Rechtstracker.at

§ 52d StudFG

Fassungen
13.06.2014 bis 31.08.2017 — BGBl. I Nr. 40/2014
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 52d heute01.09.2022 § → § BGBl. I Nr. 75/2022
§ 52d17.05.201831.08.2022 § → § BGBl. I Nr. 31/2018
§ 52d01.09.201716.05.2018 § → § BGBl. I Nr. 54/2016
§ 52d13.06.201431.08.2017 § → § BGBl. I Nr. 40/2014
§ 52d01.09.200812.06.2014 BGBl. I Nr. 47/2008

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Studienförderungsgesetz 1992

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 305 aus 1992, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 40 aus 2014,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 52 d

Inkrafttretensdatum

13.06.2014BGBl. I Nr. 40/2014

Außerkrafttretensdatum

31.08.2017danach: BGBl. I Nr. 54/2016

Abkürzung

StudFG

Index

72/13 Studienförderung

Text

Refundierung der Studienbeiträge

Paragraph 52 d,

  1. Absatz eins,Der zuständige Bundesminister kann im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung die Refundierung von Studienbeiträgen anhand von Richtlinien an Studierende vorsehen, die gemeinnützige Tätigkeiten zur pädagogischen Unterstützung im Bildungsbereich (Mentoring) im Ausmaß von 60 Stunden pro Semester geleistet haben. Die Richtlinien sind vom Bundesminister oder der Bundesministerin für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, hinsichtlich Studierender an Pädagogischen Hochschulen jedoch vom Bundesminister oder der Bundesministerin für Bildung und Frauen zu erlassen. Die Refundierung erfolgt nur unter der Voraussetzung, dass die Studierenden nicht in anderer Form von der Tragung der Studienbeiträge entlastet werden.
  2. Absatz 2,Die Refundierung der Studienbeiträge ist nicht als Entgelt im Sinne des Arbeitsvertragsrechts und des Sozialversicherungsrechts und nicht als Einnahme im Sinne des Einkommensteuergesetzes 1998 zu qualifizieren. Die auf Grund dieses Vertrages ausgeübte Tätigkeit (Mentoring) unterliegt nicht dem Ausländerbeschäftigungsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 218 aus 1975, (AuslBG) und dem Arbeitsverfassungsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 422 aus 1974, (ArbVG). Die Tätigkeit zur Vermittlung von Studierenden an Einrichtungen, an denen die soziale Aktivität geleistet wird, gilt nicht als Arbeitsvermittlung im Sinne des Arbeitsmarktförderungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 31 aus 1963, (AMFG). In der Unfallversicherung gemäß Paragraph 175, Absatz 4 und 5 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG), Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1955,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 76 aus 2007,, gelten als Arbeitsunfälle auch Unfälle, die sich bei der ausgeübten Tätigkeit (Mentoring) sowie bei den Wegen von und zur Einrichtung, bei der diese Tätigkeit verrichtet wird, ereignen.

Im RIS seit

13.06.2014

Zuletzt aktualisiert am

28.10.2016

Gesetzesnummer

10009824

Dokumentnummer

NOR40162480