); Integraltransformationen.

Lineare Algebra und analytische Geometrie:

Matrizen (Operationen, Anwendungen), Determinanten. Geraden und Ebenen; Kegelschnitte in Hauptlage. Algebraische Strukturen.

römisch fünf. Jahrgang:

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Diskrete und stetige Verteilungen, induktive Statistik (Parameterschätzung, Signifikanzprüfung); Zusammenhangsanalysen (Korrelation, Regression). Statistische Methoden des Qualitätsmanagements. Anwendungen.

Aktuelle Themen der angewandten Mathematik mit besonderer Berücksichtigung der Fachrichtung.

römisch drei. bis römisch fünf. Jahrgang:

Anwendungen aus dem Fachgebiet; Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfen, rechnerunterstütztes Arbeiten in der Mathematik. In Jahrgängen mit mindestens drei Wochenstunden vier Schularbeiten, sonst zwei Schularbeiten.

9. ANGEWANDTE PHYSIK

Siehe Anlage 1. 10. ANGEWANDTE CHEMIE UND ÖKOLOGIE

Siehe Anlage 1. 11. DARSTELLENDE GEOMETRIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    aus Rissen eines Objektes dessen Aufbau ablesen und die in der Zeichnung enthaltenen Informationen deuten, konstruktiv verwerten und räumliche Gegebenheiten in Handskizzen darstellen können;
  • Strichaufzählung
    geometrische Formen an technischen Objekten gemäß den Erfordernissen der einzelnen Fachrichtungen erkennen und mit Hilfe einer Konstruktionszeichnung erfassen, sowie eigenständiges technisch-konstruktives Denken unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zeichnerisch umsetzen können;
  • Strichaufzählung
    durch Modellbildungen konstruktive Sachverhalte in Teilprobleme zerlegen und Lösungsalgorithmen entwickeln können;
  • Strichaufzählung
    mit der Erzeugung und den Gesetzmäßigkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Kurven, Flächen und Körper vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    mit der an der Schule üblichen Software auf den vorhandenen CAD-Anlagen Sachverhalte und räumliche Gegebenheiten in 3D darstellen können.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Räumliches Koordinatensystem.
Abbildungsmethoden (Projektionsarten).
Hauptrisse einfacher geometrischer und technischer Körper sowie
Axonometrie zur Übung im Erfassen der Gestalt eines Objekts aus
gegebenen Rissen.
Konstruieren in zugeordneten Normalrissen:
Strecke und Gerade, ebene Figur und Ebene in Haupt-, projizierender und allgemeiner Lage; Länge einer Strecke, Größe und Gestalt einer ebenen Figur; Projizierendmachen einer Geraden und einer Ebene; orthogonale Lage von Geraden und Ebenen; Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte; Kreis in Haupt-, projizierender und allgemeiner Lage.
Normale Axonometrie ebenflächig begrenzter Objekte. 3D-Konstruktionen mit Hilfe von CAD:
Grundbegriffe von Drehflächen. ebene Schnitte von Drehflächen;
Durchdringungen.

12. ANGEWANDTE INFORMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten elektronischer Informationsverarbeitungsanlagen kennen und diese Geräte bedienen können;
  • Strichaufzählung
    Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis auswählen und einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe einer höheren Programmiersprache einfache Probleme der Berufspraxis lösen können;
  • Strichaufzählung
    Informationen auf elektronischem Weg beschaffen und weitergeben können;
  • Strichaufzählung
    die gesellschaftlichen Auswirkungen des Einsatzes der elektronischen Informationsverarbeitung kennen.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Informationsverarbeitungssysteme:
Aufbau, Funktion, Zusammenwirken der Komponenten. Betriebssysteme.
Bedienung.
Standardsoftware:
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation.
Programmieren:
Lösung einfacher Probleme durch Algorithmen. Umsetzung in Programme.
römisch zwei. Jahrgang:
Programmentwicklung:
Methoden des Softwareentwurfes; Strukturierte Programmierung,
Strukturelemente; Datenstrukturen; Objekte.
Kommunikationstechnik:
Netzwerke. Informationsbeschaffung.
Standardsoftware:
Datenbankanwendungen; Graphik; Zusammenwirken von Softwarepaketen.
Informatik und Gesellschaft:
Auswirkungen der Informatik; Datenschutz.
  1. Ziffer 13
    GRUNDLAGEN DES MASCHINENBAUS
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die in der Elektrotechnik gebräuchlichsten Werkstoffe und ihre Eigenschaften kennen;
  • Strichaufzählung
    die in der Elektrotechnik gebräuchlichsten Maschinenelemente und Maschinen kennen;
  • Strichaufzählung
    die mechanisch-technischen Grundlagen verfahrenstechnischer Prozesse kennen;
  • Strichaufzählung
    einfache Berechnungen durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Werkstoffe in der Elektrotechnik:
Eisen, Metalle, Nichtmetalle (Isolierstoffe, Kunststoffe).
Formgebung:
Spanende Formgebung, spanlose Formgebung.
Verbindungstechnik:
Lösbare Verbindungen, nicht lösbare Verbindungen, bedingt lösbare
Verbindungen.
Feinwerktechnische Fertigungsverfahren:
Leiterplattenherstellung, Herstellung elektronischer Baugruppen.
römisch zwei. Jahrgang:
Grundlagen der Mechanik:
Statik (einfache Kraftsysteme, Drehmoment, Gleichgewichtsbedingungen, Reibung); Kinetik (Arbeit, Leistung, Wirkungsgrad bei geradliniger und drehender Bewegung, Trägheit, Energiesatz, Impulssatz, Drallsatz); einfache mechanische Berechnungen.
Festigkeitslehre:
Beanspruchungsarten; einfache Festigkeitsberechnungen.
Verbindungselemente:
Lösbare Verbindungen, nicht lösbare Verbindungen, bedingt lösbare
Verbindungen.
Maschinenelemente:
Wellen, Lager, Kupplungen.
Arbeitsmaschinen:
Pumpen und Verdichter, Hebezeuge, Fördermittel; Anwendungen in
verfahrenstechnischen Prozessen.
  1. Ziffer 14
    ALLGEMEINE ELEKTROTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die Gesetze der Elektrotechnik kennen;
  • Strichaufzählung
    elektrotechnische Probleme lösen können.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Gleichstromtechnik:
Elektrochemische Spannungsquellen, Stromleitung in Metallen, Ohmsche Widerstände, Ohmsches Gesetz, Kirchhoffsche Gesetze, Schaltung von Widerständen, Leistung und Wirkungsgrad, Stromwärme, Ersatzquellen (U/I-Quellen), Leistungsanpassung.
Magnetisches Feld:
Magnetische Größen, Ferromagnetismus.
römisch zwei. Jahrgang:
Magnetisches Feld:
Magnetischer Kreis; Induktionsgesetz; Energie und Kräfte;
Induktivität.
Elektrostatisches Feld:
Größen, Gesetze. Energie und Kräfte; Kapazität.
Wechselstromtechnik:
Elemente des Wechselstromkreises (Widerstände, Kapazitäten, Induktivitäten); Impedanz; komplexe Darstellung, Zeigerdiagramme; Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Verluste, Resonanz.
Dreiphasensystem:
Dreileiter- und Vierleitersysteme, Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Drehfeld.
Meßtechnik:
Begriffe (Fehler, Mittelwerte, Genauigkeit, Empfindlichkeit, Meßbereichserweiterung); Meßgeräte für einfache Messungen im Gleichstrom- sowie im Einphasen- und Dreiphasen-Wechselstromkreis;
Oszilloskop.
Halbleitertechnik:
Stromleitung; Halbleiteraufbau; passive und aktive Bauelemente;
einfache Anwendungen.
römisch drei. Jahrgang:
Dreiphasensystem:
Symmetrische und unsymmetrische Belastung, Berechnungsverfahren.
Nichtsinusförmige Größen:
Ein- und Ausschaltvorgänge bei induktiven und kapazitiven Lasten;
Oberschwingungen, Oberwellen.

15. ELEKTRONIK

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    Funktion und Dimensionierung elektronischer Grundschaltungen verstehen;
  • Strichaufzählung
    das Betriebsverhalten komplexerer elektronischer Schaltungen durch vereinfachende Ersatzschaltungen oder mit Hilfe von Simulation berechnen können;
  • Strichaufzählung
    grundlegende Kenntnisse der Elektronik besitzen.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Bauelemente der Elektronik:
Aufbau, Wirkungsweise, Kenn- und Grenzdaten, Kühlung und Schutz.
Schaltungstechnik:
Schaltungen mit Halbleiterbauelementen (Gleichrichter, Spannungsstabilisierung, Transistorverstärker-Grundschaltungen).
Passive Filter:
Grundschaltungen, Frequenzgang.
Systemtheorie:
Berechnung von linearen und nichtlinearen Netzwerken; Simulation.
römisch vier. Jahrgang:
Schaltungstechnik:
Verstärker- und Filterschaltungen; Spannungs- und Stromquellen;
Optoelektronik.
Industrieschaltungstechnik:
Schutzbeschaltungen; elektromagnetische Beeinflussung und Gegenmaßnahmen; Prüf- und Testvorkehrungen.
  1. Ziffer 16
    KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- selbständig, aber auch in Gruppenarbeit, unter Einhaltung der
einschlägigen Vorschriften und Normen, aufgrund praxisüblicher Konstruktionsunterlagen Entwurfsaufgaben der Fachrichtung - unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Fertigung und der Qualitätssicherung - lösen und dokumentieren können.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Zeichnen von Skizzen einfacher Normteile und fachrichtungsspezifischer Bauteile.
Einführung in CAD-unterstütztes Zeichnen und Konstruieren mit industrieller Standardsoftware.
römisch zwei. Jahrgang:
Vertiefung der erworbenen Fertigkeiten in CAD-unterstütztem Zeichnen und Konstruieren.
Anwendung von Standardsoftware zum Lösen einfacher Aufgaben aus den
facheinschlägigen Gegenständen.

17. LABORATORIUM

Bildungs Anmerkung, richtig: Bildungs-) und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    Schaltungs-, Prüf- und Meßaufgaben selbständig ausführen und EDV-unterstützt auswerten können;
  • Strichaufzählung
    die für die jeweilige Aufgabe geeignetsten Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheits- und Genauigkeitserfordernisse auswählen können.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Übungen aus den Stoffgebieten der fachrichtungsbezogenen Pflichtgegenstände „Allgemeine Elektrotechnik'' und „Elektronik''.
Übungen aus den Stoffgebieten der Pflichtgegenstände des jeweiligen Ausbildungsschwerpunktes.
  1. Ziffer 18
    WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die im Bereich des Fachgebietes auftretenden Tätigkeiten, wie Anlagenerrichtung, Meß-, Prüf- und Instandsetzungsaufgaben, sowie Fertigungsprobleme, die über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinausgehen, unter besonderer Berücksichtigung der Qualitätssicherung einer technisch richtigen Lösung zuführen und dokumentieren können;
  • Strichaufzählung
    das unternehmerische Denken und Handeln, die Fähigkeit sich in neuen Situationen zurechtzufinden, die konstruktive Zusammenarbeit im Team und eine projektorientierte Arbeitsweise erleben und praktizieren können.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Steuerungs- und Regelungstechnik:
Erstellen einfacher Programme, Anschluß, Inbetriebnahme und Prüfung freiprogrammierbarer Steuerungen an praxisüblichen Geräten unter Einbeziehung von Sensoren und Aktoren.
Gebäude- und Hausleittechnik:
Aufbau und Inbetriebnahme von Installationssystemen. Lichttechnik.
Elektronik:
Aufbau, Prüfung und Inbetriebnahme von Baugruppen und Geräten der Elektronik.
Elektrische Niederspannungsanlagen:
Aufbau, Aufsuchen und Beheben von Fehlern, Prüf- und Meßaufgaben an elektrischen Anlagen. Überprüfen der Schutzmaßnahmen und Messen von Erdungswiderständen. Erstellung eines anlagenspezifischen Prüfprotokolls.

19. WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten können;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Werk- und Hilfsstoffe unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit kennen;
  • Strichaufzählung
    facheinschlägige Erzeugnisse nach normgerechten Zeichnungen und Schaltplänen herstellen können;
  • Strichaufzählung
    facheinschlägige praktische Tätigkeiten ausführen und die Arbeitsgänge und Arbeitsergebnisse in exakter Fachsprache analysieren können;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften beachten.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Werkstättenbetrieb, Werkstättenordnung, Allgemeine Unfallverhütung (gruppenübergreifend).
Elektrotechnische Grundausbildung:
Verlegen von Leitungen, Herstellen von Verbindungen, visuelles Erkennen elektrischer Bauteile und -gruppen, Strom- und Spannungsmessungen an elektrischen Komponenten, Weichlöten, Anschluß- und Verbindungstechniken.
Elektronische Grundausbildung:
Visuelles Erkennen elektronischer Bauteile, Anfertigen bzw. Zusammenbauen einfacher elektronischer Schaltungen, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung dieser Schaltungen, einfache Meßübungen.
Elektroinstallation:
Aufbau, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung einfacher Elektroinstallationen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen. Messungen an elektrischen Verbrauchern.
Mechanische Grundausbildung:
Grundlegende Arbeitstechniken für die Be- und Verarbeitung von facheinschlägigen Werkstoffen unter Beachtung von vorgegebenen Toleranzen und Qualitätsstandards und unter Einsatz von Werkzeugmaschinen.
römisch zwei. Jahrgang:
Kunststofftechnik:
Manuelle und maschinelle Be- und Verarbeitung von Kunststoffen. Oberflächenbearbeitung. Gießharz- und Klebetechniken. Wiederverwertung von Kunststoffen.
Elektromechanik:
Herstellung und Zusammenbau von elektrischen und elektronischen Geräten. Herstellen und Prüfen von Wickelgütern und Zusammenbau von Gehäusesystemen. Handhabung von Maschinen und Werkzeugen; Programmerstellung für einfache Arbeitsfolgen an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen.
Elektroinstallation:
Niederspannungsinstallation und Schutzmaßnahmen. Aufbau, Inbetriebnahme und Überprüfung von Installationsschaltungen.
Elektronik:
Aufbau, Inbetriebnahme und Prüfung elektronischer Schaltungen.
Leiterplattenfertigung.
Verbindungstechnik:
Herstellen thermischer Verbindungen von facheinschlägigen
Werkstoffen.
Elektromaschinenbau:
Wickel- und Isolierarbeiten an elektrischen Maschinen und Geräten. Herstellung von Transformatoren und Spulen der Energie- und Nachrichtentechnik. Instandsetzungsarbeiten.
römisch drei. Jahrgang:
Elektroinstallation:
Montage und Inbetriebnahme von Niederspannungsanlagen unter
Beachtung der elektrischen Schutzmaßnahmen.
Elektronik:
Fertigung und Inbetriebnahme digitaler und analoger Baugruppen.
Fehlersuche und -behebung. Printentflechtung mit CAD-Unterstützung.
Leiterplatten- und Frontplattenfertigung.
Steuerungstechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme und Prüfung von Steuerungen. Störungssuche
und Fehlerbehebung in Steuerungsanlagen.
Arbeitsvorbereitung:
Zeitmanagement, Arbeitsaufträge, Auftragswesen. CAD-unterstütztes Herstellen von Fertigungsunterlagen. Programmierung von CNC-Maschinen.
B. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER SCHULAUTONOMEN

AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE

B.1 ENERGIETECHNIK UND INDUSTRIELLE ELEKTRONIK

1.1 MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Aufgaben aus dem Automatisierungs- und Prozeßleittechnikbereich selbständig lösen können;
  • Strichaufzählung
    in der Lage sein, beginnend von der Erfassung elektrischer und nichtelektrischer Größen, über die Lösung der steuerungs- und regelungstechnischen Problemstellungen bis zur Ansteuerung der Aktoren sowohl die system- als auch die realisierungstechnischen Anforderungen abzudecken;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften, Normen und verfahrenstechnischen Plandarstellungen kennen und beachten.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Wechselstrom-Meßmethoden im Einphasen- und Drehstromnetz:
Gleichrichtwert, Effektivwert, Wirk- und Blindleistungsmessung. Frequenzmessung. Strom- und Spannungswandler. Vielfachmeßgeräte.
Sensorik:
Erfassung nichtelektrischer Größen. Meßwertübertragung. Grundlagen
von Meßverstärkern. Brückenschaltungen.
Grundlegende Digitaltechnik:
Logische Grundelemente. Schaltnetze, Entwurf, Realisierung,
Kodierung. Zustandsspeicherung (FLIP FLOP).
Angewandte Digitaltechnik:
Schaltwerke, Entwurf, Realisierung. Programmierbare Logikbausteine. AD- und DA-Wandler. Aufbau digitaler Meßschaltungen.
römisch vier. Jahrgang:
Industrielle Steuerungstechnik:
Steuerungsstrukturen, Analyse und Entwurf von steuerungstechnischen Aufgaben, SPS-Technik. Aktorik. Meßbussysteme. Feldbussysteme.
Regelungstechnik:
Grundbegriffe der Regelungstechnik, Regelkreiselemente und
mathematische Darstellung (Arten, Zeit- und Frequenzverhalten).
Identifikationsverfahren von Regelstrecken.
Regelkreise:
Analoge Regelkreise. Digitale Regelkreise. Regelkreise mit unstetigen Reglern. Vermaschte Regelkreise. Analyse, Stabilität, Optimierung.
römisch fünf. Jahrgang:
Regler:
Analoge und digitale Reglerrealisierung. Moderne Reglerkonzepte.
Regelkreise-Anwendung:
Regelkreise in der Antriebstechnik. Analyse und Realisierung industrieller Regelkreise.

1.2 ELEKTRISCHE ANTRIEBE UND LEISTUNGSELEKTRONIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Bauarten, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten elektrischer Maschinen und Stromrichter gründlich kennen;
  • Strichaufzählung
    das theoretische Wissen für Berechnung und Entwurf von elektrischen Antrieben im Sinne der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit besitzen;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen und beachten;
  • Strichaufzählung
    die Qualitätssicherung und die elektromagnetische Verträglichkeit beachten.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Transformatoren:
Aufbau- und Betriebsverhalten von Einphasen- und Drehstromtransformatoren, Hauptabmessungen, häufige Sonderformen.
Gleichstrommaschinen:
Aufbau und Betriebsverhalten von Generator und Motor
(Drehzahlverstellung, Anlassen, Bremsen).
Bauelemente der Leistungselektronik.
Netzgeführte Stromrichter:
Phasenanschnittssteuerung. Gleich- und Wechselrichterbetrieb, Umkehrstromrichter, Netzrückwirkungen, Wechselstromsteller.
römisch vier. Jahrgang:
Drehfeldtheorie:
Raumzeiger, Oberwellen.
Asynchronmaschine:
Aufbau (Ständer, Läufer, Wicklungen). Betriebsverhalten (Stromortskurve, Betriebsbereiche, Stromverdrängung, Steuerung von DMA, Anlassen und Bremsen). Drehstromsteller, Stromrichterkaskade.
Synchronmaschine:
Aufbau (Ständer, Läufer, Vollpol-, Schenkelpolmaschine, Erregersysteme). Betriebsverhalten der Vollpolmaschine (Inselbetrieb, Netzbetrieb). Stromrichtermotor.
römisch fünf. Jahrgang:
Selbstgeführte Stromrichter:
Gleichstromsteller, Frequenzumrichter, Aufbau mit abschaltbaren Leistungshalbleitern (zB I-Umrichter, U-Umrichter, Pulsumrichter).
Sondermaschinen:
Einphasenmotor, Universalmotor. Dauermagnetmotoren, Scheibenläufermotor, Linearmotoren, Elektronikmotoren (Schrittmotor).
Antriebstechnik:
Mechanische Grundlagen. Zusammenwirken von Motor und Antrieb. Bestimmung der Antriebsleistung von Arbeitsmaschinen. Konstruktive Gestaltung und Betriebsarten elektrischer Maschinen. Bauformen, Erwärmung, Kühlung, genormte Belastungsarten.

1.3 ELEKTRISCHE ANLAGEN

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die Bauarten, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von Anlagen zur Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie sowie die Schutzmaßnamen gründlich kennen;
  • Strichaufzählung
    das theoretische Wissen für Berechnung, Konstruktion, Montage und Betrieb von elektrischen Anlagen im Sinne der Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit besitzen;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen und beachten;
  • Strichaufzählung
    die Qualitätssicherung und die elektromagnetische Verträglichkeit beachten.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Auslegungungskriterien elektrischer Anlagen:
Gesetze, Vorschriften, Normen, Bemessungskriterien hinsichtlich elektrischer, mechanischer und thermischer Beanspruchung, Schutzarten.
Elektroinstallation:
Installationsmaterial. Installation in Gebäuden und Räumen besonderer "Art". Installationsverteiler, Hausanschluß. Installationspläne. Leitungsschutz (Schmelzsicherungen, Leitungsschutzschalter, Auslegung, Selektivität). Schutzmaßnahmen. Blitzschutz- und Erdungsanlagen.
Ortsnetze:
Kabel und Freileitungen (Bauformen, Normen, einfache Leitungsberechnungen). Niederspannungs-Verteilanlagen (industrielle, EVU).
Lichttechnik:
Grundlagen, lichttechnische Größen und Gesetze. Technische
Lichtquellen. Projektierungsrichtlinien und Berechnungsverfahren für
Beleuchtungsanlagen.
Elektrowärme:
Wärmebedarfsberechnung. Industrielle Anwendung.
römisch vier. Jahrgang:
Leitungen und Netze (Niederspannung und Hochspannung):
Leitungsauslegung. Spannungsabfall (Lastflußberechnungen mit EDV), Kurzschlußstromberechnung, Kurzschlußfestigkeit, Strombelastbarkeit, lange Leitung. Bauformen von Freileitungen und Kabel. Sternpunktsbehandlung von Netzen, Erdschluß, Überspannungsschutz und Isolationkoordination Anmerkung, richtig: Isolationskoordination).
Niederspannungsschaltanlagen:
Grundschaltungen, Auslegung, Geräte, Bauformen.
Kompensationsanlagen.
Schaltgeräte (Nieder- und Hochspannung):
Lichtbogenlöschung, Schaltfälle, Bauformen (Trenner, Lasttrenner, Leistungschalter, Sicherungen).
Haustechnik:
Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Gebäudeüberwachungssysteme.
Installationsbussysteme.
römisch fünf. Jahrgang:
Energieerzeugung:
Technische Möglichkeiten der Energieerzeugung, Kraftwerksbauformen (thermische, Wasser- und Kernkraftwerke (Prinzip, Risken)). Kraftwerkskomponenten (Wasserkraftturbinen, Dampferzeuger (Kessel, Reaktor)). Dampf- und Gasturbinen (Überblick), Rauchgasreinigung, Kühlverfahren.
Alternative Energieerzeugung:
Photovoltaische Anlagen, solarthermische Anlagen (Prinzip); andere
regenerative Energieerzeugung.
Hochspannungsschaltanlagen:
Grundschaltungen. Auslegung (Geräte und übrige Anlagenkomponenten). Bauformen (Innenraum, Freiluft, SF6).
Schutztechnik:
Aufgaben, Fehlererfassung. Prinzipien und Verfahren (analog, digital). Gerätebezogener Schutz (Generator, Motor, Transformator, Stromrichter), Netzschutz.
Netzbetrieb:
Übertragungsstabilität, Verbundbetrieb,
Hochspannungs-Gleichstromübertragung. Elektrizitätwirtschaft -
Kraftwerkseinsatz, Tarifsystemgrundlagen.
Anlagen-Leittechnik:
Prinzipieller Aufbau von Leittechnik-Systemen. Kraftwerks-,
Umspannwerks- und Netzleittechnik (Elektrizität, Gas, Wasser).
Leittechnische Einrichtungen in der Industrie.
Elektromagnetische Verträglichkeit:
Grundlagen der Beeinflussung und Abhilfe, EMV-gerechtes Auslegen und Projektieren, Anforderungen an Anlagen und Geräte gemäß gültiger EMV-Verordnung, erforderliche Messungen für CE-Kennzeichen.

1.4 ELEKTRONIK UND MIKROELEKTRONIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler solll Anmerkung, richtig: soll)

- das Betriebsverhalten auch komplexerer elektronischer

Schaltungen durch selbständiges Ableiten von vereinfachenden Ersatzschaltungen oder durch Einsatz von Simulation berechnen können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Schaltkreisfamilien:

Aufbau, Kennwerte, Kopplung, Einsatzbeispiele.

Schwingungserzeugung:

Analoge und digitale Schwingungserzeugung, Modulation.

Leistungselektronik und Signalverarbeitung:

OPV-Schaltungen zur Signalverarbeitung und Signalanpassung. Aufbau

und Ansteuerung von Hochstromschaltern.

Softwareengineering:

Pflichtenheft, Modularisierung, Projektorganisation. Softwaretest,

Dokumentation, Kalkulation, Zeitplanung.

römisch fünf. Jahrgang:

Mikroprozessortechnik:

Rechnerarchitekturen, Bussysteme. Mikroprozessorsysteme, Mikrokontroller, anwenderprogrammierbare Bausteine. Multi-CPU-Systeme, Signalprozessoren, Entwurf und Programmierung mikroelektronischer Schaltungen. PC-Hardware, Schnittstellen.

Kommunikationstechnik:

Informationstechnik (Begriffe, Übertragungsmedien, Codierung, Sicherung). Computernetzwerke (Struktur, Installation, Administration). Rechnerverbund (Arten, Modems, Knotenrechner, Netzstrukturen, Protokolle, Datenschutz).

Peripherie:

Ansteuerung peripherer Komponenten, Datenformate,

Übertragungsmethoden.

Informatik zur Prozeßautomation:

Grundstrukturen, Methoden zur Programmierung, Sicherheit von Hard- und Softwarekomponenten, Echtzeitprogrammierung.

Software:

Visualisierungs- und Simulationssoftware.

1.5 KONSTRUKTIONSÜBUNGEN

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Konstruktionsübungen'' im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

- komplexere, auch fächerübergreifende Projekte aus den Themenbereichen des Ausbildungsschwerpunktes unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der Qualitätssicherung bearbeiten und dokumentieren können.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Komplexere Aufgabenstellungen bzw. Projekte aus Stoffgebieten der Pflichtgegenstände „Elektrische Anlagen'' und „Elektrische Antriebe und Leistungselektronik'' unter Verwendung von Industriesoftware.

römisch vier. Jahrgang:

Mehrere komplexere Projekte aus Stoffgebieten der Pflichtgegenstände „Elektrische Anlagen'', „Meß-, Steuerungs- und Regelungstechnik'', „Elektrische Antriebe und Leistungselektronik'' und „Elektronik und Mikroelektronik'' unter Verwendung von Industriesoftware.

römisch fünf. Jahrgang:

Mehrere gegenstandsübergreifende Projekte aus Stoffgebieten der Pflichtgegenstände „Elektrische Anlagen'', „Meß-, Steuerungs- und Regelungstechnik'', „Elektrische Antriebe und Leistungselektronik'' und „Elektronik und Mikroelektronik'' unter Verwendung von Industriesoftware.

1.6 LABORATORIUM

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Laboratorium'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang und römisch fünf. Jahrgang:

Übungen aus den Stoffgebieten der Pflichtgegenstände „Allgemeine Elektrotechnik'', „Meß-, Steuerungs- und Regelungstechnik'', „Elektrische Antriebe und Leistungselektronik'', „Elektrische Anlagen'' und „Elektronik und Mikroelektronik''.

Gegenstandsübergreifende Projekte, auch in Zusammenarbeit mit den Pflichtgegenständen „Konstruktionsübungen'' und „Werkstättenlaboratorium''.

1.7 WERKSTÄTTENLABORATORIUM

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstättenlaboratorium'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Elektrische Maschinen und Antriebe:

Auswahl und Anwendung anlagenspezifischer elektrischer Antriebe.

Aufsuchen von Fehlern. Prüf- und Meßaufgaben an elektrischen Betriebsmitteln.

Automatisierungstechnik:

Aufbau, Prüfen und Inbetriebnahme von Steuerungs- und Automatisierungsschaltungen mit praxisüblichen Geräten.

Industrielle Elektronik:

Aufbau, Prüfung und Inbetriebnahme von Baugruppen der Industrieelektronik unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften und der elektromagnetischen Verträglichkeit.

Arbeitsvorbereitung:

Analysieren von Arbeitsabläufen, Zeitvorgaben, Prüf- und Fertigungsvorrichtungen; ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Überwachung und Überprüfung der vom Qualitätsmanagement vorgegebenen Termine und Prüfvorrichtungen.

römisch fünf. Jahrgang:

Elektrische Antriebstechnik:

Inbetriebnahme, Optimierung und Prüfung von Stromrichterschaltungen. Fehlersuche an elektrischen Antriebssystemen.

Automatisierungstechnik:

Aufbau und Inbetriebnahme von Automatisierungs- und Regelungsanlagen. Digitale und analoge Verarbeitung von Meßgrößen.

Prozeßleittechnik:

Visualisierung von Prozeßabläufen, Inbetriebnahme von Systemen.

Industrielle Elektronik:

Inbetriebnahme, Prüfung und Einstellung elektronischer Systeme.

Beheben von Fehlern.

B.2 REGELUNGSTECHNIK

2.1 MESSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    elektrische und elektronische Geräte und Verfahren zum Messen elektrischer und nichtelektrischer Größen, sowie deren Umwandlung und Aufbereitung für die Prozeßautomatisierung kennen;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Begrenzerschaltungen:
Meßwertbegrenzungsschaltungen, Schutzschaltungen.
Wechselstrommeßmethoden im Ein- und Dreihphasensystem:
Meßwandler; Messung von Wirk- und Blindleistung, Leistungsfaktor, Arbeit; Messung von Blindwiderständen; Wechselstrommeßbrücken.
Operationsverstärker (OPV):
Idealer und realer OPV; OPV-Grundschaltungen.
römisch vier. Jahrgang:
Meßverstärker:
OPV-Schaltungen, Instrumentenverstärker.
Meßwertumsetzer:
Definitionen, Meßkette, Signalaufbereitung für die Bereitstellung
standardisierter Ausgabewerte.
Sensorik:
Meßwertaufnehmer zur Messung nichtelektrischer Größen,
Signalwandler.
Elektromagnetische Verträglichkeit:
Einflußgrößen und Kopplungsarten, Störungen (Leitungsführung, Erdung und Potentialausgleich, Schirmung und Guardprinzip).
römisch fünf. Jahrgang:
Sensorik:
Aktuelle Sensoren, Messung verfahrenstechnischer Größen.
Fernmessung:
Fernübertragung, informationstragende Parameter; Bandbreite und Rauschen.
Digitale Meßtechnik:
Grundlagen (Signalanlyse und Korrelation); Geräte.
EMV-Meßtechnik:
Normen, Meßgeräte, Meßverfahren für leitungsgebundene und leitungsfreie Beeinflussungen.

2.2 STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Geräte und Verfahren zur Steuerung und Regelung physikalischer Größen kennen;
  • Strichaufzählung
    technologische Prozesse identifizieren und Möglichkeiten der Steuerung, Regelung und Automatisierung erkennen;
  • Strichaufzählung
    Steuerungs-, Regelungs- und Automatisierungsaufgaben, auch komplexerer Systeme lösen und die dabei auftretenden Hard- und Softwareprobleme beherrschen;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Steuerungstechnik:
Grundlagen; Entwurf und Simulation von Hard- und Software für kombinatorische und sequentielle Steuerungen; Logikfamilien.
römisch vier. Jahrgang:
Aktorik:
Elektromechanische Stellglieder, Pneumatik.
Regelungstechnik:
Begriffe; Systembeschreibung im Zeit-, Frequenz- und Laplace-Bild-Bereich; Stabilität, Reglerauswahl zur Strecke; Gütekriterien.
römisch fünf. Jahrgang:
Regelungstechnik:
Identifikation, Optimierung, Simulation; Mehrgrößenregelung.
Reglerausführung:
Stetige Regler, unstetige Regler, digitale Regelsysteme, aktuelle Regelsysteme. Störsicherheit von regelungstechnischen Anlagen. Qualitätssicherung im Bereich von regelungstechnischen Anlagen.

2.3 ELEKTRISCHE ANTRIEBE UND ANLAGEN Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Arten von elektrischen Maschinen, Stromrichtern und Umrichtern kennen, deren Wirkungsweise und Betriebsverhalten beherrschen, um ihren Einsatz im Rahmen der Regelungs- und Automatisierungstechnik bestmöglich nutzen zu können;
  • Strichaufzählung
    die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten wichtiger Arbeits- und Antriebsmaschinen kennen, um das Zusammenarbeiten mit elektrischen Maschinen bestmöglich gestalten zu können;
  • Strichaufzählung
    die Schutzmaßnahmen, die Schutztechniken und die zugehörigen Vorschriften und Normen, auch im Hinblick auf elektromagnetische Verträglichkeit, beherrschen, um den gefahrlosen und sicheren Einsatz von Maschinen und Geräten gewährleisten zu können.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Elektroinstallation:
Normen- und Vorschriftenwesen; Schutzmaßnahmen; Leitungen und Leitungsschutz, Installationsmaterial; Blitzschutz; Erder; Niederspannungsverteilanlagen.
Transformator, Gleichstrommaschine:
Aufbau, Wirkungsweise und Betriebsverhalten.
Betriebsarten elektrischer Maschinen:
Normen- und Vorschriftenwesen. Bauformen, Schutzarten, Erwärmung,
Kühlung.
römisch vier. Jahrgang:
Stromrichter:
Aufbau, Wirkungsweise und Betriebsverhalten. Prüfung und Schutz.
Asynchronmaschine:
Drehfeldtheorie. Aufbau, Betriebsverhalten und Anwendungen.
Prüfung und Schutz.
Umrichter:
Aufbau, Betriebsverhalten und Anwendungen. Prüfung und Schutz;
Netzrückwirkungen.
römisch fünf. Jahrgang:
Synchronmaschine:
Aufbau, Betriebsverhalten und Anwendungen. Prüfung und Schutz.
Antriebstechnik:
Aufbau und Betriebsverhalten von Arbeitsmaschinen. Auswahlkriterien für elektromotorische Antriebe; Betriebsbereiche; Stabilitätskriterien.

2.4 ELEKTRONIK

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Elektronik''
im Abschnitt A.
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Schaltungstechnik:
Schwingungs- und Impulserzeugung; Ansteuerschaltungen der Leistungselektronik; DC-DC Wandler.
Systemtheorie:
Schaltvorgänge in linearen Netzwerken; Spektren, Modulation,
Demodulation, Mischung; Multiplexverfahren.
römisch fünf. Jahrgang:
Impulstechnik:
Übertragung, Verarbeitung; Einschwingvorgänge und Übersprechen;
EMV.
Digitale Signalverarbeitung:
Grundlagen, Filter, Verstärker.

2.5 PROZESSDATENTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Arbeitsweise von Mikroprozessoren, Prozeßrechnern und vernetzten Rechnersystemen kennen;
  • Strichaufzählung
    durch Programmieren verschiedenster Aufgabenstellungen zu einem sicheren Umgang mit beliebigen Programmierwerkzeugen geführt werden;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Informationstheorie:
Grundlagen, Datensicherung.
Mikrokontroller:
Grundlagen, Architektur, Hardware.
Software:
Programmiertechniken, Peripheriezugriff; Softwarelösungen
technischer Steuerungsprobleme.
römisch vier. Jahrgang:
Prozessorsysteme:
Mikroprozessor; Prozessorperipherie.
Software:
Betriebssysteme, Echtzeitbetrieb. Softwaremäßige Problemlösungen aus den Gebieten Meß-, Steuerungs- und Regelungstechnik.
römisch fünf. Jahrgang:
Hardware:
Systemkenngrößen, Auswahlkriterien; Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit.
Datenübertragung:
Standardisierte Bussysteme, vernetzte Rechnersysteme, Prozeßvisualisierung; Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit.

2.6 KONSTRUKTIONSÜBUNGEN

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Konstruktionsübungen'' im Abschnitt A.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Siehe Abschnitt A.
Der Schüler soll darüber hinaus
- komplexere, auch fächerübergreifende Projekte aus den Themenbereichen des Ausbildungsschwerpunktes unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Fertigung, der Qualitätssicherung und der EMV-Vorschriften lösen und dokumentieren können.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Grundlagen:
Konstruktionstechnik und Gerätedesign, Normen- und Vorschriftenwesen, Entwicklungs- und Entwurfstechniken, Fertigungsunterlagen und technische Dokumentation. Dimensionierung von Schaltungs- und Geräteteilen.
CAD:
Einsatz von Industriesoftware zur Erstellung von Fertigungsunterlagen und technischen Dokumentationen. CAD-unterstützte Schaltungs- und Leiterplatten-Entwicklung.
römisch vier. Jahrgang:
Projekte:
Entwurf, Dimensionierung und konstruktive Ausführung von Projekten aus dem Bereich schwerpunktsspezifischer Gegenstände unter Berücksichtigung EMV-technischer Aspekte und unter Nutzung industrieller Software.
römisch fünf. Jahrgang:
Fächerübergreifende Projekte:
Entwurf, Dimensionierung und konstruktive Ausführung von fächerübergreifenden Projekten aus dem Bereich schwerpunktsspezifischer Gegenstände unter Berücksichtigung vorgegebener Leistungsmerkmale und Qualitätsstandards und unter Nutzung industrieller Software.
Schaltungs- und Baugruppendesign für analoge und digitale
Schaltungen; Simulation, Programmierung.

2.7 LABORATORIUM

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Laboratorium'' im Abschnitt A.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Siehe Abschnitt A.
Der Schüler soll darüber hinaus
- Steuerungs-, Simulations-, Visualisierungs-, Regelungs- und Prozeßdatentechnikaufgaben selbständig ausführen und EDV-unterstützt auswerten können.
Lehrstoff:
römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:
Übungen aus den Stoffgebieten der Pflichtgegenstände „Allgemeine Elektrotechnik'', „Elektronik'', „Meßtechnik'', „Steuerungs- und Regelungstechnik'', „Elektrische Antriebe und Anlagen'' und „Prozeßdatentechnik''.
Gegenstandsübergreifende Projekte, insbesondere in Zusammenarbeit mit den Pflichtgegenständen „Konstruktionsübungen'' und „Werkstättenlaboratorium''.
2.8 WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstättenlaboratorium'' im Abschnitt A.
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Elektrische Maschinen und Antriebe:
Auswahl und Anwendung anlagenspezifischer elektrischer Antriebe. Aufsuchen von Fehlern. Prüf- und Meßaufgaben an elektrischen Betriebsmitteln.
Automatisierungstechnik:
Aufbau, Prüfen und Inbetriebnahme von Steuerungs- und Automatisierungsschaltungen mit praxisüblichen Geräten. Lösung von Problemstellungen mit Hilfe von Mikrokontrollersystemen.
Steuerungstechnik:
Lösung von Problemstellungen mit Hilfe programmierbarer Bausteine;
Funktionskontrolle.
Arbeitsvorbereitung:
Analysieren von Arbeitsabläufen, Zeitvorgaben, Prüf- und Fertigungsvorrichtungen; ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.
Überwachung und Überprüfung der vom Qualitätsmanagement vorgegebenen Termine und Prüfvorrichtungen.
römisch fünf. Jahrgang:
Elektrische Antriebstechnik:
Inbetriebnahme und Prüfung von Stromrichterschaltungen.
Fehlersuche an elektrischen Antriebssystemen.
Regelungstechnik:
Inbetriebnahme und Parametrisierung von Industriereglern. Digitale
und analoge Meßwerterfassung und -verarbeitung.
Prozeßdatentechnik:
Inbetriebnahme von Systemen zur Erfassung, Visualisierung und Beeinflussung von Prozeßabläufen.
Industrielle Elektronik:
Inbetriebnahme, Prüfung und Einstellung elektronischer Systeme unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften und der elektromagnetischen Verträglichkeit. Beheben von Fehlern.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN, FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGEGENSTÄNDE

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Grundelemente von freier Rede, Körpersprache, Gesprächs- und Diskussionsführung kennen;
  • Strichaufzählung
    die Regeln der Kommunikation und Gesprächsführung in Gesprächen und Diskussionen anwenden können;
  • Strichaufzählung
    den Umgang mit Präsentationshilfen beherrschen;
  • Strichaufzählung
    Kurzreden und Vorstellungsgespräche, Projektpräsentationen und Diskussionen unter Beachtung der Grundelemente der Kommunikation durchführen können.
Lehrstoff:
römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang:
Grundlagen:
Kommunikations- und Gesprächsebenen; bewußte und unbewußte
Informationsübertragung.
Gespräch:
Grundlagen der Gesprächsführung, Gesprächsinitiative;
Gesprächsvorbereitung, Argumentation; Umgang mit Fragen und heiklen
Gesprächssituationen; Vorstellungsgespräch.
Kurzreden:
Atem und Stimme (Atemtechnik, Atemübungen, Sprechpausen; Aussprache und Betonung; Sprachübungen); Gestik und Mimik bei der Rede, Blickkontakt, Bewegung im Raum; Vorbereitung und Durchführung von Kurzreden.
Präsentation:
Aufbau und Gliederung; gezielte Vorbereitung; Umgang mit Präsentationshilfen (Tafeln, Overhead, Dias, PC-gestützte Präsentation); Vorbereitung und Durchführung von Projektpräsentationen.
Diskussion:
Grundlagen (Dynamik, Abläufe, Regeln); Umgang mit Fragen und Einwänden; Vorbereitung und Durchführung von Diskussionen.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

LEIBESÜBUNGEN

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

Gesetzesnummer

10009056

Dokumentnummer

NOR12113374

Alte Dokumentnummer

N6199749475L