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§ 209 BAO

Fassungen
15.12.2010 bis 31.12.2015 — BGBl. I Nr. 105/2010
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 209 heute01.01.2016 § → § BGBl. I Nr. 163/2015
§ 20915.12.201031.12.2015 § → § BGBl. I Nr. 105/2010
§ 20914.01.201014.12.2010 § → § BGBl. I Nr. 9/2010
§ 20926.03.200913.01.2010 § → § BGBl. I Nr. 20/2009
§ 20901.01.200525.03.2009 § → § BGBl. I Nr. 180/2004
§ 20931.12.200431.12.2004 § → § BGBl. I Nr. 180/2004
§ 20918.07.198730.12.2004 § → § BGBl. Nr. 312/1987
§ 20919.04.198017.07.1987 BGBl. Nr. 151/1980

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Bundesabgabenordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 194 aus 1961, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2010,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 209

Inkrafttretensdatum

15.12.2010BGBl. I Nr. 105/2010

Außerkrafttretensdatum

31.12.2015danach: BGBl. I Nr. 163/2015

Abkürzung

BAO

Index

32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht

Beachte

zum Bezugszeitraum vergleiche Paragraph 323, Absatz 27 und Paragraph 323 a, Ziffer 5

Text

Paragraph 209,

  1. Absatz eins,Werden innerhalb der Verjährungsfrist (Paragraph 207,) nach außen erkennbare Amtshandlungen zur Geltendmachung des Abgabenanspruches oder zur Feststellung des Abgabepflichtigen (Paragraph 77,) von der Abgabenbehörde unternommen, so verlängert sich die Verjährungsfrist um ein Jahr. Die Verjährungsfrist verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn solche Amtshandlungen in einem Jahr unternommen werden, bis zu dessen Ablauf die Verjährungsfrist verlängert ist. Verfolgungshandlungen (Paragraph 14, Absatz 3, FinStrG, Paragraph 32, Absatz 2, VStG) gelten als solche Amtshandlungen.
  2. Absatz 2,Die Verjährung ist gehemmt, solange die Geltendmachung des Anspruches innerhalb der letzten sechs Monate der Verjährungsfrist wegen höherer Gewalt nicht möglich ist.
  3. Absatz 3,Das Recht auf Festsetzung einer Abgabe verjährt spätestens zehn Jahre nach Entstehung des Abgabenanspruches (Paragraph 4,). In den Fällen eines Erwerbes von Todes wegen oder einer Zweckzuwendung von Todes wegen verjährt das Recht auf Festsetzung der Erbschafts- und Schenkungssteuer jedoch spätestens zehn Jahre nach dem Zeitpunkt der Anzeige.
  4. Absatz 4,Abweichend von Absatz 3, verjährt das Recht, eine gemäß Paragraph 200, Absatz eins, vorläufige Abgabenfestsetzung wegen der Beseitigung einer Ungewissheit im Sinn des Paragraph 200, Absatz eins, durch eine endgültige Festsetzung zu ersetzen, spätestens fünfzehn Jahre nach Entstehung des Abgabenanspruches.

Schlagworte

Verjährungsunterbrechung, Verjährungshemmung

Im RIS seit

14.12.2010

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2016

Gesetzesnummer

10003940

Dokumentnummer

NOR40123068