Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Diese Fassung ist nicht aktuell
Kurztitel
Bundes-Verfassungsgesetz vom 1. Oktober 1920, in der Fassung des B. G. Bl. Nr. 367 von 1925.
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 367/1925 wiederverlautbart durch BGBl. Nr. 1/1930Bundesgesetzblatt Nr. 367 aus 1925, wiederverlautbart durch Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
Art. 41Artikel 41
Inkrafttretensdatum
11.12.1929
Außerkrafttretensdatum
02.01.1930
Index
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
Text
D. Der Weg der Bundesgesetzgebung
Artikel 41.
(1)Absatz eins,Gesetzesvorschläge gelangen an den Nationalrat entweder als Anträge seiner Mitglieder oder als Vorlagen der Bundesregierung. Der Länderrat und der Ständerat (Anm.: richtig: Bundesrat) können (Anm.: richtig: kann) durch Vermittlung der Bundesregierung Gesetzesanträge im Nationalrat stellen.Gesetzesvorschläge gelangen an den Nationalrat entweder als Anträge seiner Mitglieder oder als Vorlagen der Bundesregierung. Der Länderrat und der Ständerat Anmerkung, richtig: Bundesrat) können Anmerkung, richtig: kann) durch Vermittlung der Bundesregierung Gesetzesanträge im Nationalrat stellen.
(2)Absatz 2,Jeder von 200.000 Stimmberechtigten oder von je der Hälfte der Stimmberechtigten dreier Länder gestellte Antrag (Volksbegehren) ist von der Bundesregierung dem Nationalrat zur geschäftsordnungsmäßigen Behandlung vorzulegen. Das Volksbegehren muß in Form eines Gesetzentwurfes gestellt werden.
Anmerkung
Die Umstellung von "Bundesrat" auf "Länder- und Ständerat" ist nie in
Kraft getreten (vgl. Art. II § 15 Abs. 2 BVG BGBl. Nr. 393/1929).
Schlagworte
Initiativantrag, Regierungsvorlage, Gesetzesinitiative, direkte
Demokratie, Wahlberechtigter
Zuletzt aktualisiert am
14.02.2020
Dokumentnummer
NOR12002150
Alte Dokumentnummer
N1192912547S