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§ 21 GOG

Fassungen
01.08.2018 bis 30.04.2022 — BGBl. I Nr. 58/2018
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 2101.08.201830.04.2022 § → § BGBl. I Nr. 58/2018 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 61/2022
§ 2101.01.200831.07.2018 § → § BGBl. I Nr. 111/2007
§ 2101.08.198931.12.2007 § → § BGBl. Nr. 343/1989
§ 2101.01.197531.07.1989 BGBl. Nr. 499/1974

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Gerichtsorganisationsgesetz

Kundmachungsorgan

RGBl. Nr. 217 aus 1896, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 61 aus 2022,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 21

Inkrafttretensdatum

01.08.2018BGBl. I Nr. 58/2018

Außerkrafttretensdatum

30.04.2022aufgehoben durch BGBl. I Nr. 61/2022

Abkürzung

GOG

Index

14/02 Gerichtsorganisation

Beachte

Siehe die Derogation durch den Paragraph 172, RStDG, Bundesgesetzblatt Nr. 305 aus 1961,.

Text

Paragraph 21,

  1. Absatz eins,Die fachmännischen Laienrichter werden vor Antritt ihres Amtes vom Präsidenten des Gerichtshofes, für den sie ernannt wurden, beeidet. Bei Wiederernennung genügt die Verweisung auf den bereits geleisteten Eid.
  2. Absatz 2,Nach der Eidesleistung kommen den fachmännischen Laienrichtern für die Dauer ihres Amtes in Ansehung der Ausübung desselben die Rechte und Pflichten eines selbstständigen Richters zu. Sie können weder zeitweise ihres Amtes enthoben noch an eine andere Stelle versetzt werden; zur Amtsentsetzung ist zu schreiten, wenn der fachmännische Laienrichter die volle Handlungsfähigkeit verliert, ohne genügende Entschuldigung die Pflichten seines Amtes dauernd vernachlässigt, oder innerhalb seiner Amtsperiode durch ein inländisches Gericht wegen einer mit Bereicherungsvorsatz begangenen strafbaren Handlung oder wegen einer strafbaren Handlung gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung verurteilt wird. Die Amtsentsetzung kann, außer den Fällen strafrechtlicher Verurtheilung und des Verlustes der vollen Handlungsfähigkeit, nur nach vorausgegangener mündlicher Verhandlung durch Erkenntnis des Oberlandesgerichtes verhängt werden (Gesetz vom 21. Mai 1868, R. G. Bl. Nr. 46).

Anmerkung

1. EG/EU: Art. XVI, BGBl. I Nr. 111/2007
2. Fassung zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018

Schlagworte

RGBl. Nr. 46/1868, Verurteilung

Im RIS seit

20.08.2018

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2022

Gesetzesnummer

10000009

Dokumentnummer

NOR40204967