Rechtstracker.at

Anl. 1/05

Fassungen
01.09.1998 bis 31.08.2003 — BGBl. II Nr. 302/1997 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/0501.09.200631.08.2019 § → § aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015
Anl. 1/0501.09.200331.08.2006 § → § BGBl. II Nr. 283/2003
Anl. 1/0501.09.199831.08.2003 BGBl. II Nr. 302/1997 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 302 aus 1997,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 5

Inkrafttretensdatum

01.09.1998BGBl. II Nr. 302/1997

Außerkrafttretensdatum

31.08.2003danach: BGBl. II Nr. 283/2003

Index

64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten vergleiche Paragraph 4, in der Fassung Bundesgesetzblatt römisch zwei Nr.

302 aus 1997,.

Text

Anlage 1.1.7

LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR WERKSTOFFINGENIEURWESEN

römisch eins. STUNDENTAFEL 1)

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

Unterrichtsgegenstände)

--------------------------------------------------------------------

                              Wochenstunden                Lehrver-

A. Pflichtgegenstände                                       pflich-

                                Jahrgang          Summe     tungs-

                         I.   II. III.  IV.  V.             gruppe

--------------------------------------------------------------------

1. Religion ...........  2    2    2    2    2     10       (III)

2. Deutsch ............  3    2    2    2    2     11        (I)

3. Englisch ...........  2    2    2    2    3     11        (I)

4. Geschichte und

    politische Bildung .  -    -    -    2    2      4        III

5. Leibesübungen ......  2    2    2    1    1      8       (IVa)

6. Geographie und

    Wirtschaftskunde ...  2    2    -    -    -      4       (III)

7. Wirtschaft und Recht  -    -    -    2    3      5        III

8. Angewandte

    Mathematik .........  4    4    3    2    -     13        (I)

9. Angewandte Physik ..  2    2    2    -    -      6       (II)

10. Angewandte Chemie

    und Ökologie .......  3    2    -    -    -      5        II

11. Darstellende

    Geometrie ..........  2    2    -    -    -      4        (I)

12. Angewandte

    Informatik .........  -    2    2    -    -      4         I

13. Technische Chemie

    und Umweltanalytik .  -    -    2    2    -      4         I

14. Mechanik 2) ........  2    2    2    2    2     10        (I)

15. Fertigungs- und

    Entsorgungstechnik .  3    2    2    -    -      7         I

16. Verfahrenstechnik

    und Umweltschutz ...  -    -    3    2    2      7         I

17. Werkstofftechnik und

    Werkstoffprüfung ...  -    -    -    2    2      4         I

18. Elektronik und

    Automation .........  -    -    2    2    -      4         I

19. Konstruktionsübungen  3    3    3    3    3     15         I

20. Chemisch-technologi-

    sches Laboratorium .  -    4    4    -    -      8         I

21. Werkstätte .........  9    6    -    -    -     15       (Va)

Pflichtgegenstände der

schulautonomen

Ausbildungsschwerpunkte

gemäß Abschnitt B. .....  -    -    6   13   17     36

--------------------------------------------------------------------

Gesamtwochenstundenzahl  39   39   39   39   39    195

--------------------------------------------------------------------

                                Wochenstunden              Lehrver-

B. Pflichtgegenstände der                                   pflich-

   schulautonomen                Jahrgang        Summe      tungs-

   Ausbildungsschwerpunkte    III.  IV.  V.                 gruppe

--------------------------------------------------------------------

B.1   Kunststoff- und

      Umwelttechnik

1.1   Polymer- und

      Umweltchemie .........    -    -    2         2         I

1.2   Kunststoffverarbeitung

      und Recycling ........    -    2    2         4         I

1.3   Maschinen und

      Werkzeugbau ..........    -    2    2         4         I

1.4   Elektronik und

      Automation ...........    -    -    2         2         I

1.5   Betriebs- und

      Umweltlaboratorium ...    -    5    9        14         I

1.6   Werkstätten-

      laboratorium .........    -    4    -         4        III

1.7   Werkstätte ...........    6    -    -         6       (Va)

      Wochenstundenzahl B.1     6   13   17        36

B.2   Keramik, Glas- und

      Baustofftechnik

2.1   Silikatchemie und

      Umweltanalytik .......    -    -    2         2         I

2.2   Silikattechnik .......    -    2    2         4         I

2.3   Maschinentechnik und

      wärmetechnische

      Anlagen ..............    -    2    2         4         I

2.4   Angewandte

      Verfahrenstechnik ....    -    -    2         2         I

2.5   Chemisch-technologi-

      sches Laboratorium ...    -    9    9        18         I

2.6   Werkstätte ...........    6    -    -         6       (Va)

      Wochenstundenzahl B.2     6   13   17        36

B.3   Metallische Werkstoffe

3.1   Metallurgie ..........    -    2    2         4         I

3.2   Maschinen und Anlagen     -    2    2         4         I

3.3   Elektronik und

      Automation ...........    -    -    2         2         I

3.4   Schweißtechnologie ...    -    3    4         7         I

3.5   Korrosionsschutz und

      Oberflächentechnik ...    -    2    -         2         I

3.6   Betriebslaboratorium .    -    4    4         8         I

3.7   Werkstätten-

      laboratorium .........    -    -    3         3        III

3.8   Werkstätte ...........    6    -    -         6       (Va)

      Wochenstundenzahl B.3     6   13   17        36

--------------------------------------------------------------------

Pflichtpraktikum ...........   mindestens 8 Wochen in der

                               unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt

                               in den V. Jahrgang

--------------------------------------------------------------------

C. Freigegenstände,           Wochenstunden                Lehrver-

   Unverbindliche                                           pflich-

   Übungen                       Jahrgang                   tungs-

   Förderunterricht      I.   II. III.  IV.  V.             gruppe

--------------------------------------------------------------------

C.1   Freigegenstände

      Zweite lebende

      Fremdsprache 3) ..  2    2    2    2    2               (I)

C.2   Unverbindliche

      Übungen

      Leibesübungen ....  2    2    2    2    2              (IVa)

C.3   Förderunterricht

  1. Ziffer 4
     
Deutsch
Englisch
Angewandte
Mathematik
Fachtheoretische
Pflichtgegenstände

----------------

  1. Ziffer eins
    Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch drei abgewichen werden.
  2. Ziffer 2
    Mit Übungen von je einer Wochenstunde im römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang.
  3. Ziffer 3
    In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache
anzuführen.
  1. Ziffer 4
    Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu
16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:

Die Höhere Lehranstalt für Werkstoffingenieurwesen vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen und einen umfassenden Überblick auf dem Gebiet der technischen Chemie und Umweltanalytik und der ingenieurmäßigen Behandlung, Konstruktion und Anwendung von Werkstoffen. Darüber hinaus vermittelt sie die für die Berufspraxis erforderlichen gewerblichen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse. Die Fachausbildung wird an Hand von drei Ausbildungsschwerpunkten, die Kunststoffe, die keramischen Werkstoffe (einschließlich Glas und Baustoffe) und die metallischen Werkstoffe betreffen, thematisiert:

  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Kunststoff- und Umwelttechnik'' erfolgt eine Spezialisierung im Rahmen der Kunststoffgewinnung, -verarbeitung, -anwendung und -entsorgung. Zu den wesentlichen Lehrgebieten gehören die Polymer- und Umweltchemie, Kunststoffverarbeitung und Recycling, die Konstruktion von Maschinen und Werkzeugen sowie Elektronik und Automation.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Keramik, Glas- und Baustofftechnik'' werden die Erzeugung, Verarbeitung, Anwendung und Entsorgung der keramischen Werkstoffe (einschließlich Glas und Baustoffe) behandelt. Silikatchemie und Silikattechnik, Verfahrenstechnik, Werkstoff- und Qualitätsprüfung stehen im Vordergrund.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Metallische Werkstoffe'' stehen die Arbeitsbereiche Metallurgie und Fügetechnik im Vordergrund. Auf die Schweißtechnik, die Werkstoffprüfung und den Oberflächenschutz wird besonderer Wert gelegt.
Die Einsatzbereiche der Absolventen liegen im Bereich der Herstellung, Verarbeitung und der umweltschonenden Entsorgung aller wesentlicher Werkstoffe sowie in der Berechnung, Konstruktion und Produktion von dafür notwendigen Maschinen und Anlagen. Eine breite chemische Ausbildung und die Behandlung von Fragen der Elektronik und Automation dieser Anlagen ergeben Anknüpfungspunkte zu benachbarten Disziplinen und Anwendungsbereichen.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch vier. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE; AUFTEILUNG

DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

„Deutsch'', „Englisch'', „Geschichte und politische Bildung'', „Leibesübungen'', „Geographie und Wirtschaftskunde'' und „Wirtschaft und Recht'':

Siehe Anlage 1. 8. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang:

Siehe Anlage 1.

römisch drei. Jahrgang:

Analysis:

Zahlenfolgen, Grenzwert, Stetigkeit. Differentialrechnung (Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln). Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen). Anwendungen der Differential- und Integralrechnung.

Numerische Mathematik:

Fehlerabschätzung und -fortpflanzung; Konditionsproblematik; numerische Methoden zum Lösen von Gleichungen, numerische Integration.

römisch vier. Jahrgang:

Analysis:

Fachspezifische Anwendungen.

Lineare Algebra und analytische Geometrie:

Matrizen (Operationen, Anwendungen), Determinanten. Geraden und Ebenen; Kegelschnitte in Hauptlage.

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Wahrscheinlichkeitsverteilungen; Prinzip der Parameterabschätzung

und Signifikanzprüfung.

römisch drei. und römisch vier. Jahrgang:

Anwendungen aus dem Fachgebiet; Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfen, rechnerunterstütztes Arbeiten in der Mathematik.

In Jahrgängen mit mindestens drei Wochenstunden vier Schularbeiten,

sonst zwei Schularbeiten.

9. ANGEWANDTE PHYSIK

Siehe Anlage 1. 10. ANGEWANDTE CHEMIE UND ÖKOLOGIE

Siehe Anlage 1. 11. DARSTELLENDE GEOMETRIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    aus Rissen eines Objektes dessen Aufbau ablesen und die in der Zeichnung enthaltenen Informationen deuten, konstruktiv verwerten und räumliche Gegebenheiten in Handskizzen darstellen können;
  • Strichaufzählung
    geometrische Formen an technischen Objekten gemäß den Erfordernissen der einzelnen Fachrichtungen erkennen und mit Hilfe einer Konstruktionszeichnung erfassen sowie eigenständiges technisch-konstruktives Denken unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zeichnerisch umsetzen können;
  • Strichaufzählung
    durch Modellbildungen konstruktive Sachverhalte in Teilprobleme zerlegen und Lösungsalgorithmen entwickeln können;
  • Strichaufzählung
    mit der Erzeugung und den Gesetzmäßigkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Kurven, Flächen und Körper vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    mit der an der Schule üblichen Software auf den vorhandenen CAD-Anlagen Sachverhalte und räumliche Gegebenheiten in 3D darstellen können.
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Räumliches Koordinatensystem.

Abbildungsmethoden (Projektionsarten).

Hauptrisse einfacher geometrischer und technischer Körper sowie

Axonometrie zur Übung im Erfassen der Gestalt eines Objekts aus

gegebenen Rissen.

Konstruieren in zugeordneten Normalrissen:

Strecke und Gerade, ebene Figur und Ebene in Hauptlage, in projizierender und allgemeiner Lage; Länge einer Strecke, Größe und Gestalt einer projizierenden Figur, Projizierendmachen einer Geraden und einer Ebene; orthogonale Lage einer Geraden und einer Ebene;

Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte mit projizierenden Ebenen;

Kreis in Hauptlage und in projizierender Lage.

römisch zwei. Jahrgang:

Normale Axonometrie ebenfächig Anmerkung, richtig: ebenflächig) begrenzter Objekte.

Grundbegriffe und ebene Schnitte von Drehflächen.

Durchdringungen.

Schraubflächen.

3D-Konstruktionen mit Hilfe von CAD.

Zwei Schularbeiten im Schuljahr.

12. ANGEWANDTE INFORMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    den Aufbau, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten elektronischer Informationsverarbeitungsanlagen kennen und diese Geräte bedienen können;
  • Strichaufzählung
    Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis auswählen und einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe einer höheren Programmiersprache einfache Probleme der Berufspraxis lösen können;
  • Strichaufzählung
    Informationen auf elektronischem Weg beschaffen und weitergeben können;
  • Strichaufzählung
    die gesellschaftlichen Auswirkungen des Einsatzes der elektronischen Informationsverarbeitung kennen.
Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Informationsverarbeitungssysteme:

Aufbau, Funktion, Zusammenwirken der Komponenten; Betriebssysteme;

Bedienung.

Standardsoftware:

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation.

Programmieren:

Lösung einfacher Probleme durch Algorithmen; Umsetzung in Programme.

römisch drei. Jahrgang:

Programmentwicklung:

Methoden des Softwareentwurfes; strukturierte Programmierung; Strukturelemente, einfache und komplexe Datenstrukturen, Objekte.

Kommunikationstechnik:

Netzwerke; Informationsbeschaffung.

Standardsoftware:

Graphik und Präsentationssoftware; Datenbankanwendungen;

Zusammenwirken von Softwarepaketen.

Informatik und Gesellschaft:

Auswirkungen der Informatik auf den Menschen, die Arbeitswelt, die Gesellschaft, die Kultur und die Mitwelt; Datenschutz.

  1. Ziffer 13
    TECHNISCHE CHEMIE UND UMWELTANALYTIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die für die Fachrichtung bedeutsamen Begriffe und Gesetze der Chemie beherrschen;
  • Strichaufzählung
    einen Überblick über die wesentlichen Teilgebiete der Chemie und Umweltanalytik erlangen;
  • Strichaufzählung
    die chemischen Eigenschaften polymerer, silikatischer und metallischer Roh-, Werk- und Hilfsstoffe und deren Bildungsreaktionen und die damit verbundenen thermodynamischen Prozesse kennen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Organische Chemie:

Reaktionen und Reaktionsmechanismen von ungesättigten, halogen-, sauerstoff- und stickstoffhaltigen Molekülen; Aromaten, technisch wichtige Fette, Proteine und Kohlenhydrate. Organische Halogenverbindungen.

Analytische Chemie:

Quantitative Bestimmungen. Einfache organische Gruppenbestimmungen. Berechnung und Auswertung von chemischen Analysen. Instrumentelle Analysenmethoden.

römisch vier. Jahrgang:

Organische Chemie:

Polyreaktionschemie (Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition). Modifizierte Naturstoffe, Rezyklierung organischer Werkstoffe, Additive und Hilfsstoffe. Abbau, Alterung, Depolymerisation und Verbrennung von Kunststoffen.

Anorganische Chemie:

Gitterstrukturen, Silikate, Tonminerale, Sonderkeramiken.

Metalle:

Herstellung, Eigenschaften, Verwendung. Korrosion.

Analytische Chemie:

Polymeranalytik, Analytik der Silikate. Umweltanalytik (Wasser, Luft, Boden).

14. MECHANIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die theoretischen Grundlagen für technische Berechnungen und Konstruktionen in allen Teilgebieten der Fachrichtung beherrschen;
  • Strichaufzählung
    logische Zusammenhänge modellmäßig erkennen und auf Probleme der Werkstofftechnik und Rheologie anwenden können.
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Statik:

Masse, Kraft, statisches Moment. Kräftepaar; ebene Kräftesyteme Anmerkung, richtig: Kräftesysteme). Zusammensetzen und Zerlegen von Kräften. Gleichgewicht. Freimachen von Bauteilen.

Reibung:

Haft- und Gleitreibung, Rollreibung, Seilreibung.

Festigkeit von Werkstoffen:

Elastischer fester Körper. Beanspruchung, Spannungsarten, Belastungsfälle und Festigkeit. Einfache Spannungsberechnungen.

römisch zwei. Jahrgang:

Statik:

Innere Kräfte und Momente (Schnittgrößen). Momenten- und Querkraftverlauf an Balken. Gelenkträger; Fachwerke.

Festigkeit von Werkstoffen:

Spannungszustände, Werkstoffestigkeit und zulässige Beanspruchung, zusammengesetzte Beanspruchung, Vergleichsspannungen.

Dynamik:

Bewegungsarten, Bewegungsgrößen, Bewegungsabläufe in Translation und Rotation. Kinematik des starren Körpers; Bewegungsgesetze von Newton. Arbeit, Energie, Impuls, Leistung, Wirkungsgrad.

römisch drei. Jahrgang:

Festigkeit von Werkstoffen:

Berechnung der Formänderungen bei Zug-, Druck-, Torsions- und Biegebeanspruchung. Knickung.

Dynamik:

Dynamik des starren Körpers. Impuls, Erhaltungssätze (Energie- und Impulserhaltung), Arbeitssatz, elastische und unelastische

Stoßprozesse. Dynamik der Rotation, Drall.

Hydromechanik:

Begriffe. Eigenschaften der Fluide, Hydrostatik. Hydrodynamik. Masse- und Energieerhaltungsgesetz der Fluide. Strömungwiderstand Anmerkung, richtig: Strömungswiderstand). Rohrströmungen.

römisch vier. Jahrgang:

Thermodynamik:

Thermodynamisches System, Zustands- und Prozeßgrößen, Ideale Gase. Zustandsgleichungen, Thermodynamische Kennwerte der Kunststoffverarbeitung. Erster und zweiter Hauptsatz der Thermodynamik (Begriffe, Anwendungen). Zustandsgleichungen, Kreisprozesse, Anwendungen des ersten und zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik. Reale Gase und Dämpfe (Kenngrößen, Zustandsänderungen). Wärmeübertragung.

Dynamik:

Freie und erzwungene Schwingungen mit und ohne Dämpfung.

Rheologie:

Newtonisches Fließen, Nichtnewtonisches Fließen (Zeit, Temperatur, Schergeschwindigkeit), Fließgesetze. Rheometrie (Begriffe, Verfahren, Geräte).

römisch fünf. Jahrgang:

Werkstoffmechanik:

Werkstoffkennwerte von Metallen, Kunststoffen, Keramik, Glas,

Faser-, Verbund- und Beschichtungswerkstoffen.

Polymermechanik:

Viskoelastizitat Anmerkung, richtig: Viskoelastizität) (Begriffe, Modelle, Bestimmung). Verformungs- und Bruchverhalten; mehrachsige Beanspruchung. Polymermorphologie (Kristallisation, Orientierung, Kühlung).

Formteilgestaltung:

Werkstoff- und fertigungsgerechtes Gestalten von Formteilen aus Metallen, Kunststoffen, Keramik, Glas, Faser und Verbundwerkstoffen. Schwindung, Eigenspannungen, Verzug, Verwerfungen.

Konstruktionsrichtlinien (Verar-beitungseinflüsse Anmerkung, richtig: Verarbeitungseinflüsse), Anwendungsoptimierung, Verwertungsoptimierung).

Konstruktion:

Finite - Elemente - Methoden. Nummerische Berechnungen.

Gegenstandsübergreifende Projektarbeit.

Im römisch eins. bis römisch vier. Jahrgang je drei Schularbeiten, im römisch fünf. Jahrgang zwei Schularbeiten.

  1. Ziffer 15
    FERTIGUNGS- UND ENTSORGUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgaben:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die in der Praxis des Fachgebietes verwendeten Werkstoffe und ihre Eigenschaften sowie die Verfahren und Maschinen des Fachgebietes kennen;
  • Strichaufzählung
    für eine gegebene Aufgabe zwischen technischen und wirtschaftlichen sowie ökologischen Kriterien der Einzel-, Reihen- und Massenfertigung entscheiden und zweckmäßige Werkstoffe auswählen können;
  • Strichaufzählung
    die in der Praxis üblichen Verfahren und Anlagen zur Verarbeitung von Werkstoffen kennen.
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Begriffe:

Kreislauforientierte Fertigungstechnik. Spanlose und spanende Bearbeitungsverfahren, Formgebungsverfahren, Maschinen und Geräte.

Entsorgungsverfahren:

Aufbereitung und Rezyklierung von Metallen, Kunststoffen, Baustoffen und sonstigen nichtmetallischen anorganischen Werkstoffen.

Anorganisch nichtmetallische Werkstoffe:

Keramik, Glas, Email, Bindebaustoffe, Ingenieurkeramiken.

Metallische Werkstoffe:

Erzeugung, Aufbereitung, Verarbeitung. Legierungen. Zustandsdiagramme. Wärmebehandlung. Oberflächenschutz. Werkstoffprüfung und Prüfverfahren.

Kunststoffe:

Kunststofftypen, Bezeichnung, Eigenschaften und Verwendung.

römisch zwei. Jahrgang:

Kreisprozeß Kunststofftechnik:

Erzeugung, Aufbereitung, Verarbeitung, Nachbehandlung, Anwendung, Wiederverwertung. Eigenschaften, Konstruktionsrichtlinen Anmerkung, richtig: Konstruktionsrichtlinien), Auswahlkriterien, Prüfverfahren.

Kreisprozeß Silikattechnik:

Erzeugung, Aufbereitung, Formgebung, Veredelung, Anwendung, Wiederverwertung. Eigenschaften, Prüfverfahren. Formgebungsmaschinen (Strangpressen, Filterpressen, Trockenpressen, Gießanlagen).

Metallverarbeitung:

Gießen, Schmieden, Walzen, Ziehen, Biegen, Richten, Schweißen,

Löten, Kleben.

Werkstück-, Material- und Werkzeugtransport:

Lager, Magazine und Speicher, innerbetriebliche Transporteinrichtungen, Dosier- und Aufgabevorrichtungen.

römisch drei. Jahrgang:

Kunststofftechnik:

Polymere (Thermoplaste, Duromere, Elastomere), Additive, Hilfsstoffe. Wichtige Verfahren der maschinelle Kunststoffverarbeitung (Spritzgießen, Extrudieren, Hohlkörperblasen), Halbzeugverarbeitung, Reaktionsharzverarbeitung. Kunststoffanwendungen.

Silikattechnik:

Geologie und Mineralogie von Österreich, Mineralien, Gesteine, Rohstoffkunde. Entwicklungsgeschichte von Glas und Keramik. Grobkeramische Produkte, Feuerfestkeramik, (Phasenlehre, Diagramme), Feinkeramische Produkte, Glas (Glasartiger Zustand, Textilglas), Email, Glasur, Bindemittel und Bindebaustoffe, Sonderkeramik.

Metallbearbeitung:

Fertigungsverfahren, Fertigungswerkzeuge. Schneidengeometrie,

Schneidwerkstoffe.

Werkzeugmaschinen:

Bohr-, Dreh- Fräs- und Schleifmaschinen. CNC-Maschinen und CNC-Verfahren.

  1. Ziffer 16
    VERFAHRENSTECHNIK UND UMWELTSCHUTZ
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die für die Fachrichtung bedeutsamen Methoden und Grundoperationen der mechanischen, chemisch-technischen, biotechnologischen und thermischen Verfahrenstechnik, sowie der werkstofftechnischen Aufbereitungsverfahren kennen;
  • Strichaufzählung
    die in der Fachrichtung gebräuchlichen Maschinenelemente unter Berücksichtigung einschlägiger Normen kennen;
  • Strichaufzählung
    die hierzu notwendigen Maschinen, Apparate, Anlagenteile kennen und deren Kennzahlen für Energiebedarf und Durchsatzleistung ermitteln können;
  • Strichaufzählung
    die sich beim Zusammenwirken verschiedener Maschinen ergebenden Fragen des technisch und wirtschaftlich zweckmäßigen Produktionsablaufes in Verfahrensfließbildern darstellen und optimieren können;
  • Strichaufzählung
    die Verfahren und Rechtsgrundlagen zur Behandlung und Weiterverwertung von Rückständen der Produktion unter Berücksichtigung größtmöglicher Schonung werkstofflicher und energetischer Ressourcen sowie der Reinhaltung von Luft, Wasser und Boden auswählen und anwenden können.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Maschinenelemente:

Verbindungselemente. Elemente der drehenden Bewegung (Achsen, Wellen, Lager).

Federelemente. Getriebe und Kupplungen.

Mechanische Verfahrenstechnik:

Maschinen, Anlagen, Wirkungsweise, Kennzahlen. Rohstoffgewinnung, Aufbereitung organischer und mineralischer Rohstoffe. Zerkleinerung, Vereinigung, Trennung, Sortierung, Klassierung (Siebung, Sedimentation, Sichtung, Entstaubung). Anlagen zum Filtrieren, Zyklonieren, Zentrifugieren, Flotieren, Klären. Verfahren zur Förderung und Lagerung von Roh- und Hilfsstoffen.

römisch vier. Jahrgang:

Thermische Verfahrenstechnik:

Destillation, Rektifikation, Adsorption, Desorption, Extraktion, Absorption, Kristallisation. Wärmeaustausch, Trockentechnik, Brennanlagen, Energie- und Stoffbilanzen.

Chemische Verfahrenstechnik:

Reaktionssysteme, Reaktionsapparate. Polymerisationsreaktionen,

angewandte Hydrierung, Pyrolyse, Verbrennung. Natürliche

Stoffkreisläufe.

Metallgewinnung und -reinigung:

Grundlagen und Arten von Reduktionsverfahren. Anlagen und Reinigungsverfahren (Umschmelzen, Zonenschmelzen, Destillation).

römisch fünf. Jahrgang:

Biologische Verfahrenstechnik:

Menschlicher Organismus, Toxizität. Bioreaktoren. Mikroorganismen

in der Technologie.

Abfallwirtschaft:

Gesetze, Begriffe, Aufkommen, Vermeidung, Verwertung, Behandlung, Logistik. Reststoffaufschluß, Deponie, thermische Verwertung, Abwasserreinigung, Abluftreinigung, Schlammentsorgung. Dekontamination.

Umweltmanagement:

Energieversorgung, Rohstoffversorgungs- und Entsorgungsplanung von Produktionsstätten. Umweltschutzrecht, Umweltbetriebsprüfung (Strategiekonzepte, Sicherheit, Störfall). Umweltschutzrechnung.

  1. Ziffer 17
    WERKSTOFFTECHNIK UND WERKSTOFFPRÜFUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die theoretischen Grundlagen und die gebräuchlichen Methoden der Kunststoffprüfung und der Baustoff- und Bauteilprüfung kennen.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Baustoffprüfung:

Probenahme (Bedeutung, Statistik). Korngrößen (Sieben, Schlämmen, Sedimentieren, Korngrößendarstellungen). Grundlagen der Baustoffprüfung (System Ton - Wasser), Bildsamkeitsuntersuchungen, Porosität, Rheologie von Suspensionen, Thermische Untersuchungen, Chemische und physikalische Untersuchungen.

Kunststoffprüfung:

Dichte, Viskosität (Schmelzindex, Viskositätszahl, K-Wert). Mechanische Prüfungen (Zug, Druck, Härte, Biegung, Torsion). Thermische Prüfungen, elektrische Prüfungen (Widerstand, Dielektrizität). Optische Prüfungen (Brechung, Glanz, Trübung). Verhalten gegen Gase, Lösungsmittel und Chemikalien, Alterungsbeständigkeit, Brandverhalten. Biologisches Verhalten.

Mechanisch-technologische Prüfungen:

Druck, Zug, Biegung, Torsion, Abscherung. Härteprüfung. Zerstörungsfreie Prüfungen. Metallographie. Verhalten gegen Chemikalien und Wasser (Lösliche Salze, schädliche Stoffe). Schalldämmung, Gasdurchlässigkeit. Thermische Prüfungen.

römisch fünf. Jahrgang:

Kristallographie:

Aggregatzustände (fest, flüssig, gasförmig). Kristallsysteme, Kristallisationskinetik, Röntgenfeinstruktur-Untersuchungen.

Morphologie der Polymere:

Amorpher, mesomorpher, teilkristalliner Zustand, Überstrukturen. Verarbeitungseinflüsse, Temperatur- und Zeitabhängigkeit.

Morphologie der Silikate:

Bindungszustände, Gitter. Dichte, Härte, thermische und elektrische Eigenschaften, Magnetismus, Supraleitung, Brechungsindex, Wechselwirkung Licht - Materie.

Spezielle Werkstoffprüfverfahren:

Rißprüfverfahren, elektrisch-magnetische Prüfverfahren, Ultraschallprüfung. Elektronenmikroskopie, Mikrosonde, Röntgenprüfung, Floureszenzanalyse. Feinstrukturanalyse.

Kristallographie. Prüfung von Bauteilen und Schweißverbindungen.

  1. Ziffer 18
    ELEKTRONIK UND AUTOMATION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für die Fachrichtung bedeutsamen Gesetze der Elektrotechnik
und der industriellen Elektronik sowie die Bauarten, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von elektrischen und elektronischen Betriebsmitteln kennen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Begriffe:

Größen und Einheiten. Feldbegriff. Stromarten.

Gleichstromtechnik:

Begriffe, Gesetze, Schaltungen von Widerständen und Spannungsquellen.

Wechselstromtechnik:

Begriffe, Kennwerte (Spitzenwert, Effektivwert, Mittelwert, Gleichrichtmittelwert). Gesetze, Schaltungen.

Analoge Meßverfahren:

Verfahren für elektrische und nichtelektrische Größen.

Elektromotorische Antriebe:

Leistungsermittlung, Betriebsverhalten, Auswahlkriterien. Sicherheitsmaßnahmen.

römisch vier. Jahrgang:

Bauelemente der Elektronik:

Passive und aktive Bauelemente. Aufbau, Wirkungsweise, Kennlininen

Anmerkung, richtig: Kennlinien), Anwendungen.

Steuerungstechnik:

Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen. Gesetzmäßiges Erfassen von Steuerungsaufgaben. Elektromechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische Steuerungssysteme. Programmierbare Steuerungen.

Regelungstechnik:

Regelgröße, Führungsgröße, Störgröße, Regelabweichung, Regelkreis,

Regler, Regelstrecke. Regelkreisglieder (Arten, Zeitverhalten, Kennlinien).

19. KONSTRUKTIONSÜBUNGEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    selbständig sowie in Gruppenarbeit unter Einhaltung der gültigen Vorschriften und Normen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und ökologischen Gegebenheiten sowie der Fertigung auf Grund praxisüblicher Konstruktionsunterlagen Entwurfsaufgaben des Ausbildungsschwerpunktes mit und ohne Rechnerunterstützung lösen und dokumentieren können;
  • Strichaufzählung
    die Richtlinien werkstoffgerechter und recyclinggerechter Konstruktion anwenden können.
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Elemente:

Zeichengeräte, Zeichentechniken, Normen. Normgerechte Darstellung, Bemaßung und Beschriftung. Maß- und Lagetoleranzen; Passungen, Oberflächenzeichen.

Fertigkeiten:

Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper in den drei Hauptrissen und in genormter Axonometrie, Modellaufnahme.

Werkzeichnungen:

Einfache Normteile und Bauteile nach Vorlage oder Modellaufnahme. Stücklisten.

römisch zwei. Jahrgang:

Verbindungselemente:

Lösbare und nicht lösbare Verbindungen.

Hydraulik- und Pneumatikelemente. Dichtelemente.

Rohrleitungselemente.

Mindestens zwei Projekte.

römisch drei. Jahrgang:

Maschinenelemente:

Elemente der drehenden Bewegung. Getriebe und Kupplungen.

Federelemente.

Schweiß- und Gußkonstruktionen.

Mindestens zwei Projekte.

römisch vier. Jahrgang:

Maschinen- und Werkzeugbau:

Werkzeuge für die diskontinuierliche Kunststoffverarbeitung.

Kraft- und Arbeitsmaschinen:

Fluidische Antriebe. Wärmetechnischen Anlagen. Komponenten von

Kraft- und Arbeitsmaschinen.

Fördertechnik:

Maschinensätze und Förderanlagen. Bauarten.

Mindestens zwei Projekte, wahlweise aus den angegebenen

Lehrstoffgebieten.

römisch fünf. Jahrgang:

Maschinen- und Werkzeugbau:

Werkzeuge für die kontinuierliche Kunststoffverarbeitung.

Angewandte Verfahrenstechnik:

Werkzeuge für die Formgebung von Keramik und Glas. Ofenbau.

Maschinen und Anlagen:

Strömungsmaschinen, Kolbenmaschinen, Energietechnik oder angewandte Meß-, Steuerungs- und Regelungstechnik.

Mindestens ein komplexes Projekt, wahlweise aus den angegebenen Lehrstoffgebieten.

  1. Ziffer 20
    CHEMISCH-TECHNOLOGISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgaben:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    Kenntnis in der einschlägigen Betriebspraxis gebräuchlicher Laboratoriumsverfahren, vornehmlich in chemischer, physikalischer und technologischer Hinsicht, erlangen;
  • Strichaufzählung
    die wechselnden Eigenschaften der Roh- und Hilfsstoff, sowie der Fertigprodukte beurteilen und an Hand von Protokollen dokumentieren.
Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Grundausbildung:

Laborordnung, Unfallverhütung, Umgang mit analytischen Arbeitsgeräten, grundlegende Labortechniken, Laborberichte, Entsorgung von chemischen Abfällen.

Qualitative Analytik:

Nachweisreaktionen von Kationen und Anionen, Systematischer

Trennungsgang, Aufschlußverfahren.

römisch drei. Jahrgang:

Quantitative Analytik:

Gravimetrie, Volumetrie, Photometrie.

Polymere:

Begriffe, Identifikation, Bildungsreaktionen. Recycling. Übungen aus den Fachgebieten der Pflichtgegenstände „Technische Chemie und Umweltanalytik'' und „Fertigungs- und Entsorgungstechnik''.

21. WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten können;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe kennen;
  • Strichaufzählung
    facheinschlägige praktische Tätigkeiten ausführen können;
  • Strichaufzählung
    die Arbeitsgänge und Arbeitsergebnisse in exakter Fachsprache analysieren können;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Metallbearbeitung:

Fertigkeiten (Messen, Anreißen, Körnen, Feilen, Meißeln, Sägen, Bohren, Senken, Gewindeschneiden von Hand). Drehen mit der Zug- und Leitspindeldrehmaschine (Außen, Innen, Konus, Einstechen). Fräsen mit Teilkopf.

Holzbearbeitung:

Holzeigenschaften, Holzverbindungen und Anwendungen im technischen

Bereich. Fertigkeiten wie Messen, Anreißen, Sägen, Feilen,

Schleifen, Leimen. Maschinenkunde.

Kunststoffbearbeitung:

Grundfertigkeiten der spanenden Bearbeitung von thermo- und duroplastischen Kunststoffen (Anreißen, Schleifen, Feilen, Polieren, Sägen, Schneiden, Drehen, Fräsen, Bohren und Gewindeschneiden).

Silikatverarbeitung:

Aufbereitung und Verarbeitung plastischer Massen, Materiallagerung und -kontrolle. Formgebung von Hand (Freiaufbauten, Modellieren, Quetschen, Freidrehen). Strangpressen. Trocknen, Kontrolle der Trockenware. Oberflächengestaltung (Verputzen, Polieren, Schleifen, Engobieren, Glasieren). Einsetzen zum Brand.

römisch zwei. Jahrgang:

Formen- und Werkzeugbau:

Stirn- und Mantelfräsen nach dem Koordinatensystem. Dreharbeiten mit der Leit- und Zugspindeldrehmaschine zwischen den Spitzen, Planscheibe, Innen- und Außengewinde. Herstellung und Montage von Spritzgieß- und Extrusionswerkzeugen (Zerlegen, Zusammenbau, Abstimmen und Prüfen). Einfache Arbeiten an der Flächenschleifmaschine.

Blechbearbeitung und Stahlbau:

Fertigkeiten (Richten, Biegen, Nieten, Abkanten, Bördeln, Treiben, Schneiden). Weichlöten, Oberflächenschutz. Kleben, einfache Glüh- und Härtearbeiten.

Kunststoffverarbeitung:

Halbzeugverarbeitung (Biege-, Zug-, Druck- und Zugdruckumformen, kombinierte Verfahren). Schweißverfahren (Heizelement-, Warmgas-, Elektro-, Ultraschall-, Hochfrequenz-, Extrusions-, Reib- und Lichtstrahlschweißen). Reaktionsharzverarbeitung (Handlaminier-, Niederdruck-, Preß- und Faserharzsprühverfahren); Manuelle und maschinelle Verarbeitung im Gieß- und Schäumverfahren (Reaktionsharzsysteme, Treibmittel, Additive).

Silikatverarbeitung:

Aufbereitung und Verarbeitung nichtplastischer Massen. Formgebung durch Gießen. Herstellung einfacher Gipsmodelle, Mutter- und Arbeitsformen. Oberflächengestaltung (Glasurrohstoffe, Glasuraufbereitung, Glasiertechniken). Brandführung (Vorgänge beim keramischen Brand, Ofensetzen, Brennen, Beurteilung der Brennergebnisse).

B. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER SCHULAUTONOMEN AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE

B.1 KUNSTSTOFF- UND UMWELTTECHNIK

1.1 POLYMER - UND UMWELTCHEMIE Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die Grundlagen der Technischen Chemie und Umweltanalytik auf

einzelne praxisbezogene Problemstellungen der Kunststofftechnik und auf Entsorgungsfragen von Kunststoffen anwenden können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Physikalische Chemie:

Chemisches Gleichgewicht, chemische Thermodynamik (Innere Energie, Enthalpie, Entropie, freie Enthalpie) und deren Bedeutung für die Umwelt; chemische Kinetik (Reaktionsgeschwindigkeit, Reaktionsordnung), Diffusions- und Adsorptionsprozesse.

Polymerchemie:

Biopolymere. Chemische Technologie der Polymere, der Hilfsstoffe

und der Vorprodukte.

Umweltchemie:

Schadstofftoxikologie. Entsorgung von Polymeren. Angewandte

Methoden der Umweltchemie.

1.2 KUNSTSTOFFVERARBEITUNG UND RECYCLING Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die in der Praxis des Fachgebietes verwendeten Verfahren und Anlagen zur Verarbeitung und Wiederverwertung makromolekularer Werkstoffe kennen;
  • Strichaufzählung
    um die Abhängigkeit der Produkteigenschaften von den Verarbeitungsparametern wissen;
  • Strichaufzählung
    die für eine gestellte Aufgabe unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Anforderungen zweckmäßige Auswahl der Verfahren und Anlagen treffen können.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Aufbereitung:

Verfahren und Anlagen zum Zerkleinern, Mischen von Kunstharzen und Zusatzstoffen in fester und flüssiger Form, Granulieren, Rezepturen, Prüfung.

Kunststoffverarbeitung:

Verfahren, Maschinen, Werkzeuge. Kontinuierliche Verfahren (Extrudieren, Kalandrieren, Laminieren). Diskontinuierliche Verfahren (Gießen, Pressen, Spritzgießen, Hohlkörperblasen).

Kunststoffbearbeitung:

Spanlose Fertigung (Warmformen, Prägen, Schweißen, Kleben, Trennen). Spanende Fertigung, Nachbehandlung.

römisch fünf. Jahrgang:

Recycling:

Verfahren zur Wiederverwertung und Weiterverwertung von Formmassen

und Formstoffen.

Automation und Prozeßdatenerfassung:

Meßgrößen (Druck, Temperatur, Zeit), rechnergestützte Fertigung

(CAM, CIM, Simulation, Prognose, Einstellungsoptimierung). Stoff- und Energiebilanzen.

Qualitätssicherung:

Aufgaben, Maßnahmen, Qualitätsregelkarten, statistische Verfahren.

Qualitätsmanagement.

Sonderbearbeitungsverfahren:

Anwendung von Laserstrahlen, Elektronenstrahlen,

Flüssigkeitsstrahlen, Ultraschall.

1.3 MASCHINEN- UND WERKZEUGBAU

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von Maschinen,

Werkzeugen, Vorrichtungen und Anlagen für die Verarbeitung von Werkstoffen kennen, grundlegend berechnen und anwenden können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Maschinen der diskontinuierliche Kunststoffverarbeitung:

Pressen, Spritzgießmaschinen, Hohlkörperblasanlagen (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten).

Werkzeuge der diskontinuierliche Kunststoffverarbeitung:

Auslegung, Angußgestaltung, Temperierung, Entformungsmechanismen, Bauarten, Galvanoformen, Automationsmodule. Rechnerunterstützte Fertigung (CAM, CIM). Konstruktionsregeln, Berechnung, Entwurf, Dokumentation.

römisch fünf. Jahrgang:

Maschinen der kontinuierliche Kunststoffverarbeitung:

Extruder, Kalander, Beschichtungsanlagen (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten).

Werkzeuge der kontinuierliche Kunststoffverarbeitung:

Auslegung, Temperierung, Bauarten, Nachfolgeeinrichtungen. Rechnerunterstützte Fertigung (CAM, CIM). Konstruktionsregeln, Berechnung, Entwurf, Dokumentation.

Kunststoffkonstruktionselemente:

Niet-, Schraub-, Schnapp- und Steckverbindungen.

1.4 ELEKTRONIK UND AUTOMATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die für die Fachrichtung bedeutsamen Gesetze der Elektrotechnik

und industriellen Elektronik sowie die Bauarten, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von elektrischen und elektronischen Betriebsmitteln kennen.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Digitaltechnik:

Digitale Meßverfahren (Meßverfahren für Zählgrößen, Analog-Digital-Wandler, Digital-Analog-Wandler).

Mikrocomputertechnik:

Mikroprozessoren. Speicher. Bussysteme. Schnittstellen.

1.5 BETRIEBS- UND UMWELTLABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Planungs-, Meß- und Prüfaufgaben der betrieblichen Laboratoriumspraxis und der Erfordernisse des Umweltschutzes selbständig und sorgfältig ausführen sowie kritisch auswerten können;
  • Strichaufzählung
    für die jeweilige Aufgabe geeignete Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheitserfordernisse auswählen können;
  • Strichaufzählung
    Untersuchungsberichte zusammenstellen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren können.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Grundausbildung:

Technikumsbetrieb, Technikumsordnung, Unfallverhütung, Emissionen

am Arbeitsplatz, Entsorgung.

Betriebstechnikum:

Werkzeuge, Untersuchungsmethoden, Verfahren und Maschinen aus den Stoffgebieten der einzelnen fachrichtungsbezogenen

Pflichtgegenstände.

Qualitätsmanagement:

Prozeßdatenerfassung, Meß- und Prüfwesen, Versuchsplanung,

Auswertung, Dokumentation.

römisch fünf. Jahrgang:

Betriebstechnikum:

Verarbeitungsanlagen, computergestützte Prozeßdatenerfassung, -visualisierung und -auswertung, Simulation. Meß- und Prüfwesen. Instrumentelle Untersuchungsmethoden. Übungen aus den Stoffgebieten der einzelnen fachrichtungsbezogenen Pflichtgegenstände.

Projektarbeit:

Ein komplexes Projekt der Verarbeitung, Prüfung oder Rezyklierung von Werkstoffen. Rechnerunterstütztes Projektmanagement (Arbeitsvorbereitung, Kontrolle, Präsentation).

1.6. WERKSTÄTTENLABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die in der Praxis des Fachgebietes anfallenden Meß- und Prüfaufgaben sowie Sonderprobleme der Fertigung, die über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinausgehen lösen und dokumentieren können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Werkzeugbau:

Rechnerunterstützte Ablaufplanung und Fertigung.

Programmgesteuerte Werkzeugmaschinen (CAM). Erodieren.

Handhabungsvorrichtungen.

Spritzgieß- und Extrusionswerkzeuge, Düsen und Kaliber, Zusammenbau und Erprobung. Werkzeugoptimierung (rechnerunterstützte Datenerfassung, Dokumentation). Stahlauswahl mit Wärmebehandlung für verschiedene Einsatzgebiete. Zusammenhänge zwischen Konstruktion und Fertigung. Computerunterstützte Qualitätssicherung, Funktionskontrolle.

Elektronik und Automation:

Elektrisches Messen nichtelektrischer Größen. Computerunterstützte Meßwerterfassung und -verarbeitung. Aufbau elektronischer Schaltungen der Analog- und Digitaltechnik. Speicherprogrammierbare Steuerungen. Elektrische, pneumatische und hydraulische Steuerungen und Regelkreise in Kunststoffverarbeitungsanlagen (Schaltungsaufbau, Prüfung, Instandsetzung).

Oberflächen- und Galvanotechnik:

Funktionelle und dekorative Schichten auf Metall- und Kunststoffoberflächen (elektrolytische und plasmagestützte Verfahren, selektive Metallisierung). Metallische Schichten hoher Leitfähigkeit, elektromagnetische Abschirmung von Objekten in der Elektronik. Galvanischer Formenbau für die Kunststoffverarbeitung, Schichtdickenmeßverfahren. Ökonomische und ökologische Kriterien für Schichtaufbau, Verfahrenstechniken, Prüf- und Testverfahren in der Galvanotechnik.

1.7. WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten können;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe kennen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Formen- und Werkzeugbau:

Fräs-, Bohr-, Schleif- und Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Arbeiten an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Wärmebehandlung des Stahles. Bau und Erprobung von Spritzgieß- und Extrusionswerkzeugen. Werkzeugnormalien.

Elektronik und Automation:

Stromverteilung, Schutzeinrichtungen, Elektrische Meß- und Prüfgeräte. Elektrische Steuerungstechnik. Bauteile, Schaltpläne, Aufbau, Inbetriebnahme, Prüfung, Wartung, Instandsetzung.

Kunststoffverarbeitung und Veredelungstechnik:

Klebetechnik (Klebstoffe, Vorbehandlung, Klebverfahren). Vorbehandlungs- und Beschichtungsverfahren (Korrosionsschutz, Geräusch- und Erschütterungsschutz). Applikations- und Fertigungsverfahren (Pulverspritzen, Kaschieren).

Oberflächenveredelung (Glänzen, Mattieren, Bedrucken, Beflocken, Prägen, Lackieren). Qualitätssicherung, Prüf- und Testverfahren.

B.2 KERAMIK, GLAS- UND BAUSTOFFTECHNIK

2.1 SILIKATCHEMIE UND UMWELTANALYTIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die Grundlagen der Technischen Chemie und Umweltanalytik auf

einzelne praxisbezogene Problemstellungen von Keramiken, Glas und Baustoffen und auf mit diesen Werkstoffen im Zusammenhang stehende Entsorgungsfragen anwenden können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Physikalische Chemie:

Phasenlehre, Zustandsdiagramme, Sinterung. Chemisches Gleichgewicht, chemische Thermodynamik (Innere Energie, Enthalpie, Entropie, freie Enthalpie) und deren Bedeutung für die Umwelt; chemische Kinetik (Reaktionsgeschwindigkeit, Reaktionsordnung), Diffusions- und Adsorptionsprozesse. Erweiterte Behandlung der chemischen Bindung(VB- und MO-Theorie; Donor- und Komplexbindung).

Silikatchemie:

Chemische Technologie der Silikate, Hilfsstoffe und Vorprodukte.

Zementstoffe.

Umweltchemie:

Entsorgung von Silikaten. Angewandte Methoden der Umweltchemie.

2.2 SILIKATTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die theoretischen Grundlagen und gebräuchlichen Technologien der wichtigen silikattechnischen Werkstoffe, sowie die Herstellung der Rohstoffe, deren Entstehung und Anwendung für die einzelnen Produkte kennen;
  • Strichaufzählung
    die Verarbeitungsmethoden der einzelnen Produktgruppen der klassischen Silikattechnik, sowie jener der modernen sonderkeramischen Werkstoffe kennen und beurteilen.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Grobkeramische Produkte:

Ziegel, Klinker, Grobsteinzeug, Baukeramik.

Feuerfestkeramik:

Phasenlehre, Diagramme, Produktgruppen. Silikatsteine, Schamottesteine, hochtonerdehaltige Steine, Magnesitsteine, Dolomitsteine, Forsteritsteine, Spinellsteine, Chromitsteine, Chrommagnesitsteine, Graphitsteine, Kohlenstoffsteine, Siliziumkarbidsteine, Zirkonsilikatsteine, feuerfeste Stampfmassen, Leichtsteine.

Feinkeramische Produkte:

Irdenware, Steingut, Vitreous China, Steinzeug, Porzellan.

Glasuren:

Bedeutung, Arten. Berechnungen, Segerformel.

römisch fünf. Jahrgang:

Glas:

Glasartiger Zustand, Hohlglas, Flachglas, Textilglas (Glasfaser, Lichtleiter).

Email:

Herstellung, Auftragsverfahren, Fehler, Hafttheorien.

Bindemittel und Bindebaustoffe:

Einteilung, Technologie, Bindemittel. Gips, Kalk, Zement.

Ingenieurkeramik:

Bedeutung, Herstellung, Anwendungsgebiete. Oxidkeramik, Nichtoxidkeramik, Verbundkeramiken und -werkstoffe.

2.3 MASCHINENTECHNIK UND WÄRMETECHNISCHE ANLAGEN Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die in der Fachrichtung gebräuchlichen Maschinen praxisgerecht dimensionieren können;
  • Strichaufzählung
    die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von Maschinen, Werkzeugen, Vorrichtungen und Anlagen für die Verarbeitung von Werkstoffen kennen.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Arbeitsmaschinen:

Pumpen, Verdichter, Ventilatoren, fluidische Antriebe (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten). Anwendung von keramischen Werkstoffen in Arbeitsmaschinen.

Kraftmaschinen:

Otto- und Dieselmotoren, Gasturbinen (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten). Anwendung von keramischen Werkstoffen in Kraftmaschinen.

Wärmetechnik:

Verbrennung, Wärmeanlagen.

römisch fünf. Jahrgang:

Maschinen zur Formgebung von Pulvern und bildsamen Massen:

Stempel- und Strangpressen, isostatische Pressen, Spritzgießmaschinen (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten).

Maschinen zur Formgebung von Glas:

Preß-, Blas-, Walz- und Ziehmaschinen (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten).

Maschinen zur Bearbeitung von Keramik und Glas:

Schleif-, Hon-, Läpp-, Ultraschall- und Funkenerosionsmaschinen,

Laser- und Wasserstrahlschneidmaschinen.

Ofenbau:

Öfen für Keramik, Glas, Email und Bindemittel.

2.4 ANGEWANDTE VERFAHRENSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Operationen der mechanischen Verfahrenstechnik, der berg- und hüttenmännischen sowie der silikattechnischen Aufbereitungsverfahren kennen;
  • Strichaufzählung
    den Einsatz der hierzu notwendigen Maschinen, Apparate, Anlagenteile sowie deren Funktion und Kennzahlen, betreffend Energiebedarf und Durchsatzleistung planen können;
  • Strichaufzählung
    einen technisch wirtschaftlich zweckmäßigen Produktionsablauf planen und optimale Lösungen für auftretende Probleme ausarbeiten können.
Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Anlagen:

Rohstoffaufbereitung, Formgebung, Trockenanlagen, Brennanlagen, Nachbehandlung. Energie und Stoffbilanzen, Optimierung.

Produktionsprozesse:

Trockentechnik, Brenntechnik, Energiebedarf, Durchsatzleistung. Systematik, Planung, Entwicklung, Berechnung, Aufbereitungsstammbäume, Fließschemata.

2.5 CHEMISCH-TECHNOLOGISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgaben:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Kenntnis in der einschlägigen Betriebspraxis gebräuchlicher Laboratoriumsverfahren, vornehmlich in chemischer, physikalischer und technologischer Hinsicht, erlangen;
  • Strichaufzählung
    soll die wechselnden Eigenschaften der Roh- und Hilfsstoffe, sowie der Fertigprodukte beurteilen und an Hand von Protokollen dokumentieren.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Technologische Untersuchungen:

Untersuchungen an Rohstoffen, Halb- und Fertigfabrikaten wie Dichte, Porenvolumina, Biegezug- und Rohbruchfestigkeit, Trocken- und Brennverhalten, Sieblinien, Entwickeln keramischer Massen und Glasuren, Kontrollverfahren aus den Bereichen Zement, Beton und Mörtelbindestoffen.

Analytische Chemie:

Elektrogravimetrie, Komplexometrie, Redox- Titrationen,

potentiometrische Titration.

Übungen aus den Stoffgebietender einzelnen fachrichtungsbezogenen Pflichtgegenstände.

römisch fünf. Jahrgang:

Technologische Untersuchung:

Dichtesortierung von Körnungen, Sedimentationsanalysen, rheologische Prüfungen, Eignungsprüfung von Roh- und Ausgangsstoffen, Güteprüfungen von Fertigwaren, Herstellung und Prüfung von Spezialbeton.

Chemische Analytik:

Vollanalyse von silikatischen Rohstoffen und Fertigprodukten, Aufschlüsse. Instrumentelle Analysenmethoden (Flammenphotometrie, Atomabsorbtion).

Übungen aus den Stoffgebieten der einzelnen fachrichtungsbezogenen

Pflichtgegenstände.

2.6 WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten können;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe kennen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Formen- und Werkzeugbau:

Fräs-, Bohr-, Schleif- und Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Arbeiten an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Wärmebehandlung des Stahles. Bau und Erprobung von Spritzgieß- und Extrusionswerkzeugen. Werkzeugnormalien.

Elektronik und Automation:

Stromverteilung, Schutzeinrichtungen, elektrische Meß- und Prüfgeräte. Elektrische Steuerungstechnik. Bauteile, Schaltpläne, Aufbau, Inbetriebnahme, Prüfung, Wartung, Instandsetzung.

Silikatverarbeitung:

Serienformgebung (Ein- und Überdrehen, Schlickergießen, Pressen). Herstellung von Fritten. Bearbeitung von Glas (Schneiden, Schleifen, Gravieren, Sandstrahlen). Emaillieren verschiedener Werkstoffe. Arbeiten mit hydraulisch und nichthydraulisch abbindenden Baustoffen. Herstellung von Betonwerksteinen mit und ohne Bewehrung.

B.3 METALLISCHE WERKSTOFFE

3.1 METALLURGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die in der Praxis des Ausbildungszweiges verwendeten Werkstoffe und ihre Eigenschaften sowie die Verfahren und Maschinen des Ausbildungsschwerpunktes kennen;
  • Strichaufzählung
    für eine gegebene Konstruktionsaufgabe die zweckmäßigen Werkstoffe auswählen können.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Grundlagen der Metallkunde:

Reinmetalle, Legierungen, Zustandsdiagramme; Festigkeits- und Zähigkeitseigenschaften. Normung der Werkstoffe.

Nichteisenmetalle und ihre Legierungen:

Einteilung. Herstellungsverfahren; Eigenschaften. Einsatzbereiche.

Stahl- und Eisenwerkstoffe:

Einteilung. Herstellungsverfahren; Eigenschaften. Einsatzbereiche. Eisen - Kohlenstoffdiagramm und weitere diagrammorientierte Darstellungsverfahren. Wärmebehandlung von Stählen. Legierte Stähle.

römisch fünf. Jahrgang:

Sinterwerkstoffe:

Herstellungsverfahren. Einsatzbereiche.

Spanlose Fertigung:

Grundlegende Verfahren der spanlosen Fertigung.

Beschichtungstechniken. Schneiden, Stanzen, Tiefziehen, Fließ- und Strangpressen, Rohrherstellung. Aktuelle Fertigungsverfahren.

Spanende Fertigung:

Verfahren, Werkzeuge und Werkzeugmaschinen. CNC-Technologien. Elektroerodieranlagen (Senkerodieren, Drahterodieren). Aktuelle Fertigungsverfahren.

Sonderbearbeitungsverfahren:

Anwendung von Laserstrahlen, Elektronenstrahlen und Flüssigkeitsstrahlen. Ultraschall. Erodierverfahren. Feinschmieden, Ätzverfahren. Bearbeitungszentren, Fertigungsstraßen.

3.2 MASCHINEN UND ANLAGEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die gängigsten Bauarten, das Betriebsverhalten und die Regelung sowie die Grundlagen für Berechnung und Konstruktion von Bauelementen der Fördertechnik, von Strömungsmaschinen für Flüssigkeiten, Gase und Dämpfe und von wirtschaftlich bedeutenden Kolbenmaschinen kennen;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau, die Arbeitsweise, das Betriebsverhalten und die SUmweltproblematik Anmerkung, richtig: Umweltproblematik) von Energieanlagen kennen.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Fördertechnik:

Bauelemente (Seil- und Kettentriebe, Lastaufnahmemittel, Laufräder und Schienen). Triebwerke (Motoren, Kupplung, Bremse, Getriebe). Sicherheitseinrichtungen. Maschinensätze und Förderanlagen (Hub-, Fahr-, Dreh- und Wippwerke). Bauarten von Kranen und Hebezeugen, Stetigfördern und Aufzügen.

Strömungsmaschinen:

Kreiselpumpen (Aufbau, konstruktive Ausführung, Hydraulik- und Festigkeitsberechnungen, Betriebsverhalten und Regelung). Wasserturbinen (Aufbau, konstruktive Ausführung, Betriebsverhalten und Regelung).

römisch fünf. Jahrgang:

Strömungsmaschinen:

Dampfturbinen, Ventilatoren, Verdichter und Gasturbinen (Aufbau, Betriebsverhalten und Regelung).

Kolbenmaschinen:

Arbeitsverfahren, Vergleichsprozesse, Indikatordiagramme, Leistung und Wirkungsgrad, Kraftstoffe. Diesel- und Ottomotor (Bauarten, Bauelemente, Betriebsverhalten und Regelung, Motormanagement).

Energietechnik:

Energieumwandlungsanlagen (Wärmetauscher, Dampferzeuger; Wärmekraftwerke; Formen alternativer Energien; Sonderanlagen). Immissionsschutz (Trockenabscheider, Absorptions- und Adsorptionsanlagen, Oxidationsmethoden, katalytische Methoden).

3.3 ELEKTRONIK UND AUTOMATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die für die Fachrichtung bedeutsamen Gesetze der Elektrotechnik

und industriellen Elektronik sowie die Bauarten, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von elektrischen und elektronischen Betriebsmitteln kennen.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Digitaltechnik:

Digitale Meßverfahren (Meßverfahren für Zählgrößen, Analog-Digital-Wandler, Digital-Analog-Wandler).

Mikrocomputertechnik:

Mikroprozessoren. Speicher. Bussysteme. Schnittstellen.

3.4 SCHWEISSTECHNOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die in der industriellen Praxis bedeutsamen Geräte und Verfahren der Schweißtechnologie kennen und auswählen können;
  • Strichaufzählung
    mit der Schweißmetallurie Anmerkung, richtig: Schweißmetallurgie), den Verfahren der Schweißnahtprüfung und dem schweißtechnischen Konstruieren vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    die Kenntnisse der in Österreich als Schweißaufsichtspersonal anerkannten Berufsgruppe der Schweißtechnologen erlangen.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Schweißverfahren:

Elektrisches Lichtbogenschweißen (Elektrodenhandschweißen, Schutzgasschweißverfahren, verdeckte Lichtbogenschweißverfahren, Plasmatechnik). Schweißstromquellen (Gerätetypen, Kennlinien). Sicherheitstechnik und -vorschriften.

Schweißmetallurgie:

Unlegierte Stähle (Gefügeaufbau einer Schweißnaht in Abhängigkeit von Konstruktion und Schweißparametern; Aufhärtungsneigung und Schweißeignung der Stähle). Legierte Stähle (Einfluß der Legierungselemente, Schaeffler-Diagramm). Schweißen von Nichteisenmetallen. Schweißzusatzwerkstoffe.

römisch fünf. Jahrgang:

Schweißverfahren:

Autogentechnik (Gasschmelzschweißen, Brennschneiden, Flammrichten, Löten; Versorgung mit Schweißgasen; Armaturen von Gasflaschen und Brennern). Elektrisches Widerstandsschweißen. Stumpf- und Reibschweißverfahren. Sonderschweißverfahren (Elektronenstrahlschweißen, Ultraschallschweißen, Laserstrahlschweißen, Bolzenschweißen). Thermisches Spritzen. Kunststoffschweißen. Sicherheitstechnik und -vorschriften. Schweißnahtprüfung.

Schweißkonstruktionen:

Schrumpfungen und Spannungen (Ursachen, Gegenmaßnahmen). Schweißgerechtes Konstruieren (Schweißstoß- und Schweißnahtarten, Nahtvorbereitung, Schweißplan und Schweißfolgeplan). Berechnung und Normung von Schweißverbindungen (Beanspruchungsarten, Berechnungsvorschriften, Betriebsfestigkeitsnachweis). Konstruktive Gestaltung im Stahlbau, Behälterbau, Maschinenbau und Fahrzeugbau. Gestaltung von Konstruktionen aus Nichteisenmetallen und bei automatisierter Fertigung. Kostenberechnung von Schweißkonstruktionen.

Normen und Vorschriften:

Schweißvorgang, Prüfung von Schweißverbindungen, schweißtechnisches Personal (Ausbildung, Prüfung und Einsatz). Qualitätssicherung.

3.5 KORROSIONSSCHUTZ UND OBERFLÄCHENTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die technische, ökologische und wirtschaftliche Bedeutung des Korrosionsschutzes kennen;
  • Strichaufzählung
    den Korrosionsschutz bei der Werkstoffauswahl, bei der konstruktiven Gestaltung und in der Produktion berücksichtigen.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Korrosion:

Arten; physikalische, chemische und elektrochemische Vorgänge.

Wirtschaftliche Bedeutung.

Korrosionsschutz:

Konstruktive Gestaltung, Legierungsmaßnahmen, Inhibitoren. Metallische und nichtmetallische Überzüge. Korrosionsbeständige Werkstoffe (Eigenschaften, Anwendungsgebiete, Prüfverfahren). Normen und Vorschriften.

Oberflächentechnik:

Anorganische und organische Überzüge (Einteilung, Eigenschaften).

Applikationsmethoden. Normen und Vorschriften.

3.6 BETRIEBSLABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Planungs-, Meß- und Prüfaufgaben der betrieblichen Laboratoriumspraxis selbständig und sorgfältig ausführen sowie kritisch auswerten können;
  • Strichaufzählung
    für die jeweilige Aufgabe geeignete Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheitserfordernisse auswählen können;
  • Strichaufzählung
    Untersuchungsberichte zusammenstellen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren können.
Lehrstoff:

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Übungen aus den Stoffgebieten „Fertigungs-und

Anmerkung, richtig: „Fertigungs- und) Entsorgungstechnik'', „Verfahrenstechnik und Umweltschutz'', „Werkstofftechnik und Werkstoffprüfung'', „Elektronik und Automation'', „Metallurgie'', „Maschinen und Anlagen'', „Schweißtechnologie'', „Korrosion und Oberflächentechnik'' betreffend den jeweiligen Lehrstoff der Pflichtgegenstände sowie Übungen und Berechnungsbeispiele aus der Qualitätssicherung.

3.7 WERKSTÄTTENLABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die in der Praxis des Ausbildungsschwerpunktes anfallenden Meß-,

Prüfaufgaben und Fertigungsprobleme, die über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinausgehen, lösen und dokumentieren können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Stoffgebiet Arbeitsvorbereitung:

Rechnerunterstützte Arbeitsplanung, Arbeitssteuerung, Arbeitsauftragserstellung und Produktionskostenberechnung. Erstellung von Schweißplänen, Schweißfolgeplänen und Schweißprüfplänen.

Stoffgebiet Schweißtechnik:

Kennlinien von Schweißgeräten. Schweißmaschineneinstellungen für

die wichtigsten Lichtbogen-Schweißverfahren.

Stoffgebiet programmgesteuerte Werkzeugmaschinen:

CNC-Programme. Manuelle und rechnerunterstützte Programmierung;

Einsatz verschiedener Werkzeuge an der Maschine.

Stoffgebiet Fertigungsmeßtechnik und Qualitätssicherung:

Messen mit mechanischen und elektrischen Längenmeßgeräten, Oberflächenrauhigkeitsmessungen, Qualitätsdaten, Aufbereitung, Fehlerbeseitigung und -verhütung, Qualitätsberichterstattung.

Stoffgebiet Oberflächenbehandlung:

Oberflächenbeschichtung mit Überzügen aus Metall, Kunststoff oder keramischen Stoffen. Herstellung galvanischer Überzüge. Farbspritzen. Pulverbeschichten. Emaillieren. Prüfverfahren.

3.8 WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten können;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe kennen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Formen- und Werkzeugbau:

Fräs-, Bohr-, Schleif- und Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Arbeiten an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Wärmebehandlung des Stahles. Bau und Erprobung von Spritzgieß- und Extrusionswerkzeugen. Werkzeugnormalien.

Elektronik und Automation:

Stromverteilung, Schutzeinrichtungen, Elektrische Meß- und Prüfgeräte. Elektrische Steuerungstechnik. Bauteile, Schaltpläne, Aufbau, Inbetriebnahme, Prüfung, Wartung, Instandsetzung.

Schweißtechnik:

Sicherheitsvorschriften für die Durchführung von Schweißarbeiten. Gasschmelz-, Elektro- und Schutzgasschweissen (Arbeitsweise und Bedienung von Schweißgeräten. Schweißen von Stumpf-, Kehl- und Ecknähten an verschiedenen Werkstücken und in verschiedenen Positionen, Blech- und Rohrschweißen); Hartlöten, Brennschneiden.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN, FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGENSTÄNDE Anmerkung, richtig: FREIGEGENSTÄNDE)

KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Grundelemente von freier Rede, Körpersprache, Gesprächs- und Diskussionsführung kennen;
  • Strichaufzählung
    die Regeln der Kommunikation und Gesprächsführung in Gesprächen und Diskussionen anwenden können;
  • Strichaufzählung
    den Umgang mit Präsentationshilfen beherrschen;
  • Strichaufzählung
    Kurzreden und Vorstellungsgespräche, Projektpräsentationen und Diskussionen unter Beachtung der Grundelemente der Kommunikation durchführen können.
Lehrstoff:

römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang:

Grundlagen:

Kommunikations- und Gesprächsebenen; bewußte und unbewußte

Informationsübertragung.

Gespräch:

Grundlagen der Gesprächsführung, Gesprächsinitiative;

Gesprächsvorbereitung, Argumentation; Umgang mit Fragen und heiklen

Gesprächssituationen; Vorstellungsgespräch.

Kurzreden:

Atem und Stimme (Atemtechnik, Atemübungen, Sprechpausen; Aussprache und Betonung; Sprachübungen); Gestik und Mimik bei der Rede, Blickkontakt, Bewegung im Raum; Vorbereitung und Durchführung von Kurzreden.

Präsentation:

Aufbau und Gliederung; gezielte Vorbereitung; Umgang mit Präsentationshilfen (Tafeln, Overhead, Dias, PC-gestützte Präsentation); Vorbereitung und Durchführung von Projektpräsentationen.

Diskussion:

Grundlagen (Dynamik, Abläufe, Regeln); Umgang mit Fragen und Einwänden; Vorbereitung und Durchführung von Diskussionen.

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

LEIBESÜBUNGEN

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

Gesetzesnummer

10009056

Dokumentnummer

NOR12113376

Alte Dokumentnummer

N6199749477L