Rechtstracker.at

Anl. 1/21

Fassungen
18.09.2015 bis 31.08.2019 — BGBl. II Nr. 262/2015 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/21 heute01.09.2021 § → § BGBl. II Nr. 250/2020
Anl. 1/2101.09.201931.08.2021 § → § BGBl. II Nr. 235/2019
Anl. 1/2118.09.201531.08.2019 BGBl. II Nr. 262/2015 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015 sowie Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 262 aus 2015,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 21

Inkrafttretensdatum

18.09.2015BGBl. II Nr. 262/2015

Außerkrafttretensdatum

31.08.2019danach: BGBl. II Nr. 235/2019

Index

64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten, vergleiche Paragraph 3,

Text

Anlage 1.21 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR METALLURGIE UND UMWELTTECHNIK

römisch eins. STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

 

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung

Wochenstunden

Summe

Lehrverpflichtungsgruppe

Jahrgang

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

A.

Allgemeinbildende Pflichtgegenstände

1.

Religion

2

2

2

2

2

10

(römisch drei)

2.

Deutsch

3

2

2

2

2

11

(römisch eins)

3.

Englisch

2

3

3

2

2

12

(römisch eins)

4.

Geografie, Geschichte und Politische Bildung2

2

2

2

2

–

8

römisch drei

5.

Wirtschaft und Recht3

–

–

–

3

2

5

römisch zwei bzw. römisch drei

6.

Bewegung und Sport

2

2

2

1

1

8

römisch vier a

7.

Angewandte Mathematik

3

3

3

2

2

13

römisch eins

8.

Naturwissenschaften

3

3

3

2

2

13

römisch zwei

9.

Angewandte Informatik

2

2

–

–

–

4

römisch eins

 

B.

Fachtheorie und Fachpraxis

1.

Konstruktion und Mechanik4

5(3)

5(3)

5(3)

–

–

15

römisch eins

2.

Werkstofftechnik und Werkstoffprüfung

2

2

4

5

5

18

römisch eins

3.

Eisen- und Stahlmetallurgie4

–

2

4

4(2)

5

15

römisch eins

4.

Energie- und Umwelttechnik, Projektmanagement

–

–

5

4

5

14

römisch eins

5.

Nichteisenmetallurgie und Recycling

–

–

–

3

2

5

römisch eins

6.

Gießerei- und Umformtechnik4

–

–

–

2

3(2)

5

römisch eins

7.

Laboratorium

–

3

3

4

4

14

römisch eins

8.

Werkstätte und Produktionstechnik

8

5

–

–

–

13

römisch vier

 

C.

Verbindliche Übung

 

 

 

 

Soziale und personale Kompetenz5

1(1)

1(1)

–

–

–

2

römisch drei

 

Gesamtwochenstundenzahl

35

37

38

38

37

185

 

 

D.

Pflichtpraktikum

mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang

 

Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht

Wochenstunden

 

Lehrverpflichtungsgruppe

Jahrgang

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

E.

Freigegenstände

 

 

 

 

 

 

 

1.

Zweite lebende Fremdsprache6

2

2

2

2

2

 

(römisch eins)

2.

Kommunikation und Präsentationstechnik

–

–

2

2

–

 

römisch drei

3.

Naturwissenschaftliches Laboratorium

–

2

–

–

–

 

römisch drei

4.

Forschen und Experimentieren

2

–

–

–

–

 

römisch drei

5.

Entrepreneurship und Innovation

–

–

–

2

–

 

römisch drei

6.

Wissenschaftliches Arbeiten

–

–

–

2

2

 

römisch eins

 

F.

Unverbindliche Übung

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewegung und Sport

2

2

2

2

2

 

(römisch vier a)

 

G.

Förderunterricht7

 

 

 

 

 

 

 

1.

Deutsch

 

 

 

 

 

 

 

2.

Englisch

 

 

 

 

 

 

 

3.

Angewandte Mathematik

 

 

 

 

 

 

 

4.

Naturwissenschaften

 

 

 

 

 

 

 

5.

Fachtheoretische Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

 

__________________________

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des römisch vier. Abschnittes abgewichen werden.

2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.

3 Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich im Ausmaß von drei Wochenstunden auf den Bereich „Recht“.

4 Mit Übungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.

5 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in Abschnitt A. bzw. B. angeführten Pflichtgegenständen.

6 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

7 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

römisch drei. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL 1. Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Metallurgie und Umwelttechnik können ingenieurmäßige Tätigkeiten auf dem Gebiet der primären und sekundären Erzeugung, Verarbeitung, Veredelung, Anwendung, Prüfung, Entwicklung und Auswahl von Werkstoffen ausführen. Die Tätigkeitsfelder erstrecken sich entlang des Wertschöpfungskreislaufs auf die umwelt- und ressourcenschonende Herstellung, Verarbeitung, Prüfung, Entsorgung und Wiederverwertung von Metallen und Wertstoffen.

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Metallurgie und Umwelttechnik können in den Bereichen Metallgewinnung, Metallverarbeitung, Materialprüfung, Analyse und Kontrolle von Werkstoffen, Werkstoffentwicklung, Produktmanagement, Schweiß-, Wärmebehandlungs- und Gießereibetriebe sowohl auf dem Gebiet der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements, der Feuerfestindustrie, des Recyclings und des Stahl- und Maschinenbaus sowie im technischen Vertrieb eingesetzt werden. Nach einigen Jahren Praxis sind die Absolventinnen und Absolventen befähigt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu führen, betriebliche Prozesse zu gestalten und bestehende Systeme zu optimieren.

2. Berufsbezogene Lernergebnisse: Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts A: Naturwissenschaften:

Im Bereich Stoffkreisläufe kennen die Absolventinnen und Absolventen die Berechnungsvarianten von Energie- und Stoffbilanzen und können diese sowie Stoffkreisläufe analysieren.

Im Bereich Elektrochemie kennen die Absolventinnen und Absolventen die Funktion von Elektrolysezellen für die Gewinnungs- und Raffinationselektrolyse und können diese aufbauen sowie analysieren.

Im Bereich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen Schaltungen zur Messung elektrischer und nichtelektrischer Größen und können diese aufbauen, die Ergebnisse dieser Messungen auswerten und analysieren sowie Strategien zur Fehlersuche und qualitätssichernde Maßnahmen entwickeln.

Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B: Konstruktion und Mechanik:

Im Bereich Bauteilgestaltung kennen die Absolventinnen und Absolventen die gültigen Vorschriften und Normen zur Darstellung einfacher technischer Körper. Sie können fachbezogene Vorschriften und Normen verwenden, Datenblätter lesen und interpretieren sowie aus Rissen eines Objektes dessen Aufbau ablesen und die in der Zeichnung enthaltenen Informationen erfassen und konstruktiv verwerten.

Im Bereich Baugruppengestaltung kennen die Absolventinnen und Absolventen die Gesetzmäßigkeiten der Konstruktionslehre, die als Basis für Berechnung, Dimensionierung, Entwurf und Konstruktion von grundlegenden Bauelementen und -gruppen des Maschinen- und Anlagenbaues im Hinblick auf wirtschaftliche Fertigung, Auswahl von Werkstoffen und ökologische Auswirkungen eingesetzt werden. Sie können dazu mit üblichen computergestützten Arbeitshilfen (3D-CAD, Textverarbeitung, spezifische Berechnungssoftware) Sachverhalte und räumliche Gegebenheiten von Anlagen darstellen, dokumentieren und präsentieren.

Im Bereich Mechanik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Gesetzmäßigkeiten der technischen Mechanik und können diese auf technische Probleme hinsichtlich Analyse, Berechnung, Darstellung und Interpretation der Ergebnisse von konkreten Fragestellungen aus den Gebieten Statik, Festigkeitslehre, Kinematik, Kinetik, Hydromechanik und Thermodynamik anwenden.

Werkstofftechnik und Werkstoffprüfung:

Im Bereich Metallkunde kennen die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau, die Eigenschaften und die normgerechte Bezeichnung der metallischen Werkstoffe. Sie können die Eigenschaften der Werkstoffe durch geeignete Behandlungen verändern sowie die Eigenschaften und Auswirkungen von Wärmebehandlungen analysieren und anwendungsorientierte Lösungskonzepte für die Entwicklung metallischer Werkstoffe erstellen.

Im Bereich Werkstoffprüfung kennen die Absolventinnen und Absolventen die wichtigsten zerstörenden und zerstörungsfreien Werkstoffprüfverfahren sowie die wichtigsten Methoden der Materialographie und der Werkstoffauswahl. Sie können geeignete Werkstoffprüfverfahren auswählen, fachgerecht durchführen, die Ergebnisse analysieren und interpretieren sowie Werkstoffprüfungen bei Werkstoffentwicklungsprojekten und Schadensfallanalysen durchführen.

Im Bereich Fertigungstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der spanenden und spanlosen Fertigungsverfahren, die zugehörigen Maschinen und Werkzeuge sowie wichtige Verfahren der Oberflächenbehandlung. Sie kennen die für Werkzeuge gängigen Mess- und Prüfmethoden.

Im Bereich Moderne Werkstoffe können die Absolventinnen und Absolventen die Einteilung, Anwendung und den Aufbau von hoch legierten Stählen, technischen Nichteisenmetalllegierungen, Kunststoffen, Funktionswerkstoffen, technischen Keramikwerkstoffen, Sonderwerkstoffen, hochfesten und hochumformbaren Werkstoffen sowie die Einflussfaktoren im Bereich der Tribologie und Korrosion erklären.

Im Bereich Werkstofforientierte Mechanik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Grundgesetze der Festigkeitslehre, der Thermodynamik, der Werkstoffmechanik und der Bruchmechanik. Sie können die Auswirkung von Kräften und Momenten auf die Verformung eines Bauteils berechnen. Sie können ausgehend von einem vorgegebenen Belastungszustand die Veränderung eines Körpers analysieren und Bauteile ausgehend von Berechnungsmodellen hinsichtlich ihrer Verformung und Beanspruchung optimieren.

Eisen- und Stahlmetallurgie:

Im Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Zusammenhänge bei Oxidations- und Reduktionsprozessen der Eisen- und Stahlerzeugung. Sie können Diagramme für Oxidations- und Reduktionsprozesse, thermodynamische Berechnungsprogramme sowie auch Diagramme im Bereich der Herstellungsverfahren von Eisen und Stahl anwenden. Sie können Ergebnisse von Reduktions- und Oxidationsprozessen analysieren.

Im Bereich Mechanische und thermische Verfahrenstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Aufbereitungstechnologien für primäre und sekundäre Rohstoffe. Sie können geeignete Aufbereitungsverfahren zur Behandlung von Materialien auswählen und Ergebnisse von Aufbereitungs- und Charakterisierungsprozessen analysieren sowie Lösungskonzepte und Lösungswege für die Aufbereitung von Materialien entwickeln.

Im Bereich Reduktionsprozesse kennen die Absolventinnen und Absolventen die wichtigsten Stahlerzeugungsrouten, den Aufbau der zugehörigen Aggregate und deren Prozesskennwerte sowie die Anforderungen an Hochofeneinsatzstoffe und an die metallurgische Arbeitsweise. Sie können Zusammensetzungen von Produkten aus Sinteranlage und Hochofen berechnen. Sie können Rohstoffe für den Sinter- und Hochofenprozess beurteilen, auswählen und deren erforderliche Mengen für die Einhaltung der gewünschten Prozessbedingungen berechnen.

Im Bereich Stahlwerksmetallurgie kennen die Absolventinnen und Absolventen Anlagen, Prozesskennwerte, Einsatzstoffe und Produkte der Frischprozesse und Sekundärmetallurgie. Sie verstehen die Grundlagen der Frischprozesse, der sekundärmetallurgischen Prozesse sowie der Prozesse beim Vergießen und Umschmelzen von Stahl und können zugehörende Schaubilder interpretieren. Sie können Zusammensetzungen von Produkten aus Frischprozessen berechnen und die Auswirkungen sekundärmetallurgischer Behandlungen auf den Rohstahl abschätzen. Sie können Rohstoffe für den LD-Konverter beurteilen, auswählen und deren erforderliche Mengen für die Einhaltung der gewünschten Prozessbedingungen ermitteln sowie die geeigneten Behandlungen für die Herstellung spezifischer Stähle auswählen und die dafür erforderlichen Mengen an Einsatzstoffen berechnen.

Energie- und Umwelttechnik, Projektmanagement:

Im Bereich Anlagen- und Fördertechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau, die Funktion und die Arbeitsweise von Anlagen zur Fördertechnik. Sie können solche Anlagen auswählen und auslegen.

Im Bereich Wärmelehre kennen die Absolventinnen und Absolventen die Berechnung einfacher Zustandsänderungen sowie Energieumsatz und Wirkungsgrad. Sie verstehen chemische und physikalische Vorgänge bei der Verbrennung sowie die Prinzipien der Wärmeübertragung.

Im Bereich Betriebstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Grundlagen von Qualitätsmanagementsystemen und können die wichtigsten Werkzeuge anwenden. Sie können Arbeits- und insbesondere Produktionsprozesse unter Berücksichtigung vor- und nachgelagerter Prozesse in der Planung, Entwicklung und Ausführung organisieren, steuern und überwachen sowie technische Daten über Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung von Zielvorgaben erfassen und dokumentieren.

Im Bereich Projektmanagement kennen die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau unterschiedlicher Projektorganisationen. Sie können auf aktuelle Anforderungen reagieren, Leitungsaufgaben übernehmen und Maßnahmen zur eigenen Leistungsentwicklung und jener von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Projekt treffen.

Im Bereich Umwelttechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die wichtigsten erneuerbaren Energien und die Möglichkeiten der Energiegewinnung. Sie verstehen die Verfahren der Entsorgung sowie die Maßnahmen und Messtechnik im Bereich Luftverschmutzung, Gewässer-, Boden-, Lärm- und Strahlenschutz sowie bei Umweltschäden. Sie verstehen die wesentlichen Grundlagen der Entsorgung und Schadstoffbekämpfung und können die wichtigsten Diagramme anwenden sowie die Auswirkungen von Umweltschäden analysieren und entsprechende Maßnahmen treffen.

Im Bereich Verbrennungstechnik und Wärmeübertragung kennen die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Verbrennungstechnik und die wichtigsten Brennersysteme. Sie können Berechnungen bei der Verbrennung von Brennstoffen durchführen, Diagramme erstellen und analysieren sowie Maßnahmen einleiten. Sie können die Grundlagen der Wärmeübertragung verstehen sowie einfache Berechnungen durchführen und analysieren.

Im Bereich Feuerfeste Baustoffe kennen die Absolventinnen und Absolventen die Herstellungstechnologie feuerfester Produkte sowie die Eigenschaften, den Aufbau und die Zusammensetzung von feuerfesten Rohstoffen und Produkten und können deren Anwendung erklären und beurteilen. Sie kennen die Untersuchungsmethoden und Kennwerte von feuerfesten Rohstoffen und Produkten und können Konzepte zur Untersuchung von feuerfesten Massen und keramischen Rohstoffen entwickeln. Sie können Feuerfestprodukte aufgrund unterschiedlicher Anforderungskriterien für Aggregate der Eisen/Stahl- und Nichteisenmetallurgie auswählen.

Nichteisenmetallurgie und Recycling:

Im Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle kennen die Absolventinnen und Absolventen die metallurgischen Grundlagen bzw. Operationen der Pyro- und Hydrometallurgie. Auf diesen Grundlagen aufbauend und ergänzt durch Kenntnisse der in Verwendung stehenden Anlagentechniken ist es den Absolventinnen und Absolventen möglich, die primären Herstellungswege ausgewählter Nichteisenmetalle sowie alle Raffinationsmethoden darzustellen und den Produktionsprozess vom Rohstoff über die Zwischen- bis hin zu den Endprodukten zu verfolgen. Durch die Erstellung von Stoff- und Energiebilanzen besitzen die Absolventinnen und Absolventen einen Überblick über die Verarbeitung von Roh- und Hilfsstoffen, den Anfall von Reststoffen sowie den Einsatz von Energie(trägern) bei der Herstellung von Metallen und können diesen für technische bzw. energetische Optimierungsmaßnahmen anwenden. Die Nachhaltigkeit spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Im Bereich Recyclingtechnologie kennen die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden aufbereitungstechnologischen Verfahrensschritte relevanter, recyclierbarer Reststoffe und können diese zielorientiert zur Konditionierung der sekundären Rohstoffe individuell als Verfahrensabfolge zusammenstellen. Des Weiteren ist den Absolventinnen und Absolventen der Stand der Technik der Recyclingverfahren ausgewählter Sekundärrohstoffe (Metalle, Inert- und Kunststoffe, Baureststoffe, Papier sowie Flüssigkeiten) bekannt, wobei sie diese Technologien im Sinne der Wiedergewinnung der Wertstoffe anwenden können. Die Absolventinnen und Absolventen kennen die Vernetzungen zwischen der Aufbereitung, der Verwertungs- sowie der Werkstofftechnik im Sinne ökonomischer, ökologischer und gesetzlicher Rahmenbedingungen. Durch die Erstellung von Stoff- und Energiebilanzen sind die Absolventinnen und Absolventen befähigt, verschiedene Recyclingtechnologien untereinander zu vergleichen und geeignete Verfahren zu bestimmen.

Gießerei- und Umformtechnik:

Im Bereich Gießtechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Gusswerkstoffe inklusive den zugehörigen Legierungssystemen. Zusätzlich sind sie in der Lage, binäre Systeme zu lesen und Abkühlkurven daraus zu erstellen. Die Verfahren, welche zu den Hauptkategorien Halbzeugguss und Formguss zählen, sind ebenso bekannt. Sie können die verschiedenen Gießverfahren hinsichtlich einer gegebenen Aufgabenstellung evaluieren, um daraus den geeignetsten Verfahrensweg zur Fertigung einer neuen Gussgeometrie zu ermitteln und die dafür nötigen Berechnungen durchzuführen. Die Absolventinnen und Absolventen können allgemeine und verfahrensspezifische Gussteilfehler erkennen und beurteilen.

Im Bereich Verformungstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen verfahrenstechnische Lösungskonzepte bei der Herstellung von Walz- und Schmiedeprodukten und können Stichplanberechnungen durchführen. Sie kennen die dafür notwendigen verformungstechnischen Grundlagen sowie den Aufbau verschiedenster Walz- und Schmiedestraßen. Die Vor- bzw. Nachteile unterschiedlicher Umformverfahren zählen ebenso zu den Kenntnisbereichen wie die Anwendung von Diagrammen zur Produktion von Walzprodukten.

römisch vier. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch sechs. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch sieben. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände

„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“, „Wirtschaft und Recht“ und „Angewandte Informatik“.

Siehe Anlage 1.

5. BEWEGUNG UND SPORT

Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.

7. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Funktionale Zusammenhänge

  • Strichaufzählung
    logarithmische Skalierungen erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Funktionale Zusammenhänge:

Darstellung von Funktionen (Logarithmische Skalierungen).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Zahlen und Maße

  • Strichaufzählung
    komplexe Zahlen multiplizieren und dividieren sowie unterschiedliche Darstellungen komplexer Zahlen erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Zahlen und Maße:

Komplexe Zahlen (Polarform, Multiplikation, Division).

römisch drei. Jahrgang:

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Analysis

  • Strichaufzählung
    Integralmittelwerte erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Analysis.

Integralrechnung (Integralmittelwerte).

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Analysis

  • Strichaufzählung
    Funktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und anhand von Beispielen veranschaulichen;
  • Strichaufzählung
    partielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen;
  • Strichaufzählung
    Funktionen in Taylorreihen entwickeln;
  • Strichaufzählung
    einfache Differenzengleichungen erster Ordnung lösen.

Lehrstoff:

Bereich Analysis.

Funktionen mehrerer Variablen (partielle Ableitungen, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler); Funktionenreihen (Taylorreihen); Differenzial- und Differenzengleichungen (Trennen der Variablen, lineare Differenzialgleichungen erster Ordnung, lineare Differenzengleichungen erster Ordnung).

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Analysis

  • Strichaufzählung
    lineare Differenzialgleichungen erster und zweiter Ordnung aufstellen und lösen.

Bereich Algebra und Geometrie

  • Strichaufzählung
    Gleichungssysteme in Matrixform darstellen und mit Hilfe der inversen Matrix lösen.

Lehrstoff:

Bereich Analysis:

Differenzialgleichungen (lineare Differenzialgleichungen zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten, numerische Lösung von Anfangswertproblemen).

Bereich Algebra und Geometrie:

Matrizen (inverse Matrix).

8. NATURWISSENSCHAFTEN

Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Elektrochemie

  • Strichaufzählung
    die elektrochemische Spannungsreihe bei Elektrolyseprozessen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Abläufe bei der Gewinnungs- und Raffinationselektrolyse analysieren;
  • Strichaufzählung
    Elektrolysezellen für die Gewinnung und Abscheidung von Metallen realisieren.

Lehrstoff:

Bereich Elektrochemie:

Elektrochemische Grundlagen, Aufbau und Funktionsweise von Elektrolysezellen, Grundlagen der Laugung und hydrometallurgischen Anreicherung, Stöchiometrische Berechnungen.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

  • Strichaufzählung
    einfache Schaltungen aufbauen und elektrische und nichtelektrische Größen messen;
  • Strichaufzählung
    Ergebnisse der Messung von elektrischen und nichtelektrischen Größen auswerten und analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik:

Strom-, Spannungs-, Impedanz- und Leistungsmessung, aktive und passive Sensoren, Dehnmessstreifen, Kaltleiter (PTC), Heißleiter (NTC), Piezoelemente, optische Sensoren, elektromotorische Kraft-Messungen (EMK-Messungen), Thermoelemente.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Stoffkreisläufe

  • Strichaufzählung
    Energie- und Stoffbilanzen analysieren und berechnen;
  • Strichaufzählung
    Stoffkreisläufe entwickeln.

Bereich Elektrochemie

  • Strichaufzählung
    die Prozessführung metallurgischer Prozesse umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Stoffkreisläufe:

Energie- und Stoffbilanzen, Stoffkreisläufe.

Bereich Elektrochemie:

Reaktionskinetik und Prozessführung.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Mess-; Steuerungs- und Regelungstechnik

  • Strichaufzählung
    Strategien zur Fehlersuche bei der Messung von elektrischen und nichtelektrischen Größen entwickeln;
  • Strichaufzählung
    qualitätssichernde Maßnahmen entwickeln.

Lehrstoff:

Strategien zur Fehlersuche, Qualitätssicherung.

B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. KONSTRUKTION UND MECHANIK

römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Bauteilgestaltung

  • Strichaufzählung
    normgerechte Zeichnungen lesen und Abbildungsmethoden erklären;
  • Strichaufzählung
    unter Anwendung von Abbildungsmethoden einfache Konstruktionsaufgaben lösen.

Bereich Mechanik

  • Strichaufzählung
    die Grundgesetze der Statik auf einfache technische Anwendungsfälle anwenden;
  • Strichaufzählung
    ebene Kraftsysteme hinsichtlich Ermittlung der Resultierenden sowie Berechnung von unbekannten Kräften analysieren;
  • Strichaufzählung
    von technischen Strukturen den Schwerpunkt berechnen;
  • Strichaufzählung
    die Grundgesetze der Reibung auf einfache technische Problemfälle anwenden;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Festigkeit von Werkstoffen erklären sowie die Beanspruchungsarten erkennen.

Lehrstoff:

Bereich Bauteilgestaltung:

Grundbegriffe der Konstruktion, Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Objekte, Zeichennormen, dreidimensionales Erfassen einfacher technischer Körper (CAD-System).

Bereich Mechanik:

Statik (ebene Kraftsysteme, Schwerpunkt, Grundlagen der Reibung), Festigkeitslehre (Grundlagen der Festigkeit von Werkstoffen, Beanspruchungsarten).

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Baugruppengestaltung

  • Strichaufzählung
    unter Anwendung von Abbildungsmethoden technische Bauteile und einfache Baugruppen normgerecht darstellen.

Bereich Mechanik

  • Strichaufzählung
    die Gesetze der Reibung erklären und auf Anwendungsfälle der Werkstofftechnik anwenden;
  • Strichaufzählung
    die Festigkeit von Werkstoffen auf technische Bauteile anwenden;
  • Strichaufzählung
    Schnittgrößen von Trägern und Balken ermitteln;
  • Strichaufzählung
    Grundbeanspruchungsarten berechnen.

Lehrstoff:

Bereich Baugruppengestaltung:

Zusammenstellungszeichnungen, Funktion, Anwendung, Berechnung und Dimensionierung von grundlegenden Maschinenelementen, Fertigungsunterlagen, CAD.

Bereich Mechanik:

Statik (Reibungsanwendungen), Festigkeitslehre (Festigkeit von Werkstoffen, Schnittgrößen, Grundbeanspruchungsarten).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Baugruppengestaltung

  • Strichaufzählung
    die Einsatzgebiete und Anwendungen von Maschinenelementen sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen von Fertigungsangaben erklären.

Bereich Mechanik

  • Strichaufzählung
    Grundbeanspruchungsarten berechnen;
  • Strichaufzählung
    zusammengesetzte Beanspruchungen erkennen, analysieren und auf komplexere technische Bauteile anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Baugruppengestaltung:

3D-Modellieren von Baugruppen (3D-CAD), fächerübergreifendes Projekt.

Bereich Mechanik:

Festigkeitslehre (Berechnung der Grundbeanspruchungsarten, zusammengesetzte Beanspruchung).

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Baugruppengestaltung

  • Strichaufzählung
    Maschinenelemente, Normteile und Werkstoffe auswählen sowie Baugruppen normgerecht dimensionieren und darstellen.

Bereich Mechanik

  • Strichaufzählung
    kinematische und kinetische Grundbegriffe erklären und auf technische Bewegungsvorgänge anwenden;
  • Strichaufzählung
    kinetische Grundbegriffe erklären.

Lehrstoff:

Bereich Baugruppengestaltung:

Elemente der drehenden Bewegung, Schweiß- und Gusskonstruktionen.

Bereich Mechanik:

Kinematik und Einführung in die Kinetik.

Ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Bereich „Mechanik“, bei Bedarf mehrstündig.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Baugruppengestaltung

  • Strichaufzählung
    unter Anwendung von Abbildungsmethoden technische Bauteile und Baugruppen normgerecht darstellen.

Bereich Mechanik

  • Strichaufzählung
    die kinetischen Grundbegriffe auf technische Bewegungsvorgänge anwenden;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Gesetzmäßigkeiten der Hydrostatik und Hydrodynamik erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Baugruppengestaltung:

3D-CAD systemgerechte Konstruktion (Projekte inklusive Werkstoffwahl).

Bereich Mechanik:

Technische Anwendungsfälle der Kinetik, Hydrostatik, Hydrodynamik.

Ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Bereich „Mechanik“, bei Bedarf mehrstündig.

2. WERKSTOFFTECHNIK UND WERKSTOFFPRÜFUNG

römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallkunde

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften und den Aufbau der metallischen Werkstoffe beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Einteilung der metallischen Werkstoffe erklären und die metallischen Werkstoffe normgerecht bezeichnen.

Bereich Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Werkstoffprüfung von metallischen Werkstoffen erklären;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Methoden der Probenahme und Probenpräparation bei metallischen Werkstoffen erklären.

Bereich Fertigungstechnik

  • Strichaufzählung
    die verschiedenen spanenden Fertigungsverfahren und die zugehörigen Maschinen, Werkzeuge und Vorrichtungen beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Grundbegriffe bei Mess- und Prüfaufgaben erklären.

Bereich Moderne Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    die Werkstoffeinteilung und Normungssysteme erklären;
  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Kunststoffe, deren Aufbau, ihre Eigenschaften und Anwendungsbereiche erklären.

Lehrstoff:

Bereich Metallkunde:

Eigenschaften, Aufbau, Einteilung und normgerechte Bezeichnung metallischer Werkstoffe.

Bereich Werkstoffprüfung:

Einteilung der Werkstoffprüfung und Grundlagen der Gefügeanalyse.

Bereich Fertigungstechnik:

Grundlagen der spanenden Fertigungsverfahren, Mess- und Prüfaufgaben.

Bereich Moderne Werkstoffe:

Eigenschaften, Aufbau und Anwendung von Kunststoffen.

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallkunde

  • Strichaufzählung
    die Grundtypen der Zustandsdiagramme erklären;
  • Strichaufzählung
    die Keimbildung erklären.

Bereich Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    die zerstörenden und physikalisch-technologischen Prüfverfahren erklären.

Lehrstoff:

Bereich Metallkunde:

Zustandsdiagramme, Keimbildung.

Bereich Werkstoffprüfung:

Zerstörende Werkstoffprüfung, physikalisch-technologische Prüfverfahren.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Fertigungstechnik

  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Ur- und Umformverfahren beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Grundbegriffe der Gefügeanalyse und Materialanalytik erklären.

Bereich Moderne Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Anwendung der wichtigsten Nichteisenmetalllegierungen erklären;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Anwendung von Sinterwerkstoffen und von technischen Keramiken erklären.

Lehrstoff:

Bereich Fertigungstechnik:

Spanlose Fertigungsverfahren.

Bereich Moderne Werkstoffe:

Eigenschaften, Aufbau und Anwendung von Sinterwerkstoffen, von technischen Keramikwerkstoffen und der wichtigsten Nichteisenmetalllegierungen.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallkunde

  • Strichaufzählung
    das Eisen-Kohlenstoffdiagramm erklären;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Anwendung der wichtigsten Eisenknetwerkstoffe und Eisengusswerkstoffe erklären;
  • Strichaufzählung
    Zustandsdiagramme auswerten.

Bereich Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    die zerstörungsfreien Prüfverfahren erklären;
  • Strichaufzählung
    den Dauerschwingversuch, dessen Auswertung und die Werkstoffkennwerte bei schwingender Beanspruchung erklären;
  • Strichaufzählung
    wichtige Gefügearten des Eisen-Kohlenstoffdiagramms identifizieren.

Lehrstoff:

Bereich Metallkunde:

Eisen-Kohlenstoffdiagramm, Legierungstechnik.

Bereich Werkstoffprüfung:

Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung und Gefügeanalyse, Dauerschwingprüfung.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallkunde

  • Strichaufzählung
    die thermisch aktivierten Prozesse beschreiben.

Bereich Fertigungstechnik

  • Strichaufzählung
    die Oberflächenbehandlungsverfahren erklären.

Bereich Moderne Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Anwendung von Funktionswerkstoffen beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Anwendung von Hartmetallen beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich Metallkunde:

Thermisch aktivierte Prozesse.

Bereich Fertigungstechnik:

Oberflächenbehandlung.

Bereich Moderne Werkstoffe:

Eigenschaften, Aufbau und Anwendung von Funktionswerkstoffen und von Hartmetallen.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallkunde

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften und Auswirkungen von Wärmebehandlungen erklären;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Anwendung von Zeit-Temperatur-Umwandlungsdiagrammen (ZTU-Diagrammen) und Zeit-Temperatur-Austenitisierungsdiagrammen (ZTA-Diagrammen) beschreiben.

Bereich Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise und den Einsatz von Rastermikroskopietechniken beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Methoden der Versuchsplanung, Versuchsdurchführung und Versuchsauswertung in der Werkstoffentwicklung anwenden;
  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Kenngrößen und Methoden der quantitativen Analytik erklären.

Bereich Werkstofforientierte Mechanik

  • Strichaufzählung
    die Einflussgrößen auf die Festigkeit von Werkstoffen und die Berechnungen hinsichtlich der Festigkeit durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Metallkunde:

Wärmebehandlung (Glühbehandlungen, ZTU- und ZTA-Diagramme).

Bereich Werkstoffprüfung:

Rastermikroskopietechniken, Versuchsplanung, Versuchsdurchführung und Versuchsauswertung in der Werkstoffentwicklung, Grundlagen der Materialanalytik.

Bereich Werkstofforientierte Mechanik:

Festigkeit von Werkstoffen, Stabilität.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallkunde

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften und Auswirkungen von Wärmebehandlungen erklären.

Bereich Moderne Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Anwendung von Sonderwerkstoffen und Nanowerkstoffen erklären.

Bereich Werkstofforientierte Mechanik

  • Strichaufzählung
    die Grundgesetze der Thermodynamik und der Wärmeübertragung erklären sowie einfache Berechnungen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Metallkunde:

Wärmebehandlung (Härten, Anlassen und Vergüten), Verfahren des Oberflächenhärtens.

Bereich Moderne Werkstoffe:

Eigenschaften, Aufbau und Anwendung von Sonderwerkstoffen und Werkstoffen der Nanotechnologie.

Bereich Werkstofforientierte Mechanik:

Thermodynamik und Wärmeübertragung.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    die Vorgangsweise bei der Werkstoffauswahl und Schadensanalytik beschreiben;
  • Strichaufzählung
    spezielle Methoden der Materialanalytik im Rahmen eines bereichsübergreifenden Projekts durchführen.

Bereich Metallkunde

  • Strichaufzählung
    die Zusammenhänge der Tribologie erklären;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Anwendung von hochfesten und hochumformbaren Werkstoffen sowie die Korrosionsarten und den Korrosionsschutz erklären.

Bereich Werkstofforientierte Mechanik

  • Strichaufzählung
    die Grundgesetze der Werkstoffmechanik erklären und einfache Berechnungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    Formteilgestaltung hinsichtlich Verformungs- und Beanspruchung optimieren.

Lehrstoff:

Bereich Werkstoffprüfung:

Spezielle Materialanalytik, Grundlagen der Werkstoffauswahl und Schadensanalytik, gegenstandsübergreifende Projektarbeit.

Bereich Metallkunde:

Tribologie, Korrosion und Korrosionsschutz von metallischen Werkstoffen.

Bereich Werkstofforientierte Mechanik:

Werkstoffmechanik, Formteilgestaltung (auch mittels Finite-Elemente-Methode).

Ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Bereich „Werkstofforientierte Mechanik“, bei Bedarf mehrstündig.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    spezielle Werkstoffprüfaufgaben lösen.

Bereich Moderne Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Anwendung von hoch legierten Stählen und von speziellen Sonderwerkstoffen erklären.

Bereich Werkstofforientierte Mechanik

  • Strichaufzählung
    im Rahmen eines gegenstandsübergreifenden Projekts eine Bauteilauslegung durchführen;
  • Strichaufzählung
    die Grundgesetze der Bruchmechanik erklären und einfache Berechnungen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Werkstoffprüfung:

Spezielle Werkstoffprüfungen.

Bereich Moderne Werkstoffe:

Eigenschaften, Aufbau und Anwendung von hoch-legierten Stählen; Eigenschaften, Aufbau und Anwendung von speziellen Sonderwerkstoffen.

Bereich Werkstofforientierte Mechanik:

Grundlagen der Bruchmechanik, gegenstandsübergreifende Projektarbeit.

Ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Bereich „Werkstofforientierte Mechanik“, bei Bedarf mehrstündig.

3. EISEN- UND STAHLMETALLURGIE

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    Verfahrensrouten der Stahlerzeugung erklären;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Thermodynamik erklären.

Bereich Mechanische und thermische Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    geeignete Aufbereitungsverfahren zur Behandlung von Materialien erklären.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik:

Verfahrensrouten der Stahlerzeugung, thermodynamische Grundlagen.

Bereich Mechanische und thermische Verfahrenstechnik:

Aufbereitung primärer Rohstoffe.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    die Technologien bei der Herstellung von Eisen und Stahl nennen;
  • Strichaufzählung
    Diagramme im Bereich der Herstellungsverfahren von Eisen und Stahl anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik:

Hauptrouten der Eisen- und Stahlerzeugung, Anwendung von Diagrammen metallurgisch relevanter Gleichgewichte.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    die Zusammenhänge der Oxidations- und Reduktionsprozesse im Sinter- und Pelletierprozess erklären;
  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen von Änderungen der Einsatzstoffe im Sinter- und Pelletierprozess auf die Produktzusammensetzung und die Auswirkungen auf die Umwelt berechnen und analysieren.

Bereich Mechanische und thermische Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    die Anlagen- und Verfahrenstechnik bei der thermischen Vorbehandlung von Eisenerzen beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik:

Schlackenmetallurgie, Sintermischungsrechnung.

Bereich Mechanische und thermische Verfahrenstechnik:

Aufbereitung sekundärer Rohstoffe, thermische Vorbereitung (Pelletieren, Sintern).

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise und metallurgischen Vorgänge eines Hochofens erklären;
  • Strichaufzählung
    die Zusammenhänge der Reduktionsprozesse im Hochofen erklären;
  • Strichaufzählung
    Diagramme für Oxidations- und Reduktionsprozesse bei der Eisenherstellung im Hochofen anwenden;
  • Strichaufzählung
    Roheisenzusammensetzungen in Abhängigkeit von den Einsatzstoffen berechnen.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik:

Schlackenmetallurgie, Schlackendreieck, Hochofen, Grundlagen der Möllerrechnung.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    grafisch und rechnerisch Roheisenmischungen und Zuschlagsmengen bestimmen;
  • Strichaufzählung
    aus gegebenen Einsatzstoffen des Reduktionsaggregats die zu erwartenden Produktanalysen berechnen;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Warmumformung erklären.

Bereich Reduktionsprozesse

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Anlagen eines Hochofenbetriebs erklären;
  • Strichaufzählung
    Zusammensetzungen von Produkten aus Sinteranlage und Hochofen berechnen;
  • Strichaufzählung
    die Arbeitsweise anhand von Kennzahlen beurteilen.

Bereich Stahlwerksmetallurgie

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Anlagen eines Konverterbetriebs beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik:

Möllerrechnung (Roheisenmischungen, Zuschlagsberechnung).

Bereich Reduktionsprozesse:

Hochofen (Anlagentechnik).

Bereich Stahlwerksmetallurgie:

Frischprozesse (Aufgaben, Entwicklung), Konverterprozess.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    Lösungswege für unterschiedliche Aufgabenstellungen der Möllerrechnung entwickeln;
  • Strichaufzählung
    Mengen der erforderlichen Einsatzstoffmengen, Kennzahlen und Produktzusammensetzungen für Frischprozesse berechnen.

Bereich Reduktionsprozesse

  • Strichaufzählung
    die Möglichkeiten der Hochofen-Automation und der -Schlackenverwertung erklären.

Bereich Stahlwerksmetallurgie

  • Strichaufzählung
    metallurgische Vorgänge in Frischprozessen beschreiben;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Funktionsweise der Anlagen in Elektrostahlwerken erklären.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik:

Möllerrechnung (Roheisen- und Schlackenanalyse), Stahlwerkseinsatzrechnung.

Bereich Reduktionsprozesse:

Hochofen (Anlagentechnik), Roheisenvorbehandlung.

Bereich Stahlwerksmetallurgie:

Konvertermetallurgie, Elektrolichtbogenofen.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Stahlwerksmetallurgie

  • Strichaufzählung
    neue Entwicklungen im Bereich der Elektrostahlerzeugung erklären;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau, die Funktionsweise und die Aufgaben sekundärmetallurgischer Anlagen erklären;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Funktionsweise von Stranggießanlagen erklären;
  • Strichaufzählung
    den Ablauf des Blockgießens beschreiben;
  • Strichaufzählung
    Stoff- und Wärmebilanzen von Stahlwerken ermitteln.

Lehrstoff:

Bereich Stahlwerksmetallurgie:

Elektrolichtbogenofen, Stranggießen, Blockgießen, Stahlwerksauslegung.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik

  • Strichaufzählung
    Verfahrenstechnische Fließbilder erklären;
  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise und den Aufbau von Umschmelzprozessen erklären.

Bereich Reduktionsprozesse

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Funktionsweise von Direkt- und Schmelzreduktionsverfahren erklären.

Bereich Stahlwerksmetallurgie

  • Strichaufzählung
    ausgewählte Produktrouten der Stahlerzeugung erklären;
  • Strichaufzählung
    Primärschmelzaggregate berechnen;
  • Strichaufzählung
    sekundärmetallurgische Behandlungsrouten für ausgewählte Stahlsorten auswählen und berechnen.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgische Grundlagen und Verfahrenstechnik:

Verfahrenstechnische Fließbilder, Umschmelzverfahren.

Bereich Reduktionsprozesse:

Direktreduktionsverfahren, Schmelzreduktionsverfahren.

Bereich Stahlwerksmetallurgie:

Stahlerzeugungsroute (integrierte Hütte, Edelstahlherstellung), Stahlwerksauslegung.

4. ENERGIE- UND UMWELTTECHNIK, PROJEKTMANAGEMENT

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Anlagen- und Fördertechnik

  • Strichaufzählung
    den Aufbau, die Funktion und die Arbeitsweise von Anlagen zur Fördertechnik und von Maschinen zur Energieumwandlung sowie deren Auswirkung auf die Umwelt erklären;
  • Strichaufzählung
    einfache Anlagen der Fördertechnik auslegen und auswählen.

Bereich Wärmelehre

  • Strichaufzählung
    die in der Wärmelehre gebräuchlichen Zustandsgrößen und Prozessgrößen erklären;
  • Strichaufzählung
    für vorgegebene Zustandsänderungen die Werte der Zustands- und Prozessgrößen berechnen;
  • Strichaufzählung
    chemische und physikalische Vorgänge der Verbrennung erklären.

Lehrstoff:

Bereich Anlagen- und Fördertechnik:

Fördertechnik (Bauelemente, Stetigförderer und Unstetigförderer), Sicherheitseinrichtungen, Technik und Prozessgestaltung von Anlagen.

Bereich Wärmelehre:

Zustands- und Prozessgrößen der Wärmelehre; feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe, Chemie und Physik der Verbrennung.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Wärmelehre

  • Strichaufzählung
    die Grundgesetze und die unterschiedlichen Arten der Wärmeübertragung erklären;
  • Strichaufzählung
    den im Rahmen von Kreisprozessen auftretenden Energieumsatz und den Wirkungsgrad erklären.

Bereich Umwelttechnik

  • Strichaufzählung
    die wichtigsten erneuerbaren Energien erklären;
  • Strichaufzählung
    die Möglichkeiten der Energiegewinnung und deren Auswirkung auf die Umwelt erklären.

Bereich Projektmanagement

  • Strichaufzählung
    den Aufbau unterschiedlicher Projektorganisationen erklären;
  • Strichaufzählung
    auf aktuelle Anforderungen im Projekt reagieren und Leitungsaufgaben übernehmen.

Lehrstoff:

Bereich Wärmelehre:

Wärmeübertragung, Energiebilanz, Wirkungsgrad.

Bereich Umwelttechnik:

Formen alternativer Energien, Energietechnik.

Bereich Projektmanagement:

Projektorganisationen, Aufgaben der Projektleitung und Maßnahmen der Projektsteuerung.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verbrennungstechnik und Wärmeübertragung

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Verbrennungstechnik und die wichtigsten Brennersysteme erklären;
  • Strichaufzählung
    Berechnungen bei der Verbrennung von unterschiedlichen Brennstoffen durchführen, Diagramme erstellen und anwenden.

Bereich Projektmanagement

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen zur Leistungsentwicklung von Mitarbeitern und zur eigenen Leistungsentwicklung im Projekt treffen.

Bereich Feuerfeste Baustoffe

  • Strichaufzählung
    die Herstellungstechnologien feuerfester Produkte erklären;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Zusammensetzung von nichtbasischen feuerfesten Rohstoffen und Produkten erklären und beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich Verbrennungstechnik und Wärmeübertragung:

Verbrennungsrechnung, Verbrennungsdreieck, Brennertechnologie.

Bereich Projektmanagement:

Maßnahmen zur Leistungsentwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Bereich Feuerfeste Baustoffe:

Herstellung von Feuerfestprodukten; Verwendung, Eigenschaften und Bindesysteme nichtbasischer Feuerfestprodukte.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verbrennungstechnik und Wärmeübertragung

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Wärmeübertragung erklären und Berechnungen durchführen sowie Diagramme erstellen und anwenden;
  • Strichaufzählung
    Ergebnisse aus wärmetechnischen Berechnungen sowie der Verbrennungsrechnung analysieren und Maßnahmen einleiten.

Bereich Feuerfeste Baustoffe

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, den Aufbau und die Zusammensetzung von basischen feuerfesten Rohstoffen und Produkten erklären und beurteilen.

Bereich Betriebstechnik

  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Elemente des Arbeitssystems als Regelkreis und deren Wechselwirkungen beschreiben;
  • Strichaufzählung
    auf Basis von Zeichnungen und Stücklisten einen Arbeitsplan erstellen und dabei die Rüstzeit und Zeit je Einheit für die einzelnen Arbeitsvorgänge unter Verwendung ausgewählter Methoden der Zeitermittlung festlegen.

Lehrstoff:

Bereich Verbrennungstechnik und Wärmeübertragung:

Wärmeübertragung und Wärmerückgewinnung, Ofenauskleidung und Schichtsysteme bei der Feuerfestzustellung.

Bereich Feuerfeste Baustoffe:

Verwendung, Eigenschaften und Bindesysteme basischer Feuerfestprodukte.

Bereich Betriebstechnik:

Grundlagen des Arbeitssystems, Regelkreis zur Steuerung von Arbeitsvorgängen; Arbeitsleistung, Arbeitsteilung, Zusammenarbeit; Fertigungsarten und Einflussfaktoren; Grundlagen der Arbeitsvorbereitung und Arbeitsplanung, Arbeitsplan, Methoden der Zeitermittlung.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Umwelttechnik

  • Strichaufzählung
    die Verfahren der Entsorgung sowie die Maßnahmen und die Messtechnik im Bereich Luftverschmutzung, Gewässer-, Boden-, Lärm- und Strahlenschutz sowie bei Umweltschäden erklären;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Grundlagen der Entsorgung und Schadstoffbekämpfung erklären sowie die wichtigsten Diagramme anwenden.

Bereich Feuerfeste Baustoffe

  • Strichaufzählung
    Untersuchungsmethoden und Kennwerte von feuerfesten Rohstoffen und Produkten erklären;
  • Strichaufzählung
    Konzepte zur Untersuchung von feuerfesten Massen und keramischen Rohstoffen entwickeln sowie Rezepte für einen feuerfesten Baustoff anhand vorgegebener chemischer Zusammensetzung und Siebkurve entwickeln.

Bereich Betriebstechnik

  • Strichaufzählung
    die Abweichungen vom Sollzustand mittels BDE-Systemen festhalten und Gegenmaßnahmen einleiten;
  • Strichaufzählung
    Belastungen am Arbeitsplatz und dessen Umgebung analysieren sowie Maßnahmen für die Arbeitsplatzgestaltung und die Gestaltung von Betriebsmitteln ableiten.

Lehrstoff:

Bereich Umwelttechnik:

Müllverbrennung, Abfallbeseitigung, Deponien; messtechnische Erfassung und Überwachung von Schadstoffen und Umweltschäden.

Bereich Feuerfeste Baustoffe:

Anwendungsgebiete, Funktionalprodukte und Fertigbauteile, Standardformate, 2- und 3-Stoffsysteme, Untersuchungsmethoden.

Bereich Betriebstechnik:

BDE-Systeme und Kennzahlen, Arbeitsplatzanalyse und –gestaltung.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Umwelttechnik

  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen von Umweltschäden analysieren und entsprechende Maßnahmen treffen.

Bereich Feuerfeste Baustoffe

  • Strichaufzählung
    Feuerfestprodukte aufgrund unterschiedlicher Anforderungskriterien für Aggregate der Eisen-, Stahl- und Nichteisenmetallurgie auswählen.

Bereich Betriebstechnik

  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Grundlagen von Qualitätsmanagementsystemen erklären und die wichtigsten Werkzeuge anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Umwelttechnik:

Abluft- und Abgasbehandlung, Abwasserbehandlung, Kreislaufwirtschaft.

Bereich Feuerfeste Baustoffe:

Zustell-, Reparatur- und Pflegekonzepte.

Bereich Betriebstechnik:

Qualitätsmanagement.

5. NICHTEISENMETALLURGIE UND RECYCLING

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen und Diagramme der hydro- und pyrometallurgischen Gewinnungs- und Raffinationsprozesse anwenden;
  • Strichaufzählung
    die Technologie bei der primären Herstellung der wichtigsten Nichteisenmetalle abbilden und erklären.

Bereich Recyclingtechnologie

  • Strichaufzählung
    Aufbereitungs- und Verwertungsverfahren beim Recycling von Metallen und metallhaltigen Reststoffen bei den wichtigsten Nichteisenmetallen abbilden und erklären.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle:

Verfahrenstechnologien bei der Vorbereitung zur Reduktion, grundlegende Prozesse der Reduktions- und Raffinationsmetallurgie von Nichteisenmetallen, Technologie bei der primären Gewinnung von Aluminium.

Bereich Recyclingtechnologie:

Aufbereitung-, Verwertungs- und Raffinationsprozesse beim Recycling von Aluminium, Aufarbeitung der entstehenden Reststoffe beim Recycling von Aluminium.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle

  • Strichaufzählung
    Verfahrenstechnologien bei der Herstellung der wichtigsten Nichteisenmetallen abbilden und erklären.

Bereich Recyclingtechnologie

  • Strichaufzählung
    Aufbereitungs- und Verwertungsverfahren beim Recycling von Metallen und metallhaltigen Reststoffen bei den wichtigsten Nichteisenmetallen abbilden und erklären;
  • Strichaufzählung
    das Recycling von Inertstoffen erklären und darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle:

Technologien bei der primären Gewinnung von Kupfer, Zink und Blei.

Bereich Recyclingtechnologie:

Aufbereitung-, Verwertungs- und Raffinationsprozesse beim Recycling von kupfer-, zink- und bleihaltigen Sekundärmaterialien, Aufarbeitung der entstehenden Reststoffe beim Recycling von Kupfer, Zink und Blei, Recyclingtechnologien bei Glas und Papier.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle

  • Strichaufzählung
    Verfahrenstechnologie bei der primären Herstellung von Edel- und Technologiemetallen abbilden und erklären.

Bereich Recyclingtechnologie

  • Strichaufzählung
    die Aufbereitungs- und Verwertungsverfahren beim Recycling von Edel- und Technologiemetallen abbilden und erklären;
  • Strichaufzählung
    das Recycling von Kunststoffen erklären und die Prozessschritte abbilden.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle:

Aufbereitungs-, Reduktions- und Raffinationsprozesse bei der primären Gewinnung von Technologie- und Edelmetallen.

Bereich Recyclingtechnologie:

Aufbereitung-, Verwertungs- und Raffinationsprozesse beim Recycling von edel- und technologiemetallhaltigen Sekundärmaterialien, Recyclingtechnologien bei Kunststoffen.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle

  • Strichaufzählung
    eine Massen- und Energiebilanzierung auf Basis thermodynamischer und stöchiometrischer Berechnungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    ausgewählte Herstellungsprozesse hinsichtlich der Nachhaltigkeit beurteilen sowie die Gesamtprozesse abbilden und erklären.

Bereich Recyclingtechnologie

  • Strichaufzählung
    Stoffstromanalysen beim Recycling von Nichteisenmetallen, Kunststoffen und Inertstoffen anhand von ausgewählten Reststoffen durchführen und diesbezügliche Verfahrenswege abbilden;
  • Strichaufzählung
    die interdisziplinären Abhängigkeiten zwischen der Metallurgie, der Werkstofftechnik, den gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der Ökonomie und der Ökologie bei Recycling darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Metallurgie der Nichteisenmetalle:

Massen- und Energiebilanzen in der Primärmetallurgie von ausgewählten Nichteisenmetallen und Prozessschritten, Nachhaltigkeit in der primären Nichteisenmetallurgie.

Bereich Recyclingtechnologie:

Entsorgungslogistik und Recyclingnetzwerke; relevante, gesetzliche Rahmenbedingungen für das Recycling, Nachhaltigkeit beim Recycling.

6. GIESSEREI- UND UMFORMTECHNIK

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verformungstechnik

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Kalt- und Warmumformung erklären;
  • Strichaufzählung
    die metallkundlichen und verformungstechnischen Grundlagen der Formänderung sowie die wesentlichen Anlagenteile bei Walz- und Schmiedestraßen erklären;
  • Strichaufzählung
    die Vor- und Nachteile der Verformungsverfahren analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Verformungstechnik:

Werkstofftechnische Grundlagen im Bereich der Verformungstechnik, Grundlagen der Formänderung, Grundlagen des Walzens und des Schmiedens, Schmiedestraßen.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gießtechnik

  • Strichaufzählung
    die Form- und Gießtechnologien zur Herstellung von Gussstücken erklären;
  • Strichaufzählung
    die Vor- und Nachteile der Gießtechnologien erklären;
  • Strichaufzählung
    verfahrenstechnische Lösungskonzepte und -wege bei der Herstellung von Gussteilen realisieren.

Lehrstoff:

Bereich Gießtechnik:

Gießereikunde, Ofenanlagen in der Gießereitechnik, Gießverfahren.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verformungstechnik

  • Strichaufzählung
    verfahrenstechnische Lösungskonzepte bei der Herstellung von Walzprodukten entwickeln sowie Stichplanberechnungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    die Herstellungsrouten von den Standardwalzprodukten erklären.

Lehrstoff:

Bereich Verformungstechnik:

Standardwalzstraßen, Stichplanberechnung im Bereich des Walzens.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gießtechnik

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Erstarrungsmechanismen von unterschiedlichen Legierungssystemen erklären;
  • Strichaufzählung
    Anschnittsberechnungen von realen Gussteilen durchführen;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Gusswerkstoffe und die damit zusammenhängenden Gussfehler erklären;
  • Strichaufzählung
    Gussfehler in Abhängigkeit des verwendeten Verfahrens analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Gießtechnik:

Gusswerkstoffe, Gießbarkeit und Gussfehler, Anschnittsberechnung.

7. LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.

Lehrstoff aller Bereiche:

Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.

römisch zwei. Jahrgang:

Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.

3. und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Laboratorium Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    metallographische Schliffproben präparieren;
  • Strichaufzählung
    Werkstoffprüfungen aus dem Bereich der Qualitätssicherung durchführen.

Laboratorium Metallurgie

  • Strichaufzählung
    elektrochemische Zusammenhänge erklären und entsprechende Versuche durchführen.

Laboratorium Naturwissenschaften

  • Strichaufzählung
    einfache qualitative Analysen durchführen;
  • Strichaufzählung
    einfache chemische Versuche aufbauen und durchführen;
  • Strichaufzählung
    Versuche zur Bestimmung von physikalischen Kennwerten durchführen.

Lehrstoff:

Übungen, Projekte und Fallbeispiele (auch gegenstandsübergreifend) in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“; Auswertung, Interpretation und Analyse der Versuchsergebnisse.

römisch drei. Jahrgang:

Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.

5. und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Laboratorium Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    Methoden der maschinellen Schliffprobenpräparation und qualitative Gefügeauswertungen an metallographischen Schliffproben durchführen;
  • Strichaufzählung
    mechanische Werkstoffprüfungen an metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen durchführen.

Laboratorium Metallurgie

  • Strichaufzählung
    modellhafte Untersuchungen metallurgischer Prozesse durchführen;
  • Strichaufzählung
    Siebanalysen von körnigen Rohstoffen durchführen.

Laboratorium Naturwissenschaften

  • Strichaufzählung
    einfache quantitative Analysen durchführen.

Lehrstoff:

Übungen, Projekte und Fallbeispiele (auch gegenstandsübergreifend) in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“; Auswertung, Interpretation und Analyse der Versuchsergebnisse.

römisch vier. Jahrgang:

Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.

7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Laboratorium Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    mechanische Werkstoffprüfungen an keramischen Werkstoffen durchführen;
  • Strichaufzählung
    spezielle zerstörende und zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    spezielle physikalische Eigenschaften von Werkstoffen bestimmen.

Laboratorium Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

  • Strichaufzählung
    geeignete Werkstoffprüfverfahren kompetenz- und fachbereichsübergreifend auswählen und an entsprechenden Mess- und Prüfgeräten durchführen.

Laboratorium Metallurgie

  • Strichaufzählung
    eine Elektrolysezelle aufbauen und eine Elektrolyse in wässriger Lösung durchführen;
  • Strichaufzählung
    eine Anreicherung und Reinigung schwachkonzentrierter, metallhaltiger Lösungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    aus Abkühlkurven von Reinmetallen und Legierungen deren Zusammensetzungen ermitteln.

Laboratorium Energie- und Umwelttechnik, Projektmanagement

  • Strichaufzählung
    physikalische Kennwerte von Rohstoffen sowie von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen bestimmen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Prüfkonzepte für metallische und nichtmetallische Werkstoffe erstellen, durchführen und analysieren.

Lehrstoff:

Übungen, Projekte und Fallbeispiele (auch gegenstandsübergreifend) in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“; Auswertung, Interpretation und Analyse der Versuchsergebnisse.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.

9. und 10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Laboratorium Werkstoffprüfung

  • Strichaufzählung
    Werkstoffprüfkonzepte für die Entwicklung und werkstofftechnische Untersuchung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen kompetenz- und fachbereichsübergreifend durchführen;
  • Strichaufzählung
    quantitative Gefügeauswertungen an metallischen Schliffproben durchführen;
  • Strichaufzählung
    Gefügeuntersuchungen an keramischen Schliffproben durchführen.
  • Strichaufzählung
    spezielle technologische Werkstoffprüfungen durchführen.

Laboratorium Metallurgie

  • Strichaufzählung
    Versuche zur Reduktionsmetallurgie aufbauen und durchführen;
  • Strichaufzählung
    Versuche zu pyrometallurgischen und hydrometallurgischen Gewinnungs- und Raffinationsmethoden aufbauen sowie die Teilprozesse simulieren und praktisch ablaufen lassen;
  • Strichaufzählung
    Analysenmethoden zur Beurteilung von Roh- und Reststoffen im Hinblick auf die erforderlichen Informationen selektieren, aufbauen, durchführen und die Ergebnisse interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Simulationen metallurgischer Prozesse mit Unterstützung thermodynamischer Programme durchführen.

Laboratorium Gießerei- und Umformtechnik

  • Strichaufzählung
    Versuche zur Veredelung von Werkstoffen (Legieren, Feinen, Veredeln etc.) durchführen.

Lehrstoff:

Übungen, Projekte und Fallbeispiele (auch gegenstandsübergreifend) in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“; Auswertung, Interpretation und Analyse der Versuchsergebnisse.

8. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.

Lehrstoff aller Bereiche:

Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Instandhaltung; Recycling.

Herstellung eines oder mehrerer facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren unter Verwendung der im Folgenden angeführten Werkstätten.

römisch eins . Jahrgang (1. und 2. Semester):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Moderne Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    keramische Werkstoffe und deren Rohstoffe analysieren.

Bereich Stoffkreisläufe

  • Strichaufzählung
    einfache Verfahren und chemische Zusammenhänge zur Herstellung von Produkten der metallurgischen Industrie anwenden.

Bereich Verformungstechnik

  • Strichaufzählung
    mit einfachen Werkzeugen und Maschinen schmieden.

Bereich Gießtechnik

  • Strichaufzählung
    mit unterschiedlichen Techniken und Verfahren einfache Werkstücke gießen.

Bereich Produktionstechnik

  • Strichaufzählung
    Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe für die entsprechenden Bearbeitungsverfahren an Werkstoffen beschreiben und zuordnen;
  • Strichaufzählung
    die Fertigung von Werkstücken und Bauteilen auf Grund von erstellten Fertigungszeichnungen und Arbeitsplänen an konventionellen Maschinen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Moderne Werkstoffe:

Werkstätte „Silikatverarbeitung 1“ (Aufbereitung und Verarbeitung plastischer Massen).

Bereich Stoffkreisläufe:

Werkstätte „Chemisch-technologische Werkstätte 1“ (Triebkräfte der Natur, Kinetik und Katalyse, chemisches Gleichgewicht, pH-Wert, Redox-Reaktionen, Spannungsreihe, Elektrolyse und galvanische Elemente, Korrosion).

Bereich Verformungstechnik:

Werkstätte „Schmiedetechnik 1“ (Schmieden mit einfachen Werkzeugen und Maschinen).

Bereich Gießtechnik:

Werkstätte „Gießerei 1“ (Herstellung einfacher Gussstücke).

Bereich Produktionstechnik:

Werkstätte „Mechanische Werkstätte 1“ (Grundausbildung durch manuelle und mechanische Bearbeitung von relevanten Werkstoffen).

römisch zwei. Jahrgang:

Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.

3. und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Moderne Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    keramische Werkstoffe und deren Rohstoffe analysieren.

Bereich Stoffkreisläufe

  • Strichaufzählung
    einfache Verfahren und chemische Zusammenhänge zur Herstellung von Produkten der metallurgischen Industrie anwenden.

Bereich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

  • Strichaufzählung
    einfache elektrische Schaltungen aufbauen sowie elektrische und nichtelektrische Größen messen;
  • Strichaufzählung
    die Ergebnisse der Messung von elektrischen und nichtelektrischen Größen auswerten und analysieren.

Bereich Verformungstechnik

  • Strichaufzählung
    mit Werkzeugen und Maschinen schmieden.

Bereich Gießtechnik

  • Strichaufzählung
    mit unterschiedlichen Techniken und Verfahren Werkstücke gießen.

Bereich Produktionstechnik

  • Strichaufzählung
    Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe für die entsprechenden Bearbeitungsverfahren an Werkstoffen beschreiben und zuordnen;
  • Strichaufzählung
    die Fertigung von Werkstücken und Bauteilen auf Grund von erstellten Fertigungszeichnungen und Arbeitsplänen an konventionellen Maschinen durchführen.

Bereich Schweißtechnik

  • Strichaufzählung
    einfache Schweißverfahren anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Moderne Werkstoffe:

Werkstätte „Silikatverarbeitung 2“ (Aufbereitung und Verarbeitung nichtplastischer Massen).

Bereich Stoffkreisläufe:

Werkstätte „Chemisch-technologische Werkstätte 2“ (Oxidations- und Reduktionsprozesse).

Bereich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik:

Werkstätte „Elektrotechnik und Elektronik“ (Installation und Aufbau elektrischer und elektronischer Grundschaltungen; Auswahl und Anwendung geeigneter Messgeräte; Fehlersuche).

Bereich Verformungstechnik:

Werkstätte „Schmiedetechnik 2“ (Schmieden mit einfachen Werkzeugen und Maschinen).

Bereich Gießtechnik:

Werkstätte „Gießerei 2“ (Gießen nach unterschiedlichen Techniken und Verfahren).

Bereich Produktionstechnik:

Werkstätte „Mechanische Werkstätte 2“ (Maschinelle Bearbeitung von relevanten Werkstoffen).

Werkstätte „Arbeitsvorbereitung“ (Arbeitsplanung- und Steuerung, Auftragserstellung, Kalkulation, Materialwirtschaft).

Bereich Schweißtechnik:

Werkstätte „Schweißtechnik“ (Schweiß- und Lötverfahren).

C. Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ

Siehe Anlage 1.

D. Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 1.

Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht E. Freigegenstände

Siehe Anlage 1 und weiters:

6. WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit

  • Strichaufzählung
    die Vorgehensweise beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit erklären.

Lehrstoff:

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:

Aufbau einer Arbeit, Themeneingrenzung und Arbeitsplanung.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Literaturrecherche

  • Strichaufzählung
    eine Literaturrecherche durchführen und korrekt zitieren.

Lehrstoff:

Bereich Literaturrecherche:

Literaturrecherche, Gliederung und Verständlichkeit von Text, Quellennachweise und Zitierregeln.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit

  • Strichaufzählung
    ein Thema strukturiert darstellen und eine Forschungsfrage formulieren;
  • Strichaufzählung
    wissenschaftlich argumentieren.

Lehrstoff:

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:

Strukturierung einer wissenschaftlichen Arbeit; wissenschaftliche Argumentation und Erkenntnisgewinn.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit

  • Strichaufzählung
    Informationen gegliedert zu einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenstellen.

Lehrstoff:

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:

Datendarstellung; Interpretation und Schlussfolgerungen; Umsetzung in einem Textverarbeitungsprogramm, formale Richtlinien.

F. Unverbindliche Übung BEWEGUNG UND SPORT

Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.

G. Förderunterricht

Siehe Anlage 1.

Im RIS seit

21.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2019

Gesetzesnummer

20009288

Dokumentnummer

NOR40175019