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Art. 1 § 58 FinStrG

Fassungen
01.08.2008 bis 30.06.2010 — BGBl. I Nr. 85/2008
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 58 heute01.01.2021 § → § BGBl. I Nr. 104/2019
Art. 1 § 5823.07.201931.12.2020 § → § BGBl. I Nr. 62/2019
Art. 1 § 5815.08.201822.07.2019 § → § BGBl. I Nr. 62/2018
Art. 1 § 5816.09.201714.08.2018 § → § BGBl. I Nr. 136/2017
Art. 1 § 5802.08.201615.09.2017 § → § BGBl. I Nr. 77/2016
Art. 1 § 5801.01.201401.08.2016 § → § BGBl. I Nr. 14/2013
Art. 1 § 5812.01.201331.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 14/2013
Art. 1 § 5801.01.201311.01.2013 § → § BGBl. I Nr. 112/2012
Art. 1 § 5801.01.201131.12.2012 § → § BGBl. I Nr. 104/2010
Art. 1 § 5801.07.201031.12.2010 § → § BGBl. I Nr. 9/2010
Art. 1 § 5801.08.200830.06.2010 § → § BGBl. I Nr. 85/2008
Art. 1 § 5801.03.200731.07.2008 § → § BGBl. I Nr. 99/2006
Art. 1 § 5801.05.200428.02.2007 § → § BGBl. I Nr. 124/2003
Art. 1 § 5801.01.200430.04.2004 § → § BGBl. I Nr. 124/2003
Art. 1 § 5801.01.200231.12.2003 § → § BGBl. I Nr. 59/2001
Art. 1 § 5813.01.199931.12.2001 § → § BGBl. I Nr. 28/1999
Art. 1 § 5801.01.199512.01.1999 § → § BGBl. Nr. 681/1994
Art. 1 § 5801.01.198631.12.1994 BGBl. Nr. 571/1985

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Finanzstrafgesetz

Kundmachungsorgan

BGBl.Nr. 129 aus 1958, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 85 aus 2008,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 58

Inkrafttretensdatum

01.08.2008BGBl. I Nr. 85/2008

Außerkrafttretensdatum

30.06.2010danach: BGBl. I Nr. 9/2010

Abkürzung

FinStrG

Index

32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht

Text

römisch zwei. Hauptstück.

Behörden des verwaltungsbehördlichen Finanzstrafverfahrens.

A. Zuständigkeit.

Paragraph 58,

  1. Absatz eins,Zur Durchführung des Finanzstrafverfahrens sind als Finanzstrafbehörden erster Instanz zuständig:
    1. Litera a
      für Finanzvergehen, die bei oder im Zusammenhang mit der Ein-, Aus- oder Durchfuhr von Waren begangen werden und für Finanzvergehen, durch welche sonst Abgaben- oder Monopolvorschriften, deren Handhabung der Zollverwaltung oder ihren Organen obliegt, verletzt werden, jenes Zollamt, in dessen Bereich diese Finanzvergehen begangen oder entdeckt worden sind;
    2. Litera b
      für Abgabenhehlerei und Monopolhehlerei jenes Zollamt, in dessen Bereich diese Finanzvergehen begangen oder entdeckt worden sind;
    3. Litera c
      für Finanzvergehen nach Paragraph 49 a, jenes Finanzamt, in dessen Bereich dieses Finanzvergehen entdeckt worden ist.
    4. Litera d
      in den Fällen des Paragraph 52, jenes Finanzamt oder Zollamt, das für die Verfolgung des dem Berauschten nicht zurechenbaren Finanzvergehens zuständig wäre;
    5. Litera e
      in den Fällen der Paragraphen 39 und 40 die Finanzämter Freistadt Rohrbach Urfahr, Salzburg-Land, Graz-Umgebung, Klagenfurt, Innsbruck und Feldkirch, wenn diese Finanzvergehen in den Ländern, in denen sie ihren Sitz haben, begangen oder entdeckt worden sind, und das Finanzamt für Gebühren und Verkehrsteuern in Wien, wenn diese Finanzvergehen in den Ländern Wien, Niederösterreich und Burgenland begangen oder entdeckt worden sind;
    6. Litera f
      bei allen übrigen Finanzvergehen die zur Erhebung der beeinträchtigten Abgaben oder zur Handhabung der verletzten Abgabenvorschriften zuständigen Finanzämter; eine Änderung der Zuständigkeit des Finanzamtes zur Erhebung der Abgaben bewirkt keine Änderung der Zuständigkeit zur Weiterführung des anhängigen Finanzstrafverfahrens;
    7. Litera g
      Anmerkung, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 99 aus 2006,).
  2. Absatz 2,Die Durchführung der mündlichen Verhandlung und die Fällung des Erkenntnisses obliegt, soweit nicht gerichtliche Zuständigkeit gemäß Paragraph 53, gegeben ist, einem Spruchsenat (Paragraph 65,) als Organ der Finanzstrafbehörde erster Instanz,
    1. Litera a
      wenn der strafbestimmende Wertbetrag bei den im Paragraph 53, Absatz 2, bezeichneten Finanzvergehen 11 000 Euro, bei allen übrigen Finanzvergehen 22 000 Euro übersteigt,
    2. Litera b
      wenn der Beschuldigte oder ein Nebenbeteiligter die Fällung des Erkenntnisses durch einen Spruchsenat beantragt. Im Fall eines vorausgegangenen vereinfachten Verfahrens (Paragraph 143,) ist ein solcher Antrag im Einspruch gegen die Strafverfügung, in den übrigen Fällen bis zum Beginn der mündlichen Verhandlung oder, wenn eine solche gemäß Paragraph 125, Absatz 3, nicht stattfindet, bis zur Abgabe der Verzichtserklärung zu stellen.
  3. Absatz 3,Die Finanzstrafbehörden erster Instanz sind im Rahmen ihrer sachlichen Zuständigkeit auch zur Leistung von Amtshilfe zuständig, wenn die Amtshilfehandlung in ihrem Amtsbereich vorzunehmen ist.

Schlagworte

Einfuhr, Ausfuhr

Zuletzt aktualisiert am

13.04.2010

Gesetzesnummer

10003898

Dokumentnummer

NOR40099539