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§ 130 AußStrG

Fassungen
23.08.1854 bis 31.12.2004 — RGBl. Nr. 208/1854 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 13023.08.185431.12.2004 RGBl. Nr. 208/1854 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 111/2003

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Außerstreitgesetz

Kundmachungsorgan

RGBl. Nr. 208 aus 1854, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 111 aus 2003,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 130

Inkrafttretensdatum

23.08.1854RGBl. Nr. 208/1854

Außerkrafttretensdatum

31.12.2004aufgehoben durch BGBl. I Nr. 111/2003

Abkürzung

AußStrG

Index

22/03 Außerstreitverfahren

Text

Uebergabe erbloser Verlassenschaften

an den Fiscus.

Paragraph 130,

Wird der Edictal-Vorladung ungeachtet in der festgesetzten Frist von Niemand ein Erbrecht angemeldet und ausgewiesen, so hat die Abhandlungsbehörde, ohne das eine Erbverhandlung zu pflegen wäre, den Nachlaß als erblos dem Fiscus zu übergeben, und zu diesem Ende der zuständigen Behörde die Anzeige davon zu machen. (Paragraph 155,)

Anmerkung

1. Zum Heimfallsrecht siehe auch: HfD JGS Nr. 90/1835, § 23 Abs. 2
UrhG, BGBl. Nr. 111/1936, § 23 Abs. 1 PatG 1970, BGBl. Nr. 259/1970,
§ 167 Abs. 3 VersVG 1958, BGBl. Nr. 2/1959, § 29 IPRG, BGBl.
Nr. 304/1978.
2. Unter "Behörde" ist die "Finanzprokuratur" zu verstehen; siehe
§§ 1, 2 ProkuratursG, StGBl. Nr. 172/1945.

Schlagworte

Übergabe, Fiskus, Ediktalvorladung, Ediktalladung, Verlassenschaftsgericht, Abhandlungsgericht

Gesetzesnummer

10001659

Dokumentnummer

NOR12019473

Alte Dokumentnummer

N2185416534T