Rechtstracker.at

Anl. 1/07

Fassungen
01.09.1998 bis 31.08.2003 — BGBl. II Nr. 302/1997 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/0701.09.200631.08.2019 § → § aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015
Anl. 1/0701.09.200331.08.2006 § → § BGBl. II Nr. 283/2003
Anl. 1/0701.09.199831.08.2003 BGBl. II Nr. 302/1997 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 302 aus 1997,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 7

Inkrafttretensdatum

01.09.1998BGBl. II Nr. 302/1997

Außerkrafttretensdatum

31.08.2003danach: BGBl. II Nr. 283/2003

Index

64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten vergleiche Paragraph 4, in der Fassung Bundesgesetzblatt römisch zwei Nr.

302 aus 1997,.

Text

Anlage 1.2.2

LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR CHEMIEINGENIEURWESEN

römisch eins. STUNDENTAFEL 1)

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

Unterrichtsgegenstände)

--------------------------------------------------------------------

                              Wochenstunden                Lehrver-

A. Pflichtgegenstände                                       pflich-

                                Jahrgang          Summe     tungs-

                         I.   II. III.  IV.  V.             gruppe

--------------------------------------------------------------------

1. Religion ...........  2    2    2    2    2     10       (III)

2. Deutsch ............  3    2    2    2    2     11        (I)

3. Englisch ...........  2    2    2    2    3     11        (I)

4. Geschichte und

    politische Bildung .  -    -    -    2    2      4        III

5. Leibesübungen ......  2    2    2    1    1      8       (IVa)

6. Geographie und

    Wirtschaftskunde ...  2    2    -    -    -      4       (III)

7. Wirtschaft und Recht  -    -    -    2    3      5        III

8. Angewandte

    Mathematik .........  4    3    3    2    2     14        (I)

9. Angewandte Physik ..  3    3    -    -    -      6       (II)

10. Angewandte

    Informatik .........  -    2    2    -    -      4         I

11. Allgemeine und

    anorganische Chemie   5    3    -    -    -      8         I

12. Analytische Chemie

    2) .................  5    4    2    -    -     11         I

13. Organische Chemie ..  -    4    2    2    -      8         I

14. Physikalische Chemie  -    -    2    2    -      4         I

15. Fertigungstechnik 3)  3    4    -    -    -      7         I

16. Analytisches

    Laboratorium .......  8    6    5    -    -     19         I

17. Betriebstechnik 3) .  -    -    -    3    2      5         I

Pflichtgegenstände der

schulautonomen

Ausbildungsschwerpunkte

gemäß Abschnitt B. .....  -    -   15   19   22     56

--------------------------------------------------------------------

Gesamtwochenstundenzahl  39   39   39   39   39    195

--------------------------------------------------------------------

                                Wochenstunden              Lehrver-

B. Pflichtgegenstände der                                   pflich-

   schulautonomen                Jahrgang        Summe      tungs-

   Ausbildungsschwerpunkte     III.   IV.   V.              gruppe

--------------------------------------------------------------------

B.1   Chemische

      Betriebstechnik

1.1   Chemische Technologie

4) ................... 3 3 2 8 römisch eins

1.2   Materialtechnologie ..     2     3     3      8         I

1.3   Apparate- und

      Anlagenbau ...........     3     3     2      8         I

1.4   Elektrotechnik,

      Elektronik und

      Regelungstechnik 5) ..     -     3     4      7         I

1.5   Physikalisch-chemi-

      sches Laboratorium ...     -     -     5      5         I

1.6   Organisch-präparatives

      Laboratorium .........     5     -     -      5         I

1.7   Chemisch-technologi-

      sches Laboratorium ...     -     7     6     13         I

1.8   Werkstätten-

      laboratorium .........     2     -     -      2        III

      Wochenstundenzahl B.1     15    19    22     56

B.2   Textilchemie

2.1   Chemische

      Textiltechnologie ....     5     2     4     11         I

2.2   Mechanische

      Textiltechnologie ....     -     2     -      2         I

2.3   Elektrotechnik,

      Elektronik und

      Regelungstechnik 3) ..     2     2     2      6         I

2.4   Textilchemische und

      textiltechnische

      Untersuchungen .......     -     2     2      4         I

2.5   Textilchemisches und

      textiltechnisches

      Laboratorium .........     -     3     3      6        III

2.6   Koloristisches

      Laboratorium .........     4     4     4     12         I

2.7   Werkstätten-

      laboratorium .........     -     -     3      3        III

2.8   Werkstätte ...........     4     4     4     12        (Va)

      Wochenstundenzahl B.2     15    19    22     56

B.3   Umwelttechnik

3.1   Ökologie und

      Umweltschutz .........     3     2     3      8        II

3.2   Chemische Technologie

      und Biotechnologie ...     3     2     2      7         I

3.3   Umweltanalytik .......     -     2     2      4         I

3.4   Umwelttechnik ........     -     2     2      4         I

3.5   Umweltverfahrens-

      technik 6) ...........     3     3     2      8         I

3.6   Elektrotechnik,

      Elektronik und

      Regelungstechnik 3) ..     2     2     2      6         I

3.7   Sicherheitstechnik und

      Umweltrecht ..........     -     -     2      2        III

3.8   Umweltanalytisches

      Laboratorium .........     4     3     4     11         I

3.9   Umwelttechnisches

      Laboratorium .........     -     3     3      6         I

      Wochenstundenzahl B.3     15    19    22     56

--------------------------------------------------------------------

Pflichtpraktikum ...........    mindestens 8 Wochen in der

                                unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt

                                in den V. Jahrgang

--------------------------------------------------------------------

C. Freigegenstände,           Wochenstunden                Lehrver-

   Unverbindliche                                           pflich-

   Übungen                       Jahrgang                   tungs-

   Förderunterricht      I.   II. III.  IV.  V.             gruppe

--------------------------------------------------------------------

C.1   Freigegenstände

      Kommunikation und

      Präsentation .....  2    2    2    2    2               III

      Zweite lebende

      Fremdsprache 7) ..  2    2    2    2    2               (I)

      Chemische

      Informations-

      technologie ......  -    -    -    2    2                I

C.2   Unverbindliche

      Übungen

      Leibesübungen ....  2    2    2    2    2              (IVa)

C.3   Förderunterricht

  1. Ziffer 8
     
Deutsch
Englisch
Angewandte
Mathematik
Fachtheoretische
Pflichtgegenstände

------------

  1. Ziffer eins
    Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch drei abgewichen werden.
  2. Ziffer 2
    Einschließlich Stöchiometrie.
  3. Ziffer 3
    Mit Übungen im Ausmaß einer Wochenstunde in jedem Jahrgang.
  4. Ziffer 4
    Anorganisch, organisch und biotechnologisch.
  5. Ziffer 5
    Mit Übungen im Ausmaß von 3 Wochenstunden im römisch fünf. Jahrgang.
  6. Ziffer 6
    Einschließlich „Angewandter Informatik'' (eine Wochenstunde in jedem Jahrgang).
  7. Ziffer 7
    In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache
anzuführen.
  1. Ziffer 8
    Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu
16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:

Die Höhere Lehranstalt für Chemieingenieurwesen vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen, um chemische und chemischtechnologische Methoden selbständig und in Teamarbeit auf die Lösung berufspraktischer Probleme anwenden zu können. Als weitere wesentliche Zielsetzung der Ausbildung sind Verbindungen zu maschinenbaulichen, fertigungstechnischen und betriebswirtschaftlichen Fachbereichen herzustellen, die in Verbindung mit den Grundlagen zu einer breiten Berufsqualifizierung führen sollen. Die allgemeine Ausbildung wird durch drei Ausbildungsschwerpunkte vertieft:

  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Chemische Betriebstechnik'' werden Anlagen und Apparate der Verfahrenstechnik sowie Lehrstoffbereiche der Materialtechnologie und der Elektrotechnik gelehrt und in unterschiedlichen Arbeitsformen praktisch erfahrbar gemacht.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Textilchemie'' werden Methoden und Arbeitsformen der Textilchemie, der Textilveredelung, der Textilprüfung und der Regelungstechnik theoretisch gelehrt und in Laborbereichen praktisch erprobt.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Umwelttechnik'' werden Fragestellungen der Ökologie und des Umweltschutzes sowie der Umweltanalytik und Umwelttechnik theoertisch Anmerkung, richtig: theoretisch) gelehrt und in Laborbereichen erprobt. Entsprechende Rechtsvorschriften des Umweltrechts und eine Ausbildung in Umweltverfahrens- und Regelungstechnik ergänzen das Programm.
Die Einsatzbereiche der Absolventen liegen in allen facheinschlägigen und fachverwandten Berufsfeldern im Chemieingenieurwesen und der chemischen Verfahrenstechnik in der Entwicklung, der Fertigung, im Vetrieb Anmerkung, richtig: Vertrieb) und im Service.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

Ergänzung zu den didaktischen Grundsätzen:

In den drei Ausbildungsschwerpunkten ist auf die Anwendung der aktuellen Methoden des Qualitätsmanagements im Labor- und verfahrenstechnischen Bereich besonderer Wert zu legen.

römisch vier. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE;

AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

„Deutsch'', „Englisch'', „Geschichte und politische Bildung'', „Leibesübungen'' und „Geographie und Wirtschaftskunde'':

Siehe Anlage 1. 7. WIRTSCHAFT UND RECHT

Siehe Anlage 1.

Im Lehrstoffkapitel „Unternehmensführung und Unternehmerrecht'' ist anstatt einer genauen Erörterung von Finanzierungs- und Rechtsfragen zu ergänzen: Betriebsanlagenrecht;

Genehmigungsverfahren. Umweltverträglichkeitsprüfung, Chemikaliengesetz (Transport, Lagerung, Entsorgung;

Arbeitnehmerschutz), Wasserrecht.

  1. Ziffer 8
    ANGEWANDTE MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang:

Siehe Anlage 1.

römisch drei. Jahrgang:

Analysis:

Zahlenfolgen, Grenzwert, Stetigkeit. Differentialrechnung (Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Anwendungen der Differentialrechnung). Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen, Anwendungen der Integralrechnung).

Numerische Mathematik:

Fehlerabschätzung und -fortpflanzung; Konditionsproblematik; numerische Methoden zum Lösen von Gleichungen, numerische Integration; Interpolation.

römisch vier. Jahrgang:

Analysis:

Einfache Differenzen- und Differentialgleichungen.

Lineare Algebra und analytische Geometrie:

Matrizen (Operationen, Anwendungen), Determinanten. Lineare Optimierung. Geraden und Ebenen; Kegelschnitte in Hauptlage.

römisch fünf. Jahrgang:

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Diskrete und stetige Verteilungen, induktive Statistik (Parameterschätzung, Signifikanzprüfung), Statistische Metoden Anmerkung, richtig: Methoden) des Qualitätsmanagements. Anwendungen. Anwendungen und Fallbeispiele zu ausgewählten Kapiteln der physikalischen Chemie, der chemischen Verfahrenstechnik und der Betriebstechnik.

römisch drei. bis römisch fünf. Jahrgang:

Anwendungen aus dem Fachgebiet; Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfen, rechnerunterstütztes Arbeiten in der Mathematik. In Jahrgängen mit mindestens drei Wochenstunden vier Schularbeiten, sonst zwei Schularbeiten.

9. ANGEWANDTE PHYSIK

Siehe Anlage 1 (mit einer geänderten Lehrstoffverteilung von zweimal 3 Jahreswochenstunden).

  1. Ziffer 10
    ANGEWANDTE INFORMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    den Aufbau, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten elektronischer Informationsverarbeitungsanlagen kennen und diese Geräte bedienen können;
  • Strichaufzählung
    Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis auswählen und einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe einer höheren Programmiersprache einfache Probleme der Berufspraxis lösen können;
  • Strichaufzählung
    Informationen auf elektronischem Weg beschaffen und weitergeben können;
  • Strichaufzählung
    die gesellschaftlichen Auswirkungen des Einsatzes der elektronischen Informationsverarbeitung kennen.
Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Informationsverarbeitungssysteme:

Aufbau, Funktion, Zusammenwirken der Komponenten; Betriebssysteme;

Bedienung.

Standardsoftware:

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation.

Programmieren:

Lösung einfacher Probleme durch Algorithmen; Umsetzung in Programme.

römisch drei. Jahrgang:

Kommunikationstechnik:

Netzwerke; Informationsbeschaffung.

Standardsoftware:

Tabellenkalkulation (betriebstechnische, chemisch-analytische und chemisch-technische Anwendungen). Graphik und Präsentationssoftware; Datenbankanwendungen; Zusammenwirken von Softwarepaketen.

Computergestützes Konstruieren:

Menü- und Handhabungstechniken. Einfache Konstruktionen.

Informatik und Gesellschaft:

Auswirkungen der Informatik auf den Menschen, die Arbeitswelt, die Gesellschaft, die Kultur und die Mitwelt; Datenschutz.

  1. Ziffer 11
    ALLGEMEINE UND ANORGANISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die für den Ausbildungszweig bedeutsamen Begriffe, Gesetze, Eigenschaften und Reaktionen anorganischer Stoffe kennen;
  • Strichaufzählung
    Vorkommen, Herstellungsverfahren und Nutzung der Elemente und ihrer Verbindungen sowie ihre Auswirkungen auf die Umwelt kennen.
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Allgemeine Chemie:

Einteilung und Eigenschaften von Stoffen. Homogene und heterogene Stoffgemische, Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Aerosole, Reinstoffe, Elemente und Verbindungen, Säuren, Basen, Salze. Löslichkeit von Gasen, Flüssigkeiten und Feststoffen in Wasser. Atome und Moleküle, Terminologie (Symbolik und Nomenklatur), Atombau und Periodensystem der Elemente, Periodizität der Eigenschaften, chemische und zwischenmolekulare Bindung. Reaktionstypen und Reaktionsgleichungen (Neutralisation, Redoxreaktion, Fällungsreaktion). Massenwirkungsgesetz und Prinzip vom kleinsten Zwang.

Anorganische Chemie:

Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen am Beispiel technisch wichtiger Elemente und Verbindungen. Vorkommen, Eigenschaften, Herstellung und Nutzung dieser Elemente und ihrer Verbindungen.

römisch zwei. Jahrgang:

Anorganische Chemie:

Wirtschaftlich bedeutende Elemente und ihre Verbindungen

(Vorkommen, Eigenschaften, Herstellung, Nutzung).

Allgemeine Chemie:

Periodizität von Eigenschaften, Kristallographie. Elektrochemie, elektrochemische Spannungsreihe, Elektrolyse, galvanische Zellen, Nernst'sche Gleichung. Radioaktiver Zerfall und sein Zerfallsgesetz.

  1. Ziffer 12
    ANALYTISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die Prinzipien und Methoden der analytischen Chemie im Ausbildungsschwerpunkt kennen, über ihren sinnvollen Einsatz und ihre Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben Bescheid wissen sowie die Voraussetzungen zum Gelingen experimenteller Vorgänge beherrschen. (Bei der Umsetzung der Lehrinhalte sind die jeweiligen stöchiometrische Berechnungsmethoden zu berücksichtigen.)
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Laboratoriumstechnik:

Gefahrenquellen und Sicherheitsmaßnahmen, Umgang mit Chemikalien, Handhabung von Laboratoriumsgeräten, Trennung von Stoffgemischen,

Ionengleichgewichte: pH-Wert, Löslichkeitsprodukt.

Qualitative Analyse:

Identifizierungsreaktionen einzelner Kationen und Anionen im Makromaßstab. Trennungsgänge im Halbmikromaßstab.

Stöchiometrie:

Begriffe (Masse, Volumen, Dichte, Stoffmenge). Chemische Formeln.

Gehalt von Lösungen:

Definition der Gehaltsgrößen. Herstellen von Lösungen. Umrechnen

von Gehaltsgrößen. Mischungsrechnungen.

Chemische Reaktionsgleichungen:

Stoffbilanzen und Elektronenbilanzen. Umsatzberechnungen reiner

und unreiner Stoffe.

Gravimetrie:

Berechnung gravimetrischer Bestimmungen, stöchiometrischer Faktor,

Massenanteile; Elektrogravimetrie.

Volumetrie:

Gehalt von Maßlösungen, Berechnung von Titrationen (Säure/Base-, Redox-, Fällungs- und Komplexbildungstitrationen).

römisch zwei. Jahrgang:

Gravimetrie:

Fällungen mit verschiedener morphologischer Ausbildung. Verwendung organischer Fällungsreagenzien. Qualitätskontrolle von Waagen.

Volumetrie:

Säure/Base-, Redox-, Fällungs- und komplexometrische Titrationen.

Qualitätskontrolle von Volumenmeßgeräten.

Chromatographie:

Gesetzmäßigkeiten chromatographischer Methoden.

Flüssigchromatographie (Papier-, Dünnschicht- und

säulenchromatographische Trennungen anorganischer und organischer

Stoffgemische).

Optische Analyse:

Refraktometrie- Polarimetrie. Molekülspektroskopie (UV-VIS-Spektralphotometrie, Fluorimetrie, Nephelometrie, Infrarot-Spektroskopie, RAMAN-Spektroskopie, Mikrowellenspektroskopie). Atomspektroskopie (optische Emissionspektroskpie, Atomabsorptionsspektroskopie, Röntgenstrahlenemissions- und -fluoreszenzspektroskopie, Elektronenstrahlspektroskopie).

römisch drei. Jahrgang:

Elektrochemische Analyse:

Elektrogravimetrie. Konduktometrie, Potentiometrie, Direktpotentiometrie, Voltametrie. Elektrophorese, Ionophorese.

Chromatographie:

Flüssigkeitschromatographie, Hochdruckflüssigkeitschromatographie,

Gaschromatographie.

Thermoanalyse:

Differentialthermoanalyse, Thermogravimetrie, Thermodilatometrie.

Molekülspektroskopie:

Massenspektroskopie. Magnetische Resonanzspektroskopie,

Kernresonanzspektroskopie, Elektronenresonanz.

Probenaufbereitung:

Probennahme, Probenvorbereitung, Aufschlußmethoden.

Qualitätssicherung in der instrumentellen Analytik.

13. ORGANISCHE CHEMIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die für die berufliche Praxis bedeutsamen Stoffklassen der organischen Chemie, ihre Nutzung und ihre Auswirkungen auf die Umwelt kennen;
  • Strichaufzählung
    den Ablauf organisch-chemischer Reaktionen verstehen, die Nomenklatur, allgemeine physikalische, chemische und physiologische Eigenschaften, Synthesen und Isolierungsverfahren sowie charakteristische Umsetzungen der einzelnen Stoffklassen kennen.
Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Chemie des Kohlenstoffs:

Kohlenstoffbindungen, Strukturen organischer Moleküle, Systematik

und Nomenklatur organischer Verbindungen.

Reaktionstypen und Reaktionsmechanismen:

Addition, Eliminierung, Substitution, Umlagerung. Radikalische und

ionische Mechanismen, Mehrzentrenmechanismen. Grundlagen der Stereochemie.

Acyclische Verbindungen:

Alkane, Alkene, Alkine und ihre Derivate mit Heteroatome enthaltenden funktionellen Gruppen (Alkohole, Halogenverbindungen, Ether, Schwefel-, Stickstoff- und metallorganische Verbindungen, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, Carbonsäurederivate).

Kunststoffe:

Polymere, Polykondensate und Polyaddukte.

römisch drei. Jahrgang:

Aromatische Verbindungen:

Aromatizität. Benzol und seine Homologen; chemisch und technisch bedeutsame Derivate mit einem oder mehreren Substituenten, Farbstoffe. Kondensierte Verbindungen mit zwei oder mehreren Ringsystemen. Verbindungen mit mehreren funktionellen Gruppen. Cycloalkane und -alkene.

Heterocyclische Verbindungen:

Sauerstoff, Schwefel und/oder Stickstoff enthaltende Heterocyclen.

römisch vier. Jahrgang:

Biochemie:

Eiweißstoffe (Aminosäuren, Peptide, Proteine, Proteide), Enzyme und Coenzyme, Enzymkinetik, Regulationsmechanismen, Nucleinsäuren,

Kohlenhydrate: Mono-, Oligo- und Polysaccharide, Lipide. Stoffwechselvorgänge.

14. PHYSIKALISCHE CHEMIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Wechselwirkungen zwischen stofflichen und energetischen Veränderungen verstehen;
  • Strichaufzählung
    stoffliche Eigenschaften und Vorgänge mit Hilfe mathematischer Formulierungen beschreiben und erklären können;
  • Strichaufzählung
    soll die physikalisch-chemischen Gesetze und Meßmethoden auf Probleme des Ausbildungszweiges anwenden können.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Gase:

Ideale Gase, kinetische Theorie idealer Gase. Reale Gase,

kritische Größen.

Flüssige und feste Stoffe:

Dampfdruck, Siedepunkt, Gefrierpunkt. Phasendiagramme,

Clausius-Clapeyron'sche Gleichung.

Mischphasen:

Phasengesetz, ideale Gasmischungen. Lösungen, kolligative

Eigenschaften. Mischungen, Dampfdruckdiagramme, Siedediagramme,

Schmelzdiagramme.

Chemisches Gleichgewicht:

Kinetische Ableitung, elektrolytische Dissoziation,

Ionengleichgewichte.

römisch vier. Jahrgang:

Erster Hauptsatz:

Energieumsätze, molare Wärmekapazität, Reaktionswärmen, Heß'scher Satz, Bildungsenthalpien, Carnot'scher Kreisprozeß.

Zweiter Hauptsatz:

Entropie, Mischungsentropie, Reaktionsentropie, Boltzmann-Gleichung. Freie Ehthalpien, Phasengleichgewichte reiner Stoffe. Chemisches Potential, thermodynamische Berechnung von Gleichgewichten.

Kinetik thermischer Systeme:

Diffusion, Viskosität, Reaktionskinetik, Katalyse.

Grenzflächenerscheinungen:

Oberflächenspannung, Adsorption.

15. FERTIGUNGSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Skizzen, Werkzeichnungen, Schaubilder und Pläne seines Fachgebietes lesen und sach- und normgerecht anfertigen können;
  • Strichaufzählung
    soll Kenntnis der in der chemischen Betriebstechnik gebräuchlichsten Maschinenteile und Fertigungstechniken haben;
  • Strichaufzählung
    soll die theoretischen Grundlagen für mechanisch-technische Berechnungen beherrschen und technische Berechnungen systematisch durchführen können.
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Technisches Zeichnen:

Normen, Risse, Bemaßung, Stückliste, Schnittdarstellung; Passungen

und Toleranzen.

Maschinenelemente:

Verbindungselemente; Elemente zur Bewegungs- und Leistungsübertragung. Elemente zur Fortleitung von Gasen,

Flüssigkeiten und festen Stoffen.

Mechanik:

Einfache Grundbegriffe der Mechanik (Kraft, Moment, Gleichgewicht).

Grundbegriffe der Statik; Statik des ebenen Kraftsystems, Schwerpunkt, Reibung, Momenten- und Querkraftverteilung einfacher statisch bestimmter Träger. Einfache Berechnungen und dazugehörige Konstruktionen.

römisch zwei. Jahrgang:

Festigkeit von Werkstoffen:

Grundbegriffe, Beanspruchungsarten und Belastungsfälle.

Werkstoffestigkeit und zulässige Beanspruchung.

Hydromechanik:

Statik und Dynamik

Werkstoffe:

Metalle, Nichtmetalle, Verbundwerkstoffe; Werkstoffprüfung.

Fertigungstechnik:

Urformen, Umformen, Trennen, Fügen, Beschichten, Stoffeigenschaft ändern.

  1. Ziffer 16
    ANALYTISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die in der Praxis des Ausbildungszweigs auftretenden analytischen Aufgaben lösen und die Ergebnisse protokollieren und die erforderlichen Methoden auswählen können;
  • Strichaufzählung
    die in chemischen Laboratorien des Fachgebietes verwendeten Geräte, Apparate und Chemikalien unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen handhaben können. Die Elemente der Qualitätssicherung nach EN 45001 und GLP sind bei ausgewählten Analysenmethoden mitzuverwenden.
Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Laboratoriumstechnik:

Gefahrenquellen und Sicherheitsmaßnahmen, Umgang mit Chemikalien, Glasbearbeitung, Handhabung von Laboratoriumsgeräten.

Allgemein-chemische Arbeitsverfahren:

Messung von Stoffmengen, Trennverfahren (Destillation, Extraktion, Filtration, Kristallisation, Sublimation), anorganisch-präparative Arbeiten.

Qualitative Analyse:

Systematische Trennungsgänge für Kationen und Anionen in anorganischen Stoffgemischen, selektive Einzelnachweise. Aufschluß und Identifizierung unlöslicher Stoffe. Abschätzen von Mengenverhältnissen in Stoffgemischen sowie des Reinheitsgrades einzelner Stoffe. Identifizierungsreaktionen. Qualitätskontrolle von Waagen.

römisch zwei. Jahrgang:

Quantitative Analyse:

Gravimetrische und volumetrische Bestimmungen.

Instrumentelle Analyse:

Kolorimetrie. Photometrie.

Chromatographie:

Papier-, dünnschicht- und säulenchromatographische Trennungen anorganischer und organischer Stoffgemische. Qualitätskontrolle von Volumenmeßgeräten.

römisch drei. Jahrgang:

Chemische Arbeitsverfahren und instrumentelle Analysen:

Elektrogravimetrie, Potentiometrie, Konduktometrie. Bestimmung der Gleichgewichtskonstante und des Löslichkeitsproduktes. Pufferlösungen. Kolligative Eigenschaften von Lösungen. Mikroskopie. Spektroskopie (AAS, IR-, UV-VIS-, Flammenphotometrie). Chromatographie (Gaschromatographie, Flüssigkeitschromatographie). Qualitätssicherung von verwendeten Analysengeräten.

17. BETRIEBSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    einzelne und vernetzte Aufgaben der betrieblichen Planung, Durchsetzung und Kontrolle analysieren, beurteilen und lösen können;
  • Strichaufzählung
    den Einsatz der Produktionsfaktoren aufeinander abstimmen und optimieren und die Ergebnisse beurteilen und bewerten können;
  • Strichaufzählung
    Marketinginstrumente kennen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    die Organisationsaufgaben im Betrieb selbständig und sowohl sachlich als auch menschlich richtig lösen können;
  • Strichaufzählung
    Methoden zur Planung und Überwachung von Projekten beherrschen.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Betriebsorganisation:

Unternehmensziele, Organisationsziele, Organisationsgrad. Aufbau- und Ablauforganisation (Zielbildung und Zielproblematik, Planung, Steuerung, Kontrolle).

Projektmanagement:

Einbettung von Projekten in die Gesamtorganisation, (computerunterstützte) Projektplanung, Projektanalyse, Projektentwicklung, Projekteinführung. Wertanalyse.

Organisationstechnik:

Auswahl des Organisationsproblems, Planung der Organisationsarbeit. Erhebungstechniken, Darstellungstechniken, Analysetechniken (Aufgabenanalyse und Aufgabensynthese), Bewertung und Auswahl, Durchführung und Erfolgskontrolle. Motivations- und Argumentationstechnik.

Produktionsplanung und -steuerung:

Stammdatenermittlung (Stückliste, Arbeitsplan, Kapazitäten), Produktionsprogrammplanung, Materialwirtschaft und Logistik, Termin- und Kapazitätsplanung, Auftragsveranlassung, Auftragsüberwachung, Betriebsdatenerfassung und Bildung betrieblicher Kennzahlen.

Arbeitswissenschaften:

Ergonomie und Arbeitsgestaltung. Zeitwirtschaft.

Arbeitszufriedenheit. Bedürfnisse, Motivation, Einzel- und Gruppenverhalten. Formen der innerbetrieblichen Kommunikation und

der Entscheidungsfindung.

Personalwirtschaft:

Anforderungsermittlung und Arbeitsbewertung, Entgeltdifferenzierung, Personalbedarfsplanung, Personalbeschaffung, Methoden der Personalauswahl, Bewerbung, Personalbeurteilung.

römisch fünf. Jahrgang:

Kostenrechnung:

Betriebliches Rechnungswesen, Kalkulationsverfahren, Kostenträgererfolgsrechnung. Spezielle Kostenmodelle. Voll- und Teilkostenrechnung. Periodische Erfolgsrechnung. Plankostenrechnung. Direct Costing.

Investition und Finanzierung:

Begriff und Arten. Organisationsentwicklung:

Zielsetzung, Ansätze, Methoden, Modelle.

Marketing:

Marketingziele. Marktforschung. Marketinginstrumente (Produkt- und Programmpolitik, Preis- und Konditionenpolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik) und Marketingmix.

Komplexe Betriebsentscheidungen:

Bereichsübergreifende Probleme, Fallbeispiele und Planspiele.

B. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER SCHULAUTONOMEN AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE

B.1 CHEMISCHE BETRIEBSTECHNIK

1.1 CHEMISCHE TECHNOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die Gewinnung, die Eigenschaften, die Produktkontrolle, die Verwendung und Weiterverarbeitung von anorganischen, organischen und biologischen Rohstoffen und Produkten sowie deren Umweltverhalten kennen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Wasser:

Trink-, Nutz und Abwasser; Beurteilungskriterien, Anforderungen,

Aufbereitung, umwelttechnische Maßnahmen.

Anorganische Grundstoffe und Folgeprodukte:

Technische Gase, Übersicht technisch bedeutender Verbindungen des Stickstoffs, Phosphors, Schwefels, Chlors und deren Umsetzung.

römisch vier. Jahrgang:

Fossile Rohstoffe:

Erdöl, Erdgas, Kohle (Vorkommen, Aufbereitung, Verarbeitungsprodukte, Eigenschaften, Verwendung).

Organische Zwischenprodukte, Folgeprodukte:

Zwischenprodukte aus Ethen, Propen und höheren Olefinen, Alkohole,

Halogenverbindungen, aromatische Zwischenprodukte.

Nachwachsende Rohstoffe:

Kohlenhydrate, Fette. Rübenzucker, Stärken, Holz- und Zellstoffverarbeitungsprodukte. Tenside und Waschmittel.

Mikrobiologie:

Zellstruktur, Morphologie, Physiologie, Wachstum, Vermehrung.

römisch fünf. Jahrgang:

Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel.

Pharmazeutische Präparate.

Technologien des Recyclings und der Abfallwirtschaft.

Biotechnologie:

Mikrobiologische Prozesse der Nahrungs- und Genußmittelindustrie und Umwelttechnologie; Herstellung von Grundchemikalien, Enzymen, Antibiotika und Vitaminen.

1.2 MATERIALTECHNOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die Gewinnung, die Eigenschaften und die Verwendung der im Ausbildungszweig verwendeten Materialien sowie die Verfahren der begleitenden Produktionskontrolle kennen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Bindemittel:

Rohstoffe, Herstellung von Gips, Magnesiabinder, Baukalk und Zement (Eigenschaften und Verwendung). Umwelttechnische Maßnahmen.

Keramik:

Rohstoffe, Verarbeitung; fein- und grobkeramische Erzeugnisse, feuerfeste Materialien. Umwelttechnische Maßnahmen.

Glas:

Rohstoffe, Herstellungsverfahren, Glasarten. Umwelttechnische

Maßnahmen.

Metalle:

Definition, Eigenschaften, technische Gewinnungsverfahren.

Eisen und Stahl:

Rohstoffe, Herstellung, Verarbeitung, Eigenschaften und Verwendung. Eisenlegierungen (Ferrolegierungen und Edelstähle). Umwelttechnische Maßnahmen.

römisch vier. Jahrgang:

Leicht-, Bunt- und Sondermetalle und Legierungen:

Rohstoffe, Herstellung, Eigenschaften, Verwendung,

Umwelttechnische Maßnahmen.

Sintertechnik:

Pulvermetallurgie, Sonderkeramik, gesinterte Kunststoffe (RAM-Extrusion, Blocksinterverfahren, Bandsinterverfahren).

Korrosion:

Korrosionsarten und -mechanismen, wirtschaftliche Bedeutung,

Korrosionsschutzmaßnahmen.

Galvanotechnik:

Betriebsablauf, Badtypen, Badbedingungen, Spülverfahren, Entfettungsmethoden. Umwelttechnische Maßnahmen (Abwasser- und Abluftreinigung; Chemikalienhandhabung, Entsorgung).

Kunststoffe:

Aufbau, Rohstoffe, Einteilung. Technische Synthese der Makromoleküle (Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition).

Additive:

Stoffgruppen, Formulierung für verschiedene Einsatzgebiete, Eigenschaftsänderungen.

römisch fünf. Jahrgang:

Kunststoffe:

Urformen, Umformen, Trennen, Verbinden, Eigenschaftsändern;

Abfallwirtschaft und umwelttechnische Maßnahmen.

Anstrich- und Beschichtungstechnik:

Rohstoffe, Herstellung, Produkte, Eigenschaften,

Applikationsverfahren. Umwelttechnische Maßnahmen.

Klebstoffe und Verbundwerkstoffe:

Rohstoffe, Herstellung, Produkte., Eigenschaften,

Anwendungsgebiete.

Umwelttechnische Maßnahmen. Materialprüfung:

Festigkeitsprüfung, Gefügeuntersuchung, Oberflächenuntersuchung (chemische und physikalische Untersuchungsverfahren)

1.3 APPARATE- UND ANLAGENBAU

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    einen Überblick über die wichtigsten Arbeits- und Kraftmaschinen und deren Wirkungsweise und Betriebsverhalten erhalten;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Wirkungsweise der in Betrieben verwendeten Apparate und Maschinen, die zur Aufbereitung der Rohstoffe, für die Reaktion und für die Aufarbeitung der Erzeugnisse verwendet werden, kennen;
  • Strichaufzählung
    Produktionsanlagen beschreiben und erläutern können.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Arbeits- und Kraftmaschinen:

Wasserkraftmaschinen, Dampfkessel Verbrennungskraftmaschinen,

Gasturbinen; Pumpen und Verdichter.

Thermodynamik:

Zustandsänderungen, Gasgemische, Strömung von Gasen und Dämpfen.

Wärmeübertragung:

Leitung, Konvektion, Strahlung.

Mischvorgänge:

Fördern, Dosieren, Lagern.

römisch vier. Jahrgang:

Mechanische Stofftrennung:

Sedimentation, Hydroklassierung, Flotation, Siebung, Sichtung,

Filtration, Zentrifugen, Gasreinigung, Sortierung.

Mechanische Stoffvereinigung:

Kneten, Mischen, Rühren, Kompaktieren, Agglomerieren. Strömungslehre (Ein- und Mehrphasenströmung, Nichtnewtonsche Flüssigkeiten). Sicherheitstechnik.

römisch fünf. Jahrgang:

Apparate, Maschinen und Verfahren der thermischen Verfahrenstechnik:

Destillation, Verdampfer, Adsorption, Absorption, Extraktion, Kreisprozesse (Wärme- und Kälteanlagen), Trocknung, Kristallisation, Reaktoren.

1.4 ELEKTROTECHNIK, ELEKTRONIK UND REGELUNGSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die für das Fachgebiet bedeutsamen Gesetze, Bauteile und Anlagen der Gleich- und Wechselstromtechnik, der elektrischen Meßtechnik und der Elektronik kennen;
  • Strichaufzählung
    elektrische Meßtechnik -auch im Zusammenhang mit Qualitätssicherung- gezielt einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    elektrotechnische Normen und Vorschriften, besonders im Hinblick auf die Sicherheit, kennen;
  • Strichaufzählung
    durch die Kenntnis der Komponenten von Regelkreisen deren Verhalten erfassen können;
  • Strichaufzählung
    Schaltungs- und Meßaufgaben der Laboratoriumspraxis im Fachgebiet selbständig und sorgfältig ausführen und kritisch auswerten können;
  • Strichaufzählung
    die für die jeweilige Aufgabe geeigneten Meßmethoden und Meßgeräte unter Beachtung der Sicherheitserfordernisse auswählen können;
  • Strichaufzählung
    Untersuchungsberichte zusammenstellen und auswerten und die Ergebnisse interpretieren können.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Gleich- und Wechselstromtechnik:

Größen, Gesetze.

Meßtechnik:

Elektrische Meßgeräte. Messung nichtelektrischer Größen.

Elektrische Anlagen:

Gefahren des elektrischen Stromes, Überstromschutz,

Berührungsschutz.

Elektronik und Leistungselektronik:

Bauelemente und Grundschaltungen.

Elektrische Maschinen und Geräte:

Generatoren, Elektromotoren, Transformatoren (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten).

römisch fünf. Jahrgang:

Elektronik:

Bauelemente, Schaltungen.

Regelungstechnik:

Digitale Steuerungstechnik, Elemente von Regelkreisen, Aufbau und Wirkungsweise von elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Regelkreisglieder und Regelkreisen, computergesteuerte Prozeßsteuerung.

Übungen aus dem Themenbereich des Pflichtgegenstandes „Elektro- und Regelungstechnik''.

1.5 PHYSIKALISCH-CHEMISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Wechselwirkungen zwischen stofflichen und energetischen Veränderungen verstehen und stoffliche Eigenschaften und Vorgänge mit Hilfe mathematischer Formulierungen beschreiben und erklären können;
  • Strichaufzählung
    physikalisch- chemische Anmerkung, richtig: physikalisch-chemische) Meßaufgaben im Fachgebiet selbständig und sorgfältig ausführen und kritisch auswerten können;
  • Strichaufzählung
    die für die jeweilige Aufgabe geeigneten Prüfmethoden auswählen und Prüfberichte zusammenstellen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren können.
Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Elektrochemie:

Leitfähigkeit und Ionenwanderung. Galvanische Elemente, galvanische Polarisation. Laboratoriumsübungen aus dem Themenbereich des Pflichtgegenstandes „Physikalische Chemie''.

1.6 ORGANISCH-PRÄPARATIVES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Synthesen organischer Verbindungen durchführen können und die Methoden zur Charakterisierung der Substanzen kennen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    die apparativen Hilfsmittel zweckmäßig einsetzen können und die Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit Chemikalien zur Verhinderung von Unfällen, Gesundheits- und Umweltschäden beherrschen;
  • Strichaufzählung
    soll mit der Verwendung von Fachliteratur der präparativen organischen Chemie, auch wenn sie in englischer Sprache abgefaßt ist, vertraut sein und die aufgefundenen Arbeitsvorschriften entsprechend der Aufgabenstellung adaptieren können;
  • Strichaufzählung
    mit den Methoden zur Entsorgung und Aufarbeitung von Rückständen vertraut sein.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Organische Laboratoriumstechnik:

Aufbau von Apparaturen, Kristallisation, Destillation, Extraktion.

Herstellung organischer Präparate:

Einstufen- und Mehrstufenpräparate unter Anwendung der wichtigsten Reaktionstypen der organischen Chemie. Isolierung von Naturstoffen.

Reinheits- und Identitätsuntersuchungen:

Physikalische, spektroskopische und chromatographische Methoden.

Qualitative organische Analyse:

Substanzklassentrennung, Funktionelle Gruppenbestimmung. Derivatisierung. Strukturermittlung einfacher Verbindungen durch Kombination von spektroskopischen Methoden (FTIR, UV/VIS, NMR, MS).

1.7 CHEMISCH-TECHNOLOGISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    technisch-analytische und chemisch-technologische Aufgaben aus der Praxis des Ausbildungszweiges lösen und über die Arbeiten und deren Ergebnisse Bericht erstatten können;
  • Strichaufzählung
    einfachste mikrobiologische Arbeitsmethoden beherrschen.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Qualitätssicherung:

Validierung und Modifizierung von Untersuchungsmethoden. Verfassen

und validieren von Standard-Arbeitsvorschriften.

Chemisch-technologische Aufgaben:

Identifizierung und Charakterisierung anorganischer und organischer Rohstoffe, Zwischen- und Fertigprodukte. Probleme der Produktion und der Anwendungstechnik.

römisch fünf. Jahrgang:

Chemisch-technologische Aufgaben:

Identifizierung und Charakterisierung anorganischer und organischer Rohstoffe, Zwischen- und Fertigprodukte. Probleme der Produktion und der Anwendungstechnik.

Qualitätssicherung:

Experimenteller, statistisch gesicherter Methodenvergleich.

Mikrobiologische Arbeitsmethoden:

Umgang mit Mikroorganismen, Anwendung von Kulturgefäßen und Arbeitsgeräten, Bereitung von Nährmedien, Sterilisationstechnik, Impftechnik, Isolierungsmethoden, Färbetechnik, Keimzahlbestimmung, Nachweis von Mikroorganismen.

1.8 WERKSTÄTTENLABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die in der Praxis des Ausbildungszweiges anfallenden Arbeiten

des Neubaues und der Wartung von Anlagen sowie der Produktionstechnik unter Anleitung durchführen können.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Stoffgebiet Rohrleitungsbau:

Anfertigen eines Installationsplanes für feste, flüssige und gasförmige Medien. Umsetzung eines Installationsplanes in Teilschritten. (Kunststoff-, Metall- Keramik-, Gasverarbeitung). Pumpen (Arten, Werkstoffe, Einbau, Ausbau). Absperrvorrichtung (Arten, Werkstoffe, Einbau, Ausbau). Prüfmethoden (Dichtheitsprüfung, Mengenmessung).

Stoffgebiet Elektroinstallation:

Niederspannungsinstallation, Montage, Inbetriebnahme von Verteil-, Sicherungs- und Schalteinrichtungen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen. Anschluß, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung von Stromverbrauchern.

Stoffgebiet Steuerungstechnik:

Pneumatische Steuerungen (Symbole, Schaltpläne, einfache Anlagen).

Stoffgebiet Arbeitsvorbereitung:

Kalkulation, Kostenrechnung.

B.2 TEXTILCHEMIE

2.1 CHEMISCHE TEXTILTECHNOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll:

  • Strichaufzählung
    die chemisch-technologischen Eigenschaften der verwendeten Roh- und Hilfsstoffe, die textilchemischen Reaktionen, die textilveredelungstechnischen Abläufe und die einschlägigen Maschinen, Apparate und Geräte kennen;
  • Strichaufzählung
    für eine gegebene Aufgabenstellung der Textilveredlung und Textilreinigung das nach Tauglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit geeignete Verfahren auswählen können.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Veredlungstechnik:

Vorbehandlung, Färberei, Druckerei, Appretur; Eigenveredler,

Lohnveredler.

Fachrechnen:

Rezeptberechnungen, Berechnung von Stammlösungen und Verdünnungen.

Wasser und Abwasser:

Vorkommen; Aufbereitung, Reinigung, Recycling.

Textile Faserstoffe:

Naturfasern (Baumwolle, Leinen, Wolle, Seide); Chemiefasern (Chemiefasern auf Zellulosebasis, Polyamid, Polyester, Polyacryl, Polyurethan, Polypropylen); Aufbau, Eigenschaften, Einsatzbereiche (Bekleidung, Heimtextilien und technische Textilien).

Vorbehandlung von Zellulosefasern:

Sengen, Entschlichten, Alkalibehandlungen, Bleichen und optisches

Aufhellen.

Vorbehandlung von Eiweißfasern:

Waschen, Karbonisieren, Chlorieren, Bleichen und optisches

Aufhellen.

Vorbehandlung von Chemiefasern:

Waschen, Bleichen, optisches Aufhellen, Thermofixieren.

Färbeverfahren:

Ausziehverfahren, Kontinueverfahren; Farbechtheiten, Färben von Zellulosefasern.

römisch vier. Jahrgang:

Färbeverfahren:

Färben von Wolle und Seide; Färben von Chemiefasern;

Färbemaschinen für diskontinuierliche und kontinuierliche Verfahren;

Färben von Fasermischungen; Korrektur von Fehlfärbungen.

Textildruck:

Druckverfahren (Direktdruck, Ätz- und Reservedruck);

Druckereihilfsmittel, Druckmaschinen, Druckfixierung und -nachbehandlung; Herstellung von Druckschablonen.

römisch fünf. Jahrgang:

Textildruck:

Spezielle Druckverfahren (Flockdruck, Foliendruck, Transferdruck);

Druckmaschinen.

Chemische Appretur:

Griff-, Knitterarm-, flammhemmende, hydrophobe, hydrophile, oleophobe, Beschwerungs-, Schiebefest- und antistatische Appretur; Mattieren, Mottenecht-Ausrüstung; chemische Veredlung von Wolltextilien, Walken.

Mechanische Appretur:

Entwässern und Trocknen, Rauhen, Schmirgeln, Scheren, Brechen,

Ratinieren, Plissieren, Kalandern.

Flächenstabilisierung:

Krumpfen, Sanforisieren, Dekatieren, Thermofixierung.

Textilpflege:

Wäscherei, Detachur und Chemischreinigung.

Sonderverfahren:

Beschichten, Kaschieren, Laminieren, Plasma-Technologie;

Herstellung von Faservliesen.

Ökologie:

Abwasser- und Abluftreinigung, Wärmerückgewinnung, Ökobilanzen;

biochemische Textilverfahren; prozeßintegrierter Umweltschutz.

2.2 MECHANISCHE TEXTILTECHNOLOGIE Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die für das Fachgebiet wesentlichen Anforderungen an textile

Fäden und Flächen für Bekleidung, Heimtextilien und technische Textilien kennen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Spinnerei:

Faseraufbereitung, Spinnverfahren; Produkte.

Weberei:

Vorbereitung; Bindungsarten, Webverfahren; Produkte.

Wirkerei und Strickerei:

Maschenbildende Elemente, Maschenbildungsvorgänge, Bindungen;

Produkte.

Stickerei:

Punchen, Groß- und Kleinmaschinenstickerei.

Spezielle Textiltechniken:

Verbundstoffe, Vliesstoffe; Teppiche; Bekleidungsphysiologie.

2.3 ELEKTROTECHNIK, ELEKTRONIK UND REGELUNGSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die für das Fachgebiet bedeutsamen Gesetze, Bauteile und Anlagen der Gleich- und Wechselstromtechnik, der elektrischen Meßtechnik und der Elektronik kennen;
  • Strichaufzählung
    elektrische Meßtechnik - auch im Zusammenhang mit Qualitätssicherung - gezielt einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    die elektrotechnischen Normen und Vorschriften, besonders im Hinblick auf die Sicherheit, kennen;
  • Strichaufzählung
    in der Lage sein, durch die Kenntnis der Komponenten von Regelkreisen deren Verhalten zu erfassen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Gleich- und Wechselstromtechnik:

Größen, Gesetze.

Meßtechnik:

Elektrische Meßgeräte. Messung nichtelektrischer Größen.

Elektrische Anlagen:

Gefahren des elektrischen Stromes, Überstromschutz, Berührungsschutz.

römisch vier. Jahrgang:

Elektronik und Leistungselektronik:

Bauelemente und Grundschaltungen.

Elektrische Maschinen und Geräte:

Generatoren, Elektromotoren, Transformatoren (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten).

römisch fünf. Jahrgang:

Elektronik:

Bauelemente, Schaltungen.

Regelungstechnik:

Digitale Steuerungstechnik, Elemente von Regelkreisen, Aufbau und Wirkungsweise von elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Regelkreisglieder und Regelkreisen, computergesteuerte Prozeßsteuerung.

2.4 TEXTILCHEMISCHE UND TEXTILTECHNISCHE UNTERSUCHUNGEN Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die in der Praxis des Fachgebietes gebräuchlichen textilchemischen Qualitätsprüfungen auswählen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die in der Praxis des Fachgebietes gebräuchlichen textilmechanischen Qualitätsprüfungen auswählen und durchführen können.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Prüfbedingungen:

Normen, Probenentnahme, Prüfklima.

  1. Litera a
    Textilchemische Untersuchungen:
    Faseranalyse:

Qualitative und quantitative Faseranalyse, Trennung von Zwei- und Mehrkomponentenmischungen.

Untersuchung von Bleichmitteln:

Bestimmung der Aktivsubstanz, Redoxpotential.

Bestimmung physikalischer Kennzahlen:

Brechungsindex, Dichte, Schmelz- und Siedepunkt.

Wasseruntersuchungen:

Betriebswasser, Abwasser.

  1. Litera b
    Textiltechnische Untersuchungen:

Textilmechanische Prüfungen an Fasern, Garnen, Zwirnen und textilen Flächen. Mechanische Echtheitsprüfungen.

römisch fünf. Jahrgang:

  1. Litera a
    Textilchemische Untersuchungen:
    Untersuchung von Textilhilfsmitteln:

Wasch-; Netz- und Dispergiermittel, Hilfsmittel für Färberei und Druckerei. Farbstoffanalyse. Schlichte- und Appreturanalyse. Untersuchung von Fremdsubstanzen und Begleitstoffen.

Faserschädigung:

Chemische Untersuchungsmethoden und mikroskopische Methoden.

Qualitätssicherung:

GLP; Stichprobenprüfung, Auswerteverfahren.

  1. Litera b
    Textiltechnische Untersuchungen:
    Faserschädigungen:

Mechanische und mikroskopische Prüfungen.

Appretureffekte:

Wasser- und Ölabweisung, Flammhemmung; Knitterwinkelprüfung.

2.5 TEXTILCHEMISCHES UND TEXTILTECHNISCHES LABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die in textilchemischen und textilmechanischen Laboratorien

verwendeten Geräte unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen handhaben sowie die Meßergebnisse auswerten und interpretieren können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Prüfverfahren:

Textilmechanische Prüfungen an Fasern, Garnen und Zwirnen sowie

textilen Flächen; mechanische Echtheitsprüfungen.

Wasseruntersuchung:

Betriebswasser, Abwasser.

Weitere textilchemische und textilmechanische Untersuchungen.

römisch fünf. Jahrgang:

Textilhilfsmitteluntersuchungen:

Wasch-, Netz-, Dispergiermittel, Hilfsmittel für Färberei und Druckerei; Farbstoffanalyse; Schlichte- und Appreturanalyse; Untersuchung von Fremdsubstanzen und Begleitstoffen.

Faserschädigung:

Chemische Untersuchungsmethoden und mikroskopische Methoden. Weitere textilchemische und textilmechanische Untersuchungen.

2.6 KOLORISTISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die in der Praxis des Fachgebietes auftretenden koloristischen Aufgaben lösen und die Ergebnisse protokollieren sowie die erforderlichen Methoden selbst auswählen;
  • Strichaufzählung
    die in chemischen Laboratorien des Fachgebietes verwendeten Geräte, Apparate und Chemikalien unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen handhaben können.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Laboratoriumstechnik:

Sicherheit und Unfallverhütung, Umgang mit Chemikalien und Farbstoffen, Handhabung von Laboratoriumsgeräten.

Vorbehandlung:

Benetzungsversuche, Extraktionsversuche.

Färben von pflanzlichen und tierischen Fasern:

Auszieh- und Klotzverfahren.

römisch vier. Jahrgang:

Färben von synthetischen Fasern:

Auszieh- und Klotzverfahren.

Färben von Fasermischungen:

Ton-in-Ton- und Bikolorfärbung; Auszieh- und Klotzverfahren.

Färben nach Vorlage:

Mustern visuell und mit Hilfe der Farbmetrik; Korrektur von

Fehlfärbungen.

Appretur:

Knitterarm-, hydrophobe, hydrophile, oleophobe, flammhemmende

Appretur.

römisch fünf. Jahrgang:

Appretur:

Griff-, Beschwerungs-, Schiebefest-, antistatische Appretur,

Walken.

Projekte:

Fächerübergreifende Aufgabenstellungen (Farbmessung, Echtheitsprüfungen, technologische Prüfungen usw.), die zu selbständigen Lösungen herausfordern.

2.7 WERKSTÄTTENLABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die in der Praxis des Fachgebietes anfallenden Aufgaben, die

über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinausgehen, lösen und dokumentieren können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Stoffgebiet Planung:

Ausarbeitung von Veredlungsplänen für Textilien (Flocke, Garn, Flächengebilde); Übertragung von Laboratoriumsrezepturen auf den Produktionsbetrieb.

Stoffgebiet Produktion:

Vorbehandlung und Kolorieren der Materialien mit den erstellten Rezepturen auf den vorhandenen Apparaten und Maschinen; Überwachung der Arbeitsprozesse (Abmustern, Farbvergleich durch Farbmessung, Flottenuntersuchung); Aufbringen von chemischen Appreturen auf kolorierte Materialien; Überprüfung der Effekte;

Echtheitsbestimmungen.

Stoffgebiet Endprodukt:

Warenendkontrolle (Warenschau, Fehlerbehebung, Reklamationsbearbeitung).

2.8 WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten können;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Roh- und Hilfsstoffe kennen;
  • Strichaufzählung
    facheinschlägige praktische Tätigkeiten ausführen können;
  • Strichaufzählung
    die Arbeitsgänge darstellen und Arbeitsergebnisse in exakter Fachsprache interpretieren können;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Werkstättentechnik:

Sicherheit und Unfallverhütung, Umgang mit Chemikalien und Farbstoffen, Handhabung der maschinellen Einrichtungen.

Warenvorbehandlung:

Weißware, Farbware, Druckware.

römisch vier. Jahrgang:

Färben auf allen Maschinen und Apparaten mit den verschiedenen Farbstoffklassen; diskontinuierliche und kontinuierliche Verfahren.

Färben nach Vorlage:

Visuelle Abmusterung, farbmetrische Abmusterung.

Druck:

Druckverfahren (Direkt-, Ätz- und Reservedruck); Flachdruck und Rotationsdruck.

Textilpflege:

Wäscherei, Detachur und chemische Reinigung.

römisch fünf. Jahrgang:

Textildruck:

Sonderdruckverfahren, Flock-, Folien- und Transferdruck; Druckmaschinen; Herstellung von Druckschablonen (Musterausarbeitung mit Reproduktionskamera und optoelektronischen Geräten).

Sonderverfahren in Vorbehandlung und Färberei:

Biochemische Textilverfahren, Beschichten, Kaschieren, Laminieren;

Kalandern, Schmirgeln, Trockenappretur.

B.3 UMWELTTECHNIK

3.1 ÖKOLOGIE UND UMWELTSCHUTZ

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Zusammenhänge ökologischer Systeme kennen und interpretieren sowie die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit umweltbewußten Verhaltens und des Einsatzes nachhaltiger umwelttechnischer Verfahren erkennen können;
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen zur Verringerung schädlicher Umweltauswirkungen bewerten können und in der Lage sein, die nach dem Stand der Technik bestgeeigneten technischen und logistischen Möglichkeiten auswählen können;
  • Strichaufzählung
    das für seine Tätigkeit in der Praxis relevante Spektrum an Analysemaßnahmen und Bewertungstechniken im Bereich Umweltschutz beherrschen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Biologie:

Zellaufbau. Mikroorganismen. Prokaryonten. Eukaryonten. Pflanzen.

Tiere.

Ökologie:

Wasser. Luft.

römisch vier. Jahrgang:

Ökologie:

Ökosystem (Biozönose, Biotop). Stoffkreisläufe und Energieströme. Produzenten - Konsumenten - Reduzenten. Ökologisches Gleichgewicht, Nahrungsketten. Entropieminimierende Systeme, offene und geschlossene Systeme.

Boden:

Gesteine, Mineralien, Bodenbildung. Organismen, Grundlagen der Geochemie und Geophysik.

römisch fünf. Jahrgang:

Umweltschutz:

Globale und regionale Umweltthemen, Treibhauseffekt, Klimaveränderung, Ozon, Smog, Grundwasserbelastung, Waldschäden, Artenschwund. Wesentliche Ursachen der Umweltschädigung.

Grundsätzliche Maßnahmen zur Erhaltung der Lebensgrundlagen. Spannungsfeld Ökologie - Ökonomie.

Ökologische Unternehmensführung:

Ökobilanzen - Ökoauditierung, Life-Cycle-Analysen, Abschätzung des Ressourcenbedarfs von Produkten, prozeßintegrierter Umweltschutz. Umweltethik.

3.2 CHEMISCHE TECHNOLOGIE UND BIOTECHNOLOGIE Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Gewinnung, die Eigenschaften, die Produktkontrolle, die Verwendung und Weiterverarbeitung von anorganischen, organischen und biologischen Rohstoffen und Produkten sowie deren Umweltverhalten kennen;
  • Strichaufzählung
    bedeutsame biochemisch-technologische Verfahren kennen und insbesondere für die Umwelttechnik einsetzen können.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Anorganische Grundstoffe und Folgeprodukte:

Technische Gase, Übersicht technisch bedeutender Verbindungen des Stickstoffs, Phosphors, Schwefels, Chlors und deren Umsetzung.

Fossile Rohstoffe:

Erdöl, Erdgas, Kohle (Vorkommen, Aufbereitung, Verarbeitungsprodukte, Eigenschaften, Verwendung).

Bindemittel:

Rohstoffe, Herstellung von Gips, Magnesiabinder, Baukalk und Zement (Eigenschaften und Verwendung). Umwelttechnische Maßnahmen.

Keramik:

Rohstoffe, Verarbeitung; fein- und grobkeramische Erzeugnisse, feuerfeste Materialien. Umwelttechnische Maßnahmen.

Glas:

Rohstoffe, Herstellungsverfahren, Glasarten. Umwelttechnische

Maßnahmen.

Metalle:

Eigenschaften, technische Gewinnungsverfahren.

Eisen und Stahl:

Rohstoffe, Herstellung, Verarbeitung, Eigenschaften und Verwendung. Eisenlegierungen (Ferrolegierungen und Edelstähle). Umwelttechnische Maßnahmen.

römisch vier. Jahrgang:

Leicht-, Bunt und Sondermetalle und Legierungen:

Rohstoffe, Herstellung, Eigenschaften, Verwendung.

Umwelttechnische Maßnahmen.

Korrosion:

Korrosionsarten und -mechanismen, wirtschaftliche Bedeutung,

Korrosionsschutzmaßnahmen.

Galvanotechnik:

Betriebsablauf, Badtypen, Badbedingungen, Spülverfahren, Entfettungsmethoden. Umwelttechnische Maßnahmen (Abwasser- und Abluftreinigung; Chemikalienhandhabung, Entsorgung).

Kunststoffe:

Aufbau, Rohstoffe, Einteilung. Technische Synthese der Makromoleküle (Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition).

Additive:

Stoffgruppen, Formulierung für verschiedene Einsatzgebiete,

Eigenschaftsänderungen.

Nachwachsende Rohstoffe:

Kohlenhydrate, Fette, Rübenzucker, Stärken, Holz- und Zellstoffverarbeitungsprodukte, Tenside und Waschmittel.

römisch fünf. Jahrgang:

Biotechnologie:

Gärungen, Gewinnung von Lösungsmitteln, organischen Säuren. Zucker, Fetten und Ölen. Stoffmengenbilanzen, Massenbilanzen, Energiebilanzen. Produktion von Enzymen, Vitaminen, Aminosäuren und Antibiotika. Lebensmittelverarbeitung.

Grundlagen biotechnologischer Verfahren:

Funktion von Fermentern, Fermenterdesign und Betriebsweisen. Biotechnologische Prozeßschemata. Regelkreise. Belüftungssysteme, Stoffübergänge. Scale-up von biotechnologischen Verfahren.

Biotechnische Verfahren in der Umwelttechnik:

Prozeßintegrierte Umwelttechnik. Aerobe und anaerobe Fermentationen. Produktion von Biogas. Hygiene in biotechnologischen Verfahren und Umweltverfahren. Erstellung von Stoffbilanzen.

3.3 UMWELTANALYTIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die analytischen Prinzipien und Methoden im Bereich der Umwelttechnik kennen;
  • Strichaufzählung
    über den sinnvollen Einsatz und die Grenzen eines analytischen Verfahrens Bescheid wissen;
  • Strichaufzählung
    eine geeignete Analysenplanung erstellen können.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Methoden der Umweltanalytik:

Trennung, Probenahme, Probenvorbereitung. Screening-Methoden. Halbquantitative Methoden. Quantitative Methoden in den Bereichen Boden-, Wasser-, Luft- und Abfall-Analytik.

römisch fünf. Jahrgang:

Ausgewählte Analysenbeispiele aus der Umwelttechnik wie biologischer Sauerstoffbedarf (BSB5), chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), adsorbierende organische Halogenverbingungen (AOX), Schwermetalle.

Qualitätssicherung:

„Gute Laborpraxis'' (GLP), Stichprobenprüfung, Auswertungsverfahren, Statistik. Auswertung und Interpretation der Analysenergebnisse.

Überblick über Umwelttechnologische Verfahren mit analytischer Überwachung:

Ausgewählte Beispiele aus der mechanisch-biologischen kommunalen Abwasser- und Klärschlammtechnik, Behandlung ausgewählter Verfahren der chemisch-physikalischen Abwasser-, Abfall- und Abluftbehandlung.

3.4 UMWELTTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Wirkungsweise der in der Umwelttechnik verwendeten Apparate, Maschinen, Anlagen und Verfahren kennen;
  • Strichaufzählung
    geeignete Verfahren zur Lösung umweltrelevanter Probleme in Betrieben planen und umsetzen können.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Ziele des Abfallwirtschaftsgesetzes.

Wasser:

Wasser- und Abwassertechnik, Trinkwasseraufbereitung,

Abwasserreinigung, Teilstrombehandlung, Recycling des Betriebswassers.

Luft:

Luftreinhaltung, Emission, Transmission, Immission.

Abluftreinigung.

Boden:

Bodenreinhaltung, Emissionen von Altlasten, Altlastensanierung.

römisch fünf. Jahrgang:

Abfall:

Grundsätzliche Ziele des Abfallwirtschaftsgesetzes. Abfall-Technik und Abfall-Wirtschaft. Logistik; Vermeidung, Aufbereitung.

Recycling:

Aufbereitung von Wertstoffen. Deponie, Kompostierung, Verbrennung.

Hygiene.

Lärm:

Schallmessung, Schallschutz, Körperschall.

Energie:

Energieeinsparung, Abwärmenutzung, biogene Energienutzung, sinnvoller Energieeinsatz. Wertigkeit von Energien (Abschätzung der Veredlungsstufe auf Basis des jeweiligen Primärenergiebedarfs).

Arten der Umwelttechnik:

End-of-pipe-Technologie, umweltorientierte Prozeßplanung und Prozeßführung.

3.5 UMWELTVERFAHRENSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Wirkungsweise der in der Praxis des Fachgebietes häufig verwendeten Apparate, Maschinen und Grundoperationen der Verfahrens- und Energietechnik sowie verfahrenstechnische Anlagen zur Emissionsminderung und zur Rohstoffrückgewinnung bzw. prozeßintegriertem Umweltschutz einschließlich der Sicherheitsmaßnahmen kennen;
  • Strichaufzählung
    für einfache Verfahren den Materialdurchsatz, den Energiebedarf und die Auslegung der Anlagen unter Verwendung rechnergestützter Methoden in Verbindung mit modernen Datenverarbeitungsanlagen berechnen können;
  • Strichaufzählung
    angewandte informatische Problemstellungen im Zusammenhang mit verfahrenstechnischen Methoden bearbeiten können;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und Einsatz von elektronischen Meß- und Regelanlagen in der Prozeßautomatisierung kennen und auf einfache Problemstellungen anwenden können;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Normen und Vorschriften kennen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Mechanische Verfahrenstechnik:

Hydraulischer und pneumatischer Transport. Mischen von Flüssigkeiten und Feststoffen. Zerkleinerung (Stoffeigenschaften und Maschinen). Agglomeration (Agglomerate und Verfahren). Trennverfahren (Abscheidung von Partikeln aus Gasen und Flüssigkeiten).

Angewandte Informatik:

Datenerfassungs- und Auswertemethoden. Präsentationsgraphik.

Werkzeuge der kommerziellen Datenverarbeitung.

römisch vier. Jahrgang:

Energietechnik:

Technischer Wärmetransport, Wärmeerzeuger, Wärmeübertrager; Heiz- und Kältetechnik, Wärmetauscher, Energiewirtschaft.

Trennverfahren:

Verdampfen, Kristallisation, Trocknung. Grenzflächen (Sorption, Ionenaustausch, Membranverfahren). Extraktion, Destillation und Rektifikation, Thermo- und Kryokonzentrieren. Präparative Chromatografie.

römisch fünf. Jahrgang:

Reaktionstechnik:

Reaktorgrundformen, Reaktormodelle, Verweilzeitverhalten, Reaktor für disperse Systeme, Betriebsbedingungen, Regelung und Steuerung von Reaktoren. (Einfluß der Verweilzeitverteilung auf Produktivität und der Bildung von Nebenprodukten).

Bilanzen und Stoffstromanalysen:

Stoff- und Energiebilanzen. Kreislaufwirtschaft. Kosten-Nutzen-Abschätzungen.

Sicherheitstechnik im Anlagenbau:

Einrichtungen der Arbeitssicherheit und Sicherheitstechnik,

Sicherheitstechnische Maßnahmen im Technikum und im Anlagenbau.

Explosionsschutz. Brandschutz. Rechtsvorschriften.

Anlagenplanung:

Vorstudien, Projektierung, Planung, Abwicklung und Betrieb.

Verfahrenstechnische Fließbilder.

3.6 ELEKTROTECHNIK, ELEKTRONIK UND REGELUNGSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die für das Fachgebiet bedeutsamen Gesetze, Bauteile und Anlagen der Gleich- und Wechselstromtechnik, der elektrischen Meßtechnik und der Elektronik kennen;
  • Strichaufzählung
    elektrische Meßtechnik -auch im Zusammenhang mit Qualitätssicherung- gezielt einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    die elektrotechnischen Normen und Vorschriften, besonders im Hinblick auf die Sicherheit, kennen;
  • Strichaufzählung
    in der Lage sein, durch die Kenntnis der Komponenten von Regelkreisen deren Verhalten zu erfassen.
Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Gleich- und Wechselstromtechnik:

Größen, Gesetze.

Meßtechnik:

Elektrische Meßgeräte. Messung nichtelektrischer Größen.

Elektrische Anlagen:

Gefahren des elektrischen Stromes, Überstromschutz, Berührungsschutz.

römisch vier. Jahrgang:

Elektronik und Leistungselektronik:

Bauelemente und Grundschaltungen.

Elektrische Maschinen und Geräte:

Generatoren, Elektromotoren, Transformatoren (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten).

römisch fünf. Jahrgang:

Elektronik:

Bauelemente, Schaltungen.

Regelungstechnik:

Digitale Steuerungstechnik, Elemente von Regelkreisen, Aufbau und Wirkungsweise von elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Regelkreisglieder und Regelkreisen, computergesteuerte Prozeßsteuerung.

3.7 SICHERHEITSTECHNIK UND UMWELTRECHT Bildungs- und Lehraufgaben:

Der Schüler soll

- die Gefahrenpotentiale im Bereich der chemischen Technik

bewerten und ausgehend von den rechtlichen Betimmungen Anmerkung, richtig: Bestimmungen) Lösungen zur Erhöhung der Sicherheit planen können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Grundlagen der Sicherheitstechnik:

Einstufung, Kennzeichnung, Lagerung, Transport, Sammlung von gefährlichen Gütern. Grenzwerte gesundheitsschädlicher und ökotoxischer Stoffe. Brand- und Explosionsschutz, Arbeiten mit Gefahrenstoffen. Aufgaben und Leistunden Anmerkung, richtig: Leistungen) der Einrichtungen für Unfallverhütung, Sicherheitsbegutachtungen.

Grundlagen des Umweltrechts:

Abfallwirtschaftsbestimmungen. Störfall-Verordnung. Umgang mit Behörden, Umgang mit der Öffentlichkeit. Emissionsrecht, Wasserrechtsgesetz.

3.8 UMWELTANALYTISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    für technisch-analytische und chemisch-technologische Aufgaben aus der Praxis des Fachgebietes anhand von Fachliteratur, Normen und Gesetzen Lösungswege ermitteln, auswählen und überprüfen sowie über deren Ergebnisse Bericht erstatten können;
  • Strichaufzählung
    die für das Fachgebiet bedeutsamen Gesetze und sonstigen Normen kennen und interpretieren können.
Lehrstoff:

römisch drei. bis römisch fünf. Jahrgang:

Aufgabenstellungen und Projekte aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Ökologie und Umweltschutz'', „Chemische Technologieund Anmerkung, richtig: Technologie und) Biotechnologie'' und „Umweltanalytik''.

3.9 UMWELTTECHNISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    für umwelttechnologische und umweltanalytische Aufgaben aus der betrieblichen Praxis anhand von Fachliteratur, Normen und Gesetzen Lösungswege ermitteln, auswählen und überprüfen sowie über deren Ergebnisse Bericht erstatten können;
  • Strichaufzählung
    die für Umwelttechnik und Analytik bedeutsamen Gesetze und Normen kennen und fachgerecht anwenden können.
Lehrstoff:

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Aufgabenstellungen und Projekte aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Umwelttechnik'', „Sicherheitstechnik und Umweltrecht'' und „Umweltverfahrenstechnik''.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN,

FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGEGENSTÄNDE

KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Grundelemente von freier Rede, Körpersprache, Gesprächs- und Diskussionsführung kennen;
  • Strichaufzählung
    die Regeln der Kommunikation und Gesprächsführung in Gesprächen und Diskussionen anwenden können;
  • Strichaufzählung
    den Umgang mit Präsentationshilfen beherrschen;
  • Strichaufzählung
    Kurzreden und Vorstellungsgespräche, Projektpräsentationen und Diskussionen unter Beachtung der Grundelemente der Kommunikation durchführen können.
Lehrstoff:

römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang:

Grundlagen:

Kommunikations- und Gesprächsebenen; bewußte und unbewußte

Informationsübertragung.

Gespräch:

Grundlagen der Gesprächsführung, Gesprächsinitiative;

Gesprächsvorbereitung, Argumentation; Umgang mit Fragen und heiklen

Gesprächssituationen; Vorstellungsgespräch.

Kurzreden:

Atem und Stimme (Atemtechnik, Atemübungen, Sprechpausen; Aussprache und Betonung; Sprachübungen); Gestik und Mimik bei der Rede, Blickkontakt, Bewegung im Raum; Vorbereitung und Durchführung von Kurzreden.

Präsentation:

Aufbau und Gliederung; gezielte Vorbereitung; Umgang mit Präsentationshilfen (Tafeln, Overhead, Dias, PC-gestützte Präsentation); Vorbereitung und Durchführung von Projektpräsentationen.

Diskussion:

Grundlagen (Dynamik, Abläufe, Regeln); Umgang mit Fragen und Einwänden; Vorbereitung und Durchführung von Diskussionen.

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

CHEMISCHE INFORMATIONSTECHNOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der chemischen Informationstechnologie aus volkswirtschaftlicher Sicht und die Bedeutung eines Qualitätssicherungssystems aus betriebswirtschaftlicher Sicht kennen;
  • Strichaufzählung
    statistische Gesetzmäßigkeiten erfassen und interpretieren können.
Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Labororganisation, Labormanagement.

QS/QA-Voraussetzungen für das Erarbeiten von Informationen (Labor-Messungen, Versuche, Analysen).

EDV-Nutzung von Standardsoftware für Dokumentation und Berechnung von Analysen und sonstigen Laborarbeiten.

römisch fünf. Jahrgang:

Qualitätssicherung im Betrieb.

Nutzung von Datenbanken:

Informations-, Reaktions-, Spektren-Datenbanken.

Laborautomatisierung.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

LEIBESÜBUNGEN

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

Gesetzesnummer

10009056

Dokumentnummer

NOR12113378

Alte Dokumentnummer

N6199749479L