Rechtstracker.at

§ 48k BörseG

Fassungen
01.01.2005 bis 14.12.2007 — BGBl. I Nr. 127/2004
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 48k02.08.201602.01.2018 § → § BGBl. I Nr. 76/2016 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 107/2017
§ 48k15.12.200701.08.2016 § → § BGBl. I Nr. 107/2007
§ 48k01.01.200514.12.2007 BGBl. I Nr. 127/2004

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Börsegesetz 1989

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 127 aus 2004,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 48 k

Inkrafttretensdatum

01.01.2005BGBl. I Nr. 127/2004

Außerkrafttretensdatum

14.12.2007danach: BGBl. I Nr. 107/2007

Abkürzung

BörseG

Index

21/05 Börse

Text

Paragraph 48 k, (1) Der FMA kommt im Strafverfahren wegen Missbrauchs einer Insider-Information die Stellung eines Privatbeteiligten zu.

  1. Absatz 2,Als Ankläger an Stelle der Staatsanwaltschaft und als Privatbeteiligter hat die FMA außer denRechten, die einem Verletzten sonst zukommen, noch folgende Rechte:
    1. Ziffer eins
      Sie kann im gleichen Umfang wie die Staatsanwaltschaft gerichtliche Entscheidungen bekämpfen und die Wiederaufnahme des Strafverfahrens verlangen,
    2. Ziffer 2
      ihre Nichtigkeitsbeschwerde bedarf nicht der Unterschrift eines Verteidigers,
    3. Ziffer 3
      die Anberaumung von Haftverhandlungen (Paragraphen 181 und 182 StPO) und von mündlichen Verhandlungen im Rechtsmittelverfahren ist ihr mitzuteilen,
    4. Ziffer 4
      ihre Vertreter können bei Haftverhandlungen und bei mündlichen Verhandlungen im Rechtsmittelverfahren das Wort ergreifen und Anträge stellen.
  2. Absatz 3,Die Vermutung des Rücktrittes von der Verfolgung (Paragraph 46, Absatz 3, StPO) ist gegenüber der FMA als Ankläger ausgeschlossen.

Gesetzesnummer

10002895

Dokumentnummer

NOR40057752