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§ 147 StGB

Fassungen
01.01.2010 bis 31.12.2015 — BGBl. I Nr. 142/2009
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 147 heute11.12.2021 § → § BGBl. I Nr. 201/2021
§ 14701.01.201610.12.2021 § → § BGBl. I Nr. 154/2015
§ 14701.01.201031.12.2015 § → § BGBl. I Nr. 142/2009
§ 14701.01.200531.12.2009 § → § BGBl. I Nr. 136/2004
§ 14701.05.200431.12.2004 § → § BGBl. I Nr. 15/2004
§ 14701.10.200230.04.2004 § → § BGBl. I Nr. 134/2002
§ 14701.01.200230.09.2002 § → § BGBl. I Nr. 130/2001
§ 14701.03.198831.12.2001 BGBl. Nr. 605/1987

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Strafgesetzbuch

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 60 aus 1974, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 142 aus 2009,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 147

Inkrafttretensdatum

01.01.2010BGBl. I Nr. 142/2009

Außerkrafttretensdatum

31.12.2015danach: BGBl. I Nr. 154/2015

Abkürzung

StGB

Index

24/01 Strafgesetzbuch

Text

Schwerer Betrug

Paragraph 147,

  1. Absatz eins,Wer einen Betrug begeht, indem er zur Täuschung
    1. Ziffer eins
      eine falsche oder verfälschte Urkunde, ein falsches, verfälschtes oder entfremdetes unbares Zahlungsmittel, falsche oder verfälschte Daten, ein anderes solches Beweismittel oder ein unrichtiges Meßgerät benützt,
    2. Ziffer 2
      ein zur Bezeichnung der Grenze oder des Wasserstands bestimmtes Zeichen unrichtig setzt, verrückt, beseitigt oder unkenntlich macht oder
    3. Ziffer 3
      sich fälschlich für einen Beamten ausgibt,
    ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
  2. Absatz eins a,Ebenso ist zu bestrafen, wer einen Betrug mit mehr als geringem Schaden begeht, indem er über die Anwendung eines verbotenen Wirkstoffs oder einer verbotenen Methode nach der Anlage der Anti-Doping-Konvention, Bundesgesetzblatt Nr. 451 aus 1991,, zu Zwecken des Dopings im Sport täuscht.
  3. Absatz 2,Ebenso ist zu bestrafen, wer einen Betrug mit einem 3 000 Euro übersteigenden Schaden begeht.
  4. Absatz 3,Wer durch die Tat einen 50 000 Euro übersteigenden Schaden herbeiführt, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

Anmerkung

ÜR: Art. VII, BGBl. I Nr. 15/2004; Art. 1 lit. C, BGBl. I Nr. 136/2004

Im RIS seit

17.02.2010

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2015

Gesetzesnummer

10002296

Dokumentnummer

NOR40114232