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§ 36a VfGG

Fassungen
01.01.2004 bis 31.12.2010 — BGBl. I Nr. 100/2003
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 36a heute01.01.2023 § → § BGBl. I Nr. 125/2022
§ 36a01.08.201331.12.2022 § → § BGBl. I Nr. 122/2013
§ 36a01.03.201331.07.2013 § → § BGBl. I Nr. 33/2013
§ 36a01.01.201128.02.2013 § → § BGBl. I Nr. 98/2010
§ 36a01.01.200431.12.2010 § → § BGBl. I Nr. 100/2003
§ 36a31.07.199331.12.2003 § → § BGBl. Nr. 510/1993
§ 36a01.08.198130.07.1993 BGBl. Nr. 353/1981

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Verfassungsgerichtshofgesetz 1953

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2003,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 36 a

Inkrafttretensdatum

01.01.2004BGBl. I Nr. 100/2003

Außerkrafttretensdatum

31.12.2010danach: BGBl. I Nr. 98/2010

Abkürzung

VfGG

Index

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit

Text

2. Hauptstück
Besondere Bestimmungen

A. Bei Meinungsverschiedenheiten über die Auslegung der, gesetzlichen Bestimmungen, die die Zuständigkeit des Rechnungshofes

oder einer dem Rechnungshof gleichartigen Einrichtung eines Landes

regeln (Artikel 126 a und Artikel 127 c, des Bundes-Verfassungsgesetzes)

Paragraph 36 a,

  1. Absatz eins,Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Rechnungshof und einem Rechtsträger (Artikel 121, Absatz eins, B-VG) über die Auslegung der gesetzlichen Bestimmungen, die die Zuständigkeit des Rechnungshofes regeln, können der Rechnungshof sowie in Angelegenheiten der Bundesgebarung die Bundesregierung und in Angelegenheiten der Länder-, Gemeindeverbände- und Gemeindegebarung die Landesregierung den Antrag auf Entscheidung durch den Verfassungsgerichtshof stellen. Eine Meinungsverschiedenheit liegt vor, wenn ein Rechtsträger die Zuständigkeit des Rechnungshofes zur Gebarungsüberprüfung ausdrücklich bestreitet oder die Gebarungsüberprüfung tatsächlich nicht zuläßt, oder aber der Rechnungshof sich weigert, besondere Akte der Gebarungsüberprüfung durchzuführen.
  2. Absatz 2,Ein Antrag ist nicht mehr zulässig, wenn seit dem Auftreten der Meinungsverschiedenheit ein Jahr vergangen ist.

Schlagworte

Kompetenzfeststellung, Kompetenzgerichtsbarkeit, Ländergebarung,
Gemeindeverbändegebarung

Zuletzt aktualisiert am

02.01.2014

Gesetzesnummer

10000245

Dokumentnummer

NOR40045934