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§ 91c SPG

Fassungen
01.07.2016 bis 31.07.2016 — BGBl. I Nr. 5/2016
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 91c heute23.07.2024 § → § BGBl. I Nr. 122/2024
§ 91c15.08.201822.07.2024 § → § BGBl. I Nr. 55/2018
§ 91c25.05.201814.08.2018 § → § BGBl. I Nr. 29/2018
§ 91c01.08.201624.05.2018 § → § BGBl. I Nr. 61/2016
§ 91c01.07.201631.07.2016 § → § BGBl. I Nr. 5/2016
§ 91c01.04.201230.06.2016 § → § BGBl. I Nr. 13/2012
§ 91c01.01.201031.03.2012 § → § BGBl. I Nr. 131/2009
§ 91c01.01.200831.12.2009 § → § BGBl. I Nr. 114/2007
§ 91c09.05.200631.12.2007 § → § BGBl. I Nr. 56/2006
§ 91c01.01.200608.05.2006 BGBl. I Nr. 158/2005

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Sicherheitspolizeigesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 566 aus 1991, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 5 aus 2016,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 91 c

Inkrafttretensdatum

01.07.2016BGBl. I Nr. 5/2016

Außerkrafttretensdatum

31.07.2016danach: BGBl. I Nr. 61/2016

Abkürzung

SPG

Index

41/01 Sicherheitsrecht

Text

Befassung des Rechtsschutzbeauftragten

Paragraph 91 c,

  1. Absatz eins,Die Sicherheitsbehörden sind verpflichtet, den Rechtsschutzbeauftragten von jeder Ermittlung personenbezogener Daten durch Observation (Paragraph 54, Absatz 2,) und deren technische Unterstützung (Paragraph 54, Absatz 2 a,), durch verdeckte Ermittlung (Paragraph 54, Absatz 3 und 3 a), durch den verdeckten Einsatz von Bild- oder Tonaufzeichnungsgeräten (Paragraph 54, Absatz 4,), durch Verarbeiten von Daten, die andere mittels Einsatz von Bild- und Tonaufzeichnungsgeräten er- und übermittelt haben (Paragraph 53, Absatz 5,) unter Angabe der für die Ermittlung wesentlichen Gründe in Kenntnis zu setzen. Darüber hinaus ist der Rechtsschutzbeauftragte über Auskunftsverlangen (Paragraph 53, Absatz 3 a, Ziffer 2 bis 4 und 3 b), die Information Betroffener (Paragraph 53, Absatz 3 c,), den Einsatz technischer Mittel zur Lokalisierung einer Endeinrichtung (Paragraph 53, Absatz 3 b,) sowie den Einsatz von Kennzeichenerkennungsgeräten (Paragraph 54, Absatz 4 b,) ehestmöglich zu informieren. Dem Rechtschutzbeauftragten obliegt die Prüfung der nach diesem Absatz erstatteten Meldungen.
  2. Absatz 2,Sicherheitsbehörden, die die Überwachung öffentlicher Orte mit Bild- und Tonaufzeichnungsgeräten im Sinne des Paragraph 54, Absatz 6 und 7, eine Datenverwendung nach Paragraph 53, Absatz eins, Ziffer 7, oder die Führung einer Datenanwendung gemäß Paragraph 53 a, Absatz 2 und 6 beabsichtigen, haben unverzüglich den Bundesminister für Inneres zu verständigen. Dieser hat dem Rechtsschutzbeauftragten Gelegenheit zur Äußerung binnen drei Tagen zu geben. Der tatsächliche Einsatz der Bild- und Tonaufzeichnungsgeräte oder die Aufnahme der Datenanwendung oder -verwendung darf erst nach Ablauf dieser Frist oder Vorliegen einer entsprechenden Äußerung des Rechtsschutzbeauftragten erfolgen.

    Anmerkung, Absatz 3, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 5 aus 2016,)

Schlagworte

Bildaufzeichnungsgerät, Datenverwendung

Im RIS seit

26.02.2016

Zuletzt aktualisiert am

01.08.2016

Gesetzesnummer

10005792

Dokumentnummer

NOR40179878