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§ 58c SPG

Fassungen
01.01.2020 bis 06.07.2021 — BGBl. I Nr. 105/2019
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 58c heute07.07.2021 § → § BGBl. I Nr. 124/2021
§ 58c01.01.202006.07.2021 § → § BGBl. I Nr. 105/2019
§ 58c25.05.201831.12.2019 § → § BGBl. I Nr. 29/2018
§ 58c01.01.201424.05.2018 § → § BGBl. I Nr. 161/2013
§ 58c01.09.201331.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 152/2013
§ 58c01.04.201231.08.2013 § → § BGBl. I Nr. 13/2012
§ 58c01.01.200631.03.2012 BGBl. I Nr. 158/2005

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Sicherheitspolizeigesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 566 aus 1991, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2019,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 58 c

Inkrafttretensdatum

01.01.2020BGBl. I Nr. 105/2019

Außerkrafttretensdatum

06.07.2021danach: BGBl. I Nr. 124/2021

Abkürzung

SPG

Index

41/01 Sicherheitsrecht

Text

Zentrale Gewaltschutzdatei

Paragraph 58 c,

  1. Absatz eins,Die Sicherheitsbehörden sind als gemeinsam Verantwortliche ermächtigt, für den Vollzug von Paragraph 38 a, hinsichtlich Personen, gegen die sich eine Maßnahme nach Paragraph 38 a, richtet, Identifikationsdaten einschließlich der Erreichbarkeitsdaten und Vormerkungen wegen Gewaltdelikten, Angaben zu Grund und Umfang (räumlich und zeitlich) der verhängten Maßnahme einschließlich früherer Maßnahmen gemäß Paragraph 38 a und Verfahrensdaten, sowie hinsichtlich zu schützender Menschen ausschließlich Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit sowie Angehörigkeitsverhältnis zum Gefährder gemeinsam zu verarbeiten.
  2. Absatz 2,Übermittlungen von Daten gemäß Absatz eins, sind an Sicherheitsbehörden für Zwecke des Vollzugs der Paragraphen 8 und 12 Waffengesetz 1996, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 12 aus 1997,, sowie an Staatsanwaltschaften und ordentliche Gerichte für Zwecke der Strafrechtspflege zulässig. Sofern besondere gesetzliche Regelungen dies vorsehen, ist darüber hinaus eine Übermittlung dieser Daten auch an Kinder- und Jugendhilfeträger in Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe zulässig.
  3. Absatz 3,Die Daten sind zu löschen, wenn ein Betretungs- und Annäherungsverbot gemäß Paragraph 38 a, Absatz 7, aufgehoben wurde. Sonst sind die Daten von Personen, gegen die sich eine Maßnahme nach Paragraph 38 a, richtet, und der jeweils Gefährdeten drei Jahre nach Aufnahme in die zentrale Gewaltschutzdatei zu löschen, im Falle mehrerer Speicherungen drei Jahre nach der letzten.

Schlagworte

Kinderhilfsträger, Kinderhilfe, Betretungsverbot

Im RIS seit

31.10.2019

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2021

Gesetzesnummer

10005792

Dokumentnummer

NOR40217792