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§ 57 RStDG

Fassungen
31.12.2003 bis 31.12.2007 — BGBl. I Nr. 130/2003
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 57 heute10.10.2024 § → § BGBl. I Nr. 143/2024
§ 5731.07.201609.10.2024 § → § BGBl. I Nr. 64/2016
§ 5701.01.201230.07.2016 § → § BGBl. I Nr. 140/2011
§ 5701.01.200931.12.2011 § → § BGBl. I Nr. 147/2008
§ 5701.01.200831.12.2008 § → § BGBl. I Nr. 96/2007
§ 5731.12.200331.12.2007 § → § BGBl. I Nr. 130/2003
§ 5701.01.199930.12.2003 § → § BGBl. I Nr. 5/1999
§ 5701.05.196231.12.1998 BGBl. Nr. 305/1961 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 305 aus 1961, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 130 aus 2003,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 57

Inkrafttretensdatum

31.12.2003BGBl. I Nr. 130/2003

Außerkrafttretensdatum

31.12.2007danach: BGBl. I Nr. 96/2007

Abkürzung

RStDG

Index

64/05 Sonstiges Besonderes Dienst- und Besoldungsrecht

Text

römisch sechs. ABSCHNITT

Pflichten

Allgemeine Pflichten

Paragraph 57, (1) Der Richter ist der Republik Österreich zur Treue verpflichtet und hat die in der Republik Österreich geltende Rechtsordnung unverbrüchlich zu beachten. Er hat sich mit voller Kraft und allem Eifer dem Dienst zu widmen, die Pflichten seines Amtes gewissenhaft, unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen und die bei Gericht anhängigen Angelegenheiten so rasch wie möglich zu erledigen.

  1. Absatz 2,Soweit sich der Richter nicht in Ausübung seines richterlichen Amtes befindet, hat er den dienstlichen Anordnungen seiner Vorgesetzten Folge zu leisten und bei deren Durchführung die ihm anvertrauten Interessen des Dienstes nach bestem Wissen und Können wahrzunehmen.
  2. Absatz 3,Der Richter hat sich im und außer Dienst vorwurfsfrei zu benehmen und alles zu unterlassen, was das Vertrauen in die richterlichen Amtshandlungen oder die Achtung vor dem Richterstande schmälern könnte. Es ist ihm verboten, einer ausländischen, politische Zwecke verfolgenden Gesellschaft anzugehören.
  3. Absatz 4,Auch im Ruhestand ist der Richter zu einer dem Standesansehen angemessenen Haltung verpflichtet.

Schlagworte

Standespflicht

Gesetzesnummer

10008187

Dokumentnummer

NOR40048377