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Art. 1 § 120 FinStrG

Fassungen
01.01.2014 bis 29.12.2014 — BGBl. I Nr. 14/2013
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 120 heute01.09.2025 § → § BGBl. I Nr. 50/2025
Art. 1 § 12015.08.201831.08.2025 § → § BGBl. I Nr. 62/2018
Art. 1 § 12025.05.201814.08.2018 § → § BGBl. I Nr. 32/2018
Art. 1 § 12001.01.201624.05.2018 § → § BGBl. I Nr. 118/2015
Art. 1 § 12030.12.201431.12.2015 § → § BGBl. I Nr. 105/2014
Art. 1 § 12001.01.201429.12.2014 § → § BGBl. I Nr. 14/2013
Art. 1 § 12026.06.200231.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 97/2002
Art. 1 § 12001.01.199525.06.2002 § → § BGBl. Nr. 681/1994
Art. 1 § 12001.01.195931.12.1994 BGBl. Nr. 129/1958 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Finanzstrafgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 129 aus 1958, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2013,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 120

Inkrafttretensdatum

01.01.2014BGBl. I Nr. 14/2013

Außerkrafttretensdatum

29.12.2014danach: BGBl. I Nr. 105/2014

Abkürzung

FinStrG

Index

32/01 Finanzverfahren, allgemeines Abgabenrecht

Text

Paragraph 120,

  1. Absatz eins,Die Finanzstrafbehörde ist berechtigt, zur Durchführung der Finanzstrafrechtspflege mit allen Dienststellen der Gebietskörperschaften einschließlich jener der Post- und Telegraphenverwaltung, ferner mit anderen Körperschaften des öffentlichen Rechtes und mit der Oesterreichischen Nationalbank in ihrer Eigenschaft als Überwachungsstelle für die Devisenbewirtschaftung unmittelbares Einvernehmen durch Ersuchschreiben zu pflegen. Derartige Ersuchschreiben sind mit möglichster Beschleunigung zu beantworten oder es sind die entgegenstehenden Hindernisse sogleich bekanntzugeben; erforderlichenfalls ist Akteneinsicht zu gewähren.
  2. Absatz 2,Die Beantwortung von Ersuchschreiben gemäß Absatz eins,, die sich auf Straftaten einer bestimmten Person beziehen, darf mit dem Hinweis auf bestehende gesetzliche Verpflichtungen zur Verschwiegenheit oder darauf, daß es sich um automationsunterstützt verarbeitete personenbezogene Daten handelt, nur dann abgelehnt werden, wenn diese Verpflichtungen Abgabenbehörden gegenüber ausdrücklich auferlegt sind oder wenn der Beantwortung überwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen, die im einzelnen anzuführen und zu begründen sind.
  3. Absatz 3,Die im Paragraph 158, Absatz 4, BAO den Abgabenbehörden eingeräumten Befugnisse stehen auch den Finanzstrafbehörden für Zwecke des Finanzstrafverfahrens zu.

Schlagworte

Amtshilfe

Im RIS seit

14.01.2013

Zuletzt aktualisiert am

30.12.2014

Gesetzesnummer

10003898

Dokumentnummer

NOR40144911