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§ 16 SchOG

Fassungen
01.09.2006 bis 31.08.2008 — BGBl. I Nr. 91/2005
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 1601.09.201831.08.2019 § → § BGBl. I Nr. 138/2017 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 101/2018
§ 1601.01.201431.08.2018 § → § BGBl. I Nr. 75/2013
§ 1601.09.200831.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 116/2008
§ 1601.09.200631.08.2008 § → § BGBl. I Nr. 91/2005
§ 1601.09.199831.08.2006 § → § BGBl. I Nr. 20/1998
§ 1601.09.199731.08.1998 § → § BGBl. Nr. 766/1996
§ 1601.09.199331.08.1997 BGBl. Nr. 323/1993

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Schulorganisationsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 91 aus 2005,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 16

Inkrafttretensdatum

01.09.2006BGBl. I Nr. 91/2005

Außerkrafttretensdatum

31.08.2008danach: BGBl. I Nr. 116/2008

Abkürzung

SchOG

Index

70/02 Schulorganisation

Text

Paragraph 16, Lehrplan der Hauptschule

  1. Absatz eins,Im Lehrplan (Paragraph 6,) der Hauptschule sind vorzusehen:
    1. Ziffer eins
      als Pflichtgegenstände: Religion, Deutsch, Lebende Fremdsprache, Geschichte und Sozialkunde, Geographie und Wirtschaftskunde, Mathematik, Geometrisches Zeichnen, Biologie und Umweltkunde, Physik und Chemie, Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Technisches Werken, Textiles Werken, Ernährung und Haushalt, Bewegung und Sport;
    2. Ziffer 2
      als verbindliche Übung: Berufsorientierung in der 3. und 4. Klasse.
  2. Absatz 2,Für den Unterricht in Deutsch, Mathematik und Lebender Fremdsprache sind drei Leistungsgruppen vorzusehen. Die Anforderungen der höchsten Leistungsgruppe haben jenen der Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schule zu entsprechen.
  3. Absatz 3,Im Lehrplan ist als unverbindliche Übung Einführung in die Informatik vorzusehen.
  4. Absatz 4,Im Lehrplan für Sonderformen der Hauptschule (Paragraph 19,) ist auf den Schwerpunkt der Ausbildung Bedacht zu nehmen.
  5. Absatz 5,Für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf findet der Lehrplan der Hauptschule insoweit Anwendung, als erwartet werden kann, daß ohne Überforderung die Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Unterrichtsgegenstandes grundsätzlich erreicht wird; im übrigen findet der der Behinderung entsprechende Lehrplan der Sonderschule Anwendung. Für körperbehinderte und sinnesbehinderte Schüler, die nach erfolgreichem Abschluß der 4. Schulstufe einer Volksschule oder einer nach dem Lehrplan der Volksschule geführten Sonderschule in die Hauptschule aufgenommen werden, hat die Schulbehörde erster Instanz unter Bedachtnahme auf die Behinderung und die Förderungsmöglichkeiten sowie die grundsätzliche Aufgabe der Hauptschule (Paragraph 15, Absatz eins und 2) Abweichungen vom Lehrplan festzulegen.

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2008

Gesetzesnummer

10009265

Dokumentnummer

NOR40067209