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§ 103n BWG

Fassungen
31.12.2010 bis 27.03.2012 — BGBl. I Nr. 72/2010
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 103n heute28.03.2012 § → § BGBl. I Nr. 20/2012
§ 103n31.12.201027.03.2012 § → § BGBl. I Nr. 72/2010
§ 103n19.08.201030.12.2010 BGBl. I Nr. 72/2010

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Bankwesengesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 532 aus 1993, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 72 aus 2010,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 103 n

Inkrafttretensdatum

31.12.2010BGBl. I Nr. 72/2010

Außerkrafttretensdatum

27.03.2012danach: BGBl. I Nr. 20/2012

Abkürzung

BWG

Index

37/02 Kreditwesen

Text

Paragraph 103 n,

Nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 72 aus 2010, gelten folgende Übergangsbestimmungen:

  1. Ziffer eins
    (zu Paragraph 22 d, Absatz 10 und 11):
    Paragraph 22 d, Absatz 10 und 11 ist auf Verbriefungen anzuwenden, die nach Ablauf des 30. Dezember 2010 emittiert werden. Nach Ablauf des 31. Dezember 2014 gilt Paragraph 22 d, Absatz 10 und 11 auch für Verbriefungen, die vor dem 31. Dezember 2010 bestanden und bei denen nach Ablauf des 31. Dezember 2014 neue zugrunde liegende Forderungen hinzukommen oder bestehende zugrunde liegende Forderungen ersetzt werden.
  2. Ziffer 2
    (zu Paragraph 22 f, Absatz 3 bis 9):
    Paragraph 22 f, Absatz 3 bis 9 ist auf Verbriefungen anzuwenden, die nach Ablauf des 30. Dezember 2010 emittiert werden. Nach Ablauf des 31. Dezember 2014 gilt Paragraph 22 f, Absatz 3 bis 9 für Verbriefungen, die vor dem 31. Dezember 2010 bestanden und bei denen nach Ablauf des 31. Dezember 2014 neue zugrunde liegende Forderungen hinzukommen oder bestehende zugrunde liegende Forderungen ersetzt werden.
  3. Ziffer 3
    (zu Paragraph 23, Absatz 14, Ziffer 3 a,):
    Für hybrides Kapital, das am 31. Dezember 2010 auf konsolidierter Ebene gemäß Paragraph 24, Absatz 2, Ziffer eins, oder Paragraph 103 d, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 152 aus 2009, angerechnet wird, aber die Bedingungen gemäß Paragraph 23, Absatz 4 a, nicht erfüllt, gelten folgende Anrechnungsbegrenzungen innerhalb der Anrechnungsbegrenzungen für hybrides Kapital gemäß Paragraph 23, Absatz eins, Ziffer 3 a, :
    1. Litera a
      31. Dezember 2010 bis 31. Dezember 2020: 50 vH des Kernkapitals,
    2. Litera b
      1. Jänner 2021 bis 31. Dezember 2030: 20 vH des Kernkapitals,
    3. Litera c
      1. Jänner 2031 bis 31. Dezember 2040: 10 vH des Kernkapitals.
    Wird diese Übergangsbestimmung in Anspruch genommen, hat das Kreditinstitut angemessene Strategien und Verfahren zu entwickeln, damit die betroffenen Kapitalbestandteile Paragraph 23, Absatz 4 a, möglichst rasch entsprechen. Paragraph 24, Absatz 2, Ziffer 5, Litera g und h in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 152 aus 2009, finden bis 31. Dezember 2040 weiterhin Anwendung, wobei ersatzweise beschafftes Kapital zumindest die Anforderungen gemäß Paragraph 23, Absatz 4 a, zu erfüllen hat.
  4. Ziffer 4
    (zu Paragraph 27, Absatz 6,):
    Für die Zwecke von Paragraph 27, Absatz 6, kann für Veranlagungen an Institute gemäß Paragraph 27, Absatz 3, Ziffer 2, Litera b und Ziffer 3, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 152 aus 2009,, die bereits vor dem 31. Dezember 2010 vertraglich eingeräumt wurden und bestanden, weiterhin die in Paragraph 27, Absatz 3, Ziffer 2, Litera b und Ziffer 3, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 152 aus 2009, vorgesehene Gewichtung bis zum Ende der vertraglich vereinbarten Laufzeit, längstens jedoch bis zum Ablauf des 31. Dezember 2012, angewendet werden.
  5. Ziffer 5
    (zu Paragraph 27, Absatz 10, Ziffer 2,):
    Nach Inkrafttreten des Paragraph 27, Absatz 10, Ziffer 2, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 72 aus 2010, haben die Kreditinstitute für Veranlagungen, die bis zum 30. Juni 2010 vertraglich eingeräumt wurden, unverzüglich alle organisatorischen und technischen Vorkehrungen einzuleiten, um dieser Bestimmung spätestens ab 31. Dezember 2011 entsprechen zu können.
  6. Ziffer 6
    (zu Paragraph 69 b, Ziffer 9,):
    Paragraph 69 b, Ziffer 9, ist erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 30. Dezember 2010 beginnen.
  7. Ziffer 7
    (zu Paragraph 79, Absatz 4 b, Ziffer 3,):
    Die Oesterreichische Nationalbank hat die Kostenschätzung gemäß Paragraph 79, Absatz 4 b, Ziffer 3, für das FMA-Geschäftsjahr 2011 unter Berücksichtigung von Paragraph 3, Absatz 8, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 72 aus 2010, bis zum 30. November 2010 zu übermitteln.

Anmerkung

EG: Art. 1, BGBl. I Nr. 72/2010

Im RIS seit

13.09.2010

Zuletzt aktualisiert am

28.03.2012

Gesetzesnummer

10004827

Dokumentnummer

NOR40120648