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§ 34b AsylG

Fassungen
01.05.2004 bis 30.06.2005 — BGBl. I Nr. 101/2003
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 34b01.07.200531.12.2005 § → § BGBl. I Nr. 129/2004 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 100/2005
§ 34b01.05.200430.06.2005 BGBl. I Nr. 101/2003

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Asylgesetz 1997

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 76 aus 1997, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 101 aus 2003,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 34 b

Inkrafttretensdatum

01.05.2004BGBl. I Nr. 101/2003

Außerkrafttretensdatum

30.06.2005danach: BGBl. I Nr. 129/2004

Abkürzung

AsylG

Index

41/02 Staatsbürgerschaft, Pass- und Melderecht, Fremdenrecht, Asylrecht

Text

Schubhaft

Paragraph 34 b, (1) Die örtlich zuständige Fremdenpolizeibehörde kann Schubhaft zum Zwecke der Sicherung der Ausweisung oder Abschiebung mit Bescheid anordnen, wenn

  1. Ziffer eins
    der Asylwerber sich im Zulassungsverfahren ungerechtfertigt aus der Erstaufnahmestelle entfernt hat;
  2. Ziffer 2
    gegen den Asylwerber eine - wenn auch nicht rechtskräftige - Ausweisung gemäß der Paragraphen 5 a und 6 erlassen wurde, oder
  3. Ziffer 3
    der Fremde nach einer rechtskräftigen Zurückweisungsentscheidung im Zulassungsverfahren oder nach rechtskräftig negativer Entscheidung einen neuerlichen Asylantrag (Folgeantrag) stellt oder einbringt.
  1. Absatz 2,Auf Asylwerber, über die Schubhaft verhängt worden ist, findet das Fremdengesetz insgesamt Anwendung.

Gesetzesnummer

10005997

Dokumentnummer

NOR40046078