Rechtstracker.at

Anl. 1

Fassungen
17.12.1997 bis 31.08.2006 — BGBl. II Nr. 395/1997
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1 heute01.09.2020 § → § · 1 Dokument
Anl. 101.09.201631.08.2020 § → § BGBl. II Nr. 217/2016 · 2 Dokumente
Anl. 101.09.200631.08.2020 § → § BGBl. II Nr. 284/2006
Anl. 117.12.199731.08.2006 § → § BGBl. II Nr. 395/1997
Anl. 101.09.198916.12.1997 BGBl. Nr. 37/1989 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrplan für Bewegung und Sport an allgemein bildenden höheren Schulen (Oberstufe), berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (ausgenommen Bildungsanstalten) und Höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 1997,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins

Inkrafttretensdatum

17.12.1997BGBl. II Nr. 395/1997

Außerkrafttretensdatum

31.08.2006danach: BGBl. II Nr. 284/2006

Index

70/02 Schulorganisation; 71 Land- und forstwirtschaftliche Schulen

Text

                                                             Anlage

                                                           __________

LEHRPLAN FÜR LEIBESÜBUNGEN Ausschussbericht DER 9. SCHULSTUFE (AUSGENOMMEN DIE

POLYTECHNISCHE SCHULE)

Der folgende Lehrplan für Leibesübungen gilt für den Pflichtgegenstand und die Unverbindliche Übung „Leibesübungen“ an der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen, an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, jeweils einschließlich der Sonderformen.

römisch eins. Pflichtgegenstand „Leibesübungen“ Bildungs- und Lehraufgabe

Der Unterrichtsgegenstand Leibesübungen hat die Aufgabe, die Schüler zu befähigen, in vielfältigen Bewegungssituationen eigenverantwortlich zu handeln und ihnen dadurch ein freudvolles Erleben allein und in Gemeinschaft mit anderen zu eröffnen. Der Unterrichtsgegenstand Leibesübungen soll zu sozialer Verantwortung gegenüber dem Mitmenschen und der Umwelt erziehen, zur Selbstentfaltung und Selbstfindung des jungen Menschen beitragen und damit sein gegenwärtiges und zukünftiges Leben bereichern.

In Schulen mit besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung sind diese Zielsetzungen unter Berücksichtigung des sportlichen Ausbildungsganges der Schule und einer damit verbundenen allfälligen Spezialisierung und der Orientierung an Wettkampfsportarten anzustreben.

Der Unterrichtsgegenstand Leibesübungen hat insbesondere zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben zu führen und die Schüler zu befähigen, Sport auch außerhalb und nach der Schule zu betreiben sowie gesellschaftliche Funktionen und Abhängigkeiten des Sports zu durchschauen.

Der Unterrichtsgegenstand Leibesübungen hat daher die Fähigkeit zum Bewegen, zum Spielen, zum Leisten und zu gesunder Lebensführung beim Schüler durch folgende Zielsetzungen weiterzuentwickeln und zu festigen:

  • Strichaufzählung
    Sichern einer lebenslangen Bewegungsbereitschaft im Hinblick auf die gesundheitliche und entwicklungsfördernde Wirkung der Leibesübungen.
  • Strichaufzählung
    Fördern eines vielfältigen Bewegungskönnens in alltäglichen und sportmotorischen Handlungsfeldern. Kennenlernen von Sportarten und deren Möglichkeiten als Freizeitgestaltung.
  • Strichaufzählung
    Verbessern der koordinativen Grundlagen der Bewegung, Anregen zu Bewegungsdarstellung und -gestaltung und Erschließen des Sinnes für ästhetische Bewegung.
  • Strichaufzählung
    Vermitteln eines Wissens über die Bedeutung der Bewegung für den Menschen, für seine Entwicklung und für die Gesellschaft.
  • Strichaufzählung
    Entwickeln der Bereitschaft und weiterer Fähigkeiten (auch über die Schule und Schulzeit hinaus), Spiel, Sport und Bewegung für andere anzuregen, zu organisieren und zu leiten.
  • Strichaufzählung
    Entwickeln eines vielseitigen Spielkönnens und Wecken der Bereitschaft zum spontanen Spielen mit Gegenständen, Elementen, Personen und Situationen.
  • Strichaufzählung
    Fördern der Kooperationsbereitschaft, der Fähigkeit zur Konfliktbewältigung; Erziehen zu fairem sportlichen Handeln; in Schulen mit besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung vor allem auch im Zusammenhang mit Wettkämpfen mit hohem Stellenwert.
  • Strichaufzählung
    Vermitteln vielfältiger Spielideen und -formen und Erziehen zu Regelbewußtsein als Fähigkeit, Spielvereinbarungen und Spielregeln anzuerkennen, situativ abzuändern oder neu zu entwickeln.
  • Strichaufzählung
    Entwickeln des Leistungswillens durch Bewußtmachen des Wertes der motorischen Leistungsfähigkeit für das eigene Leben.
  • Strichaufzählung
    Entwickeln eines vielseitigen sportlichen Leistungsniveaus (Leistungsbreite, Leistungsverbesserung); vor allem in Schulen mit besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung auch in einem solchen Ausmaß, daß neben einer Wettkampfsportart möglichst auch eine weitere Sportart wettkampfmäßig betrieben werden kann.
  • Strichaufzählung
    Vermitteln der Grundlagen zur Leistungsverbesserung.
  • Strichaufzählung
    Wecken der Bereitschaft, aktiv an der Unterrichtsgestaltung (Übernahme von Teilaufgaben) mitzuwirken; vor allem in Schulen mit besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung auch in Fragen der Trainingsgestaltung.
  • Strichaufzählung
    Bewußtmachen der Körperfunktionen und Bewegungswirkungen für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden durch Verbessern der organischen Leistungsfähigkeit.
  • Strichaufzählung
    Aufzeigen von psychophysischen Entspannungstechniken, mentalen Übungsformen und psychoregulativen Verfahren.
  • Strichaufzählung
    Erfahrenlassen der Wirkung aktiver Erholung und ausgleichender Bewegung sowie des psychischen und sozialen Wohlbefindens in Sportgruppen.
  • Strichaufzählung
    Erziehen zu Sicherheitsbewußtsein durch Erkennen und Vermeiden der Gefahren beim sportlichen Handeln sowie Anleiten zu tätiger Hilfe und situationsgemäßem Verhalten bei Sportunfällen.
  • Strichaufzählung
    Entwickeln einer verantwortlichen und kritischen Haltung zu den Auswirkungen des Sports auf das Individuum, die Gesellschaft und die Umwelt.
  • Strichaufzählung
    Vermitteln grundlegender Kenntnisse zu Gesundheit und Umweltschutz.
Lehrstoff:

Wesentliche Anmerkungen im Hinblick auf Sicherheit und Didaktik in konkreten Unterrichtssituationen sind kursiv gedruckt.

Soweit im folgenden der Lehrstoff nicht ausdrücklich auf einzelne Schulstufen aufgeteilt wird, sind für die Aufteilung das motorische Entwicklungs- und Leistungsniveau der Schüler sowie die unterschiedlichen örtlichen Verhältnisse maßgebend (siehe auch die didaktischen Grundsätze).

9.-13. Schulstufe

Motorische Grundlagen

Grundsätzlich sind alle motorischen Eigenschaften durch gezielte Übungen/Belastungen zu fördern. Besondere Beachtung sollen in Berücksichtigung der motorischen Entwicklung Ausdauer, Kraft und Koordination finden (Prophylaxe: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Haltungsschäden). Die Einsicht in die physiologischen Grundlagen und Methoden der Leistungsverbesserung und Leistungserhaltung (auch mit geringem Aufwand, zB Schnurspringen) ist zu vermitteln.

Ausdauer

Verbessern der allgemeinen         Gleichmäßige Belastungen über

Ausdauer und                       längere Dauer (15-20 min.),

Schnelligkeitsausdauer             Pulskontrolle (ca. 140-170).

- Dauerbelastungen                 Mit freier Tempowahl: zB Lauf im

                                   Gelände, Schwimmen, Skilanglauf,

                                   Radfahren, Orientierungslauf,

                                   Wandern, . . .

- Intervallbelastungen             (Puls ca. 160-190)

                                   Hindernisläufe; bewegungsreiche

                                   Ballspiele.

                                   Staffelläufe, Fangenspiele,

                                   Intervallbelastungen im

                                   submaximalen Bereich (mit

                                   Pulskontrolle).

Kraft

Verbessern der Kraft aller         Durch mittlere, submaximale und

wesentlichen Muskelgruppen;        maximale Belastungen.

                                   Mit Medizinbällen, Langbänken,

                                   . . .

                                   Partner, Sprossenwand, . . .

                                   Allenfalls mit Zusatzgewichten,

                                   wie Kurz- und Langhantel, oder

                                   Geräten wie Druck- und

                                   Schubapparaten, . . .

- Berücksichtigung der             In Serien und als Circuittraining.

  Kraftausdauer

- Besondere Berücksichtigung der

  Schnellkraft

                                   Weit-, Hoch-, Niedersprünge.

zB durch Springen                  Vorsicht bei Niedersprüngen;

                                   geeignete Aufsprungfläche.

                                   Sprünge auf und über

                                   Hindernisse, Strecksprünge, . . .

zB durch Steigen                   Auf und über Hindernisse.

zB durch Klettern und Hangeln      Auf Stangen, Tauen; Leitern,

                                   Sprossenwand; Wanderklettern,

                                   . . .

                                   Überdrehen, Klimmzüge.

zB durch Stützen                   Stützsprünge an Barren, Reck;

                                   mit Partner, . . .

                                   Laufen auf allen Vieren,

                                   Liegestütze, Schubkarrenfahren,

                                   . . .

zB durch Ziehen und Schieben       Tauziehen; Partner, Gegenstände;

                                   . . .

zB durch Beugen und Strecken in    Mit gebeugten Beinen und mit

der Hüfte                          rundem Rücken.

                                   Aufrichten aus der Rückenlage,

                                   Beinkreisen im Schwebesitz, . . .

                                   Heben des Oberkörpers oder der

                                   Beine aus der Bauchlage, . . .

- Berücksichtigung der             In Serien und als Circuittraining.

  Kraftausdauer

Schnelligkeit

Verbessern der                     Reaktionsspiele (auch mit

Reaktionsschnelligkeit             optischen, akustischen und

                                   taktilen Signalen).

                                   Schlagfertigkeitsspiele;

                                   Ballspiele (Abschußspiele);

                                   Balancieren von Gegenständen

                                   (Stäbe, Bälle, Keulen).

                                   Starts.

                                   Werfen und Fangen von Handgeräten.

Verbessern der Aktions- und        Übungen mit hoher

Kraftschnelligkeit                 Wiederholungsfrequenz: zB Sprints,

                                   Laufen am Ort, Tretlauf gegen

                                   Partner, . . .

                                   Startübungen (aus dem Stand,

                                   Bauchlage, Sitz, Rückenlage).

                                   Fallstart.

                                   Sprunggewandtheitsübungen,

                                   Figurenspringen, Seilspringen,

                                   . . .

                                   Nach ausreichender Erwärmung.

                                   Auch zur Verbesserung der

                                   Schnelligkeitsausdauer.

Gelenkigkeit

Verbessern (und Erhalten) der      Dehnübungen mit Partner, Seilen,

Gelenkigkeit in allen              Stäben, . . .

wesentlichen Gelenken: besonders   An Sprossenwand, Tauen, Stangen

Schulter-, Hüftgelenk,             und Ringen, . . .

Wirbelsäule                        Schwingen und Federn, Arm-,

                                   Beckenkreisen.

                                   Rumpfbeugen vorwärts, rückwärts

                                   und seitwärts.

                                   Hürdensitz.

                                   Unterkriechen von Hindernissen,

                                   . . .

                                   Stretching.

                                   Funktionales Kräftigen und

                                   Dehnen.

                                   Hypermobilität vermeiden:

                                   Nur an solchen Gelenksgruppen in

                                   solchen Richtungen ausreichende

                                   Dehnungsfähigkeit, wo es

                                   wirklich erforderlich ist.

Gleichgewicht

Verbessern des Gleichgewichts

- im Stehen                        Auf schmalen Standflächen

- in der Bewegung                  (Linien, Langbänke, Schwebebalken,

                                   . . .).

                                   Halten des Gleichgewichts: zB im

                                   Gehen und Laufen vorwärts,

                                   seitwärts, rückwärts; mit

                                   Übersteigen;

                                   auf Geräten (Medizinbällen,

                                   Pedalos, . . .).

                                   Hüpfen auf einem Bein,

                                   Hahnenkampf, . . .

                                   Federtuchspringen.

                                   Aber auch: Eislaufen, Skilauf,

                                   Radfahren, Rodeln, Rollschuhlauf,

                                   . . .

Übungen zur verbesserten           Blind balancieren; Balancieren

Selbstwahrnehmung                  mit Atmungsvertiefung, visueller

(Wahrnehmungszentrierung)          Fixierung, Konzentration auf

                                   weiche Bewegungen, Zeitlupe;

                                   Bewußtes

                                   „Aus-dem-Gleichgewicht-Bringen“ ,

                                   . . .

Gewandtheit

Verbessern der                     Kombination mehrerer

Bewegungskoordination und          Einzelbewegungen: zB Lauf-Sprung,

Bewegungsharmonie                  Sprung-Wurf, Lauf-Wurf,

                                   Hopserlauf, Lauf-Unterkriechen,

                                   Sprung-Rolle, Lauf-Drehungen.

                                   Einbeinige Sprünge.

                                   Koordination von Arm- und

                                   Beinbewegungen beim Laufen und

                                   Springen.

                                   Seilspringen, Figurenspringen;

                                   Hindernisläufe.

Geschicklichkeit

Vermitteln umfangreicher           Prellen, Jonglieren, . . .

Bewegungserfahrung

                                   Aufforderung zu selbständiger

                                   Lösung.

Gestaltungsfähigkeit

Verbessern

- der schöpferischen

  Eigentätigkeit (Kreativität)

  im Variieren, Kombinieren und

  Erfinden von Bewegungen

- der Fähigkeit, Erlebnisse,

  Stimmungen und Gefühle in der

  Bewegung zum Ausdruck zu

  bringen

- der Fähigkeit zum Setzen         Aufforderung zur Eigenentscheidung

  taktischer Maßnahmen             von taktischen Maßnahmen (zB im

                                   Spiel, im Wettkampf, . . .).

Lernfähigkeit

Verbessern der Grundlagen der      Automatisieren und Variieren

motorischen Lernfähigkeit durch    motorischer Grundfertigkeiten;

- Vermitteln vielseitiger          Einschätzen der persönlichen

  Bewegungserfahrung und           motorischen Leistungsfähigkeit,

- Einsicht in Leistungsgrundlagen  Einsicht in einfache

                                   biomechanische,

                                   (trainings-)methodische und

                                   motorische Leistungsgrundlagen.

Spezifische Kenntnisse:

(Trainings)methodische             ZB Regelmäßigkeit, Planmäßigkeit.

Grundsätze

Bedeutung motorischer Fitness      Erreichen von Lebensqualität

Gefahren von Verletzungen,         (psychophysisch).

Überbeanspruchung im

Konditionstraining

Haltungsgefährdung

Bedeutung hygienischer Maßnahmen   ZB: Wäschewechsel,

                                   Körperreinigung, . . .

Skilauf/alpin

Bewegen und Spielen im Schnee

Spiele ohne, mit einem und mit     Fangspiele, Rollerfahren,

zwei Ski                           Staffeln, . . .

Spiele mit Geräten                 Torstangen, Bälle, . . .

Geschicklichkeitsspiele            Einski-Fahren, Innenskischwingen,

                                   Zwergerlwedeln, Skiwalzer, kleine

                                   Sprünge, . . .

                                   Geschicklichkeitsparcours,

                                   Er-und-Sie-Lauf, . . .

Andere Geräte zur Fortbewegung     ZB Langlaufski im alpinen Gelände,

auf Schnee benutzen                Monoski, Snowboard, Swingbo,

                                   Skibob, Firngleiter, . . .

                                   Richtiges Verhalten beim Stürzen

                                   schulen.

Alpine Skitechnik                  Der Österreichische Skilehrplan

                                   ist als ein Teil der Lehrgänge zur

                                   Ausbildung von Skilehrern und

                                   Skilehrwarten veröffentlicht.

                                   Erlernen, Festigen und Verbessern

                                   der alpinen Skitechnik gemäß dem

                                   „Österreichischen Skilehrplan“ .

                                   Formen des Skilaufs in der Gruppe

                                   (Spurlegen, . . .)

Rennlauf                           Grundtechniken des

                                   Riesentorlaufes und Torlaufes.

                                   Verschiedene Formen der

                                   Wettkämpfe (zB auch Handicap-

                                   und Mannschaftsbewerbe,

                                   Parallelbewerbe, . . .).

Tourenskilauf                      Besondere Beachtung der Sicherheit

                                   für Schüler und Lehrer unter

                                   Berücksichtigung allfälliger von

                                   befugten Stellen

                                   (Auskunftspersonen)

                                   ausgesprochener und durch den

                                   Schutz der Umwelt bedingter

                                   Einschränkungen.

                                   Tiefschneefahren.

                                   Skitouren in kleinen Gruppen.

Skikunststücke

Einfache Formen im

- Ballett                          ZB Telemark und Christiania.

- Buckelpiste                      Sprünge, Drehungen,

- Skikunstsprung                   Verbindungsschritte, . . .

                                   Allenfalls Stocküberschläge, . . .

                                   Allenfalls Duffy, Helikopter,

                                   . . .

Kenntnisse über sicheren Skilauf   Konditionelle Vorbereitung;

                                   Ausrüstung; Kleidung; Skipflege;

                                   Aufwärmen; Wahl der Abfahrtsroute;

                                   . . .

                                   Verantwortliches Verhalten

                                   gegenüber anderen Skiläufern und

                                   Umwelt.

Erkennen und Vermeiden             Wissen um den Wert einer

subjektiver und objektiver         gezielten Vorbereitung auf das

Gefahren                           Skilaufen.

Kennen der Pistenregeln            Richtige Maßnahmen bei

                                   Skiunfällen.

                                   Wissen um die Ausgleichsfunktion

                                   des Skilaufs an sich.

Sicheres Verhalten im Gelände      Routenwahl und Orientierung im

                                   Gelände.

Wettlaufordnung                    Kenntnisse über Tore und

                                   Torkombinationen,

                                   Wettkampfbestimmungen,

                                   Trainingsformen, . . .

Skilauf/nordisch

Bewegen und Spielen

Vielfältige Bewegungsaufgaben      Für das Gleichgewicht, für das

innerhalb und außerhalb des        Abstoßen und für die

verspurten Geländes                Rhythmusverbesserung.

Geschicklichkeitsspiele.

Ausdauerspiele.

Skiwandern und                     Mit gesteigerten Anforderungen

Skiorientierungslauf               hinsichtlich Geländewahl und

                                   Aufgaben.

Erlernen und Verbessern der

Grundtechniken

Diagonalschritt.                   In Verbindung mit anderen

Doppelstockschub.                  Techniken (Umtreten,

                                   Technikwechsel).

Schlittschuhschritt                Beidseitig und einseitig

                                   (Siitonen, Skating) ohne und mit

                                   Stockunterstützung.

Anstiegtechniken                   Grätenschritt, Treppenschritt,

                                   . . .

Abfahrten in der Spur und ohne     Pflug zur Tempoverminderung,

Spur                               Schwingen, . . .

Technikparcours

Wettkampfformen                    Streckenlänge bis 6 km

                                   Speziallanglauf.

                                   Staffellauf.

                                   Technikwettkampf.

                                   Wettkampfformen mit zusätzlichen

                                   Aufgaben (zB Volkstümlicher

                                   Biathlon).

Spezifische Kenntnisse:

Merkmale konditioneller

Voraussetzungen.

Loipenregeln.

Schnee- und Wachskunde;

Materialkunde

Wissen um gesundheitlichen und

sozialen Wert des Skilanglaufes

und des Skiwanderns

Sicheres Verhalten im Gelände

Wissen um alpine Gefahren          Richtige Maßnahmen bei

                                   Skiunfällen.

Eislauf

Bewegen und Spielen auf dem Eis

Gleiten auf den Kanten             Auf Innen- und Außenkanten.

Bogen                              Vorwärts und rückwärts.

Bewegungsaufgaben auf Kreisen,     Übersteigen, Rollerschritt; auch

im Schlangenbogen                  nach Musik, . . .

Bremsen                            ZB Pflugbremse

Nummernwettläufe                   Im Kreis, vorwärts, rückwärts,

                                   . . .

Fangspiele                         Vorwärts, rückwärts und im

                                   Wedellauf, . . .

Hindernisläufe                     Slalom, Staffeln, Partnerläufe,

                                   . . .

Ringhockey

Allenfalls Vorformen des

Eishockeys

Eisschnellauf

Startübungen

Kurvenläufe

Zeitläufe

Eiskunstlauf

Halbbögen                          Links und rechts; vorwärts

                                   einwärts und auswärts, rückwärts

                                   auswärts und allenfalls

                                   rückwärts einwärts.

Dreier                             Vorwärts auswärts und einwärts;

                                   rückwärts auswärts.

Sprünge                            Froschsprung; Laufsprung,

                                   Häschen; Dreiersprung

                                   (Kadettensprung), . . .

Eistanz                            Voraussetzung: gute Grundschule

                                   im Eislauf (richtiger Abstoß),

                                   kantenreine Viertelbögen, exakte

                                   Laufschritte.

Halbbögen                          Auch mit Partner, auch in

                                   Kilianhaltung.

Laufschritte                       Zu verschiedenen Rhythmen,

                                   vorwärts und rückwärts, links-

                                   und rechtsherum (vorwiegend im

                                   3/4- und 4/4-Takt).

                                   Auch mit Partner, auch in

                                   Kilianhaltung.

Übersteigen                        Rückwärts, links- und rechtsherum.

Schwungbögen                       Vorwärts und rückwärts, links

                                   und rechts; auch nach Musik (4/4-

                                   und 6/8-Takt).

Chasse                             Vorwärts und rückwärts; auch zu

                                   verschiedenen Rhythmen.

                                   Auch mit Partner, auch in

                                   Kilianhaltung.

Mohawk (offen)                     Vorwärts, einwärts und auswärts,

                                   rechts und links.

Foxtrott-Movement                  Auch nach Musik.

                                   Im Kreis in Tanzrichtung mit

                                   Handhaltung (Stirnkreis) und

                                   nach Walzermusik.

                                   Allenfalls in Kilianhaltung.

Allenfalls Schöller-Walzer

9. Schulstufe

Boden- und Gerätturnen

Bewegen und Spielen an und mit     Ausgehend von den bisher

Geräten                            erworbenen Fähigkeiten und

                                   Fertigkeiten sollen vielfältige

                                   Möglichkeiten für das Sammeln von

                                   Bewegungserfahrung an

                                   Gerätebahnen, Hindernisbahnen und

                                   Gerätekombinationen angeboten

                                   werden.

                                   Verbessern von Bewegungssteuerung,

                                   Koordination und

                                   Orientierungsvermögen durch

                                   vielseitige Verwendung von

                                   Geräten.

                                   Anregen zu Lösungen gestellter

                                   Aufgaben auch in spielerischer

                                   Form, wodurch höhere Erlebniswerte

                                   erzielt werden sollen (zB

                                   „Abenteuerturnstunde“  . . .).

                                   Anregen zu normfreien

                                   Bewegungshandlungen.

Spezielle Fertigkeiten am Boden    Den individuellen Vorerfahrungen

und an den Geräten                 entsprechend soll die Auswahl

                                   der Fertigkeiten an das Können

                                   der Schüler angepaßt werden,

                                   wobei der Ausgleich allfälliger

                                   Leistungsdefizite im Laufe des

                                   Jahres anzustreben ist.

Rollen                             Verschiedene Arten des Rollens:

                                   ZB vorwärts, rückwärts, seitwärts.

                                   Aus dem Stand.

                                   Aus dem Anlauf.

                                   Auch in Übungsverbindungen und

                                   in Spielformen.

                                   Am Boden und auf den Geräten.

                                   Abrollen und Fallübungen als

                                   sicherheitsorientiertes

                                   Verhaltenstraining.

Stände und Überschläge             Handstütz (Handstand).

                                   Handstützüberschlag vorwärts und

                                   rückwärts.

                                   Handstützüberschlag seitwärts.

                                   (Rad), auch mit 1/2-Drehung

                                   (Radwende).

                                   Kopfstützüberschlag.

                                   Freier Überschlag (Salto).

                                   In Variationen und

                                   Übungsverbindungen.

                                   Am Boden und an den Geräten.

Sprünge                            Freie Sprünge.

                                   Stützsprünge mit und ohne Drehung

                                   (auch mit Absprunghilfen).

                                   Der Einsatz von stark

                                   schleudernden Absprunghilfen

                                   (Minitrampolin, . . .) ist vom

                                   Könnensstand und der Bereitschaft

                                   der Schüler abhängig. Einsatz nur

                                   durch Lehrer, die in Aus- und

                                   Fortbildung nachweislich mit den

                                   Einsatzmöglichkeiten vertraut

                                   gemacht worden sind. Bei der

                                   Verwendung von Weichböden als

                                   Aufsprungfläche sind diese im

                                   Hinblick auf ihre Tauglichkeit als

                                   Niedersprungmatte zu überprüfen

                                   und allenfalls durch eine härtere

                                   Matte zu ergänzen.

Auf-, Ab-, Um- und Unterschwünge   Vorwärts und rückwärts.

                                   Mit Stemm-, Kipp- und

                                   Felgbewegungen (zB freie Felge,

                                   Felgunterschwung, . . .).

                                   Auch in Übungsverbindungen.

Schwingen und Schaukeln            An unterschiedlichen Geräten.

                                   In verschiedenen Ausführungen

                                   (zB verschiedene Griffarten).

Schwebegehen                       Gehen und Drehen, Sprünge und

                                   Halten.

                                   Festigen der Übungsverbindungen

                                   aus dynamischen und statischen

                                   Teilen auch mit Auf- und Abgängen.

Spezifische Kenntnisse             Übungen benennen, einfache

Fachsprache                        Übungsausschreibungen lesen und

                                   verstehen können.

                                   Einfache Übungsfolgen

                                   zusammenstellen können.

Organisation                       Sachgemäßer Umgang mit Geräten.

                                   Sicherheitsmaßnahmen beim

                                   Gerätturnen.

                                   Verantwortungsbewußtes Sichern

                                   und Helfen.

Spiele

Spielen

Spontanes Spielen                  In verschiedenen, auch sich

                                   unmittelbar ergebenden,

                                   Situationen.

                                   Mit anderen mitspielen.

Kreatives Spielen unter            Insbesondere um Körpererfahrungen,

Berücksichtigung von               Sinneserfahrungen zu machen.

- personellen                      Vertrauensspiele,

- örtlichen                        Kooperationsspiele, . . .

- materialen                       Erfahrungen mit verschiedenen

                                   Materialien, Geräten (zB nicht

                                   spielartspezifischen Bällen,

                                   . . .).

                                   Zur Rücksichtnahme auf andere,

                                   . . .

- sozialen                         Zum Entwickeln und Verbessern

                                   des Konfliktverhaltens.

Gegebenheiten.                     Zur Durchsetzung eigener

                                   Interessen, . . .

Kleine Spiele                      Zur Förderung von motorischen

                                   Eigenschaften;

                                   Reaktionsfähigkeit;

                                   Regelverständnis;

                                   Kooperationsbereitschaft; . . .

                                   Auf den Spielerfahrungen aufbauen

                                   als Ausgleich, im Hinblick auf die

                                   großen Sportspiele, . . .

Sportspiel                         Übungsangebote auch auf

                                   ungenormten Spielfeldern, mit

                                   veränderter Mannschaftsgröße und

                                   geändertem Regelwerk.

                                   Der Bedeutung und der Vielfalt der

                                   Sportspiele entsprechende

                                   Ausbildung, die sich an den

                                   aktuellen Spielkonzepten und

                                   modernen Methoden der Vermittlung

                                   orientiert.

Erwerben und Verbessern von        ZB im Badminton, Basketball,

sportspezifischen Fertigkeiten     Fußball, Faustball, Frisbee,

(Technik)                          Handball, Landhockey, Volleyball,

                                   Tennis, . . .

Erwerben und Festigen von

Elementen der Spieltaktik

Anwenden von Technik und Taktik    ZB bei Wettspielen. Innerhalb der

                                   Klasse, der Schule, gegen andere

                                   Schulen (auch schulbezogene

                                   Veranstaltungen).

Spezifische Kenntnisse

- Beherrschen und Anwenden der     Spielregeln einhalten.

  wichtigsten Regeln der           Verstöße gegen Spielregeln

  Sportspiele                      erkennen; Spiele organisieren und

                                   leiten.

- Verständnis für das Regelwerk

  im Hinblick auf

  - Spielgedanken                  Zusammenhänge zwischen

                                   Spielregeln und Spielhandlungen

                                   (zB an Regeländerungen).

  - Verletzungsgefahr              Häufig auftretende

                                   Sportspielverletzungen kennen

                                   und Maßnahmen der Vorbeugung

                                   einhalten.

- Prüfen des eigenen Verhaltens    Spielergebnisse analysieren und

  und dessen der Mitspieler im     verarbeiten.

  Hinblick auf Zielsetzung und     Ursachen für Konflikte auffinden

  Erfolg                           und Strategien zur Konfliktlösung

                                   erwerben.

- Erkennen der physischen und

  psychosozialen Bedeutung von

  Sportspielen als

  lebensbegleitender

  Freizeitaktivität

- Ausbilden eines kritischen       ZB Professionalisierung; Einfluß

  Bewußtseins zu Sportspielen      der medialen Berichterstattung;

                                   Aggressionen bei Spielern und

                                   Zuschauern.

Leichtathletik

Lauf

Festigen der Technik und

Verbessern der individuellen

Laufleistung im

- Kurzstreckenlauf                 Start; Übungen zur Schrittlänge

                                   und Schrittfrequenz.

                                   Wettläufe bis 100 m.

- Hürdenlauf                       Niedere Hindernisse, adäquate

                                   Abstände.

- Staffellauf                      Übergabeformen mit fliegendem

                                   Wechsel im freien Übergaberaum;

                                   Rundenstaffel als Wettkampfform.

- Mittel- und Langstreckenlauf     Über längere Strecken, vorwiegend

                                   im Gelände.

                                   Ausdauerläufe: siehe auch die

                                   Inhalte der motorischen

                                   Grundlagen.

                                   Einführen in freizeitwertige

                                   Formen (Waldlauf, Jogging, . . .).

                                   Fahrtenspiele.

                                   Intervalläufe.

Sprung

                                   Unterschiede in der

                                   Bewegungserfahrung ausgleichen.

                                   Auf der bisher erworbenen

                                   Sprungerfahrung und dem erworbenen

                                   motorischen Niveau aufbauen.

Verfeinern einer Technik im

- Weitsprung                       Schritt- (Lauf-), Hangtechnik.

- Hochsprung                       ZB Wälzer, Flop.

Weiterführen freier Sprungformen   Standhochsprung, Standweitsprung,

                                   Hochweitsprung, Stabweitsprung,

                                   Mehrsprungstaffel.

Einführen in den Stabhochsprung

Wurf/Stoß

Erweitern der Wurferfahrung und    Mit Vollball,

Anwenden strukturnaher Übungen     Noppen(Nocken)ball, Stäben und

beim Schlagwurf                    Speer, . . .

                                   Würfe aus dem Gehen und aus kurzem

                                   Anlauf.

Einführen in die Technik des       Standstöße auch mit Medizinball,

Kugelstoßes                        Stöße aus dem Gehen, Anhüpfen,

                                   . . .

                                   Schüler 4 und 5 kg (allenfalls

                                   6 kg).

                                   Schülerinnen 3 kg (allenfalls

                                   4 kg).

Schockwürfe                        Mit Schleuderball oder leichten

                                   Vollbällen.

Weiterführen freier Übungs- und    Balltreiben, Medizinballwerfen

Wettkampfformen                    über den Kopf, Würfe mit der

                                   rechten und linken Hand.

Spezifische Kenntnisse

Gesundheitsaspekte                 ZB Funktion des Aufwärmens,

                                   Einschätzung der eigenen

                                   Leistungsfähigkeit.

Organisation                       Mithilfe bei der Vorbereitung und

                                   Abwicklung kleinerer Wettkämpfe,

                                   Grundlagen der

                                   Kampfrichtertätigkeit und

                                   Handhabung der erforderlichen

                                   Geräte (zB Stoppuhr, Maßband,

                                   . . .).

                                   Sicherheitsvorkehrungen bei Lauf,

                                   Sprung und Wurf/Stoß.

Schwimmen

Bewegen im, unter und ins Wasser   Grundschwimmarten.

Schwimmarten erlernen

Neue Schwimmarten erfinden         ZB Schraubenschwimmen,

                                   Hand-über-Hand-Schwimmen, . . .

                                   Einfache Formen des

                                   Kunstschwimmens.

                                   Aufbau einer Hindernisbahn, zB

                                   mit Zauberschnur, Luftmatratze,

                                   Plastikbändern, Reifen.

Volkstümliche Sprünge              Aus verschiedenen

                                   Ausgangsstellungen; auch als

                                   Paar- und Gruppensprünge, . . .

Wassergymnastik                    Auch mit Musik.

Spielen im Wasser

Kleine Spiele                      Ohne und mit Geräten.

                                   ZB Lauf-, Fang-, Tauch-, Kraft-

                                   und Gewandtheitsspiele.

Ballspiele im Wasser               ZB Wasservolleyball,

                                   Wasserbasketball, Wasserball.

Staffeln                           In verschiedenen Formen unter

                                   Verwendung von einfachen

                                   Materialien.

Schnellschwimmen

Verbessern und Festigen von        Auch Rollwende.

Schwimmtechniken einschließlich    Unterwasserzug, . . .

Starten und Wenden

Wettschwimmen                      Auch in Staffelform.

Tauchen                            Auch mit Hilfsmitteln (zB

                                   ABC-Ausrüstung).

Streckentauchen                    Bis etwa 15 m.

Tieftauchen                        Bis etwa 3 m.

Wasserspringen

Erlernen, Verbessern und

Festigen von

- Kopfsprüngen                     Aus dem Stand oder Anlauf.

- einfachen Drehsprüngen           Fußwärts und kopfwärts.

Dauerschwimmen                     Bis zu 20 min.

                                   Auch mit Wechsel in mehrere

                                   Körperlagen.

Rettungsschwimmen                  „Allroundschwimmerabzeichen“ ,

Kleiderschwimmen                   „Helferschein“  als

Transportschwimmen                 Bestandteile des

Rettungs- und Befreiungsgriffe     Österreichischen Schwimmer- bzw.

                                   Rettungsschwimmerabzeichens.

Spezifische Kenntnisse

Sicherheitsmaßnahmen und           ZB beim Tauchen, Springen,

-verhalten                         Schwimmen, in unbekannten

                                   Gewässern.

Wert des Schwimmens für die        Hygiene, Maßnahmen beim

Gesundheit und als                 Bäderbesuch; Baderegeln, . . .

lebensbegleitende Sportart

                                   Maßnahmen zur eigenen Sicherheit

                                   (zB bei Muskelkrämpfen im Wasser).

Verhalten und Erste Hilfe bei

Badeunfällen

Gymnastik und Tanz

Bewegen ohne Geräte                Arbeit an einer persönlichen

                                   Bewegungsform mit besonderem

                                   Augenmerk auf Bewegungsfluß und

                                   Bewegungsweite; allein, mit dem

                                   Partner und in der Gruppe.

Gymnastische Grundformen           Gehen, Laufen, Hüpfen, Springen,

                                   Federn, Drehen und Schwingen auch

                                   in schwierigeren

                                   Bewegungsvarianten.

                                   Besondere Beachtung der

                                   schwingenden Bewegung.

                                   Spannung und Lösung.

                                   Bewegungssteigerung (zB durch

                                   Temposteigerung und rhythmische

                                   Veränderungen von einer Grundform

                                   in eine andere, wie zB: Schwingen

                                   steigern zum Drehen oder

                                   Springen).

Verbindung von verschiedenen

Bewegungsgrundformen               ZB Gehen und Laufen mit

- Gleichzeitig                     verschiedenen Armbewegungen,

- Nacheinander                     Verbindung von Sprüngen, Schritten

                                   und Hüpfern.

Gleichgewichts- und                ZB Einbeiniger Ballenstand,

Bodenelemente                      Drehungen im Hocksitz, Rolle

                                   rückwärts über die Schulter,

                                   Rollen seitwärts.

Selbständiges Finden einfacher

Bewegungsvarianten

Bewegen mit Geräten

Grundformen des Bewegens mit       ZB Werfen und Fangen und andere

Handgeräten                        handgerätespezifische Techniken,

                                   auch geführte Bewegungen.

                                   Verwendung auch anderer Geräte

                                   (zB: verschiedene Ballarten,

                                   Stäbe, Luftballon).

Bewegungsverbindungen              Auch mit Grundformen ohne

                                   Handgeräte (zB: Ball werfen und

                                   fangen in Verbindung mit einem

                                   Schrittsprung).

                                   Anpassen der Bewegung an Form

                                   und Eigenart des Gerätes.

Gerätekombinationen                In Gruppenübungen.

Rhythmische Sportgymnastik

Erweitern der technischen          ZB Sprünge über das bewegte

Grundformen mit und ohne           Gymnastikband.

Handgeräte

Bewegungsverbindungen              ZB Ball werfen - Rolle vorwärts

                                   - Ball fangen.

Spielen - Improvisieren            Auseinandersetzung mit den

                                   Kriterien Raum, Zeit, Dynamik.

- Gymnastische Grundformen         ZB Phantasiesprünge erfinden.

                                   Mit Gehen, Laufen, Drehen eine

                                   Form in den Raum zeichnen, . . .

- Jazztanztechniken                ZB spielerische Verbindung von

                                   Isolationsbewegungen, . . .

- Handgeräte, Objekte,             ZB Spielen und Bewegen mit Stab,

  Materialien des täglichen        Schirm, Tuch, Hut, . . .

  Gebrauchs

- Rhythmus, Klang, Melodie         ZB Bewegen im Staccato (abgehackt)

                                   im Wechsel mit Legato (fließend).

- Sprache                          ZB Silben (etwa aus Comics),

                                   Texte, . . .

- Grafik, Malerei, Plastik         ZB Zeichnen eines Bewegungsbildes

                                   aus Linien und Punkten, Statuen

                                   bauen, . . .

Darstellung von Themen             ZB Auseinandersetzung mit dem Ich,

                                   dem Partner, der Gruppe, der

                                   Umwelt: zB „Ausverkauf“ ,

                                   „Gleichförmigkeit von

                                   Arbeitsbewegungen“ .

Gestalten

Räumliches und zeitliches          Als Einzel- und Gruppengestaltung,

Gestalten                          auch teilweise selbständig

                                   erarbeitet.

Auseinandersetzung mit Musik und   ZB verschiedene Taktarten,

deren Umsetzung in Bewegung        Taktwechsel, verschiedene Formen

                                   und Arten von Musik, . . .

Verwendung von Körper- und         ZB Klatschen, Stampfen;

Rhythmusinstrumenten               Tambourin, Schelle, Gong, . . .

Tanzen

Österreichische und andere

nationale Volkstänze

Grundformen des Jazztanzes         Isolationsbewegungen,

                                   Gegenbewegung, . . .

Zeitgemäße Gesellschaftstänze      ZB Rock'n Roll, Walzer, . . .

Tänze selbst erfinden              Schritte und Elemente von

                                   Volkstänzen, Gesellschaftstänzen

                                   ua. zu eigenen Folgen verbinden,

                                   . . .

Künstlerischer Tanz                Gestalten eines Musikstückes mit

                                   Elementen des Jazztanzes, Modern,

                                   Afro, . . .

Spezifische Kenntnisse

Wettkampfregeln der Rhythmischen

Sportgymnastik

Erkennen der Bedeutung von         Gestaltungskriterien erkennen.

Gymnastik und Tanz als Teil der

musischen Erziehung

Einfluß des Tanzes auf das         Die entspannende und

psycho-physische Befinden          ausgleichende Wirkung von

                                   Gymnastik und Tanz bewußt erleben,

                                   . . .

Entwicklung des                    Wahrnehmung unterschiedlicher

Körperbewußtseins                  Spannungszustände und

                                   Gleichgewichtslagen des Körpers,

                                   . . .

Orientierungswandern/

Orientierungslaufen

Spielerisches Fortbewegen in       Gehen, Laufen (Traben, Treiben),

geländeangepaßter Form             Springen, Kriechen, Balancieren,

                                   . . .

Erlernen und Verbessern von

- Orientieren in und an der        Orientierungsformen im Turnsaal

  Umgebung                         und im Schulgelände.

                                   Himmelsrichtungen, Naturobjekte,

                                   Kulturgrenzen, . . .

                                   Orientierungsformen im Turnsaal

                                   und im Schulgelände.

- Orientierungstechniken           Kartenlesen (Signaturen,

                                   Höhenlinien, . . . ,

                                   lagerichtiges Halten der Karte,

                                   . . .).  Kompaß-, Bussolenlesen.

                                   Richtungs- und Distanzabschätzen.

                                   Vermittlung im Rahmen

                                   fächerübergreifenden Unterrichtes

                                   (Geographie; Biologie und

                                   Umweltkunde, . . .) ist

                                   anzustreben.

Bewerbe und Wettkämpfe             Alters- und leistungsadäquat.

                                   Geländespiele (Fuchsjagd;

                                   Crossläufe, . . .).

                                   Einfache Orientierungsaufgaben

                                   (Distanz- und Richtungsaufgaben;

                                   abgelaufene Strecke ohne

                                   Kartenbenützung zurückfinden,

                                   . . .).

                                   Bahnenlauf, Linienlauf, Postenlauf

                                   nach unterschiedlichen

                                   Gruppierungs- und Sozialformen.

                                   Orientierungswandern/

                                   Orientierungslauf auch mit Ski,

                                   mit dem Fahrrad, auf

                                   Schlittschuhen, . . .

Organisationsaufgaben bei          Mitarbeit an der Vorbereitung

Bewerben und Wettkämpfen           und Durchführung:

                                   Einzelstartorganisation;

                                   Zeitnehmung; Postenkontrolle,

                                   . . .

Bewußtmachen von Gefahren

- Vorbeugen von Unfällen           Sportartspezifische Ausrüstung

                                   (Schuhe, Beinschutz, . . .);

                                   Taping;

                                   Trittsicherheit verbessern;

                                   Verhalten bei Verirren, . . .

- Erste Hilfe                      Erstversorgung von Verletzungen

                                   (Eigen- und Fremdversorgung).

- Bewußtmachen der Verantwortung   Umweltschäden; Aufforstung,

  des Menschen für die Natur       Wildeinstände, . . .

10.-13. Schulstufe

Boden- und Gerätturnen

Bewegen und Spielen an und mit     Anregen zu normfreien

Geräten                            Bewegungshandlungen, welche eine

                                   fortschreitende Ökonomisierung der

                                   Bewegungen und die Entwicklung der

                                   Bewegungsfantasie fördern sollen.

                                   Weiterentwickeln der Fähigkeiten

                                   und Fertigkeiten durch selbst

                                   gestaltete Übungsverbindungen mit

                                   erhöhten Anforderungen.

                                   Die vielfältige, auch alternative

                                   Verwendung der Geräte ist zu

                                   beachten.

                                   Spiele an und mit Geräten sollen

                                   eine weitgehende Bewegungs- und

                                   Körpererfahrung ermöglichen.

Spezielle Fertigkeiten am Boden    Steigern der bisher erworbenen

und an den Geräten                 spezifischen motorischen

                                   Grundlagen (zB Körperspannung).

                                   Verbessern der individuellen

                                   Leistungsfähigkeit in bezug auf

                                   Form und Schwierigkeit der

                                   ausgeführten Übungen.

                                   Weiterführen der bisher erlernten

                                   Fertigkeiten durch

                                   Übungsverbindungen oder durch

                                   Übungserweiterungen unter

                                   besonderer Beachtung der

                                   rhythmischen, kreativen und

                                   ästhetischen Komponenten. Fördern

                                   der Eigeninitiative und

                                   Individualität.

Spezifische Kenntnisse             Zusammenhänge und Abhängigkeiten

                                   der Körperbewegungen.

                                   Bewegungsvorstellung und

                                   Bewegungsbeobachtungen zum

                                   Erkennen von Bewegungsfehlern

                                   schulen.

Erkennen und Analysieren von       Den Sinn der angebotenen

Bewegungsabläufen                  Lernhilfen verstehen (zB

                                   methodischen Übungsreihen,

                                   Bewegungsaufgabe, . . .).

                                   Probleme der Unfallverhütung

                                   (Geräteaufstellung, Matten) und

                                   den Zusammenhang von Risiko und

                                   Wagnis erkennen.

Verständnis für                    Erfassen der körperbildenden

Bewertungsrichtlinien              Funktion des Boden- und

                                   Gerätturnens als Teilelemente

                                   anderer sportlicher Betätigung.

Spiele

Spielen

Spontanes und kreatives Spielen    Vor allem auch in heterogenen

                                   Gruppen.

                                   Erkennen und Ausnützen von

                                   Gelegenheiten für Spielen.

                                   Mit verschiedenen Gegenständen,

                                   in verschiedenen Situationen;

                                   nach persönlicher Neigung; auch

                                   andere zum Mitspielen auffordern.

Kleine Spiele                      Zum stressfreien(-eren) Spielen

                                   und als Ausgleich und zur

                                   Förderung von Koordination,

                                   Regelverständnis, Kooperation usw.

                                   für die großen Sportspiele.

Sportspiel

- Erweitern und Verfeinern der     Der Bedeutung und der Vielfalt

  Spieltechnik durch               der Sportspiele entsprechende

  Erarbeitung weiterführender      Ausbildung, die sich an den

  Technikelemente                  aktuellen Spielkonzepten und

                                   modernen Methoden der Vermittlung

                                   orientiert.

                                   ZB im Basketball, Fußball,

                                   Handball oder Volleyball, . . .

- Vertiefen eines oder mehrerer    Anwenden, Verstehen und Abändern

  Sportspiele im taktischen        von Spielzügen.

  Bereich

                                   Eine Mannschaft taktisch betreuen.

- Erlernen weiterer Sportspiele    ZB Badminton, Basketball,

                                   Faustball, Frisbee, Fußball,

                                   Landhockey, Tennis, Tischtennis,

                                   . . .

Spezifische Kenntnisse

- Verständnis für das Regelwerk,   Spielregeln erklären.

  zB im Hinblick auf               Häufig auftretende

  Spielgedanken, Fairneß,          Sportspielverletzungen kennen

  Verletzungsgefahr                und Maßnahmen der Vorbeugung

                                   einhalten.

- Ausbilden eines kritischen       ZB Professionalisierung; Einfluß

  Bewußtseins zu Erscheinungen     der Medien; Aggressionen und

  der (Sport)spiele                Gewalt bei Spielern und

                                   Zuschauern; wirtschaftliche

                                   Zusammenhänge, . . .

- Das eigene Verhalten und das     Spielprozesse und Ergebnisse

  der Mitspieler im Hinblick auf   analysieren.

  Zielsetzung und Erfolg           Ursachen für Konflikte auffinden

  einschätzen                      und Strategien zur Konfliktlösung

                                   entwickeln und erwerben.

- Erkennen der (physischen und

  psychosozialen) Bedeutung des

  Spielens als Freizeitaktivität

  und in seiner

  gemeinschaftsbildenden

  Funktion

Leichtathletik

Lauf

Fortsetzung der Übungen und

Trainingsformen zur Verbesserung

der Lauftechnik und Laufleistung

im Kurzstreckenlauf                Wettläufe bis 200 m, allenfalls

                                   bis 400 m

im Hürdenlauf                      Verfeinerung der Hürdentechnik,

                                   Schrittrhythmus; Wettläufe über

                                   mehrere Hürden bis zur vollen

                                   Wettkampfdistanz.

im Staffellauf                     Fliegender Wechsel im

                                   Übergaberaum.

im Mittel- und Langstreckenlauf    Unter Anwendung vielfältiger

                                   Trainingsformen (Dauerläufe,

                                   Fahrtenspiele, Intervalläufe,

                                   . . .).

                                   Freizeitwertige Formen

                                   (Waldlauf, Jogging, . . .).

                                   Maßnahmen bei Volksläufen:

                                   Aufwärmen, Flüssigkeitszufuhr,

                                   Laufökonomie, Auslaufen,

                                   Maßnahmen bei Muskelschmerzen

                                   und Überlastungen.

Sprung

Fortführung der Übungen unter      Sprungkraft, spezifische

besonderer Berücksichtigung der    Gelenkigkeit, Gewandtheit,

motorischen Voraussetzungen für    Schnelligkeit; Verbesserung der

die Leistungsentwicklung in der    Sprungausdauer durch zyklische

gewählten Weitsprung- bzw.         und azyklische Mehrfachsprünge.

Hochsprungtechnik

Übungsformen des Dreisprunges      Mehrfachsprünge auf einem Bein

und Übungsformen des               in verschiedenen Folgen und

Stabhochsprunges                   Kombinationen.

Wurf/Stoß

Festigen der Technik im            Sorgfältige Beachtung der

Schlagwurf                         Aspekte der Sicherheit

                                   (Ordnungsrahmen) und

                                   Verletzungsvorbeugung.

                                   Beidseitiges Üben.

                                   Würfe mit Speer oder

                                   Noppen(Nocken)ball: aus dem Stand,

                                   aus dem Gehen und aus dem Anlauf

                                   mit Beachtung der

                                   Wurfvorbereitung.

Schock- und Drehwürfe              Mit Schleuderbällen, Vollbällen,

                                   allenfalls Disken.

Kugelstoß                          Standstöße (auch mit Medizinball),

                                   Stöße mit kurzem Angleiten, auch

                                   in einer Rückenstoßtechnik.

                                   Kugelgewichte:

                                   Schüler 5 und 6 kg (allenfalls

                                   7 1/4 kg).

                                   Schülerinnen 3 und 4 kg.

Weiterführen freier Wurf- und      In Form von Spielen und in

Stoßformen                         Wettkampfformen.

Wettkämpfe

Übungs- und Wettkampfformen        Vorwiegend in Mannschaftsform.

unter nicht genormten              ZB 5-Versuche-Hochsprung,

Bedingungen                        beidseitige Würfe,

                                   Hoch-Weitsprung.

                                   Unter Verwendung von Spielformen

                                   der Leichtathletik.

Einzel- und Mehrkämpfe

Organisationsaufgaben              Vorbereitung und Abwicklung

                                   kleinerer Wettkämpfe und Bewerbe.

                                   Selbständige Durchführung durch

                                   die Schüler (zB

                                   Leichtathletik-Dreikampf,

                                   Staffeln, Lauftreffs, Sportfest,

                                   . . .).

Kampfrichter- und                  ZB Führen von

Wettkampfleitertätigkeit           Wettkampfprotokollen,

                                   Berücksichtigung erforderlicher

                                   Sicherheitsmaßnahmen, Erstellung

                                   von Zeitplänen, Handhabung von

                                   Geräten (wie Stoppuhr, Meßlatte,

                                   Maßband, . . .).

Spezifische Kenntnisse

Funktion des Aufwärmens und        Beispiele der Aufwärmformen,

Auslaufens                         zweckgerichtete Gymnastik.

Erkennen und Analysieren von       ZB Körperlage, Schwerpunkt

Bewegungsabläufen                  absenken, Kraftrichtung.

Belastungsfähigkeit und ihre       Reizschwelle, Superkompensation.

Bedeutung für die

Leistungsfähigkeit und

Gesundheit

Freizeitbedeutung einzelner        ZB Waldlauf, Jogging, Langsamlauf.

Übungszweige

Aspekte der Sicherheit und         Sicherheitsabstände,

Verletzungsvorbeugung              Aufsprungpölster,

                                   Übungsanordnung usw.

Schwimmen

Bewegen im, unter und ins Wasser

Schwimmarten verbessern und        Bis zu vier Techniken.

festigen

Hindernisschwimmen                 Schwimmen, Springen, Tauchen.

                                   Unter erhöhten Anforderungen; auch

                                   an einer Hindernisbahn.

                                   Gleitübungen,

                                   Wasserwiderstandsübungen, Paddel-

                                   und Wriggübungen.

Schwimmen mit verschiedenartigen   ZB Flossen, Paddles, Gummiseil,

Geräten                            Gummi-Medizinball, Schwimmbretter,

                                   Reifen, Pull-Buoys,

                                   Widerstandsgürtel, . . .

Wassergymnastik

Spielen im Wasser

- Spiele                           In vielfältiger Abwandlung.

- Staffeln                         Unter Verwendung von Geräten.

Wasserball                         ZB unter vereinfachten Regeln.

Wasserballett, Synchronschwimmen   Mit und ohne Musik.

                                   Kunstschwimmen.

Schnellschwimmen

Verbessern von Schwimmtechniken    Unter erhöhten Anforderungen.

Wettschwimmen über kurze und       Bei gefestigter Form.

mittlere Strecken                  Bis zu 100 m auch in Staffeln

                                   Lagenschwimmen (3 bzw. 4x25 m).

                                   Auch unter regelgerechten

                                   Wettkampfbedingungen.

Starten und Wenden                 Lagespezifische Starts und Wenden.

                                   Unterwasserzug nach Start und

                                   Wende.

Tauchen

Streckentauchen                    Bis etwa 25 m.

Tieftauchen                        Bis etwa 3-4 m.

                                   Auch mit Hilfsmitteln (zB

                                   ABC-Ausrüstung).

Wasserspringen

Fußsprünge

Sprünge                            Aus dem Stand oder Anlauf.

                                   Abfaller vor- und rückwärts.

                                   In verschiedenen Ausführungen:

                                   zB gehockt, gehechtet, gebückt,

                                   . . .

                                   Drehsprünge (gehockt, gehechtet,

                                   . . .).

Dauerschwimmen                     Bis zu 30 min.

                                   Auch mit Oberkleidern.

                                   In verschiedenen Körperlagen.

Rettungsschwimmen                  Allenfalls Erwerb des

Kleiderschwimmen                   Österreichischen

Transportschwimmen                 Rettungsschwimmerabzeichens

Rettungs- und Befreiungsgriffe     (Helferschein bzw. Retterschein).

                                   Berge- und Tragegriffe.

                                   Maßnahmen der Ersten Hilfe.

Spezifische Kenntnisse

Sicherheitsmaßnahmen und           Erste Hilfe bei Badeunfällen.

Verhalten                          ZB beim Tauchen, Springen, . . .

                                   In heimischen Gewässern sowie im

                                   Meer.

Sportbiologische Werte des         Wert der Kraftausdauerbelastung

Übens/Trainings                    („Swimming for heart“ ).

Hygienische Maßnahmen zur          Anwendung der natürlichen

Gesunderhaltung                    Heilmittel, wie Luft, Wasser,

                                   Sauna, Güsse, . . .

                                   Hygienische Maßnahmen beim

                                   Bäderbesuch; Baderegeln, . . .

Erkennen und Analysieren von

Bewegungsabläufen

Gymnastik und Tanz

Bewegen ohne Geräte                Besonderes Augenmerk soll auf die

                                   Verbesserung der individuellen

                                   Bewegungsqualität gelegt werden;

                                   Arbeiten allein, mit dem Partner

                                   und in der Gruppe.

Gymnastische Grundformen           Gehen, Laufen, Hüpfen, Springen,

                                   Federn, Drehen und Schwingen auch

                                   in schwierigen Bewegungsvarianten

                                   (zB Drehsprung, einbeinige

                                   Drehungen; Gegenschwünge, . . .).

                                   Spannung, Lösung und Entspannung;

                                   auch Spannungslosigkeit.

                                   Zentraler und peripherer

                                   Bewegungsansatz.

                                   Einbeziehen von geführten

                                   Bewegungen als Gegensatz zur

                                   schwingenden Bewegung.

                                   Bewegungssteigerung (zB durch

                                   Veränderung der Dynamik).

Verbindungen von verschiedenen

Bewegungsgrundformen

- Gleichzeitig                     ZB Drehungen mit Armbewegungen;

- Nacheinander                     Laufen, Drehen, Laufen, . . .

Gleichgewichts- und                ZB Körperwelle, Spreizbewegungen

Bodenelemente                      der Beine in Verbindung mit Rollen

                                   usw., . . .

Selbständiges Finden von

Bewegungsvarianten

Grundformen des Jazztanzes und     ZB verschiedene Schrittarten mit

deren Verbindung                   Isolationsbewegungen; Verbindung

                                   von Sprüngen und Falls, . . .

Grundprinzipien und wichtige       ZB Kontraktion und Release, . . .

Elemente des Modern Dance

Bewegen mit Geräten

Grundformen des Bewegens mit       Viele verschiedene und auch

Handgeräten                        schwierige handgerätespezifische

                                   Techniken (zB Rollen des Balles

                                   und des Reifens auf dem Körper,

                                   Achterschwünge in verschiedenen

                                   Ebenen), auch geführte Bewegungen.

                                   Verwendung auch anderer Geräte (zB

                                   verschiedene Ballarten, Stäbe,

                                   Tambourin).

Bewegungsverbindungen              Auch mit Grundformen ohne

                                   Handgeräte (zB verschiedene

                                   Schritte, Hüpfer und Sprünge mit

                                   Seil- oder Reifendurchschlag,

                                   Ballenstand mit Handkreisen der

                                   Keulen). Anpassen der Bewegungen

                                   an Form und Eigenart des Gerätes.

Gerätekombinationen                In Einzel- und Gruppenübungen.

Rhythmische Sportgymnastik

Verfeinern der Technik der         Mit und ohne Handgeräte.

Grundformen                        ZB Werfen und Fangen des

                                   Gymnastikbandes und des Seils,

                                   . . .

Bewegungsverbindungen              ZB Werfen und Fangen in Verbindung

                                   mit Sprüngen, . . .

Spielen - Improvisieren            Weitere Auseinandersetzung mit den

                                   Kriterien Raum, Zeit, Dynamik;

                                   Hinführen zur Lösung abstrakter

                                   Improvisationsaufgaben.

- Bewegungsgrundformen und         ZB Wechsel zwischen schwingender

  gymnastische Grundformen         und gespannter Bewegung als

                                   Ausdruck verschiedener

                                   Stimmungslagen. Erweitern und

                                   Ausbau eines Bewegungsmotives.

- Jazztanztechniken                ZB durch Jazzwalks verschiedene

                                   Menschentypen darstellen, . . .

- Handgeräte, Objekte,             ZB Spielen und Bewegen mit

  Materialien des täglichen        Zeitung, Plastikfolien,

  Gebrauchs                        Luftballon, Sesseln, . . .

- Rhythmus, Klang, Melodie         ZB eine Alltagsbewegung in

                                   Zeitlupe und Zeitraffer ausführen.

                                   Das Auf und Ab einer Melodie

                                   räumlich erfassen.

                                   Unterschied zwischen metrischer

                                   und ametrischer Bewegung.

                                   Freie Improvisation nach Musik.

- Sprache                          ZB Umsetzen der klanglichen und

                                   rhythmischen Qualität von Lauten

                                   und Silben, . . .

- Grafik, Malerei, Plastik         ZB Darstellung von geschlossener

                                   und offener Form allein oder in

                                   der Gruppe, . . .

Darstellung von Themen             ZB Bewegung, Ruhe, Erstarrung.

Gestalten

Räumliches und zeitliches          Als Einzel- und Gruppengestaltung.

Gestalten                          Auch teilweise selbständig

                                   erarbeitet.

Auseinandersetzung mit Musik       Auch weniger übliche Taktarten,

                                   Formen und Arten von Musik (zB

                                   Rondo; elektronische Musik,

                                   . . .).

Verwendung von Körper- und         Klatschen, Stampfen;

Rhythmusinstrumenten               Tambourin, Schelle, Gong, . . .

Tanzen                             Weiterführen des bisher

                                   erarbeiteten Tanzgutes unter

                                   Einbeziehung schwierigerer Formen.

Historische Tänze                  Tänze der Renaissance, . . .

Formationstänze

Spezifische Kenntnisse

Entwicklung des                    ZB Unterschied zwischen

Körperbewußtseins                  Ganzkörper- und

                                   Isolationsbewegung, Erfahrung des

                                   Körperzentrums, . . .

Wissen um Ursprung und

Entwicklung von Gymnastik und

Tanz

Erscheinungs- und

Bewegungsgrundformen der

Gymnastik, des Volkstanzes und

des künstlerischen Tanzes

Erkennen und Analysieren von

Bewegungsabläufen

Orientierungswandern/

Orientierungslaufen

Spezielles Fortbewegen

Spielerisches Fortbewegen in       Gehen, Laufen (Traben, Treiben

geländeangepaßter Form             . . .).

                                   Springen, Kriechen, Klettern,

                                   . . .

                                   Auch nach unterschiedlicher

                                   Bodenbeschaffenheit (zB Schiefer,

                                   Sand, Lehm . . .) und

                                   Bodenbedeckung (zB Farnkraut,

                                   Unterholz, Schnee, . . .).

                                   Umgehen mit der Umwelt.

Training in geländeangepaßter      Schulung der aeroben Ausdauer

Form                               (Fahrtenspiel mit geringer

                                   Intensität, Dauerläufe,

                                   Intervalldauerläufe . . .).

                                   Schulung der anaeroben Ausdauer

                                   (Fahrtenspiel mit hoher

                                   Intensität, Hügelläufe,

                                   Circuittraining).

Erlernen und Verbessern der

Orientierungskomponente

Feinorientierungstechniken         Feines Kartenlesen, . . .

                                   Kompaßlauf, . . .

                                   Schritte zählen, . . .

                                   Gelände- und Kartengedächtnis,

                                   . . .

                                   Herstellen einer Schul-OL-Karte.

Orientierungstaktik                Taktisches Verhalten im

                                   Wettlauf.

                                   Verhalten bei gegnerischem

                                   Einfluß (Nachlaufen) . . .

Routenwahl                         Routenvergleich.

Orientierungsfehler                Analyse von Fehlerdominanzen.

Bewerbe und Wettkämpfe             Alters- und leistungsadäquat.

                                   Bahnen-, Linien-, Posten-,

                                   Sternlauf nach unterschiedlichen

                                   Gruppierungs- und Sozialformen.

                                   Score-, Fenster-, Gedächtnis-OL,

                                   . . .

                                   (Einzel- und Mannschaftslauf)

                                   Fuß-OL, Ski-, Fahrrad-,

                                   Schlittschuh-OL, . . .

Organisation von Bewerben und      Mitarbeit bei der Vorbereitung

Wettkämpfen                        und Durchführung:

                                   Einzelstartorganisation

                                   (Bahn-OL/Loipen-OL, . . .).

                                   Massenstartorganisation

                                   (Staffellauf, . . .).

                                   Kampfrichtertätigkeit,

                                   Zeitnehmung, Postenkontrolle,

                                   . . .

Spezifische Kenntnisse             Spezielle Anforderungen und

                                   Darstellungsvorschriften an Karten

                                   unterschiedlicher Maßstäbe

                                   (Äquidistanz, Signaturen, . . .).

                                   Klassen, Kategorien, Bahnlängen,

                                   . . .

                                   Kriterien der Bahnlegung,

                                   Postenwahl, . . .

Entfalten von Gefahrenbewußtsein

und Eigenverantwortung

Vorbeugen von Unfällen             Trittsicherheit lernen.

                                   Stürzen lernen.

                                   Verhalten bei „Verirren“  . . .

Erste Hilfe                        Erstversorgung von Verletzungen

                                   (Eigen- und Fremdversorgung).

Umwelt                             Bewußtmachen möglicher

                                   Umweltschäden (Aufforstungen,

                                   Wildeinstände, . . .).

Erkennen und Analysieren von

Bewegungsabläufen.

Didaktische Grundsätze:

Tragender Leitgedanke für die praktische Unterrichtsgestaltung sollen bewegungsreiche und freudvolle Leibesübungen sein.

Der Lehrstoff für Leibesübungen stellt ein Auswahlangebot im Sinne eines Rahmenlehrplanes dar, das wegen der unterschiedlichen örtlichen Verhältnisse, wie Übungsstätten, Landschaft, klimatischer und schulorganisatorischer Bedingungen, sehr offen gehalten ist. Der Unterricht ist an die jeweilige, auch pädagogische, Situation so anzupassen, daß eine vielseitige Ausbildung gesichert ist. Bei einer vertiefenden Ausbildung in einzelnen Bereichen dürfen die „Motorischen Grundlagen“ unter Berücksichtigung allfälliger entwicklungsbedingter Schwachstellen nicht vernachlässigt werden.

Bei der Wahl der Inhalte, der Ziele, der Methoden und Unterrichtsmittel muß auf die jeweils spezielle Situation der Schulart (Stundenanzahl, Anzahl der Schulstufen, Möglichkeit der Einrichtung von nichtobligatorischen Unterrichtsformen und Veranstaltungen) direkter Bezug genommen werden. In Schulen mit besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung ist bei der Wahl des Lehrweges sowie bei der Festlegung der Anforderungen besonders das motorische Leistungsniveau zu berücksichtigen (Einholen von Informationen, Erhebung des Leistungsstandes . . .).

Insbesondere bedeutet der Abschluß des Schulbesuches vielfach ein Ende einer Einflußnahme und bedingt besondere Bemühungen, Schüler ausreichend zu befähigen, Sport im Hinblick auf Gesundheit durch Bewegen, Spielen und Leisten zu treiben und zu organisieren.

Wenn Sportarten nicht im Lehrstoff angeführt sind, aber aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, des Interesses der Schüler und einer entsprechenden Ausbildung des Lehrers durchgeführt werden sollten, sind die vorgesehenen Lehrinhalte der Schulbehörde römisch eins. Instanz zur Genehmigung vorzulegen.

Die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen beim Üben, Trainieren und bei Wettkämpfen sind besonders zu beachten und verständlich zu machen (siehe dazu die kursiv gedruckten Anmerkungen im Lehrstoff).

Entsprechend den örtlichen Gegebenheiten an den einzelnen Schulen ist die langfristige Unterrichtsplanung der einzelnen Schulstufen zu koordinieren: Ein derartiger „Schulplan“ (zB die Nutzung dislozierter Übungsstätten, Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen, auch aktuelle Gegebenheiten betreffend) ist zu erstellen.

Für Übungsbereiche, die auch im Rahmen von Schulveranstaltungen vorgesehen sind, ist eine entsprechende Vorbereitung (zB für den Skilauf) besonders zu beachten. Leibeserziehliche Schulveranstaltungen und leibeserziehliche schulbezogene Veranstaltungen haben vor allem die Möglichkeit gemeinsamen Sportlernens und Sporttreibens als Zielsetzung zu verfolgen.

Die Unterrichtsverfahren und die Leistungsanforderungen sind besonders auf das motorische Entwicklungs- und Leistungsniveau abzustimmen. In besonderen Fällen (zB in der 9. Schulstufe) ist durch geeignete Maßnahmen der unterschiedliche Stand von Erfahren und Können auszugleichen.

In allen Fällen, in denen behinderte Schüler in den Unterricht integriert werden können, sind diese nach Maßgabe der Möglichkeiten in ein gemeinsames Sporttreiben einzubinden.

Die Lern- und Leistungsbereitschaft ist durch motivierende Lehrmethoden und durch Berücksichtigung der Schülerinteressen zu wecken und zu fördern.

Besonderes Augenmerk ist darauf zu legen, daß die vertiefte, erweiterte und selbständige Auseinandersetzung mit den Bildungsinhalten in den Leibesübungen auch Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen erfaßt (fächerübergreifender Unterricht; Projektunterricht; bzw. an Themen, wie Gesundheit . . .).

Bei den zu vermittelnden Lehrinhalten soll nicht nur der motorische Bereich angesprochen werden, sondern über einen argumentierenden Unterricht auch der affektive, soziale und kognitive Anteil des Sports berücksichtigt werden; sportliches Handeln soll vom Schüler auch verstanden werden.

Vor allem in Schulen mit besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung wird die Auswahl des Lehrstoffes aus dem kognitiven Bereich umfangreicher sein, ist aber grundsätzlich in unmittelbarem Zusammenhang mit dem praktischen Tun zu vermitteln. Besonderes Augenmerk soll auf die Entwicklung einer kritischen Einstellung gegenüber möglichen Gefahren, Gefährdungen und Auswüchsen aus extremen Bereichen des Sports gelegt werden.

Wenn der Unterricht gleichzeitig von mehreren Lehrern für mehrere Klassen/Gruppen erteilt wird und/oder wenn inhaltliche Gründe (zB Tanz, Schwimmen, Freizeitsportarten, Differenzierung) dafür sprechen, können Lehrer den Unterricht in Leibesübungen auch in Gruppen, die nicht nach Geschlechtern getrennt sind, erteilen.

Dem Grundsatz einer effektiven Unterrichtsführung soll durch die Vielfalt der Organisationsformen und Unterrichtsverfahren entsprochen werden, mit allen Möglichkeiten des klassen- oder schulstufenübergreifenden Unterrichts, zB in Gruppen mit Wahlsportarten.

Die innere Differenzierung des Unterrichtes nach leistungshomogenen und leistungsheterogenen Gruppen dient der Förderung sowohl der begabten und leistungsfähigen, als auch der leistungsschwachen, ängstlichen und unmotivierten Schüler. Dabei sind jene Formen körperlicher Betätigung, die Gruppenarbeit, Kooperation und Integration aller Gruppenteilnehmer berücksichtigen, zu beachten.

Offener Unterricht in Leibesübungen kann sowohl in inhaltlich thematischer als auch in methodischer Hinsicht durchgeführt werden.

Einer Verbesserung des Schwimmkönnens bzw. dem (wenn notwendig) Erlernen des Schwimmens kommt im Hinblick auf die lebenserhaltende und lebensrettende Funktion dieser Fertigkeit besondere Bedeutung zu.

Als eine mögliche Motivation zum sportlichen Handeln sind - insbesondere in Schulen mit besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung - Wettkämpfe und Wettspiele (innerhalb der Klasse, des Jahrgangs, innerhalb der Schule und auch gegen andere Schulen, . . .) sowie der Erwerb von Leistungsabzeichen zu fördern.

Als Übungsanreiz bzw. als Leistungskontrolle eignen sich sachgerechte und jugendadäquate, einfache und kombinierte sportmotorische Tests, die auch als ergänzende Beurteilungshilfen herangezogen werden können.

In Schulen mit besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung sind bei der Durchführung der Eignungsprüfung allgemeinmotorische Beurteilungskriterien heranzuziehen. Aufbauend auf den Lernzielen sind schuleigene, für alle Lehrer verbindliche Beurteilungskriterien für die einzelnen Übungsbereiche auszuarbeiten. Außergewöhnliche Leistungen auch in einer nicht an der betreffenden Schule unterrichteten Sportart sind bei der Beurteilung zu berücksichtigen, wobei aber ein Mindestmaß an sportlicher Vielseitigkeit gewährleistet bleiben muß.

römisch zwei. Unverbindliche Übung/Freigegenstand „Leibesübungen“

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die im Pflichtgegenstand Leibesübungen angeführten Aufgaben sind entweder im Hinblick auf Intensivierung (besonderes Leistungsniveau), Ergänzung und Erweiterung, insbesondere unter der Voraussetzung entsprechender Anforderungen für besonders begabte und interessierte Schüler, oder mit dem Ziel, Versäumnisse in der motorischen Entwicklung aufzuholen und gesundheitlichen Mängeln entgegenzuwirken, zu erfüllen. Dabei soll insbesondere dem Gesichtspunkt der Wahlmöglichkeit Rechnung getragen werden.

Dem wechselseitigen Verhältnis von Theorie und Praxis der Leibesübungen ist durch besondere Beachtung der Spezifischen Kenntnisse entsprechend Rechnung zu tragen.

Lehrstoff: 9.-13. Schulstufe

Ausgewählte Übungsbereiche aus dem Lehrstoff des Pflichtgegenstandes Leibesübungen, die den örtlichen Gegebenheiten, den personellen Voraussetzungen und dem Interesse bzw. den Bedürfnissen der Schüler gerecht werden.

Spezialisierung und Perfektionierung in bestimmten Übungsbereichen.

Verschiedene freizeitwertige Sportarten, die im Pflichtgegenstand nicht (ohne weiteres) angeboten werden können (zB Tennis, Tischtennis, Rudern, Judo, Fechten).

Auch verschiedene Formen des Sonderturnens (zB Funktionale Übungen bei Haltungsschwächen, Übergewicht, Konditionsschwäche und ähnlichem).

Hinführen zu jugendgemäßen und sachgerecht angewendeten

Trainingsformen.

Didaktische Grundsätze:

Es gelten sinngemäß die für den Pflichtgegenstand Leibesübungen

vorgesehenen Bestimmungen.

Bei der Unterrichtsplanung wäre die Schwerpunktbildung (Kursform) zu verwenden. Hiefür sind genaue Organisations- und Arbeitspläne zu erstellen.

Jugendgemäße Trainings- und Wettkampfformen sollten verstärkt gepflegt werden.

Aktuelle Anlässe sind besonders zu berücksichtigen.

Schlagworte

Bildungsaufgabe, Bewegungsgestaltung, Spielform, Kurzhantel,
Druckapparat, Weitsprung, Hochsprung, Aktionsschnelligkeit,
Schultergelenk, Laufspiel, Paarsprung, Gleichgewichtselement,
Einzelgestaltung, Altersadäquat, Eigenversorgung, Seildurchschlag,
Einzelübung, Ganzkörperbewegung, Trainingsform

Zuletzt aktualisiert am

05.09.2025

Gesetzesnummer

10009684

Dokumentnummer

NOR12126749

Alte Dokumentnummer

N7199712679Y

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1989/37/ANL1/NOR12126749