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§ 64 BörseG

Fassungen
01.01.2014 bis 02.01.2018 — BGBl. I Nr. 70/2013
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 6401.01.201402.01.2018 § → § BGBl. I Nr. 70/2013 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 107/2017
§ 6401.01.200831.12.2013 § → § BGBl. I Nr. 2/2008
§ 6401.11.200731.12.2007 § → § BGBl. I Nr. 60/2007
§ 6410.08.200531.10.2007 § → § BGBl. I Nr. 78/2005
§ 6401.01.200509.08.2005 § → § BGBl. I Nr. 127/2004
§ 6401.04.200231.12.2004 § → § BGBl. I Nr. 97/2001
§ 6401.01.199831.03.2002 § → § BGBl. I Nr. 11/1998
§ 6401.01.199731.12.1997 § → § BGBl. Nr. 753/1996
§ 6401.10.199331.12.1996 § → § BGBl. Nr. 529/1993
§ 6401.09.199030.09.1993 § → § BGBl. Nr. 558/1990
§ 6401.12.198931.08.1990 BGBl. Nr. 555/1989 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Börsegesetz 1989

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 555 aus 1989, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 107 aus 2017,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 64

Inkrafttretensdatum

01.01.2014BGBl. I Nr. 70/2013

Außerkrafttretensdatum

02.01.2018aufgehoben durch BGBl. I Nr. 107/2017

Abkürzung

BörseG

Index

21/05 Börse

Text

Zulassungsverfahren zum amtlichen Handel

Paragraph 64,

  1. Absatz eins,Das Börseunternehmen entscheidet über Anträge auf Zulassung von Wertpapieren sowie von Emissionsprogrammen, in deren Rahmen Nichtdividendenwerte emittiert werden, zum amtlichen Handel.
  2. Absatz 2,Die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht ist zulässig
    1. Ziffer eins
      gegen die Versagung der Zulassung,
    2. Ziffer 2
      gegen den Widerruf der Zulassung (Absatz 5,).

    Anmerkung, Absatz 3, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 70 aus 2013,)

  3. Absatz 4,Die Zulassung darf nicht erfolgen, wenn die Erfordernisse gemäß den Paragraphen 66 a, 70 bis 73 und 82 Absatz 5, nicht vorliegen; unbeschadet dessen kann die Zulassung auch versagt werden, wenn sie auf Grund der wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse des Emittenten die schutzwürdigen Interessen des anlagesuchenden Publikums verletzen würde.
  4. Absatz 5,Die Zulassung ist zu widerrufen, wenn ein Zulassungserfordernis gemäß Absatz 4, nachträglich wegfällt, wenn sie durch unrichtige Angaben oder durch täuschende Handlungen herbeigeführt oder sonstwie erschlichen wurde, oder wenn der Emittent seine Pflichten gemäß den Paragraphen 81 bis 87 und 91 bis 94 nicht erfüllt. Wenn dadurch der Anlegerschutz nicht verletzt wird, kann der Emittent bei nachträglichem Wegfall eines Zulassungserfordernisses oder bei Verletzung der gesetzlichen Pflichten des Emittenten unter Setzung einer angemessenen Nachfrist zur Herstellung des gesetzlichen Zustandes aufgefordert werden; in diesem Fall ist die Zulassung erst nach erfolglosem Fristablauf zu widerrufen.
  5. Absatz 6,Die Zulassung kann mit Auflagen versehen werden, wenn dies zur Wahrung der schutzwürdigen Interessen des anlagesuchenden Publikums erforderlich ist; dem Antragsteller ist in diesem Fall vor der Entscheidung über die Zulassung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

Anmerkung

1. EG: Art. 1, BGBl. I Nr. 78/2005; Art. 1, BGBl. I Nr. 60/2007
2. Fassung zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2013

Im RIS seit

17.04.2013

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2017

Gesetzesnummer

10002895

Dokumentnummer

NOR40149091