Rechtstracker.at

§ 23 WaffG

Fassungen
01.10.2012 bis 31.07.2013 — BGBl. I Nr. 43/2010
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 23 heute28.04.2026 § → § BGBl. I Nr. 56/2025
§ 2314.12.201927.04.2026 § → § BGBl. I Nr. 97/2018
§ 2301.01.201913.12.2019 § → § BGBl. I Nr. 97/2018
§ 2301.08.201331.12.2018 § → § BGBl. I Nr. 161/2013
§ 2301.10.201231.07.2013 § → § BGBl. I Nr. 43/2010
§ 2301.07.199730.09.2012 BGBl. I Nr. 12/1997 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Waffengesetz 1996

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 12 aus 1997, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 43 aus 2010,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 23

Inkrafttretensdatum

01.10.2012BGBl. I Nr. 43/2010

Außerkrafttretensdatum

31.07.2013danach: BGBl. I Nr. 161/2013

Abkürzung

WaffG

Index

41/04 Sprengmittel, Waffen, Munition

Text

Anzahl der erlaubten Waffen

Paragraph 23,

  1. Absatz eins,Im Waffenpaß und in der Waffenbesitzkarte ist die Anzahl der Schusswaffen der Kategorie B, die der Berechtigte besitzen darf, festzusetzen.
  2. Absatz 2,Die Anzahl der Schusswaffen der Kategorie B, die der Berechtigte besitzen darf, ist grundsätzlich mit nicht mehr als zwei festzusetzen. Eine größere Anzahl darf - außer in den Fällen des Absatz 3, - nur erlaubt werden, sofern auch hierfür eine Rechtfertigung glaubhaft gemacht wird. Als solche Rechtfertigung gilt insbesondere die Ausübung der Jagd oder des Schießsports. Das Sammeln von Schusswaffen der Kategorie B kommt nur insoweit als Rechtfertigung in Betracht, als sich der Antragsteller mit dem Gegenstand der Sammlung und dem Umgang mit solchen Waffen vertraut erweist, und außerdem nachweist, daß er für die sichere Verwahrung der Schußwaffen vorgesorgt hat.
  3. Absatz 2 a,Schusswaffen der Kategorie B, deren Modell vor 1871 entwickelt wurde, sind in die von der Behörde festgelegte Anzahl nicht einzurechnen.
  4. Absatz 3,Für den Besitz von Teilen von Schusswaffen der Kategorie B, wie Trommel, Verschluß oder Lauf, muß keine gesonderte Rechtfertigung glaubhaft gemacht werden, wenn sie Zubehör einer solchen Waffe des Betroffenen sind. Eine dafür erteilte zusätzliche Bewilligung ist durch einen Vermerk im waffenrechtlichen Dokument zu kennzeichnen. Diese erlischt, sobald der Teil kein Zubehör einer Schusswaffe der Kategorie B des Betroffenen mehr ist.

Im RIS seit

22.07.2010

Zuletzt aktualisiert am

26.08.2013

Gesetzesnummer

10006016

Dokumentnummer

NOR40119234