Rechtstracker.at

§ 11

Fassungen
02.08.1850 bis 31.12.1999 — RGBl. Nr. 256/1850 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 1102.08.185031.12.1999 RGBl. Nr. 256/1850 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 191/1999

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Instruktion für die Gemeindevorsteher

Kundmachungsorgan

RGBl. Nr. 256 aus 1850, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 11

Inkrafttretensdatum

02.08.1850RGBl. Nr. 256/1850

Außerkrafttretensdatum

31.12.1999aufgehoben durch BGBl. I Nr. 191/1999

Index

22/04 Sonstiges Zivilprozess, Außerstreitiges Verfahren

Beachte

zum Inkrafttretensdatum vergleiche Paragraph 3,, RGBl. Nr. 153/1849

Text

Paragraph 11

Wenn eine der Militär-Gerichtsbarkeit unterstehende Person stirbt, so hat der Gemeindevorsteher in der Regel nicht weiter einzuschreiten, als das nächste Militär-Commando davon in Kenntniß zu setzen und wenn es nöthig wäre, die Sperre anzulegen oder die hinterlassenen Effecten des Verstorbenen einstweilen in Verwahrung zu nehmen.

Anmerkung

1. Die Bestimmung, die eine besondere Jurisdiktion der Militärbehörden voraussetzt, ist seit der Unterstellung der Militärpersonen unter die Zivilgerichtsbarkeit durch RGBl. Nr. 78/1869 gegenstandslos.
2. Zu der Todfallsaufnahme nach einem Militärangehörigen siehe auch § 55 Außerstreitgesetz, RGBl. Nr. 208/1854.

Schlagworte

Militärkommando, Kenntnis, Effekten, Soldat, Bundesheer

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2025

Gesetzesnummer

10001658

Dokumentnummer

NOR12019324

Alte Dokumentnummer

N2185011088R

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1850/256/P11/NOR12019324