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§ 28a ZDG

Fassungen
01.11.2010 bis 30.09.2013 — BGBl. I Nr. 83/2010
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 28a heute01.01.2023 § → § BGBl. I Nr. 208/2022
§ 28a01.10.201331.12.2022 § → § BGBl. I Nr. 163/2013
§ 28a01.11.201030.09.2013 § → § BGBl. I Nr. 83/2010
§ 28a29.03.200631.10.2010 § → § BGBl. I Nr. 40/2006
§ 28a01.10.200528.03.2006 § → § BGBl. I Nr. 106/2005
§ 28a07.08.200230.09.2005 § → § BGBl. I Nr. 114/2002
§ 28a01.01.200106.08.2002 BGBl. I Nr. 133/2000

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Zivildienstgesetz 1986

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 679 aus 1986, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 83 aus 2010,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 28 a

Inkrafttretensdatum

01.11.2010BGBl. I Nr. 83/2010

Außerkrafttretensdatum

30.09.2013danach: BGBl. I Nr. 163/2013

Abkürzung

ZDG

Index

44 Zivildienst

Text

Paragraph 28 a,

  1. Absatz eins,Auf Antrag eines Rechtsträgers hat der Landeshauptmann über die Zugehörigkeit einer Einrichtung zu einem der in Paragraph 28, Absatz 2 bis 4 genannten Gebiete mit Bescheid zu erkennen. Bei der Anerkennung neuer Einrichtungen ist hierüber im Anerkennungsbescheid (Paragraph 4, Absatz eins,) abzusprechen.
  2. Absatz eins a,Im Falle einer unrichtigen Zuordnung kann der Bundesminister für Inneres in Ausübung des Aufsichtsrechts den Bescheid von Amts wegen abändern. Bestehen Zweifel an den Ermittlungen des Landeshauptmannes, ob eine Beherrschung der Einrichtung durch eine Gebietskörperschaft gemäß Paragraph 28, Absatz 3, vorliegt, ist der Bescheid vom Bundesminister für Inneres aufzuheben. Bis zu einer neuerlichen Entscheidung durch den Landeshauptmann hat die Zuweisung von Zivildienstpflichtigen zur Einrichtung zu unterbleiben, sofern nicht Paragraph 8, Absatz 4, Anwendung findet.
  3. Absatz 2,Auf Grund eines gemäß Paragraph 55, Absatz 5, festgestellten Verstoßes eines Rechtsträgers gegen seine Verpflichtung nach Paragraph 28, Absatz eins, ist der Bund ermächtigt, betroffenen Zivildienstleistenden eine Aushilfe bis zur Höhe der Pauschalvergütung zu gewähren. Ansprüche von Zivildienstleistenden gegenüber dem Rechtsträger gehen in derselben Höhe auf den Bund über. Der Bund kann die an ihn übergegangenen Ansprüche unbeschadet der Geltendmachung im Klagsweg nach Paragraph 42, mit Forderungen des Rechtsträgers an den Bund gegenverrechnen.

Im RIS seit

15.10.2010

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2013

Gesetzesnummer

10005603

Dokumentnummer

NOR40122093