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Art. 2 § 26 AlVG

Fassungen
01.01.2001 bis 30.06.2002 — BGBl. I Nr. 142/2000
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 2 § 2601.03.201731.03.2025 § → § BGBl. I Nr. 53/2016 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 7/2025
Art. 2 § 2601.01.201628.02.2017 § → § BGBl. I Nr. 162/2015
Art. 2 § 2601.07.201331.12.2015 § → § BGBl. I Nr. 138/2013
Art. 2 § 2601.07.201130.06.2013 § → § BGBl. I Nr. 122/2011
Art. 2 § 2601.01.201130.06.2011 § → § BGBl. I Nr. 111/2010
Art. 2 § 2601.01.200831.12.2010 § → § BGBl. I Nr. 104/2007
Art. 2 § 2601.01.200531.12.2007 § → § BGBl. I Nr. 142/2004
Art. 2 § 2601.07.200231.12.2004 § → § BGBl. I Nr. 68/2002
Art. 2 § 2601.01.200130.06.2002 § → § BGBl. I Nr. 142/2000
Art. 2 § 2601.01.200031.12.2000 § → § BGBl. I Nr. 179/1999
Art. 2 § 2601.10.199831.12.1999 § → § BGBl. I Nr. 148/1998
Art. 2 § 2601.01.199830.09.1998 § → § BGBl. I Nr. 139/1997
Art. 2 § 2601.07.199630.06.1997 § → § aufgehoben durch BGBl. I Nr. 47/1997
Art. 2 § 2601.05.199630.06.1996 § → § BGBl. Nr. 201/1996
Art. 2 § 2601.01.199630.04.1996 § → § BGBl. Nr. 201/1996
Art. 2 § 2601.05.199531.12.1995 § → § BGBl. Nr. 297/1995
Art. 2 § 2601.01.199430.04.1995 § → § BGBl. Nr. 817/1993
Art. 2 § 2601.07.199231.12.1993 BGBl. Nr. 416/1992

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Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 609 aus 1977, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 142 aus 2000,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 2, Paragraph 26

Inkrafttretensdatum

01.01.2001BGBl. I Nr. 142/2000

Außerkrafttretensdatum

30.06.2002danach: BGBl. I Nr. 68/2002

Abkürzung

AlVG

Index

62 Arbeitsmarktverwaltung

Text

Abschnitt 2

Leistungen zur Beschäftigungsförderung

Weiterbildungsgeld

Paragraph 26, (1) Personen, die eine Bildungskarenz gemäß Paragraph 11, oder eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes gemäß Paragraph 12, des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes (AVRAG), Bundesgesetzblatt Nr. 459 aus 1993,, in Anspruch nehmen, und die Anwartschaft erfüllen, gebührt für diese Zeit ein Weiterbildungsgeld in der Höhe des Karenzgeldes gemäß Paragraph 7, KGG bei Erfüllung der nachstehenden Voraussetzungen:

  1. Ziffer eins
    Bei einer Bildungskarenz gemäß Paragraph 11, AVRAG muß die Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme nachgewiesen werden.
  2. Ziffer 2
    Bei einer Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes gemäß Paragraph 12, AVRAG muß die Einstellung einer nicht nur geringfügig beschäftigten Ersatzarbeitskraft, die zuvor Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen hat, nachgewiesen werden.
  1. Absatz 2,Zeiten, die für die Beurteilung der Anwartschaft auf Arbeitslosengeld oder Karenzgeld herangezogen wurden, können bei der Beurteilung der Anwartschaft nicht nochmals berücksichtigt werden.
  2. Absatz 3,Bei Vorliegen einer Beschäftigung oder einer selbständigen Erwerbstätigkeit gebührt kein Weiterbildungsgeld, es sei denn, daß Paragraph 12, Absatz 6, Litera a, b, c, d, oder e (Geringfügigkeit) zutrifft.
  3. Absatz 4,Die Lösung des Dienstverhältnisses durch den Arbeitgeber während der Inanspruchnahme einer Bildungskarenz steht der Gewährung von Weiterbildungsgeld nicht entgegen.
  4. Absatz 5,Eine Bildungskarenz nach gleichartigen bundes- oder landesgesetzlichen Regelungen ist wie eine Bildungskarenz gemäß Paragraph 11, AVRAG zu behandeln. Eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes nach gleichartigen bundes- oder landesgesetzlichen Regelungen ist wie eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes gemäß Paragraph 12, AVRAG zu behandeln. Die Zahlung eines Zuschusses zu den Weiterbildungskosten durch den Arbeitgeber steht der Gewährung von Weiterbildungsgeld nicht entgegen.
  5. Absatz 6,Wer nicht arbeitsfähig ist, eine Freiheitsstrafe verbüßt oder auf behördliche Anordnung in anderer Weise angehalten wird, hat keinen Anspruch auf Weiterbildungsgeld.
  6. Absatz 7,Paragraph 16, (Ruhen des Anspruches) mit Ausnahme des Absatz eins, Litera g, (Auslandsaufenthalt), Paragraph 17, (Beginn des Anspruches), Paragraph 19, Absatz eins, erster Satz (Fortbezug), Paragraph 24, (Berichtigung), Paragraph 25, Absatz eins, erster Satz, Absatz 3, mit der Maßgabe, daß die Ersatzpflicht auch bei leichter Fahrlässigkeit eintritt, und Absatz 4 bis 8 (Rückforderung) sowie Artikel römisch drei (Verfahren) mit Ausnahme des Paragraph 49, (Kontrollmeldungen), sind mit der Maßgabe, daß an die Stelle des Arbeitslosengeldes das Weiterbildungsgeld tritt, anzuwenden. Werden Ersatzkräfte aus Verschulden des Arbeitgebers nicht beschäftigt, so hat dieser dem Arbeitsmarktservice die dadurch entstehenden Aufwendungen zu ersetzen.
  7. Absatz 8,Das Weiterbildungsgeld gilt als Ersatzleistung gemäß Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 5, Litera a, des Einkommensteuergesetzes 1988, Bundesgesetzblatt Nr. 400.

Gesetzesnummer

10008407

Dokumentnummer

NOR40013501