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Anlage A.11
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LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR MASCHINENBAU -
AUTOMATISIERUNGSTECHNIK
I. STUNDENTAFEL
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
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Unterrichtseinheiten Lehr-
ver-
A. Pflichtgegenstände Summe pflich-
Semester *1) tungs-
1. 2. 3. 4. gruppe
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1. Religion ............ 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr ...... 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und
Recht ............... - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und -ausbildung ..... - - 20 20 40 III
5. Angewandte
Mathematik .......... 80 40 - - 120 I
6. Angewandte Physik ... 20 20 - - 40 II
7. Angewandte
Informatik .......... - 40 - - 40 I
8. Mechanik ............ 40 40 - - 80 (I)
9. Fertigungstechnik ... 20 20 20 20 80 I
10. Maschinenelemente ... 40 20 - - 60 I
11. Technisches
Zeichnen ............ 20 20 - - 40 II
12. Elektro- und
Steuerungstechnik ... - 20 20 - 40 I
13. Meß- und
Automatisierungs-
technik ............. - - 40 40 80 I
14. Manipulations-
technik ............. - - 20 20 40 I
15. Projektstudien ...... - - - 20 20 II
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Zwischensumme ... 260 260 160 160 840
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B. Schulautonome Pflichtgegenstände *2)
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Lebende
Fremdsprache ........ 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr ...... - - 20 20 40 II
Hydraulik und
Pneumatik *3) ....... - - 40 40 80 I
Steuerungs- und
Regelungstechnik .... - - 40 40 80 I
Betriebstechnik und
-management ......... - - 40 40 80 I
Umwelttechnik und
-management ......... - - 20 20 40 II
Qualitätsmanagement . - - 20 20 40 I
Computer Aided
Design *3) .......... - - 20 20 40 I
Computer Aided
Manufacturing *3) ... - - 40 40 80 I
Bauelemente und
Grundschaltungen
der Elektronik ...... - - 40 40 80 I
Laboratorium für
Elektrotechnik und
Elektronik .......... - - 40 40 80 I
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Zwischensumme ... 20 20 120 120 280
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Gesamtsumme (A und B) ... 280 280 280 280 1 120
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Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens .......... 260 260 260 260 1 040
höchstens ........... 320 320 320 320 1 280
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C. Freigegenstände
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Block A -
Unternehmerprüfung
Zusatzlehrgang für die
Unternehmerprüfung ...... - - 40 40 80 II
Block B -
Weiterqualifikation für
(post)sekundäre Einstiege
Deutsch ................. - - 80 80 160 (I)
Lebende Fremdsprache .... - - 90 90 180 (I)
Angewandte Mathematik ... - - 90 90 180 I
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZErömisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.1
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGENrömisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.1
IV. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHTrömisch vier. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.1
V. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDErömisch fünf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
UND AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SEMESTER
A. PFLICHTGEGENSTÄNDE
KOMMUNIKATION UND SCHRIFTVERKEHR
Siehe Anlage A.1
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die wesentlichen Rechtsvorschriften des unternehmerischen Umfeldes kennen. Er soll die für betriebliche Entscheidungen relevanten betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und soziologischen Faktoren in ihren Grundzügen kennen; er soll derartige Entscheidungen im eigenen Wirkungsbereich treffen können und zur Mitentscheidung im Betrieb bereit und fähig sein.
Lehrstoff:
Gewerberecht. Rechtsformen eines Unternehmens. Grundzüge des Arbeits- und Sozialrechts. Grundzüge des Handelsrechts. Arbeitnehmerschutz. Betriebliche und überbetriebliche Interessensvertretung.
Betriebswirtschaft:
Wesen und Aufgaben des Betriebes; Aufbau- und Ablauforganisation des Betriebes. Stellung des Unternehmens im wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld; ökologische Aspekte.
Semester:
Betriebswirtschaft:
Grundzüge des Rechnungswesens.
Volkswirtschaftslehre:
Preisbildung, Funktion des Geldes; Wirtschaftskreislauf, Wirtschaftswachstum; Investieren, Sparen und Konsumieren; Löhne und Preise; Außenhandel; Budgetpoltik (Anm.: richtig: Budgetpolitik). Internationale Wirtschaftsorganisationen. Europäische Integration. Preisbildung, Funktion des Geldes; Wirtschaftskreislauf, Wirtschaftswachstum; Investieren, Sparen und Konsumieren; Löhne und Preise; Außenhandel; Budgetpoltik Anmerkung, richtig: Budgetpolitik). Internationale Wirtschaftsorganisationen. Europäische Integration.
MITARBEITERFÜHRUNG UND -AUSBILDUNG
Siehe Anlage A.1
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die für die Berufspraxis des Fachgebietes notwendige Sicherheit mit Zahlen, Variablen, Funktionen und geometrischen Berechnungen besitzen. Er soll die in der Berufspraxis auftretenden Berechnungen an geometrischen Figuren der Ebene und an Körpern durchführen können. Er soll Rechenhilfen einsetzen können.
Lehrstoff:
Semester:
Grundrechenoperationen:
Rechnen mit Konstanten und Variablen. Verhältnisse und Proportionen; Prozent- und Schlußrechnungen. Einfache Textaufgaben aus der betrieblichen Praxis. Potenzen und Wurzeln.
Numerik:
Numerisches Rechnen (Überschlagsrechnen, Gleitkommazahlen). Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechengeräte, Gebrauch von technischen Tabellen.
Funktionen:
Funktionsgraph. Lineare Gleichung; Gleichungssysteme mit zwei
Variablen. Exponentialfunktion; logarithmische Funktion; graphische
Darstellung. Anwendungen aus dem Fachgebiet.
Geometrie:
Geometrische Grundelemente. Winkelmaße (Grad- und Bogenmaß, Rechnen mit Winkeln).
Kongruenz und Ähnlichkeit. Auflösung des rechtwinkeligen Dreiecks, Berechnung von Flächeninhalten. Oberflächen- und Volumsberechnungen einfacher geometrischer Körper. Anwendungsaufgaben in der technischen Praxis.
Statistik:
Datenmengen; Mittelwerte und Häufigkeitsverteilung. Anwendungen aus
dem Fachgebiet.
6. ANGEWANDTE PHYSIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll physikalische Begriffe und Methoden kennen, kausale Zusammenhänge physikalischer Vorgänge beschreiben können und Verständnis für die Physik als Grundlage für technische Entwicklungsprozesse erlangen.
Lehrstoff:
Semester:
Allgemeine Physik:
Aufgaben und Arbeitsweise der Physik; gesetzliche Größen und Einheiten (SI-System). Messen von Längen, Zeiten und Massen.
Punktmechanik:
Kinematische Größen und Einheiten der geradlinigen und drehenden Bewegung. Kraft. Newtonsche Gesetze. Impuls. Arbeit. Energie. Leistung. Erhaltungssätze. Energieformen und -umwandlungen. Wirkungsgrad.
Semester:
Schwingungen und Wellen:
Größen und Einheiten. Anwendungen in der Akustik und Optik.
Aufbau der Materie:
Atom- und Molekülbau. Periodensystem. Physikalische Eigenschaften
fester, flüssiger und gasförmiger Körper.
Überblick über Teilgebiete der Physik:
Hydromechanik, Wärmelehre.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll den Aufbau, die Wirkungsweise und Anwendungsbereiche von Anlagen der elektronischen Datenverarbeitung für technische und betriebswirtschaftliche Aufgaben kennen. Dabei stehen die Einsatzbereiche von Einzel-EDV-Arbeitsplätzen im Mittelpunkt der Betrachtungen.
Lehrstoff:
Aufbau, Funktion, Organisation und Betriebssysteme von EDV-Anlagen.
Gebrauch von Benützerhandbüchern.
Arbeiten mit Softwarewerkzeugen:
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken. Anwendungen und Fallbeispiele aus dem Fachbereich.
Auswirkungen der EDV:
Auswirkungen auf die Betriebsorganisation, Beschäftigungs- und Sozialpolitik, Datenschutz.
8. MECHANIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die theoretischen Grundlagen für mechanisch-technische Berechnungen beherrschen und einfache Berechnungen durchführen können.
Lehrstoff:
Kraft, Kraftmoment; Gleichgewichtsbedingungen. Reibung.
Dynamik:
Dynamisches Grundgesetz. Größen und Gesetze der geradlinigen und drehenden Bewegung. Arbeit. Energie. Leistung. Wirkungsgrad.
Semester:
Festigkeitslehre:
Grundbeanspruchungen (Zug, Druck, Schub, Biegung, Torsion, Knickung). Wärmespannungen. Zulässige Spannungen. Auslegung und Sicherheit.
Dynamik:
Dynamik rotierender Körper.
Thermodynamik:
Temperatur (Begriff, Messung). Wärmeenergie. Hauptsätze der Wärmelehre.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die in der Praxis des Fachgebietes verwendeten Werkstoffe und ihre Eigenschaften sowie Verfahren und Maschinen der Formgebung kennen. Er soll für eine gegebene Aufgabe ein wirtschaftliches Fertigungsverfahren auswählen können.
Lehrstoff:
Einteilung und normgerechte Bezeichnung. Aufbau, Eigenschaften und Herstellung der Metalle. Stahlsorten. Eisengußwerkstoffe. Nichteisenmetalle und ihre Legierungen. Pulvermetallurgie und Sinterwerkstoffe.
Nichtmetallische und Verbundwerkstoffe. Zustandsdiagramme.
Wärmebehandlung.
Werkstoffprüfung:
Zerstörende und zerstörungsfreie Verfahren.
Semester:
Spanlose Bearbeitungsverfahren:
Gießen, Schmieden, Walzen, Ziehen, Tiefziehen, Biegen, Richten, Fließ- und Strangpressen. Schneiden, Stanzen. Schweißen, Löten, Kleben. Sonderbearbeitungsverfahren.
Semester (20 Stunden):
Spanende Fertigung:
Zerspanungslehre, Schneidwerkstoffe. Abtragende Techniken.
Feinbearbeitung. Sonderbearbeitungsverfahren.
Werkzeugmaschinen:
Bohr-, Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen. CNC-Technik und CNC-Maschinen. Steuerungen.
10. MASCHINENELEMENTE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die in der Fachrichtung gebräuchlichen Maschinenteile unter Berücksichtigung einschlägiger Normen und im Hinblick auf wirtschaftliche Fertigung kennen.
Lehrstoff:
Semester:
Verbindungselemente:
Lösbare Verbindungen mit Sicherungselementen. Nicht lösbare
Verbindungen.
Federelemente:
Biegefeder, Torsionsfeder, Gasfeder.
Elemente der drehenden Bewegung:
Achsen, Wellen; Lager.
Semester:
Elemente der drehenden Bewegung:
Kupplungen; Mitnehmerverbindungen.
Zahnräder:
Zahnräder und Zahnradgetriebe.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die einschlägigen Zeichnungsnormen und die Handhabung der Zeichengeräte sicher beherrschen und technische Zeichnungen auf der Basis praxisüblicher Konstruktionsunterlagen anfertigen können.
Lehrstoff:
Zeichengeräte und ihre Handhabung. Zeichnungsnormen, Beschriftung. Anfertigen von Fertigungsunterlagen; Bemaßung und Beschriftung; Toleranzen und Passungen. Stücklisten und Arbeitspapiere.
Semester:
Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper:
Maschinenelemente in den drei Hauptrissen und in Schnittdarstellung, genormte Axonometrie. CNC-gerechte Darstellung und Bemaßung.
ELEKTRO- UND STEUERUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik beherrschen und Probleme mit typischen Lösungen auf den Gebieten der elektrischen Installation, der elektrischen Antriebe sowie die Wirkungsweise der wichtigsten elektrischen Meß-, Schalt- und Steuerungsgeräte kennen.
Lehrstoff:
Semester:
Grundlagen der Gleichstromtechnik:
Gesetze, Größen und Einheiten im Gleichstromkreis; elektrische Arbeit und Leistung, Gleichstromquellen. Gleichstrommaschinen. Installation von Antrieben. Schutzmaßnahmen.
Semester:
Grundlagen der Wechselstromtechnik:
Gesetze, Größen und Einheiten im Wechselstromkreis; elektrische
Arbeit und Leistung; Drehstrom.
Elektrische Steuerungen:
Allgemeine Begriffe; Steuern, Regeln. Steuerungsarten und
-elemente. Anwendungen im Fachgebiet.
MESS- UND AUTOMATISIERUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll geläufige Verfahren der Prozeßmeßtechnik, der Prozeßrechentechnik und der Prozeßleittechnik und ihre häufigsten Anwendungen kennen. Er soll einfache Automatisierungsaufgaben selbständig lösen können.
Lehrstoff:
Allgemeine Begriffe der Meßtechnik. Meßwertaufnehmer, Meßwertumformung und -übertragung. Meßwertschreiber.
Meßverfahren:
Prinzip analoger und digitaler Meßverfahren. Messung elektrischer und nichtelektrischer Größen. Analog-Digital- und Digital-Analog-Konverter, Meßfehler.
Fernmessung und -steuerung:
Analoge und digitale Meßwertübertragung, Multiplexverfahren.
Automatisierung:
Prozeß, Leiteinrichtung, Überwachung, Blockschaltbild.
Aufbau von Prozeßrechenhandware, Peripherie, Schnittstellentechnik, Bussysteme. Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Störsicherheit.
Fertigungsautomatisierung:
Steuerung von Manipulatoren und Industrierobotern. Bearbeitungszentren. Fertigungszentren und Fertigungsstraßen. Anwendungsbeispiele.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll den Aufbau, die Wirkungsweise, den Einsatz und die Steuerung moderner Manipulationseinrichtungen auf dem Gebiet der flexiblen Automation kennen. Er soll für eine gegebene Aufgabe das zweckmäßigste Manipulationssystem auswählen können.
Lehrstoff:
Semester:
Vorrichtungsbau:
Genormte Bauteile und Baugruppen, Werkstück- und Werkzeugaufnahme.
Spannmittel und Spanneinrichtungen.
Werkstücktransport:
Werkstückmagazine und Werkstückspeicher, Greifeinrichtungen.
Semester:
Werkstücktransport:
Transporteinrichtungen, Einrichtungen zum Werkstückordnen,
Maschinenbeschickung.
Industrielle Manipulation:
Aufbau, Wirkungsweise und Anwendung. Verkettung von Manipulatoren und Bearbeitungsmaschinen. Fertigungsstraßen, Lagertechnik.
15. PROJEKTSTUDIEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll in selbständiger Arbeit übergreifende Projekte der Automatisierungs- und Fertigungstechnik bearbeiten können.
Lehrstoff:
Projektmanagement und Projektarbeiten aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Fertigungstechnik”, „Elektrotechnik und Steuerungstechnik”, „Meß- und Automatisierungstechnik” , „Manipulationstechnik”, „Hydraulik und Pneumatik”, „Steuerungs- und Regelungstechnik”, „Betriebstechnik und -management”, „Umwelttechnik und -management”, „Qualitätsmanagement”, „Computer Aided Design”, „Computer Aided Manufacturing” oder „Bauelemente und Grundschaltungen der Elektronik”.
B. SCHULAUTONOME PFLICHTGEGENSTÄNDE
LEBENDE FREMDSPRACHE
Siehe Anlage A.1
KOMMUNIKATION UND SCHRIFTVERKEHR
Siehe Anlage A.1
HYDRAULIK UND PNEUMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll Probleme und typische Lösungen auf dem Gebiet des Aufbaus und der Wirkungsweise hydraulischer und pneumatischer Anlagen kennen.
Er soll praktische Umsetzungen von Problemen und typischen Lösungen auf dem Gebiet des Aufbaus und der Wirkungsweise hydraulischer und pneumatischer Anlagen durchführen können.
Lehrstoff:
Semester:
Physikalische Grundlagen:
Druckmedien, Druckluftaufbereitung; Anschluß- und Verbindungselemente.
Komponenten:
Druckerzeuger, Motore, Zylinder, Ventile.
Hydraulische und pneumatische Anlagen:
Auslegung, Aufbau, Inbetriebnahme. Wartung, Störungsbehebung.
Symbolik, Schaltplansystematik, Diagramme. Pneumatische und elektropneumatische Grundsteuerungen. Hydraulische und elektrohydraulische Grundsteuerungen. Messen von Kenngrößen. Fehlersuche und Störungsbehebung.
STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll Probleme und typische Lösungen auf dem Gebiet des Aufbaus und der Wirkungsweise der wichtigsten Steuerungs- und Regeleinrichtungen kennen.
Er soll praktische Umsetzungen von Problemen und typischen Lösungen im Labormaßstab durchführen können.
Lehrstoff:
Semester:
Begriffsdefinitionen:
Steuern, Regeln, Automatisieren.
Steuerungstechnik:
Steuerungsarten. Darstellungs- und Lösungsmethoden von
Steuerungsproblemen. Bausteine. Speicherprogrammierbare Steuerungen.
Weitere Anwendungsgebiete.
Regelungstechnik:
Regelungstechnische Grundelemente. Regelkreis und seine Glieder.
Hauptgruppen von Reglern. Anwendungen.
Mechanische, elektrische und fluidtechnische Steuerungen und Regelungen (Schaltpläne; Funktionspläne und Diagramm; Aufbau, Inbetriebnahme, Messungen und Auswertungen). Sensoren.
BETRIEBSTECHNIK UND -MANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll Formen der Unternehmens- und Betriebsorganisation, gebräuchliche Managementmethoden und die Vernetzungen in Unternehmen kennen.
Er soll gebräuchliche Methoden der Planung und Steuerung der Produktion und der technischen Dienstleistung sowie der Qualitätssicherung kennen und anwenden können.
Er soll weiteres das betriebliche Rechnungswesen (Controlling) kennen und die Ergebnisse beurteilen können.
Lehrstoff:
Semester:
Begriffe und Funktion:
Ganzheitliche Unternehmensorganisation. Markt, Marketing; Mitarbeiter, Kapital; Betrieb; Unternehmer. Wirtschaft und Umwelt.
Rechnungswesen und Controlling:
Kostenwesen, Leistungsrechnung, Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger, Plankosten, Wirtschaftlichkeit. Operatives Controlling.
Produktionsplanung und -steuerung:
Arbeitspläne, Produktionsprogramme, Auftragsbildung, Kapazitätsplanung, Lager- und Werkstattsteuerung, Betriebsdatenerfassung.
Semester:
Arbeitssystemgestaltung:
Arbeitsrecht, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitssicherheit, Materialflußgestaltung, Arbeit in Gruppen, Arbeitsdatenermittlung (nach REFA), Entgeltgestaltung, Lohnsysteme.
Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung.
Führungstechnik:
Verkaufs- und Unternehmensstrategien. Kommunizieren, Motivieren,
Führen und Managen, Organisieren. Finanzieren, Investieren,
Produzieren.
Überbetriebliche Mitbestimmung:
Klassische und neuere Organisationsformen für den Produktions- und technischen Dienstleistungsbereich; rechtliches Umfeld.
UMWELTTECHNIK UND -MANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll in der Lage sein, an der Erhaltung des Lebensraumes mitzuarbeiten und die Wechselwirkungen zwischen Technik, Wirtschaft und Umwelt kennen und analysieren können. Er soll über Grundkenntnisse der umweltrechtlichen Bestimmungen verfügen und Umweltbelastungen in der Produktion und beim Einsatz von Maschinen, Geräten und Anlagen sowie von Betriebs- und Hilfsstoffen erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verringerung dieser Belastungen treffen können.
Lehrstoff:
Semester:
Ökologische Grundlagen:
Stellenwert der natürlichen Lebensumwelt; Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Technik. Ökologische Grundbegriffe, Kreisläufe und Wechselbeziehungen.
Umwelttechnische Grundlagen:
Biologische, chemische und physikalische Grundlagen der Umwelttechnik.
Toxikologie von Schadstoffen.
Methoden der Umweltanalytik.
Ausgewählte Bestimmungen des Umweltrechts.
Semester:
Umwelttechnische Anwendungen:
Vorrichtungen, Anlagen und Maßnahmen zur Vermeidung und zum Schutz vor Umweltbelastungen in der Produktion (Umweltverträglichkeit). Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltschäden durch den Einsatz bzw. die Verwendung von Produkten durch die Konsumenten bzw. Anwender.
Umweltmanagement:
Erstellung von fach- und abteilungsübergreifenden umwelttechnischen Konzepten (Stoffstromanalysen, Abfallwirtschaftskonzepte). Umweltbezogene Funktionen im Betrieb. Kommunikation zwischen Betrieb, Behörden, Anrainern und Konsumenten. Kosten von Umweltschutzmaßnahmen, Folgekosten von Umweltschäden, Förderungsmöglichkeiten.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die gebräuchlichen Formen der Qualitätskontrolle, der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements kennen. Er soll gebräuchliche Verfahren der Qualitätskontrolle und der Qualitätssicherung anwenden können.
Lehrstoff:
Semester:
Qualitätskontrolle:
Fertigungskontrolle unter Berücksichtigung der statistischen Qualitätskontrolle, allgemeine Meßtechnik, Prüfpläne, Prüfschärfe. Statistik im Prüfwesen.
Semester:
Qualitätssicherung:
Qualitätssicherungsnormen wie ISO 9000, Produkthaftung und Gewährleistung, Qualitätssicherungssysteme. Q-Handbuch. Q-Audit.
Qualitätsmanagement:
TQM - Total-Quality-Management, TQM-orientiertes Führungsverhalten, Kundenorientierung als Bestandteil von TQM. Prozeß der kontinuierlichen Verbesserungen (Quality-Circles).
COMPUTER AIDED DESIGN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die Hardware-Komponenten von CAD-Systemen benutzen und mit den wesentlichen CAD-Softwarefunktionen erfolgreich arbeiten können.
Lehrstoff:
Semester:
CAD-Arbeitsplätze:
Hard- und Softwaresysteme und -komponenten von CAD-Arbeitsplätzen.
Betriebssysteme.
Menü- und Benützerführung:
Aufbau und Handling von CAD-Systemen. Grundlegende und erweiterte
Zeichenbefehle.
Semester:
Computergestützes Konstruieren:
Erstellen einfacher Zeichnungen nach Vorlage und nach selbständigem Entwurf. Zeichnungshandling. Datenbanken, Normteilebibliotheken.
COMPUTER AIDED MANUFACTURING
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll die prinzipielle Funktionsweise von CNC-Maschinen und CAM-Softwareprodukten kennen. Er soll in der Lage sein, computergestützt erstellte Konstruktionszeichnungen in einfache CNC-Programme umzuwandeln und derartige Programme zu entwickeln, um an CNC-Maschinen und Bearbeitungszentren Werkstücke zu fertigen.
Der Schüler soll praktische Fertigkeiten und Kenntnisse im Handhaben von CNC-Maschinen und Bearbeitungszentren mittleren Schwierigkeitsgrades entwickeln können. Er soll entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten der maschinellen Programmierung erwerben.
Lehrstoff:
Semester:
Grundlagen und Einführung in die CNC-Technik:
Aufbau und Arbeitsweisen von CNC-Maschinen.
CAM- Softwareprodukte:
Übernahme und Bearbeitung von Konstruktionszeichnungen;
CNC-Steuerungen und Postprozessoren.
CNC-Technik an der Maschine:
Vorbereitung und Einrichtung der Maschinen, Testlauf, Automatikbetrieb. Programmaufbau nach DIN 60025, einfache Zyklen, Arbeitsfolgeplan, Aufspannplan.
Semester:
Manuelle Programmierung:
Programmeingabe vorgegebener Programme, Bereitstellung von Werkzeugen, Rüsten einer CNC-Maschine oder eines Bearbeitungszentrums. Bearbeiten einfacher bzw. mittelschwieriger Werkstücke im Einzelsatz.
Rechnerunterstützte Progammierung:
DNC-Betrieb. Systemkomponenten für maschinelle Programmierung. Aufbau des Programmiersystems, Programmierübungen, Rechnerlauf und Programmausgabe. Testen, Korrigieren und Optimieren von CNC-Programmen.
BAUELEMENTE UND GRUNDSCHALTUNGEN DER ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll Grundkenntnisse und Verständnis über Aufbau und Anwendung von elektronischen Schaltungen erwerben.
Lehrstoff:
Semester:
Bauelemente der Elektronik:
Widerstände, Kondensatoren, Dioden, Transistoren, Tyristoren,
optoelektronische Bauelemente.
Grundschaltungen:
Wirkungsweise, einfache Schaltungstechnik und Anwendung des Transistors als Verstärker und als Schalter.
Semester:
Grundschaltungen:
Wirkungsweise, einfache Schaltungstechnik und Anwendungen des Operationsverstärkers.
Stromversorgungstechnik:
Grundsätzliche Methoden zur Spannungs- und Stromstabilisierung mit
aktuellen Schaltungstechniken.
Digitale Schaltungen:
Logische Gatter und Flip-Flops (Eigenschaften, Anwendungsschaltungen).
LABORATORIUM FÜR ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll Schaltungs-, Meß- und Prüfaufgaben der Fertigung und der Laboratoriumspraxis im Fachgebiet selbständig und sorgfältig ausführen und kritisch auswerten können. Er soll die für die jeweilige Aufgabe geeignetsten Meßmethoden und Meßgeräte unter Beachtung der Sicherheitserfordernisse auswählen können.
Er soll Untersuchungsberichte zusammenstellen und die Ergebnisse interpretieren können.
Lehrstoff:
Übungen aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Elektrotechnik und Steuerungstechnik”, „Meß- und Automatisierungstechnik”, „Steuerungs- und Regelungstechnik” und „Bauelemente und Grundschaltungen der Elektronik”.
C. Freigegenstände
ZUSATZLEHRGANG FÜR DIE UNTERNEHMERPRÜFUNG
Siehe Anlage A.1.
DEUTSCH
Siehe Anlage A.1.
LEBENDE FREMDSPRACHE
Siehe Anlage A.1.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage A.1.
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*1) Für die Verteilung der Unterrichtseinheiten auf die Semester wird von einem 20 Wochen langen Semester ausgegangen; 20 Unterrichtseinheiten entsprechen somit einer Semesterwochenstunde.
*2) Die Festlegung von schulautonomen Pflichtgegenständen sowie der Unterrichtseinheiten erfolgt durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (Abschnitt III). *2) Die Festlegung von schulautonomen Pflichtgegenständen sowie der Unterrichtseinheiten erfolgt durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (Abschnitt römisch drei).
*3) mit Laborübungen.