Rechtstracker.at

Anl. 1/04

Fassungen
01.09.2003 bis 31.08.2006 — BGBl. II Nr. 283/2003
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/0401.09.200631.08.2015 § → § aufgehoben durch BGBl. II Nr. 298/2011
Anl. 1/0401.09.200331.08.2006 § → § BGBl. II Nr. 283/2003
Anl. 1/0401.09.199831.08.2003 BGBl. II Nr. 302/1997 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 302 aus 1997, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 283 aus 2003,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 4

Inkrafttretensdatum

01.09.2003BGBl. II Nr. 283/2003

Außerkrafttretensdatum

31.08.2006

Index

64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche

Text

                                                        Anlage 1.1.4

           LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR ELEKTRONIK

                           I. STUNDENTAFEL *1)

          (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

                         Unterrichtsgegenstände)

--------------------------------------------------------------------

                              Wochenstunden                Lehrver-

A. Pflichtgegenstände                                       pflich-

                                Jahrgang          Summe     tungs-

                         I.   II. III.  IV.  V.             gruppe

--------------------------------------------------------------------

1. Religion ...........  2    2    2    2    2     10       (III)

2. Deutsch ............  3    2    2    2    2               (I)

3. Englisch ...........  2    2    2    3    2               (I)

4. Geschichte und

    politische Bildung .  -    -    -    2    2               III

5. Leibesübungen ......  2    2    2    1    1              (IVa)

6. Geographie und

    Wirtschaftskunde ...  2    2    -    -    -              (III)

7. Wirtschaft und Recht  -    -    -    3    2               III

8. Angewandte

    Mathematik .........  4    4    3    3    2               (I)

9. Angewandte Physik ..  2    2    2    -    -              (II)

10. Angewandte Chemie

    und Ökologie .......  3    2    -    -    -                II

11. Darstellende

    Geometrie *2) .......  2    -    -    -    -               (I)

12. Angewandte

    Informatik .........  2    2    2    -    -                 I

13. Grundlagen der

    Elektrotechnik *3) ..  4    5    -    -    -               (I)

14. Elektronik und

    Digitaltechnik .....  -    3    3    3    3                I

15. Industrielle

    Elektronik .........  -    -    4    2    2                I

16. Fertigungstechnik

    und

    Konstruktionslehre

    *4) .................  3    3    3    4    4               I

17. Qualitätssicherung

    und

    Produktmanagement ..  -    -    -    -    2                I

18. Laboratorium .......  -    -    3    -    -                I

19. Werkstätten-

    laboratorium .......  -    -    4    -    -               III

20. Werkstätte .........  8    8    4    -    -              (Va)

Pflichtgegenstände der

schulautonomen

Ausbildungsschwerpunkte

gemäß Abschnitt B. .....  -    -    3   14   15

--------------------------------------------------------------------

Gesamtwochenstundenzahl  35-  35-  35-  35-  35-   185 1)

                         39   39   39   39   39

--------------------------------------------------------------------

                                Wochenstunden              Lehrver-

B. Pflichtgegenstände der                                   pflich-

   schulautonomen                Jahrgang        Summe      tungs-

   Ausbildungsschwerpunkte    III.  IV.  V.                 gruppe

--------------------------------------------------------------------

B.1   Telekommunikation

1.1   Telekommunikations-

      technik *5) ..........    3    2    3                   I

1.2   Hochfrequenztechnik ..    -    4    4                   I

1.3   Laboratorium .........    -    4    8                   I

1.4   Werkstätten-

      laboratorium .........    -    4    -                  III

      Wochenstundenzahl B.1     3   14   15

B.2   Technische Informatik

2.1   Telekommunikations-

      und

      Hochfrequenztechnik ..    3    2    3                   I

2.2   Technische Informatik

      *6) ..................    -    4    4                   I

2.3   Laboratorium .........    -    4    8                   I

2.4   Werkstätten-

      laboratorium .........    -    4    -                  III

      Wochenstundenzahl B.2     3   14   15

B.3   Biomedizinische

      Technik ..............

3.1   Telekommunikations-

      technik ..............    3    -    -                   I

3.2   Anatomie und

      Physiologie ..........    -    2    2                  III

3.3   Bildgebende Systeme ..    -    2    2                   I

3.4   Biomedizinische

      Technik ..............    -    2    3                   I

3.5   Laboratorium .........    -    4    8                   I

3.6   Werkstätten-

      laboratorium .........    -    4    -                  III

      Wochenstundenzahl B.3     3   14   15

--------------------------------------------------------------------

Pflichtpraktikum ...........   mindestens 8 Wochen in der

                               unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt

                               in den V. Jahrgang

--------------------------------------------------------------------

C. Freigegenstände,           Wochenstunden                Lehrver-

   Unverbindliche                                           pflich-

   Übungen                       Jahrgang                   tungs-

   Förderunterricht      I.   II. III.  IV.  V.             gruppe

--------------------------------------------------------------------

C.1   Freigegenstände

      Zweite lebende

      Fremdsprache *7) ..  2    2    2    2    2               (I)

C.2   Unverbindliche

      Übungen

Leibesübungen ..........  2    2    2    2    2              (IVa)

C.3   Förderunterricht

      *8)

      Deutsch

      Englisch

      Angewandte

      Mathematik

      Fachtheoretische

      Pflichtgegenstände

---------------------------------------------------------------------

*1) Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel abgewichen werden und sind die im Hinblick auf die Gesamtwochenstundenzahlen erforderlichen Abweichungen von der Wochenstundenaufteilung in den einzelnen Pflichtgegenständen festzulegen; siehe Anlage 1 Unterabschnitt römisch zwei b.

*2) Mit einschlägigen Übungen in Angewandter Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 1 Wochenstunde.

*3) Mit Übungen im Ausmaß von je 1 Wochenstunde im römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang.

*4) Mit Übungen im Ausmaß von je 2 Wochenstunden im römisch eins., römisch zwei. und römisch drei. Jahrgang, 3 Wochenstunden im römisch vier. Jahrgang und 4 Wochenstunden im römisch fünf. Jahrgang.

*5) Mit einschlägigen Übungen in Angewandter Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 1 Wochenstunde im römisch vier. Jahrgang.

*6) Mit einschlägigen Übungen in Angewandter Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von je 2 Wochenstunden im römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang.

*7) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

*8) Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:

Die Höhere Lehranstalt für Elektronik vermittelt die rechnerischen und konstruktiven Grundlagen für das Verständnis und die Dimensionierung von elektronischen Bauteilen und Schaltungen, die notwendigen Kenntnisse über deren Fertigung und Anwendung sowie über betriebliche Abläufe unter besonderer Berücksichtigung von Qualitäts- und Projektmanagement. Aufbauend auf solidem Grundlagenwissen in Allgemeiner Elektrotechnik, Elektronik und Fertigungstechnik werden Kenntnisse aus den Fachgebieten Mikroelektronik (Meß-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Sensorik), Übertragungstechnik (audiovisuelle Medien, analoge und digitale Übertragung), Computertechnik (Mikroprozessoren und -kontroller, Entwicklung von Hardware und Software) und Qualitätsmanagement vermittelt. Die allgemeine Fachausbildung wird durch drei schulautonome Ausbildungsschwerpunkte vertieft:

  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Telekommunikation” erfolgt eine fachliche Vertiefung in den Bereichen Funktechnik, Mobilfunk- und Satellitentechnik, Kommunikationstechnik und Konsumelektronik.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Technische Informatik” geht es um eine Vertiefung in den Bereichen Software-Engineering, computerunterstütztes Engineering, Computernetze sowie Datenübertragung.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Biomedizinische Technik” erfolgt eine Vertiefung in den Bereichen computerunterstützte Bildverarbeitung und elektronische Geräte für Diagnose und Therapie.
Die Einsatzbereiche der Absolventen liegen in allen facheinschlägigen und fachverwandten Berufsfeldern in Entwicklung, Fertigung, Vertrieb, Inbetriebnahme und Wartung.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch vier. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE; AUFTEILUNG

DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

„Deutsch”, „Englisch”, „Geschichte und politische Bildung”, „Leibesübungen”, „Geographie und Wirtschaftskunde” und „Wirtschaft und Recht” (der in Anlage 1 im römisch fünf. Jahrgang vorgesehene Themenbereich „Arbeits- und Sozialrecht” wird in den römisch vier. Jahrgang vorgezogen):

Siehe Anlage 1. 8. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang:

Siehe Anlage 1.

römisch drei. Jahrgang:

Analysis:

Differenzengleichungen. Zahlenfolgen, Grenzwert, Stetigkeit. Differentialrechnung (Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Anwendungen der Differentialrechnung); Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen, Anwendungen der Integralrechnung). Funktionen in zwei unabhängigen Variablen, partielle Ableitung.

Numerische Mathematik:

Fehlerabschätzung und -fortpflanzung; Konditionsproblematik; numerische Methoden zum Lösen von Gleichungen, numerische Integration; Interpolation.

römisch vier. Jahrgang:

Analysis:

Funktionenreihen (Potenzreihen, Fourierreihen). Gewöhnliche Differentialgleichungen (einfache Differentialgleichungen 1. Ordnung, Schwingungsgleichung); Integraltransformationen.

Lineare Algebra und analytische Geometrie:

Matrizen (Operationen, Anwendungen), Determinanten. Geraden und Ebenen; Kegelschnitte in Hauptlage. Algebraische Strukturen.

römisch fünf. Jahrgang:

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Diskrete und stetige Verteilungen, induktive Statistik (Parameterschätzung, Signifikanzprüfung); Zusammenhangsanalysen (Korrelation, Regression). Statistische Methoden des Qualitätsmanagements. Anwendungen.

Aktuelle Themen der angewandten Mathematik mit besonderer Berücksichtigung der Fachrichtung.

römisch drei. bis römisch fünf. Jahrgang:

Anwendungen aus dem Fachgebiet; Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfen, rechnerunterstütztes Arbeiten in der Mathematik. In Jahrgängen mit mindestens drei Wochenstunden vier Schularbeiten, sonst zwei Schularbeiten.

9. ANGEWANDTE PHYSIK

Siehe Anlage 1. 10. ANGEWANDTE CHEMIE UND ÖKOLOGIE

Siehe Anlage 1. 11. DARSTELLENDE GEOMETRIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    aus Rissen eines Objektes dessen Aufbau ablesen und die in der Zeichnung enthaltenen Informationen deuten, konstruktiv verwerten und räumliche Gegebenheiten in Handskizzen darstellen können;
  • Strichaufzählung
    geometrische Formen an technischen Objekten gemäß den Erfordernissen der einzelnen Fachrichtungen erkennen und mit Hilfe einer Konstruktionszeichnung erfassen, sowie eigenständiges technisch-konstruktives Denken unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zeichnerisch umsetzen können;
  • Strichaufzählung
    durch Modellbildungen konstruktive Sachverhalte in Teilprobleme zerlegen und Lösungsalgorithmen entwickeln können;
  • Strichaufzählung
    mit der Erzeugung und den Gesetzmäßigkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Kurven, Flächen und Körper vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    mit der an der Schule üblichen Software auf den vorhandenen CAD-Anlagen Sachverhalte und räumliche Gegebenheiten in 3D darstellen können.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Räumliches Koordinatensystem.
Abbildungsmethoden (Projektionsarten).
Hauptrisse einfacher geometrischer und technischer Körper sowie
Axonometrie zur Übung im Erfassen der Gestalt eines Objekts aus
gegebenen Rissen.
Konstruieren in zugeordneten Normalrissen:
Strecke und Gerade, ebene Figur und Ebene in Haupt-, projizierender und allgemeiner Lage; Länge einer Strecke, Größe und Gestalt einer ebenen Figur; Projizierendmachen einer Geraden und einer Ebene; orthogonale Lage von Geraden und Ebenen; Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte; Kreis in Haupt-, projizierender und allgemeiner Lage.
Normale Axonometrie ebenflächig begrenzter Objekte. 3D-Konstruktionen mit Hilfe von CAD:
Grundbegriffe von Drehflächen; ebene Schnitte von Drehflächen;
Durchdringungen.

12. ANGEWANDTE INFORMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    den Aufbau, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten elektronischer Informationsverarbeitungsanlagen kennen und diese Geräte bedienen können;
  • Strichaufzählung
    komplexe Probleme analysieren und für das Programmieren aufbereiten können;
  • Strichaufzählung
    Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis auswählen und einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe einer höheren Programmiersprache einfache Programmieraufgaben der Berufspraxis lösen können;
  • Strichaufzählung
    Informationen auf elektronischem Weg beschaffen und weitergeben können;
  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen des Einsatzes der elektronischen Informationsverarbeitung auf Mitarbeiter, Betrieb, Kultur, Umwelt und Gesellschaft kennen;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen anwenden.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Grundlagen der Informationsverarbeitung:
Aufbau, Funktion, Zusammenwirken der Komponenten, Bedienung des Standardbetriebssystems.
Standardsoftware:
Anwendungen, Programmierung von Makros.
Programmieren:
Problemanalyse, Grundzüge des Programmierens in einer aktuellen höheren Programmiersprache, Entwurfstechniken, Dokumentation.
römisch zwei. Jahrgang:
Alternative Betriebssysteme; Standardsoftware für schulische und betriebliche Praxis.
Programmieren:
Lösung einfacher Probleme durch Algorithmen, Umsetzung in Programme; Programmieren von Standardprogrammpaketen; Programmentwicklung unter Einbindung von Entwicklungstools. Dokumentation.
römisch drei. Jahrgang:
Programmentwicklung:
Methoden des Softwareentwurfes, Datenstrukturen.
Kommunikationstechnik:
Netzwerke, Informationsbeschaffung.
Prozeßsteuerung:
Steuerung einfacher Prozesse über Standardschnittstellen.
Standardsoftware:
Grafik- und Präsentationssoftware, Datenbankanwendungen,
Zusammenwirken von Softwarepaketen.
Informatik und Gesellschaft:
Auswirkungen der Informatik auf Mitarbeiter, Betrieb, Kultur,
Umwelt und Gesellschaft; Datenschutz.
  1. Ziffer 13
    GRUNDLAGEN DER ELEKTROTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik gründlich kennen;
  • Strichaufzählung
    elektrotechnische Probleme selbständig lösen können;
  • Strichaufzählung
    grundlegende Meßaufgaben planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Begriffe:
Größen, Einheiten und Größengleichungen.
Stromkreis:
Elektrische Ladung, Widerstände, Ohmsches Gesetz, Kirchhoffsche Gesetze, Schaltungen von Widerständen; Spannungs- und Stromquellen, Ersatzschaltbilder; Stromleitung in Halbleitern, Elektrolyten und Gasen, Arbeit, Leistung, Wirkungsgrad und Anpassung.
Elektrisches Feld:
Größen und Gesetze, Energie und Kraftwirkung.
Magnetisches Feld:
Größen und Gesetze, Energie und Kraftwirkung.
Gleichstrommeßtechnik:
Strom-, Spannungs-, Leistungsmessung; Meßfehler.
römisch zwei. Jahrgang:
Energieumwandlung:
Elektrowärme, Thermoelektrizität, elektrochemische
Spannungsquellen.
Zeitlich veränderliche elektrische Größen:
Zeitlich veränderliche elektrische Felder, zeitlich veränderliche magnetische Felder; Zeitverhalten elektrischer Bauelemente.
Sinusförmige Größen:
Analytische und grafische Darstellung, Mittelwerte, Wechselstromwiderstände, Wechselstromleistung, Anwendung der komplexen Rechnung, Resonanz, Ortskurven, Zeit- und Zeigerdiagramme, Bodediagramm; Frequenzgang einfacher Zweipole, einfache Übertragungsfunktionen.
Wechselstrommeßtechnik:
Strom-, Spannungs-, Leistungs-, Impedanzmessung; Frequenzmessung.
  1. Ziffer 14
    ELEKTRONIK UND DIGITALTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften der Bauelemente der Elektronik und Digitaltechnik kennen;
  • Strichaufzählung
    elektronische Schaltungen entwerfen und dimensionieren können;
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Messungen planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    in einer maschinennahen Sprache programmieren können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch zwei. Jahrgang:
Digitaltechnik:
Analoge und digitale Darstellung, Zahlensysteme und Codierung, Grundverknüpfungen, Entwurfsmethoden, Grundelemente der sequentiellen Logik, Zeitverhalten.
Passive Bauelemente:
Eigenschaften, Kennlinien und Kenngrößen.
Halbleiter-Bauelemente:
Leitungsmechanismus, Aufbau, Funktion, Kenngrößen, Kennlinien,
Ersatzschaltungen, einfache Anwendungen.
Operationsverstärker:
Grundschaltungen.
Optoelektronische Bauelemente:
Aufbau, Funktion, Kenngrößen, Kennlinien und einfache Anwendungen.
römisch drei. Jahrgang:
Aktive Bauelemente:
Aufbau, Funktion, Kenngrößen, Kennlinien, Ersatzschaltungen.
Elektronische Grundschaltungen:
Verstärker, Schwingungserzeugung, elektronische Schalter. Stabilisierung von Spannungen und Strömen; Dimensionierung.
Logikfamilien:
Aufbau, Eigenschaften, Kenngrößen, Anwendungen.
Elektronische Wandler:
Analog-Digital-, Digital-Analog-Wandler.
römisch vier. Jahrgang:
Schaltwerke:
Zustandsdiagramme, Eingabeformen, programmierbare Logikbausteine.
Mikrokontroller:
Struktur, Programmierung, Zeitverhalten. Digitale Meßmethoden.
Peripheriebauelemente:
Speicher- und Standardperipheriebausteine, Einsatzbereiche; Hardware- und Softwareentwurf.
römisch fünf. Jahrgang:
Systementwicklung:
Applikationsspezifische Bauelemente und Systeme;
Hardwarebeschreibungssprachen; Computerarchitekturen;
Interfacetechniken; Teststrategien.
  1. Ziffer 15
    INDUSTRIELLE ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    gebräuchliche elektrische und elektronische Meßgeräte handhaben können und mit den gängigen Verfahren der Meßtechnik vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    für gegebene industrielle Aufgabenstellungen die geeigneten Geräte und Verfahren in günstiger Kombination von Meßgenauigkeit und Aufwand auswählen können;
  • Strichaufzählung
    Steuerungs- und Regelungsaufgaben mit elektronischen Mitteln lösen können;
  • Strichaufzählung
    die für die Fachrichtung bedeutenden Bauarten und das Betriebsverhalten elektrischer Maschinen, Geräte und Anlagen beherrschen sowie die dazu notwendige Leistungselektronik verstehen und projektieren können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Grundlagen der industriellen Meßtechnik:
Messung elektrischer und nichtelektrischer Größen.
Energietechnik:
Konventionelle und alternative Energieerzeugung.
Steuerungstechnik:
Motoren und Aktuatoren, programmierbare Steuerungen.
Leistungselektronik:
Bauelemente, Kenngrößen, Grundschaltungen.
römisch vier. Jahrgang:
Antriebstechnik:
Verfahren und Schaltungstechnik in leistungselektronischen
Anlagen.
Analoge und digitale Regelungstechnik:
Grundbegriffe, Optimierung, Simulation.
römisch fünf. Jahrgang:
Leit- und Prozeßtechnik:
Industrielle Prozesse, industrielle Bussysteme und computergesteuerte Meßsysteme, Anwendungen in Industrieanlagen.
  1. Ziffer 16
    FERTIGUNGSTECHNIK UND KONSTRUKTIONSLEHRE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    Eigenschaften, Verwendung und Bearbeitung der in der Elektronik gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Fertigungsverfahren der Elektronik kennen;
  • Strichaufzählung
    selbständig Baugruppen und Geräte der Elektronik dimensionieren und unter weitgehendem CAD-Einsatz konstruieren können;
  • Strichaufzählung
    die hiezu nach dem Stand der Technik erforderlichen Fertigungsunterlagen und die erforderliche Software erstellen können;
  • Strichaufzählung
    praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Meßaufgaben planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Werkstoffe der Elektronik:
Leiter- und Isoliermaterialien.
Fertigungsverfahren der Elektronik:
Elektronikbezogene Feinwerktechnik, Leiterplattentechnologie,
SMD-Technik.
Fertigungsunterlagen:
technische Freihandzeichnungen, normgerechte Objektdarstellung
mittels CAD.
römisch zwei. Jahrgang:
Elektronische Bauteile:
Bauformen, Bauteildimensionierung, Grundschaltungen; Dimensionierung und Simulation einfacher Schaltungen.
Fertigungsunterlagen:
Erstellung nach vorgegebenen Objekten mittels CAD.
römisch drei. Jahrgang:
Elektronische Baugruppen:
Funktionsanalyse, Dimensionierung unter Berücksichtigung
vorgegebener Leistungsmerkmale, Simulation.
Elektromechanische Komponenten:
Auswahl- und Einsatzkriterien, mechanische Funktion.
Fertigungsunterlagen:
Erstellung mit CAD.
Produktrecycling:
Wiederverwertung, Entsorgung.
römisch vier. Jahrgang:
Produktentwicklung:
Systematik und Wertanalyse; fächerübergreifende Projekte unter Einbeziehung der Pflichtgegenstände „Laboratorium” und „Werkstättenlaboratorium”; Entwicklung von Geräten und Software;
Dokumentation und Präsentation.
römisch fünf. Jahrgang:
Systementwicklung:
Fächerübergreifende(s) Projekt(e) in enger Kopplung mit „Laboratorium” und Wirtschaftsfächern; Projektmanagement und wirtschaftliche Projektbegleitung; Dokumentation und Präsentation.
  1. Ziffer 17
    QUALITÄTSSICHERUNG UND PRODUKTMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    Verfahren und organisatorische Maßnahmen des Qualitätsmanagements, Qualitätsziele, Ablauf- und Verfahrensbeschreibungen sowie Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit kennen und beurteilen lernen;
  • Strichaufzählung
    in das Total-Quality-Management-Denken als Managementstrategie eingeführt werden;
  • Strichaufzählung
    Methoden zur Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle von Marketingprogrammen sowie zur Umsetzung von Marketingkonzepten kennenlernen;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch fünf. Jahrgang:
Qualitätssicherung:
Qualität, Zuverlässigkeit und Lebensdauer; Total Quality
Management.
Qualtiätsmanagementsysteme Anmerkung, richtig: Qualitätsmanagementsysteme) im Unternehmen:
Qualitätsnachweise und Aufzeichnungen, Zertifizierung.
Arbeitstechniken:
Projektmanagement.
Produktmanagement:
Produktplanung und Entwicklung.

18. LABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    Schaltungs-, Prüf-, Meß-, Steuerungs- und Regelungsaufgaben der Laboratoriumspraxis fächerübergreifend selbständig planen, durchführen, dokumentieren und kritisch auswerten können;
  • Strichaufzählung
    die für die jeweilige Aufgabe geeigneten Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheitserfordernisse kostenbewußt auswählen und einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    Untersuchungsberichte zusammenstellen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren können;
  • Strichaufzählung
    mikroelektronische Systeme betreiben und prüfen, sowie die dafür erforderliche Software erstellen können;
  • Strichaufzählung
    zu Selbständigkeit und Teamfähigkeit geführt werden;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Übungen aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Grundlagen der Elektrotechnik”, „Elektronik und Digitaltechnik” und „Industrielle Elektronik”.
  1. Ziffer 19
    WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    fertigungs- sowie betriebspraktische Prüf-, Meß-, und Inbetriebnahmeaufgaben, die über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinausgehen, lösen und dokumentieren können;
  • Strichaufzählung
    befähigt werden, für Fertigungsaufträge optimale technische und wirtschaftliche Lösungswege unter besonderer Berücksichtigung des Qualitätsmanagements zu finden.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Elektronik:
Aufbau, Prüfung und Inbetriebnahme von digitalen und analogen
Baugruppen und Geräten der Elektronik.
Computertechnik:
Aufrüsten, Konfigurieren und Reparieren von Computerkomponenten.
Automatisierungstechnik:
Frei programmierbare Steuerungssysteme; Programmierung, Betrieb und Wartung von computergesteuerten Fertigungsanlagen; CAD - CAM -
CNC.
Kommunikationstechnik:
Messungen und Prüfverfahren für analoge und digitale
Übertragungsstrecken.

20. WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    den Praxisbezug durch konstruktive Gestaltung, Design und Herstellung branchenüblicher Produkte vertieft erfahren, die dafür notwendigen, facheinschlägigen praktischen Tätigkeiten beherrschen;
  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Werkzeuge, Geräte und Einrichtungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten einsetzen und handhaben können;
  • Strichaufzählung
    die Arbeitsgänge und Arbeitsergebnisse in exakter Fachsprache analysieren können;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften beachten.
Lehrstoff:
römisch eins. Jahrgang:
Werkstättenbetrieb, Werkstättenordnung und Allgemeine Unfallverhütung (gruppenübergreifend).
Elektrische (elektrotechnische und elektronische) Grundausbildung:
Kennenlernen und praktische Handhabung von Meßgeräten zur Messung elektrotechnischer Grundgrößen. Visuelles Erkennen, Löten und Entlöten von Bauteilen der Elektronik.
Mechanische Grundausbildung:
Manuelle und mechanische Bearbeitung von in der Elektronik
vorrangig angewendeten Werkstoffen. Kennenlernen feinmechanischer
Bauteile.
Elektroinstallation:
Aufbau, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung einfacher
Elektroinstallationen. Messungen an elektrischen Verbrauchern.
Sicherheit in elektrischen Anlagen.
Elektronik:
Aufbau, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung an einfachen
elektronischen Schaltungen und Geräten. Handhabung facheinschlägiger
Meßgeräte.
Elektromechanik:
Grundfertigkeiten der Bearbeitung von Werkstoffen, die in der Elektronik Anwendung finden. Montage und Wartung feinwerktechnischer
Komponenten der Elektronik.
Kunststofftechnik:
Manuelle und maschinelle Bearbeitung von Kunststoffhalbzeugen.
Gießharz- und Klebetechnik. Oberflächenbehandlung.
römisch zwei. Jahrgang:
Elektroinstallation:
Niederspannungsinstallationstechnik und elektrische
Schutzmaßnahmen. Aufbau einfacher Steuerungen.
Elektromechanik:
Fertigung und Zusammenbau elektromechanischer Baugruppen und Gehäusesysteme. Funktionsanalyse und Reparatur feinwerktechnischer
Komponenten der Elektronik.
Leiterplattentechnik:
Fertigung und Prüfung von Leiterplatten; CAD - CAM - CNC.
Frontplattenfertigung, Kunststoffbearbeitung.
Gerätebau:
Herstellung von Übertragern, Transformatoren und Spulen für Niederfrequenz und Hochfrequenz. Fertigung von Kleingeräten.
Elektronik:
Aufbau und Test einfacher Digital- und Analogschaltungen. Komponenten, Verbindungstechnik und Montage von Computern.
römisch drei. Jahrgang:
Kommunikationstechnik:
Aufbau, Konfiguration, Programmierung, Inbetriebnahme und Wartung von Kommunikationssystemen. Antennen- und Übertragungstechnik.
Elektronik:
Fertigung und Inbetriebnahme digitaler und analoger Baugruppen, Fehlersuche und Fehlerbehebung an Geräten der Unterhaltungselektronik und Elektroakustik.
Computertechnik:
Zusammenbau, Wartung und Vernetzung von Computersystemen und Peripheriegeräten.
Arbeitsvorbereitung:
Arbeitsauftragswesen, Arbeitsplanung und Fertigungssteuerung.
Bearbeitung von Fertigungsunterlagen mittels CAD.
B. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER SCHULAUTONOMEN AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE

B.1 TELEKOMMUNIKATION

1.1 TELEKOMMUNIKATIONSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Schaltungen der Telekommunikationstechnik analysieren und das Frequenz- und Zeitverhalten beurteilen können;
  • Strichaufzählung
    mit den gebräuchlichen Verfahren der Telekommunikationstechnik vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Meßaufgaben planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Lineare Zweipole:
Eigenschaften, Anwendungen.
Lineare Vierpole:
Eigenschaften, logarithmische Maße, Anpassung; Pegelmessung.
Übertrager:
Frequenzverhalten, Impulsverhalten.
Analoge Filter:
Frequenz- und Zeitbereich, Pol-/Nullstellenanalyse,
computergestützter Filterentwurf.
Schallwandler:
Mikrophone, Lautsprecher, Meßtechnik.
Signale und Systeme:
Lineare und nichtlineare Systeme; Zeit- und Frequenzbereich, zeitkontinuierliche und zeitdiskrete Signalanalyse.
römisch vier. Jahrgang:
Leitungen:
Harmonische Anregung, Impulsverhalten, optische Signalübertragung;
Meßtechnik.
Digitale Signalverarbeitung:
Grundlagen, digitale Filter; computergestützter Entwurf.
römisch fünf. Jahrgang:
Informationstheorie:
Grundlagen, Signalcodierung.
Vermittlungsnetze:
Architekturen, Mobilkommunikation, intelligente Netze, Protokolle.
Digitale Signalverarbeitung:
Anwendung, Hard- und Software.

1.2 HOCHFREQUENZTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die Bauelemente und Komponenten der Hochfrequenztechnik kennen und Grundschaltungen dimensionieren können;
  • Strichaufzählung
    Projektierungsaufgaben in hochfrequenztechnischen Anlagen lösen können;
  • Strichaufzählung
    mit den gebräuchlichen Übertragungs- und Aufzeichnungsverfahren vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Meßaufgaben planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Bauelemente der HF-Technik:
Ersatzschaltbilder, Smith-Diagramm, S- und Y-Parameter, Meßtechnik
und computergestützte Simulation.
HF-Verstärker:
Breitband-, Selektiv- und Großsignalverstärker, Anpassung.
Schwingungserzeugung:
Oszillatoren, PLL, Synthesizer, Funktionsgeneratoren.
Frequenzumsetzung:
Mischung, analoge und digitale Modulationsverfahren.
Rauschen:
Grundlagen, Meßtechnik.
römisch fünf. Jahrgang:
Funktechnik:
Sende- und Empfangssysteme, Antennen und Wellenausbreitung,
Meßtechnik.
Elektromagnetische Verträglichkeit:
Grundlagen, Meßtechnik, Entstörmaßnahmen.
Mikrowellentechnik:
Hohlleiter- und Streifenleitertechnik, Satellitenfunk, Meßtechnik.
Audiovisuelle elektronische Medien:
Analoge und digitale Audiotechnik, analoge und digitale
Bildverarbeitung.

1.3 LABORATORIUM

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Laboratorium” im Abschnitt A..
Lehrstoff:
römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:
Übungen aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Grundlagen der Elektrotechnik”, „Elektronik und Digitaltechnik”, „Industrielle Elektronik” und „Telekommunikationstechnik” und „Hochfrequenztechnik”.
Fächerübergreifende Projekte, insbesondere in enger Kopplung mit „Fertigungstechnik und Konstruktionslehre” und Wirtschaftsfächern.
1.4 WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstättenlaboratorium” im Abschnitt A..
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Digitaltechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme, Reparatur und Prüfung von mikroprozessorgesteuerten Baugruppen und Geräten. Datentechnik.
Nieder- und Hochfrequenztechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme, Reparatur und Prüfung von analogen und digitalen Baugruppen und Geräten. Elektromagnetische Verträglichkeit.
Automatisierungstechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme und Prüfung von steuerungs- und regelungstechnischen Systemen. Erstellung einfacher Programme.
Kommunikationstechnik:
Digitale Vermittlungstechnik, PCM-Übertragungsstrecken. Geräte der Mobilkommunikation.
Arbeitsvorbereitung:
Analysieren von Arbeitsabläufen, Zeitvorgaben, Prüf- und Fertigungsvorrichtungen, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.
Überwachung und Überprüfung der vom Qualitätsmanagement vorgegebenen Termine und Prüfvorrichtungen.

B.2 TECHNISCHE INFORMATIK

2.1 TELEKOMMUNIKATIONS- UND HOCHFREQUENZTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Schaltungen der Telekommunikations- und Hochfrequenztechnik analysieren und das Frequenz- und Zeitverhalten beurteilen können;
  • Strichaufzählung
    mit den gebräuchlichen Verfahren der Telekommunikationstechnik vertraut sein;
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Meßaufgaben planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch drei. Jahrgang:
Siehe den Pflichtgegenstand „Telekomunikationstechnik” im Abschnitt B.1.
römisch vier. Jahrgang:
Leitungen:
Harmonische Anregung, Impulsverhalten, Smith-Diagramm, optische
Signalübertragung, Meßtechnik.
Frequenzumsetzung:
Modulation, Mischung, Anwendungen.
römisch fünf. Jahrgang:
Vermittlungsnetze:
Architekturen, Mobilkommunikation.
Elektromagnetische Verträglichkeit:
Grundlagen, Meßtechnik, Entstörmaßnahmen.
Audiovisuelle elektronische Medien:
Analoge und digitale Audiotechnik; analoge und digitale
Bildverarbeitung.

2.2 TECHNISCHE INFORMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    die Grundsätze der Informationsverarbeitung und ihre Anwendung auf den Gebieten der Hard- und Software beherrschen;
  • Strichaufzählung
    komplexe einschlägige Aufgaben mit Hilfe der Methoden der Softwareerstellung und unter den Aspekten der Qualitätssicherung bearbeiten können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Software:
Betriebssysteme, Datenstrukturen, Algorithmen und Programme.
Software-Engineering:
Methoden, Strukturen, Qualitätssicherung.
Mikroelektronik:
Computerarchitekturen, Speicherhierarchien, Speicherverwaltung;
Anwendungen von Mikroprozessorsystemen in aktuellen Themenbereichen;
Emulation.
römisch fünf. Jahrgang:
Software:
Programmbibliothek, Programmiersprachen, Bildschirmgrafik, Datenbanksysteme und Anwendungen, Datensicherung;
Qualitätsmanagement im Softwareentwurf, Kosten-/Nutzenanalyse;
Reengineering.
Mikroelektronik:
Komplexe Peripheriesysteme, Sonderbauformen und Einsatzgebiete von Prozessoren, Mikroprozessoranwendungen in parallelen Prozessen.
Digitale Signale und Systeme:
Informationstheorie, Codierung, Übertragungssicherung;
Datenübertragung, Schnittstellen.
Netzwerktechnik:
Topologien, Zugriffsverfahren, Protokolle, OSI-Schichtenmodell,
heterogene Systeme.

2.3 LABORATORIUM

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Laboratorium” im Abschnitt A..
Lehrstoff:
römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:
Übungen aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Grundlagen der Elektrotechnik”, „Elektronik und Digitaltechnik”, „Industrielle Elektronik”, „Telekommunikations- und Hochfrequenztechnik” und „Technische Informatik”.
Fächerübergreifende Projekte, insbesondere in enger Kopplung mit „Fertigungstechnik und Konstruktionslehre” und Wirtschaftsfächern.
2.4 WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstättenlaboratorium” im Abschnitt A..
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Digitaltechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme, Reparatur und Prüfung von mikroprozessorgesteuerten Baugruppen und Geräten. Datentechnik.
Nieder- und Hochfrequenztechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme, Reparatur und Prüfung von analogen und digitalen Baugruppen und Geräten. Elektromagnetische Verträglichkeit.
Automatisierungstechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme und Prüfung von steuerungs- und regelungstechnischen Systemen. Erstellung einfacher Programme.
Computertechnik:
Aufrüsten, Konfigurieren und Reparieren von Computersystemen. Bus- und Netzsysteme. Erstellung von Testprogrammen.
Arbeitsvorbereitung:
Analysieren von Arbeitsabläufen, Zeitvorgaben, Prüf- und Fertigungsvorrichtungen, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.
Überwachung und Überprüfung der vom Qualitätsmanagement vorgegebenen Termine und Prüfvorrichtungen.

B.3 BIOMEDIZINISCHE TECHNIK

3.1 TELEKOMMUNIKATIONSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe den Pflichtgegenstand „Telekommunikationstechnik” im Abschnitt B.1.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Siehe den Pflichtgegenstand „Telekommunikationstechnik” im Abschnitt B.1.

3.2 ANATOMIE UND PHYSIOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers in den Grundzügen kennen;
  • Strichaufzählung
    die Anforderungen der Medizin an die Technik verstehen;
  • Strichaufzählung
    mit der notwendigen medizinischen Terminologie vertraut sein.
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Anatomie:
Aufbau der Zelle, Zellteilung; Gewebe; Bewegungsapparat; Herz und Gefäßsystem; Atmungssystem; Verdauungssystem; Harn- und Geschlechtsapparat; Fortpflanzung, Entwicklung und Geburt; Zentralnervensystem.
Terminologie:
Körperteile und Lagebezeichnungen in lateinischen und griechischen
Bezeichnungen; Einführung in Klinik und Praxis.
römisch fünf. Jahrgang:
Physiologie:
Grundlegende Zellfunktionen; Entstehung und Aufrechterhaltung bioelektrischer Potentiale; Physiologie des Nervensystems; Biophysik des Muskels; Blut, Herz-Kreislaufsystem; Atmung; Niere; Stoff-Energiewechsel; Wärmehaushalt und Temperaturregulation; das endokrine System; Physiologie der Sinnesorgane.

3.3 BILDGEBENDE SYSTEME

Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Funktion von bildgebenden Geräten und Systemen aus dem Bereich der Diagnostik und Therapie kennen;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der computergestützten Bildverarbeitung kennen;
  • Strichaufzählung
    zu Fragen des Strahlenschutzes Stellung nehmen können;
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Meßaufgaben planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
TV-Systeme mit Ton- und Bildspeicherung:
Übertragungs- und Aufzeichnungsverfahren, Aufnahme- und Wiedergabegeräte; Kernspintomographie; Ultraschallgeräte.
römisch fünf. Jahrgang:
Röntgendiagnostik:
Röntgenstrahlung, Eigenschaften, Erzeugung, Geräte.
Strahlenschutz:
Gefahren durch Strahlung, Schutzvorkehrungen, Vorschriften und Normen.
Bildverarbeitung und Bildarchivierung.

3.4 BIOMEDIZINISCHE TECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Aufbau und Funktion von Geräten aus dem Bereich der Diagnose und Therapie kennen;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Hochfrequenztechnik und ihre Anwendungen in der biomedizinischen Technik beherrschen;
  • Strichaufzählung
    facheinschlägige Aufgaben lösen können;
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Meßaufgaben planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Vorschriften und Normen verwenden.
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Biomedizinische Sensortechnik:
Messung und Signalverarbeitung von biomedizinischen Kenngrößen.
Schwingungserzeugung:
Rückkopplung, Oszillatoren, PLL, Frequenzstabilisierung.
Elektronische Geräte für Diagnose und Therapie:
Messung von Blutdruck, Puls und Blutfluß, Reizstromdiagnostik, Funktion und Prinzipschaltungen, Probleme beim Einsatz, Ursachen von Störungen und Meßfehlern.
römisch fünf. Jahrgang:
Hochfrequenzverstärker:
HF-Parameter, Leitungsdiagramm, Anpassung, Sendeverstärker,
HF-Verstärker.
Mikrowellentechnik:
Erzeugung, Verstärkung, Verarbeitung.
Elektronische Geräte für Diagnose und Therapie:
Elektrokardiographie, Phonokardiographie, Elektromyographie, Elektroencephalographie, Lungenfunktionsanalyse, Herzkathetrisierung, Patientenüberwachungsgeräte, Elektrotherapie, Hochfrequenz-, Reizstrom- und Wärmetherapie, Elektrochirurgie, Technik der Implantate, Technik der Labormedizin; Funktion und Prinzipschaltungen, Probleme beim Einsatz, Ursachen von Störungen und Meßfehlern; Sicherheit für elektromedizinische Geräte, Vorschriften und Normen; elektromagnetische Verträglichkeit inkl. Meßtechnik.

3.5 LABORATORIUM

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Laboratorium” im Abschnitt A..
Lehrstoff:
römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:
Übungen aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Grundlagen der Elektrotechnik”, „Elektronik und Digitaltechnik”, „Industrielle Elektronik”, „Telekommunikationstechnik”, „Bildgebende Systeme” und „Biomedizinische Technik”.
Fächerübergreifende Projekte, insbesondere in enger Kopplung mit „Fertigungstechnik und Konstruktionslehre” und Wirtschaftsfächern.
3.6 WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstättenlaboratorium” im Abschnitt A..
Lehrstoff:
römisch vier. Jahrgang:
Digitaltechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme, Reparatur und Prüfung von mikroprozessorgesteuerten Baugruppen und Geräten. Datentechnik.
Nieder- und Hochfrequenztechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme, Reparatur und Prüfung von analogen und digitalen Baugruppen und Geräten. Elektromagnetische Verträglichkeit.
Automatisierungstechnik:
Aufbau, Inbetriebnahme und Prüfung von steuerungs- und regelungstechnischen Systemen. Erstellung einfacher Programme.
Biomedizinische Technik:
Aufbau und Prüfung von Meßgeräten und Elektroden (Metall, Kunststoff, Glas), Applikation an üblichen Modellen. Meßwertaufnehmer für biologische Signale. Bildgebende Meßmethoden.
Arbeitsvorbereitung:
Analysieren von Arbeitsabläufen, Zeitvorgaben, Prüf- und Fertigungsvorrichtungen; ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.
Überwachung und Überprüfung der vom Qualitätsmanagement vorgegebenen Termine und Prüfvorrichtungen.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN, FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGEGENSTÄNDE

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Grundelemente von freier Rede, Körpersprache, Gesprächs- und Diskussionsführung kennen;
  • Strichaufzählung
    die Regeln der Kommunikation und Gesprächsführung in Gesprächen und Diskussionen anwenden können;
  • Strichaufzählung
    den Umgang mit Präsentationshilfen beherrschen;
  • Strichaufzählung
    Kurzreden und Vorstellungsgespräche, Projektpräsentationen und Diskussionen unter Beachtung der Grundelemente der Kommunikation durchführen können.
Lehrstoff:
römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang:
Grundlagen:
Kommunikations- und Gesprächsebenen. bewußte und unbewußte
Informationsübertragung.
Gespräch:
Grundlagen der Gesprächsführung, Gesprächsinitiative;
Gesprächsvorbereitung, Argumentation; Umgang mit Fragen und heiklen
Gesprächssituationen. Vorstellungsgespräch.
Kurzreden:
Atem und Stimme (Atemtechnik, Atemübungen, Sprechpausen; Aussprache und Betonung. Sprachübungen). Gestik und Mimik bei der Rede, Blickkontakt, Bewegung im Raum. Vorbereitung und Durchführung von Kurzreden.
Präsentation:
Aufbau und Gliederung; gezielte Vorbereitung. Umgang mit Präsentationshilfen (Tafeln, Overhead, Dias, PC-gestützte Präsentation); Vorbereitung und Durchführung von Projektpräsentationen.
Diskussion:
Grundlagen (Dynamik, Abläufe, Regeln); Umgang mit Fragen und Einwänden; Vorbereitung und Durchführung von Diskussionen.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

LEIBESÜBUNGEN

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

Gesetzesnummer

10009056

Dokumentnummer

NOR40042015