Rechtstracker.at

§ 12

Fassungen
01.11.2006 bis 23.01.2009 — BGBl. II Nr. 395/2006
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 12 heute10.07.2026 § → § BGBl. II Nr. 178/2026
§ 1208.04.202009.07.2026 § → § BGBl. II Nr. 134/2020
§ 1224.01.200907.04.2020 § → § BGBl. II Nr. 24/2009
§ 1201.11.200623.01.2009 § → § BGBl. II Nr. 395/2006
§ 1214.03.200631.10.2006 BGBl. II Nr. 110/2006 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Rückstandskontrollverordnung 2006

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 110 aus 2006, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2006,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 12

Inkrafttretensdatum

01.11.2006BGBl. II Nr. 395/2006

Außerkrafttretensdatum

23.01.2009danach: BGBl. II Nr. 24/2009

Index

82/05 Lebensmittelrecht

Text

Aufzeichnungen

Paragraph 12, (1) Der behandelnde Tierarzt ist verpflichtet, im Rahmen seiner Tätigkeit in Tierhaltungsbetrieben die Bestimmungen dieser Verordnung einzuhalten. Dabei ist im Bestandsregister fortlaufend Zeitpunkt und Art der verordneten oder durchgeführten Behandlungen, die genauen Angaben zur Identität der behandelten Tiere und bei Erzeugnissen der Aquakultur die genaue Kennzeichnung der Teiche sowie die jeweiligen Wartezeiten noch am Tage der Behandlung einzutragen. Bei Rindern ist zur Feststellung der Identität die Rinderkennzeichnungs-Verordnung 1998, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 408 aus 1997,, bei Schweinen, Schafen und Ziegen ist die Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2005, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 210 aus 2005,, zu beachten.

  1. Absatz 2,Tierhalter, Betriebsinhaber, Produzenten von Erzeugnissen der Aquakultur sowie Imker sind verpflichtet, Zeitpunkt und Art der durchgeführten Behandlungen und die Angaben gemäß Absatz eins, noch am Tage der Behandlung in das Bestandsregister fortlaufend einzutragen, sofern dies nicht bereits durch den Tierarzt erfolgt ist, sowie die Wartezeiten einzuhalten. Diese Aufzeichnungen sind fünf Jahre lang aufzubewahren und den vom Landeshauptmann betrauten Personen auf Verlangen zur Einsicht vorzulegen.
  2. Absatz 3,Der behandelnde Tierarzt hat den Tierhalter, Betriebsinhaber beziehungsweise Produzenten bei der Verschreibung, Verabreichung oder Abgabe von Arzneimitteln, die Rückstände verursachen, nachweislich über die einzuhaltende Wartezeit zu informieren.

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2009

Gesetzesnummer

20004651

Dokumentnummer

NOR40083748