Text
Anlage
Projektprogramm gemäß § 17a Abs. 9 Z 3 BHGProjektprogramm gemäß Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, BHG
Strategische Zielsetzung des Bundesinstituts für Erwachsenenbildung St. Wolfgang und rechtlicher Bezug
Das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung St. Wolfgang (im Folgenden: die Organisationseinheit) ist eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf der Rechtsgrundlage des § 11 des Bundesgesetzes über die Förderung der Erwachsenenbildung und des Volksbüchereiwesens aus Bundesmitteln (BGBl. Nr. 171/1973, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 71/2003).Das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung St. Wolfgang (im Folgenden: die Organisationseinheit) ist eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf der Rechtsgrundlage des Paragraph 11, des Bundesgesetzes über die Förderung der Erwachsenenbildung und des Volksbüchereiwesens aus Bundesmitteln Bundesgesetzblatt Nr. 171 aus 1973,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 71 aus 2003,).
Die Organisationseinheit hat die Aufgabe, die Aus- und Fortbildung von Erwachsenenbildnern und Volksbibliothekaren unter der Leitung anerkannter Fachleute zu fördern - etwa durch Veranstaltungen von Kursen, Seminaren, Tagungen, Lehrgängen und die Bereitstellung einer funktionalen Infrastruktur.
Zentraler Angelpunkt - bezogen auf nationale und internationale weiterbildungspolitische Belange (insbesondere Konzeptionen der Europäischen Union, Regierungsprogramme, Weiterbildungs-Entwicklungspläne) - ist das Prinzip des "Lebensbegleitenden Lernens".
Im Hinblick darauf ist die Organisationseinheit eingebunden als
Kompetenzzentrum zwecks Förderung der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern im Bereich des "Lebensbegleitenden Lernens",
als Instrument zur Verstärkung des Weiterbildungsbewusstseins und zur Entwicklung des Weiterbildungssystems (Zusammenarbeits-Plattform),
Qualitätssicherungsinstrument zwecks Neuausrichtung und Anpassung an Standards der Europäischen Union.
Schlüsselaufgaben der Organisationseinheit
Der Wirkungsbereich erstreckt sich auf drei Zielebenen:
2.1. Auf Zielebene I sind im Sinne der sozialwissenschaftlich-pädagogischen Vorstellung von Kompetenz zu entwickeln und zu fördern:2.1. Auf Zielebene römisch eins sind im Sinne der sozialwissenschaftlich-pädagogischen Vorstellung von Kompetenz zu entwickeln und zu fördern:
Potentiale, Fähigkeiten und Dispositionen von Einzelpersonen und Gemeinschaften, wie etwa Bildungsmanager, Referenten, Kursleiter, Bildungsberater, Bibliothekare, Bildungsinitiativen sowie Bildungsorganisationen durch Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen (Kursen, Seminaren, Tagungen und Lehrgängen).
In diesem Zusammenhang sind zu gewährleisten:
A. Pädagogische Serviceleistungen insbesondere
Beratung in Fragen des Lehrens und Lernens, des Bildungsmanagements und der Organisationsentwicklung in der Erwachsenenbildung,
Publikationen und Dokumentationen,
Zugang zur Bibliothek der Organisationseinheit, die über umfangreiche Fachliteratur verfügt.
B. Bereitstellung einer funktionalen und modernen Infrastruktur (insbesondere Räume, Einrichtung, technische Ausstattung) für Veranstalter aus Erwachsenenbildung, Lehrerfortbildung, Wissenschaft, Forschung und betrieblicher Weiterbildung.
C. Beherbergung und Verpflegung der Teilnehmer.
2.2. Auf Zielebene II geht es um die Entwicklung einer systematischen Aus- und Weiterbildung von Erwachsenenbildnern in Österreich - insbesondere im Kontext europäischer Perspektiven - durch wissenschaftlich orientierte Mitwirkung bei der Grundlagenarbeit (in Kooperation mit österreichischen und internationalen Weiterbildungs- und Forschungseinrichtungen).2.2. Auf Zielebene römisch zwei geht es um die Entwicklung einer systematischen Aus- und Weiterbildung von Erwachsenenbildnern in Österreich - insbesondere im Kontext europäischer Perspektiven - durch wissenschaftlich orientierte Mitwirkung bei der Grundlagenarbeit (in Kooperation mit österreichischen und internationalen Weiterbildungs- und Forschungseinrichtungen).
2.3. Auf Zielebene III geht es um die Mitwirkung an Maßnahmen zur Verbesserung des Systems der Weiterbildung in Österreich und in der Europäischen Union - in Kooperation mit anderen Einrichtungen des Bereiches "Lebensbegleitendes Lernen".2.3. Auf Zielebene römisch drei geht es um die Mitwirkung an Maßnahmen zur Verbesserung des Systems der Weiterbildung in Österreich und in der Europäischen Union - in Kooperation mit anderen Einrichtungen des Bereiches "Lebensbegleitendes Lernen".
3. Ziele
3.1. Fachbezogene Ziele im Bereich Aus- und Weiterbildung:
A. Systematische Beiträge zur Professionalisierung und Verbesserung der Professionalität durch verstärkte Schwerpunktsetzung in Richtung bedarfsgerechter, qualitativ hochwertiger Angebote zur Aus- und Weiterbildung hauptberuflicher/nebenberuflicher/ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Erwachsenenbildung und im öffentlichen Bibliotheksbereich,
B. verstärkte Beteiligung an Programmen der Europäischen Union und internationale Kooperation,
C. Entwicklung und Erprobung spezieller Bildungsprogramme (etwa für Frauen, für Männer, ältere Menschen, Menschen mit Benachteiligungen, Minderheiten).
3.2. Ziele im Bereich wissenschaftsorientierter Grundlagen- und Entwicklungsarbeit sowie der Entwicklung des Weiterbildungssystems:
A. Mitwirkung beim Aufbau einer systematischen Grundlagenarbeit (Bildungsbedarf, Entwicklungsstand, Perspektiven in Europa und in außereuropäischen Ländern; Qualitätsstandards und Zertifizierung), Analyse der Erwachsenenbildungssituation, internationaler Vergleich, Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Erwachsenenbildung in Form von Erhebungen, Studien, Dokumentationen und Publikationen nach Maßgabe der personellen und ökonomischen Möglichkeiten,
B. Ausbau der Organisationseinheit als Kooperations- und Koordinierungsplattform auf allen Ebenen, insbesondere zwecks verbands- und länderübergreifender Grundlagen- und Entwicklungsarbeit unter Berücksichtigung der europäischen Dimension,
C. Verstärkung des Weiterbildungs-Bewusstseins durch Beratung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema des "Lebensbegleitenden Lernens".
3.3. Managementziele:
Effizienter Einsatz der Ressourcen hinsichtlich der bildungspolitischen Zielsetzungen,
bestmögliche Auslastung der gesamten Infrastruktur,
kostendeckende Führung des Wirtschaftsbetriebes,
Stabilisierung des Budgetbedarfs bei mindestens gleich bleibenden Leistungen,
Sicherung und Ausbau des eingerichteten Qualitätsmanagement-Systems,
systematische Verbesserung der räumlichen Voraussetzungen gemäß aktuellem Bau- und Einrichtungskonzept.
4. Leistungskatalog, konkrete Ziele und Indikatoren
Die in Z 3 genannten fachlichen Ziele konkretisieren sich in
folgenden Leistungen und Indikatoren
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Entwicklung des Indikators
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Ziele Leistungen Indikator 2004 2005 2006
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3.1. Durchführung der Anzahl der 175 175 175
A. geplanten Aus- geplanten
und Fortbil- und durch-
dungsveran- geführten
staltungen Veranstal-
tungstage
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3.1. Beteiligung an Anzahl der 4 5 6
B. Programmen der Projekte mit
Europäischen nachweislich
Union aktiver
Beteiligung
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3.1. Beteiligung an Anzahl der 12 11 10
B. Kooperations- Projekte mit
Projekten nachweislich
aktiver
Beteiligung
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3.1. Entwicklung von Anzahl der 2 2 2
C. Konzepten für zielgruppen-
spezielle Bil- spezifischen
dungsprogramme Konzepte/
Programme
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3.2. Studien, quantitatives 8 8 8
A. Expertisen, Ausmaß
Evaluierungen
und
Dokumentationen
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3.2. Fachvorträge und quantitatives 15 15 15
A./ fachspezifische Ausmaß
B./ Beiträge im
C. Rahmen von
Veranstaltungen
im Haus und
extern
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3.3. Bestmögliche Auslastungs- Errei- Errei- Errei-
Auslastung der grad und chung chung chung
gesamten kosten-
Infrastruktur deckende
Führung des
Wirtschafts-
betriebes
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Sicherung und Auditierung Audi- Audi- Audi-
Ausbau des durch eine tierung tierung tierung
Qualitäts- renommierte und
management- Zertifizie- Verlän-
Systems rungs- und gerung
Begutach- des
tungs-Organi- Zerti-
sation gemäß fikates
ÖNORM
ISO 9001:2000
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5. Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen
Einnahmen und Ausgaben sowie Planstellen
5.1. Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich
erforderlichen Ausgaben und Einnahmen
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Ausgangspunkt
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Erfolg 2002 2004 2005 2006
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Ausgaben
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UT 0 911311,50 963000,-- 992000,-- 1022000,--
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UT 3 115109,59 54000,-- 54000,-- 54000,--
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UT 7 1000,-- 1000,-- 1000,--
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UT 8 770504,10 931000,-- 944000,-- 957000,--
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Summe Ausgaben 1796925,19 1949000,-- 1991000,-- 2034000,--
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Einnahmen
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UT 4 975665,59 943000,-- 985000,-- 1028000,--
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UT 7 2000,-- 2000,-- 2000,--
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Summe Einnahmen 975665,59 945000,-- 987000,-- 1030000,--
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Saldo 821259,60 1004000,-- 1004000,-- 1004000,--
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5.1.1. Ausgangsbasis für die Berechnung des Personalaufwandes im Projektzeitraum 2004 bis 2006 sind:
die tatsächlich besetzten Planstellen im Ausmaß von 27,5,
die einkalkulierten vorhersehbaren Erhöhungen der Personalausgaben infolge dienst- und besoldungsrechtlicher Regelungen.
5.1.2. Aufwendungen: Die jährlichen Steigerungen resultieren vor allem aus Mehrausgaben für mieterseitige Instandhaltung von Gebäuden im Zusammenhang mit notwendigen und geplanten Sanierungs- und Investitionsvorhaben.
5.1.3. Einnahmen: Bei der Vorausrechnung wurde für 2004 die Nichtverfügbarkeit des Berghauses wegen Generalsanierung berücksichtigt. Für 2005 und 2006 - nach Beendigung der Umbauarbeiten - sind erhöhte Einnahmen durch Umsatzausweitung projektiert.
5.2. Darstellung der im Projektzeitraum erforderlichen Planstellen
Um die geplanten Leistungen auch erbringen zu können, wird von einer Nachbesetzung bei allfälligen unerwarteten Abgängen ausgegangen.
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Ausgangspunkt
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2003 2004 2005 2006
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Beamte -
Verwendungsgruppe
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L1 1 1 1 1
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A1 3 3 3 3
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A2 1 1 1 1
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A6 1 1 1 1
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Summe Beamte 6 6 6 6
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Vertragsbedienstete
- Entlohnungsgruppe
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v1 1 1 1 1
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v2 2,5 2,5 2,5 2,5
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v3 4,5 4,5 4,5 4,5
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v4 1,5 1,5 1,5 1,5
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h2 1 1 1 1
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h4 9 9 9 9
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h5 2 2 2 2
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Summe
Vertragsbedienstete 22 22 22 22
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Planstellen gesamt 28 28 28 28
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