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§ 209b StPO

Fassungen
01.01.2011 bis 31.12.2016 — BGBl. I Nr. 108/2010
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 209b heute01.01.2022 § → § BGBl. I Nr. 243/2021
§ 209b01.01.202231.12.2028 § → § BGBl. I Nr. 243/2021
§ 209b01.06.201831.12.2021 § → § BGBl. I Nr. 27/2018
§ 209b01.01.201731.05.2018 § → § BGBl. I Nr. 121/2016
§ 209b01.01.201131.12.2016 BGBl. I Nr. 108/2010

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Strafprozeßordnung 1975

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 631 aus 1975, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 108 aus 2010,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 209 b

Inkrafttretensdatum

01.01.2011BGBl. I Nr. 108/2010

Außerkrafttretensdatum

31.12.2016danach: BGBl. I Nr. 121/2016

Abkürzung

StPO

Index

25/01 Strafprozess

Text

Rücktritt von der Verfolgung wegen Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit einer kartellrechtlichen Zuwiderhandlung

Paragraph 209 b,

  1. Absatz eins,Der Bundeskartellanwalt hat die Staatsanwaltschaft von einem Vorgehen der Bundeswettbewerbsbehörde nach Paragraph 11, Absatz 3, des Wettbewerbsgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 62 aus 2002,, oder von einem solchen Vorgehen der Europäischen Kommission oder von Wettbewerbsbehörden der anderen Mitgliedstaaten (Paragraph 84, des Kartellgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 61 aus 2005,) zu verständigen, wenn es im Hinblick auf das Gewicht des Beitrags zur Aufklärung einer Zuwiderhandlung im Sinne von Paragraph 11, Absatz 3, Ziffer eins, Wettbewerbsgesetz unverhältnismäßig wäre, die Mitarbeiter eines Unternehmens, die für das Unternehmen an einer solchen Zuwiderhandlung beteiligt waren, wegen einer durch eine solche Zuwiderhandlung begangenen Straftat zu verfolgen.
  2. Absatz 2,Die Staatsanwaltschaft hat sodann das Ermittlungsverfahren gegen die Mitarbeiter, die erklärt haben, Staatsanwaltschaft und Gericht ihr gesamtes Wissen über die eigenen Taten und andere Tatsachen, die für die Aufklärung der durch die Zuwiderhandlung begangenen Straftaten von entscheidender Bedeutung sind, zu offenbaren, unter dem Vorbehalt späterer Verfolgung einzustellen. Paragraph 209 a, Absatz 4 und 5 gelten sinngemäß.
  3. Absatz 3,In gleicher Weise ist im Verfahren gegen Verbände nach dem VbVG vorzugehen.

Im RIS seit

28.12.2010

Zuletzt aktualisiert am

24.05.2017

Gesetzesnummer

10002326

Dokumentnummer

NOR40123722